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iPad-App-Pricing - eine entscheidungsorientierte Annäherung

Titel: iPad-App-Pricing - eine entscheidungsorientierte Annäherung

Bachelorarbeit , 2011 , 69 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Josef Mayerhofer (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Besonderheiten der Preispolitik für iPad-Apps. Im Mittelpunkt stehen dabei die ökonomischen Besonderheiten von Softwareprodukten und die Vorgaben seitens Apple. Hierzu prüft die Arbeit übergreifende Hypothesen und stellt zugleich spezifische Ansätze für die Preisbildung vor.

Pricing ist ein Marketinginstrument, das (bspw. im Vergleich zu Kommunikation) einfach und günstig einzusetzen ist. Aber viele App-Anbieter nutzen die vielfältigen Möglichkeiten für Pricing-Strategien nicht aus. Wenn, dann setzen sich Anbieter höchstens mit dem Für und Wider der 99-Cent-Preise auseinander. Durch diese Herangehensweise verlieren sie jedoch den Blick für erfolgversprechendere aber komplexere Strategien.
Ein anderer Grund für die Eintönigkeit der Preisstrategien ist das Fehlen von Marktverständnis auf Seiten der technisch orientierten Developer. Apps sind wie alle Informationsgüter den lange bekannten Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage unterworfen. Daher sollte sich ein Anbieter mit diesen Mechanismen auseinandersetzen, bevor eine Strategie entwickelt wird. Dabei ist es besonders wichtig, dass Marketing als ganzheitliches Konzept erfasst wird. Es ist nicht zielführend, eine App zu entwickeln und sich später Gedanken um den Preis zu machen. Marketingtechnische Aspekte müssen auch in der Produktentwicklung berücksichtigt werden. Nur so können Marktprinzipien wie Preisdiskriminierung und Wechselkosten ausgenutzt werden. Nicht zuletzt herrscht im App Store zu wenig Produktdifferenzierung, was die Preisbildung erheblich erschwert. Denn bei fast identischen Angeboten entscheidet der Preis.
Apples geschlossenes System hat, wie in dieser Arbeit dargelegt, einige Vor- und Nachteile. Um die Nachteile auszugleichen, sollten Anbieter unbedingt von den Vorteilen Gebrauch machen. Zu diesen zählt die Funktion des In-App-Purchase, die in bisherigen Fallbeispielen meist eine enorme Umsatzsteigerung auslösen konnte.

Für Verlage ist die Problematik, auch wenn für sie dieselben Marktgesetze gelten wie für die übrigen Apps, eine andere. Verlage haben sich mit einer Follow-the-Free-Strategie verzettelt und müssen den Leser wieder langsam an die Realität gewöhnen, dass Inhalte nicht immer kostenlos bleiben werden. Einfach auf eine Änderung der Zahlungsbereitschaft zu warten, ist der falsche Weg. Vielmehr sollten Verlage schon heute versuchen, durch Produktdifferenzierung digitale Angebote zu schaffen, für die sich zahlende Kunden finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung und Motivation der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 iPad, Apps und App Store

2.1 Begriff

2.1.1 iPad

2.1.2 App Store

2.1.3 App

2.1.4 iPhone

2.1.5 Pricing

2.2 Entstehung

2.3 Angebot und Bezahlung

2.4 Einschränkungen

2.5 Chancen des Markts

3 Preisstrategien und ihre Auswirkungen

3.1 Erwartungen der Kunden

3.2 Die App-Store-Ökonomie

3.2.1 Netzwerkeffekte

3.2.2 Lock-In-Effekt

3.2.3 Sichtbarkeit und Positives Feedback

3.2.4 Kundenbewertungen

3.2.5 Produktdifferenzierung und First Mover Strategie

3.2.6 In-App-Purchase

3.3 Kostenbasiertes Pricing

3.4 Preisdifferenzierung

3.4.1 Personalisierte Preise

3.4.2 Versioning

3.4.3 Gruppenpreise

3.4.4 Möglichkeiten des Versioning

3.4.5 Extremeness Aversion

3.4.6 Grenzen des Versionings

3.5 Penetration Pricing

3.6 Follow-the-Free

3.6.1 Freemium

3.6.2 Werbefinanzierung

3.6.3 Nachteile bei Follow-the-Free

3.7 Dynamische Preisstrategien

3.7.1 Preissteigerungen

3.7.2 Skimming

3.7.3 Aktionspreise (Kurzzeitige Preissenkungen)

3.8 Multi-Channel Preisdifferenzierung

4 Exkurs: Preispolitik bei digitalen Verlagsprodukten

4.1 Erwartungen der Kunden

4.2 Multi-Channel Preisgestaltung

4.2.1 Spillover oder Kannibalisierung

4.2.2 Getrennte Inhalte

4.2.3 Nischenstrategien

4.2.4 Web-Zugang ebenfalls kostenpflichtig machen

4.2.5 Kostenpflichtige App trotz kostenlosen Web-Zugangs

4.2.6 Werbung

4.3 Pricing innerhalb des iPad-Kanals

5 Schlussbemerkung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Besonderheiten des iPad-App-Marktes und analysiert verschiedene Preisstrategien, um App-Entwicklern eine Entscheidungshilfe bei der Bepreisung ihrer Produkte zu bieten. Dabei wird insbesondere auf die Zusammenhänge von Marktmechanismen und den Vorgaben Apples eingegangen.

  • Grundlagen der iPad- und App-Store-Ökonomie
  • Analyse der Kundenerwartungen bei digitalen Gütern
  • Strategien zur Preisdifferenzierung und Versioning
  • Implementierung von In-App-Purchase-Modellen
  • Preispolitik für digitale Verlagsprodukte und Multi-Channel-Strategien

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Netzwerkeffekte

Eine der wichtigsten Besonderheiten bei Informationsgütern ist ein positiver externer Effekt, der als Netzwerkeffekt bezeichnet wird. Das Prinzip ist simpel: „Je mehr Nutzer [eines Systems] es gibt, desto größer ist d[]er Nutzen für den Einzelnen“ (Linde, 2005, S. 56).

Beispiel: Der WhatsApp Messenger von WhatsApp Inc. (Abb. 7) ist ein Plattformübergreifendes Chatprogramm für iPhone, Android, BlackBerry sowie Nokia. Es bietet nach Angabe der Entwickler den Nutzen, Kosten für SMS zu sparen, da zur Übertragung eine Internetverbindung genutzt wird (vgl. Ohne Autor, 2011h). Jeder Nutzer kann jedem anderen, der diese App besitzt, Nachrichten und Bilder zuschicken. Daher steigt der Nutzen für alle Teilnehmer mit jedem zusätzlichen App-Besitzer.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die App-Store-Ökonomie ein, stellt die Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2 iPad, Apps und App Store: Dieses Kapitel definiert die grundlegende Terminologie rund um iPad und App Store und beleuchtet deren Entstehung sowie die Marktstruktur.

3 Preisstrategien und ihre Auswirkungen: Der Hauptteil analysiert verschiedene Preisstrategien wie Versioning, Penetration Pricing und Freemium unter Berücksichtigung von Kundenerwartungen und Marktmechanismen.

4 Exkurs: Preispolitik bei digitalen Verlagsprodukten: Dieser Abschnitt untersucht spezifisch die Herausforderungen und Preismodelle für digitale Zeitungs- und Verlagsinhalte auf dem iPad.

5 Schlussbemerkung und Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt eine Einschätzung zur zukünftigen Preisgestaltung für Apps und Verlagsprodukte.

Schlüsselwörter

iPad, App Store, Preisstrategie, Pricing, In-App-Purchase, Netzwerkeffekte, Lock-In-Effekt, Versioning, Freemium, Preisdifferenzierung, digitale Verlagsprodukte, App-Ökonomie, Kundenbewertungen, First Mover, Produktmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Aspekte und Strategien der Preisgestaltung (Pricing) für Applikationen im Apple App Store, insbesondere mit Fokus auf das iPad.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind Marktmechanismen wie Netzwerkeffekte und Lock-In-Effekte, verschiedene Preisstrategien wie Versioning und Freemium sowie die spezifische Preispolitik für digitale Verlagsinhalte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Entwicklern und Anbietern eine handlungsorientierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, um Preisstrategien für iPad-Apps effektiv und marktgerecht zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Untersuchung in Form einer Online-Befragung von 307 iPad-Nutzern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen der Informationsökonomie als auch praxisnahe Preisstrategien, wie z.B. In-App-Purchases, Dynamische Preismodelle und Multi-Channel-Differenzierung, detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie iPad-App-Pricing, App-Store-Ökonomie, Preisdifferenzierung und Follow-the-Free-Strategie charakterisieren.

Warum ist die Preisgestaltung von Verlagsprodukten auf dem iPad so komplex?

Die Komplexität ergibt sich aus der Notwendigkeit, eine Multi-Channel-Strategie zu entwickeln, die Print- und Online-Angebote mit digitalen Inhalten sinnvoll verbindet, ohne sich durch Kannibalisierung selbst zu schaden.

Welche Rolle spielt die "Extremeness Aversion" in der App-Preisgestaltung?

Die Extremeness Aversion beschreibt die psychologische Tendenz von Kunden, extreme Optionen zu meiden. Dies kann bei der Bepreisung von verschiedenen App-Versionen genutzt werden, indem durch geschickte Staffelung der Kauf eines mittleren Preissegments gefördert wird.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
iPad-App-Pricing - eine entscheidungsorientierte Annäherung
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Note
1,0
Autor
Josef Mayerhofer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
69
Katalognummer
V177505
ISBN (eBook)
9783640992263
ISBN (Buch)
9783640992355
Sprache
Deutsch
Schlagworte
App iPad Apple App Store iPhone Software Pricing Tablet Applikationen Developer Marketing iPod How-To
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josef Mayerhofer (Autor:in), 2011, iPad-App-Pricing - eine entscheidungsorientierte Annäherung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177505
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Leseprobe aus  69  Seiten
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