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Handy- und UMTS-Strahlung in der Risikowahrnehmung des Laien

Titel: Handy- und UMTS-Strahlung in der Risikowahrnehmung des Laien

Hausarbeit , 2011 , 37 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Andrea Widmann (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele Menschen nehmen Risiken nicht wahr, obwohl davor gewarnt wurde.
Oft wurden, nachdem Naturkatastrophen eintraten, in einschlägigen
Meldungen in der Presse die interviewten Personen mit ähnlich lautenden Sätzen zitiert, die zum Inhalt hatten, dass man das vorab nicht gewusst hätte. Dies jedoch mit dem Hintergrund, dass Naturkatastrophen „man-made“ wären, es als keine „höhere Gewalt“ geben würde, sondern nur unzureichende Vorbereitungen (Luhmann, 2001). Wie sieht dies im Hinblick auf die Nutzung von Mobilfunk aus? Wird ein solches Risiko, wenn vorhanden, überhaupt wahrgenommen? Und wenn ja, wie? Welche Faktoren spielen hier eine Rolle? Diese Hausarbeit geht deshalb der Frage nach der Bewertung und Wahrnehmung und Einschätzung von gesundheitlichen Risiken in Bezug auf Handy- und UMTS-Strahlung, also dessen Emission von hochfrequenter Strahlung, von Laien nach. Falls im Laufe dieser Arbeit nur Handystrahlung als Einziges genannt wird, so bezieht sich dies auf beide „Strahlungsarten“. Sie betrachtet einschlägige Studien, die sich mit dem Thema auseinander setzen und soll darlegen, wie der Laie mit dem Risiko „Handystrahlung“ umgeht, ob und wie er es als Risiko betrachtet und wie schwerwiegend dieses durch ihn eingeschätzt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Vorgehensweise

1.1 Einleitung

1.2 Vorgehensweise

2 Hypothese

3 Technische Begriffserklärung und allgemeine Grundlagen der Handy- und UMTS-Strahlung

4 Was versteht man unter „Risiko“, wie kann man es beziffern und wie werden Risiken erfasst, bewertet, akzeptiert und in das Handeln einbezogen?

4.1 Risiko – Begriffsbestimmung

4.2 Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten der Messung

4.3 Risiko als Konstrukt, Wahrnehmung von Risiko

4.4 Risikobewertung und -akzeptanz

5 Die Rolle der Medien

6 Berichterstattung über Mobilfunk, Handystrahlung

7 Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch und Hypersensibilität gegenüber elektromagnetischer Strahlung

7.1 objektive Beeinträchtigungen

7.2 subjektive Beeinträchtigungen

8 Studien im Bereich Handystrahlung und dessen Risiko-Wahrnehmung

8.1 Ergebnisse der bundesweiten Telefonumfrage im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz

8.2 Risikosurvey Baden-Württemberg

8.3 SAR-Werte von Mobiltelefonen: Sicherheitswahrnehmung und Risikobewertung

8.4 Abschlussbericht zu den jährlichen Umfragen des BMU

9 Fazit

10 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Laien gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit Handy- und UMTS-Strahlung wahrnehmen, bewerten und einschätzen. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der wissenschaftlichen Einschätzung und der subjektiven Wahrnehmung der Bevölkerung zu beleuchten sowie den Einfluss von Medienberichterstattung und persönlichen Faktoren auf diese Risikoeinschätzung zu analysieren.

  • Wissenschaftliche Grundlagen zu elektromagnetischen Feldern und zur SAR-Rate
  • Psychologische Aspekte der Risikokonstruktion und -wahrnehmung
  • Die Rolle der Medien bei der Vermittlung von Mobilfunkrisiken
  • Analyse von Fallstudien und Umfragen zur Risikobewertung durch die Bevölkerung
  • Zusammenhang zwischen subjektivem Befinden und technischer Exposition

Auszug aus dem Buch

4.3 Risiko als Konstrukt, Wahrnehmung von Risiko

Risiko als Begriff prägt unsere Diskussion in der Öffentlichkeit in Bezug auf unsere gesellschaftliche und individuelle Existenz. Es kommt zu Konfusionen, wenn Vertreter verschiedener Disziplinen versuchen, sich mit Laien oder auch untereinander darüber auszutauschen. Schwierigkeiten in der Verständigung treten dann auf, wenn unterschiedliche Leute aus unterschiedlichen Disziplinen versuchen über dieses Thema zu kommunizieren, da in den verschiedenen Bereichen jeweils ein anderes Verständnis zum Risikobegriff existiert. Das zeigt auf, dass Risiko ein Konstrukt ist, das ein Beobachtungskonzept und zugleich Beobachtungsgegenstand ist (Holzheu, Wiedemann, 1993).

Risiko ist erst dann ein solches, wenn man es erkennt, also wenn einem bewusst wird, dass durch etwas die Möglichkeit eines Verlustes besteht, es wahrgenommen wird (Kasperson, Kasperson, Pidgeon & Slovic 2003). Risikowahrnehmung wird verstanden als zielgerichtet strukturierter Prozess, der methodisch orientiert, bewusst organisiert und reflektiert, empirisch oder theoretisch, deskriptiv oder normativ ausgerichtet ist (Banse & Bechmann 1998).

Seit Mitte der 70er Jahre wurden Studien durchgeführt, um die Mechanismen der Wahrnehmung von Risiken durch Laien zu untersuchen. Man stellte empirisch fest, dass sich über die Höhe von Risiken, die Schätzungen von Laien und Experten unterschieden. Es stellte sich jedoch heraus, dass Laien in Bezug auf dem möglichen Schaden recht nahe an der Schätzung von Experten lagen (Peters, 1991).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Vorgehensweise: Das Kapitel führt in die Thematik der Risikowahrnehmung von Handystrahlung ein und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Hypothese: Die Hypothese postuliert, dass die Bevölkerung trotz zahlreicher Informationen nicht ausreichend über die Risiken der Handystrahlung informiert ist und diese oft abweichend von Experten einschätzt.

3 Technische Begriffserklärung und allgemeine Grundlagen der Handy- und UMTS-Strahlung: Hier werden die physikalischen Grundlagen der elektromagnetischen Strahlung sowie das Konzept der SAR-Werte (Spezifische Absorptionsrate) erläutert.

4 Was versteht man unter „Risiko“, wie kann man es beziffern und wie werden Risiken erfasst, bewertet, akzeptiert und in das Handeln einbezogen?: Dieses Kapitel beleuchtet den Risikobegriff aus wissenschaftlicher Sicht, die psychologische Konstruktion von Risiken und die Faktoren, die deren individuelle Bewertung beeinflussen.

5 Die Rolle der Medien: Das Kapitel analysiert, wie Medienereignisse und die journalistische Berichterstattung das öffentliche Risikobewusstsein formen und mitunter verzerren können.

6 Berichterstattung über Mobilfunk, Handystrahlung: Es wird untersucht, wie deutsche Printmedien zwischen 2002 und 2007 über das Thema Mobilfunk berichteten und welche Tendenzen in der Informationspolitik erkennbar waren.

7 Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch und Hypersensibilität gegenüber elektromagnetischer Strahlung: Der Abschnitt betrachtet sowohl objektive Studienergebnisse zu gesundheitlichen Auswirkungen als auch das Phänomen der subjektiven Empfindlichkeit und der damit verbundenen Symptomatik.

8 Studien im Bereich Handystrahlung und dessen Risiko-Wahrnehmung: Dieses Kapitel fasst zentrale Umfragen und Studien zusammen, darunter den Risikosurvey Baden-Württemberg und Erhebungen im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz.

9 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Risikowahrnehmung primär durch Unsicherheit geprägt ist und der Wissensstand der Bevölkerung trotz emotionaler Berichterstattung oft begrenzt bleibt.

10 Literatur: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen und Studien auf, die der Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Risikowahrnehmung, Handystrahlung, UMTS, Elektromagnetische Felder, SAR-Werte, Medienberichterstattung, Risikokommunikation, Gesundheitliche Beeinträchtigungen, Elektrosensibilität, Risikoakzeptanz, Laienurteil, Interphone-Studie, Risikosurvey, Gefahrenwahrnehmung, Strahlenschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der subjektiven Wahrnehmung und Bewertung der gesundheitlichen Risiken von Mobilfunk- und UMTS-Strahlung durch Laien im Vergleich zur wissenschaftlichen Einschätzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die technische Grundlage der Strahlung, psychologische Faktoren der Risikowahrnehmung, die Einflussnahme der Medien sowie die Analyse konkreter Bevölkerungsbefragungen zu diesem Thema.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie die Bevölkerung Mobilfunkrisiken konstruiert, welche Rolle Emotionen und Medienberichte spielen und warum es zu Abweichungen zwischen Expertenmeinung und Alltagswahrnehmung kommt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Studien, Umfragen und Berichterstattungsanalysen zum Thema Mobilfunkrisiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Risikobegriff, die Analyse der Medienrolle, Untersuchungen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und die Darstellung repräsentativer Studien wie des Risikosurveys Baden-Württemberg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe umfassen Risikowahrnehmung, Handystrahlung, Elektromagnetische Felder, Medienberichterstattung, Gesundheitsrisiken und Risikokommunikation.

Wie beeinflussen Medien die Wahrnehmung von Handystrahlung?

Die Arbeit legt dar, dass Medien durch eine auf "Sensationen" oder Ängste fokussierte Berichterstattung das Risikobewusstsein schärfen können, wobei jedoch oft eine Diskrepanz zwischen technischem Wissen und der emotionalen Darstellung in den Medien entsteht.

Was besagt das Fazit zur aktuellen Informationslage?

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass trotz vielfältiger Studien ein Informationsdefizit in der breiten Bevölkerung besteht und die Sorgen eher durch allgemeine Unsicherheit und verunsichernde Berichterstattung als durch fundiertes technisches Wissen geprägt sind.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Handy- und UMTS-Strahlung in der Risikowahrnehmung des Laien
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Psychologie)
Note
1,0
Autor
Andrea Widmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
37
Katalognummer
V177565
ISBN (eBook)
9783640993062
ISBN (Buch)
9783640993376
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handystrahlung UMTS Strahlung Risiko Laie ökologische Psychologie Psychologie Literaturarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Widmann (Autor:in), 2011, Handy- und UMTS-Strahlung in der Risikowahrnehmung des Laien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177565
Blick ins Buch
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