Diese Arbeit ist einerseits eine Kurzbiographie der beiden wohl berühmtesten Serienkiller der amerikanischen Geschichte, Charles Manson und Ed Gein. Gleichzeitig analysiert sie wie diese beiden, und andere Serienmörder zu Phänomenen der Medien und der Populärkultur wurden und wie stark sie darin vertreten sind.
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
1 KURZBIOGRAPHIEN
1.1 ED GEIN
1.1.1 Filmographie Ed Gein
1.2 CHARLES MANSON
1.2.1 Filmographie Charles Manson
2 FASZINATION SERIENKILLER
SCHLUSSWORT
FILMOGRAPHIE
BIBLIOGRAPHIE
INTERNETQUELLEN
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Phänomen des Serienkillers in der Populärkultur, wobei der Fokus primär auf dem Medium Film liegt. Ziel ist es, am Beispiel der Biografien von Ed Gein und Charles Manson zu analysieren, wie reale Mörder in fiktionalen Werken verarbeitet werden und warum sie eine anhaltende Faszination auf das Publikum ausüben.
- Biografische Analyse von Ed Gein und Charles Manson
- Die mediale Verwertung von Serienmördern in der Filmgeschichte
- Psychologische Aspekte der Identifikation mit Serienkillern
- Das Motiv des "Genies" bei der Darstellung von Serienkillern
- Die Ästhetik des Hässlichen im populärkulturellen Kontext
Auszug aus dem Buch
Faszination Serienkiller
Ed Gein und Charles Manson sind aber nicht die einzigen Serienkiller, die zu Berühmtheiten geworden sind. Jeffrey Dahmer, John Wayne Gacy, Ted Bundy, Dennis Nilsen, um nur ein paar Beispiele zu nennen, sie alle haben durch ihre besonders brutalen Morde Berühmtheit erlangt. Und ihnen allen wird in Songs, Folgen von Serien, Videospielen, oder in Filmen zu ihrer Tat auf irgendeine Art und Weise gehuldigt.
Aber die Faszination bleibt nicht nur bei den realen Mördern. Gerade im Medium Film, waren Serienkiller immer eine beliebte Thematik. „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (Robert Wiene, DE 1919), „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (Fritz Lang, DE 1931), „Nachts, wenn der Teufel kam“ (Robert Siodman, DE 1957), oder aber auch neuere Filme wie „Natural Born Killers“ (Oliver Stone, USA 1994) oder „Se7en“ (David Fincher, USA 1995), um auch hier wieder nur einige Beispiele zu nennen, zeigen, dass die Thematik des Serienkillers, ob völlig fiktiv oder an eine wahre Begebenheit angelehnt, schon immer beliebt war im Film. Hier stellt sich die Frage, was die Menschen so sehr an diesem Phänomen des Serienkillers interessiert und fasziniert.
Zusammenfassung der Kapitel
EINLEITUNG: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und erläutert, dass das Hauptaugenmerk auf der filmischen Darstellung und der gesellschaftlichen Faszination von Serienkillern liegt.
1 KURZBIOGRAPHIEN: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Zusammenfassung der Lebensläufe von Ed Gein und Charles Manson sowie eine Übersicht der Filme, die auf deren Taten basieren.
2 FASZINATION SERIENKILLER: Hier werden die Gründe für das öffentliche und mediale Interesse an Serienmördern analysiert, wobei besonders die Identifikationsmöglichkeiten und das Motiv des "Genies" hervorgehoben werden.
SCHLUSSWORT: Das Fazit fasst zusammen, dass die Komplexität menschlicher Abgründe und die Faszination für das Unheimliche hinter der Fassade des Alltäglichen zentrale Gründe für das anhaltende Interesse sind.
Schlüsselwörter
Serienkiller, Populärkultur, Filmgeschichte, Ed Gein, Charles Manson, Faszination, Horrorfilm, Identifikation, Serienmörder, Psychologie, Hannibal Lecter, Gewalt, Medienanalyse, Wahnsinn, Genie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Phänomen "Serienkiller" innerhalb der Populärkultur und analysiert deren mediale Repräsentation, vor allem mit Blick auf den US-amerikanischen Film.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die Biografien von Ed Gein und Charles Manson, die filmische Aufarbeitung ihrer Verbrechen sowie soziologische und psychologische Erklärungsansätze für die Faszination an Serienmördern.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, warum Serienkiller als Phänomene der Populärkultur wahrgenommen werden und welche Rolle das Medium Film bei dieser Stilisierung spielt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine filmwissenschaftliche und kulturgeschichtliche Analyse, die auf biografischen Daten und einer Untersuchung relevanter Filmwerke basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Darstellung der Mörder und eine tiefgehende Untersuchung der Faszination, die von ihnen in der Gesellschaft und in Filmen ausgeht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Serienkiller, Populärkultur, Film, Identifikation und Faszination definieren.
Wie unterscheidet sich die mediale Verwertung von Ed Gein und Charles Manson?
Während Gein eher als unbewusste Inspiration für fiktionale Monster (wie Norman Bates) diente, war Manson selbst Teil der Glamourwelt Hollywoods, was seine Rezeption deutlich stärker mit dem realen Leben verknüpft.
Welche Bedeutung hat das "Genie-Motiv" in Filmen über Serienmörder?
Das Motiv dient oft dazu, den Täter als überlegenen Gegner darzustellen, was das Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei intensiviert und beim Zuschauer eine Mischung aus Abscheu und Bewunderung erzeugt.
- Arbeit zitieren
- Josip Lasic (Autor:in), 2009, Serienkiller als Phänomen der Populärkultur – Von Ed Gein bis Charles Manson, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177568