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Das Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem nach Montessori

Titel: Das Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem nach Montessori

Essay , 2011 , 4 Seiten

Autor:in: Beate Schmitz (Autor:in)

Pädagogik - Reformpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Montessori geht vom Kind als Schöpfungswunder aus. Dies betrachtet sie in zweierlei Hinsicht: zum einen vor dem Hintergrund ihrer Religiosität und zum anderen aus biologischer Sicht. Nach ihrem strengen katholischen Glauben sieht sie das Kind als etwas Göttliches an. Daher kritisiert sie auch scharf, dass sich der Erwachsene immer als Schöpfer menschlichen Lebens sieht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Kind als Schöpfungswunder

3. Die Bedeutung der Arbeit für die kindliche Entwicklung

4. Die Rolle des Erwachsenen und das Verhältnis zum Kind

5. Erziehungsprozesse und die notwendige Zurückhaltung des Erwachsenen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe und oft spannungsreiche Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem aus der Perspektive der Montessori-Pädagogik. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie Erwachsene durch ein tieferes Verständnis der kindlichen Bedürfnisse und Entwicklungsphasen ihre Erziehungshaltung transformieren können, um die Selbstentfaltung des Kindes optimal zu unterstützen.

  • Das Kind als Baumeister seiner eigenen Persönlichkeit und Entwicklung
  • Die Funktion der kindlichen Arbeit für die Persönlichkeitsbildung
  • Kritik an der bevormundenden Rolle und den unbewussten Irrtümern des Erwachsenen
  • Das Konzept der sensiblen Perioden und die Bedeutung des inneren Bauplans
  • Strategien für eine pädagogische Grundhaltung der Zurückhaltung und Beobachtung

Auszug aus dem Buch

Das Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem nach Montessori

Das Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem ist sehr unausgeglichen. Von Geburt an unterdrückt der Erwachsene das Kind. Dies äußert sich z.B. darin, dass das Kind den Rhythmus des Erwachsenen annehmen muss. Es muss schlafen, wann immer der Erwachsene es hinlegt. Eingesperrt in ein Gitterbett hat es keine Möglichkeit sich dagegen zu wehren. Hier schlägt Montessori vor, dass das Kind auf einer flachen Matratze auf dem Boden schläft, sodass es aufstehen und sich hinlegen kann, wann es will.

Des Weiteren zwingt der Erwachsene (auch unwissentlich) dem Kind seinen Willen auf. Dies bezeichnet Montessori als Substitution der Persönlichkeit. Der Erwachsene handelt dann durch das Kind. Ein Beispiel hierfür ist das Kind, das auch bei Abwesenheit des betroffenen Erwachsenen dessen Verbote ehrfürchtig einhält. Für das Kind ist der Erwachsene ein „Riese“, den es gilt nachzuahmen und der für sie das Maß aller Dinge ist.

In Bezug auf die Erziehungsprozesse schließt Montessori aus diesem Verhältnis, dass der Erwachsene sich mehr zurücknehmen muss. Er sollte verstärkt beobachten, um Rückschlüsse auf das Innere des Kindes ziehen zu können. Dazu muss er vor allem Geduld aufbringen und seine Abwehrinstinkte kontrollieren. So sollte er nicht alle wertvollen Gegenstände vor den Händen des Kindes entfernen, aus Angst, sie könnten kaputt gehen. Somit würden dem Kind nämlich wichtige Entwicklungschancen verwehrt. Der Erwachsene sollte außerdem nicht versuchen, das Kind übermäßig zu behüten und zu beschützen. Wenn der Erwachsene dem Kind nämlich alle Arbeiten abnimmt, lernt das Kind nie diese eigenständig zu verrichten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die pädagogische Grundhaltung ein, mit der Maria Montessori das Kind als eigenständiges Wesen betrachtet.

2. Das Kind als Schöpfungswunder: Das Kapitel erläutert das kindliche Potenzial, das auf einem inneren Bauplan basiert und durch sensible Perioden gesteuert wird.

3. Die Bedeutung der Arbeit für die kindliche Entwicklung: Hier wird dargelegt, dass Arbeit bei Montessori nicht als Last, sondern als essenzielles Werkzeug zur Persönlichkeitsbildung und zum Verständnis der Umwelt verstanden wird.

4. Die Rolle des Erwachsenen und das Verhältnis zum Kind: Dieses Kapitel analysiert die häufig problematische und unterdrückende Rolle des Erwachsenen sowie dessen unbewusste Irrtümer in der Erziehung.

5. Erziehungsprozesse und die notwendige Zurückhaltung des Erwachsenen: Der Abschlussteil formuliert Forderungen an eine neue pädagogische Praxis, in der der Erwachsene zum Beobachter wird und dem Kind hilft, es selbst zu tun.

Schlüsselwörter

Montessori, Kind, Erwachsener, innerer Bauplan, sensible Perioden, Arbeit, Persönlichkeitsbildung, Erziehung, Selbstentfaltung, Beobachtung, Substitution der Persönlichkeit, kindliche Seele, Entwicklungsphasen, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die philosophischen und pädagogischen Ansätze Maria Montessoris bezüglich des Verhältnisses zwischen Kindern und Erwachsenen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören der innere Bauplan des Kindes, die Bedeutung der Arbeit als Persönlichkeitsentwicklung sowie die notwendige Transformation des Erwachsenen vom Anweiser zum Beobachter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das oft unterdrückende Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern durch mehr Verständnis und Zurückhaltung seitens der Erwachsenen ersetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Analyse der Montessori-Pädagogik, welche biologische, religiöse und entwicklungspsychologische Aspekte miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die kindliche Entwicklung, die Rolle der Arbeit als Mittel zur Welterschließung und die Kritik an der Bevormundung durch Erwachsene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Montessori-Pädagogik, innerer Bauplan, sensible Perioden, Arbeit des Kindes und die Rolle des Erwachsenen.

Was versteht Montessori unter der "Substitution der Persönlichkeit"?

Damit ist gemeint, dass der Erwachsene dem Kind seinen Willen aufzwingt, wodurch das Kind zu einer fremdbestimmten Ausführung der Handlungen des Erwachsenen gezwungen wird.

Warum sollte der Erwachsene laut Montessori öfter zurückhaltend sein?

Weil ein übermäßiges Behüten und Beschützen das Kind daran hindert, eigenständige Arbeits- und Lernprozesse zu durchlaufen und seine eigene Persönlichkeit zu bilden.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem nach Montessori
Autor
Beate Schmitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
4
Katalognummer
V177546
ISBN (Buch)
9783640992539
ISBN (eBook)
9783640992881
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verhältnis kind erwachsenem montessori
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Beate Schmitz (Autor:in), 2011, Das Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem nach Montessori, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177546
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Leseprobe aus  4  Seiten
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