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Förderung der Lesemotivation durch einen interessengeleiteten Literaturunterricht, dargestellt an Lesetagebüchern einer 2. Grundschulklasse

Title: Förderung der Lesemotivation durch einen interessengeleiteten Literaturunterricht, dargestellt an Lesetagebüchern einer 2. Grundschulklasse

Examination Thesis , 2010 , 56 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ulrike Krauspe (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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Lesen, das bedeutet Entspannung, in andere Welten eintauchen, Dinge erleben, die man sonst nie erleben würde, Gedankenanregung,... – für mich bedeutetet es das und für viele andere auch. Aber für längst nicht jeden öffnen sich diese Welten, die sich hinter Buchrücken verbergen.
In der zweiten Klasse, die ich seit Beginn meiner Anwärterinnenzeit unterrichte, gibt es viele Kinder, die gerne und viel lesen. Es gibt jedoch auch einige, denen sich das Lesen noch nicht als etwas Gewinnbringendes eröffnet hat. Wird dies noch geschehen? Sieht man sich die Ergebnisse der Studie von RICHTER und PLATH zur Lesemotivation in der Grundschule an, scheint dies eher unwahrscheinlich. Sie zeigt, dass die Lesemotivation von Schülerinnen und Schülern während der Grundschulzeit rapide abnimmt, und dass sogar bei vielen der Schülerinnen und Schüler, die jetzt, nach dem Abschluss des Leselehrgangs, noch hoch motiviert sind, ihr neu erlangtes Können anzuwenden, die Motivation zum Lesen zusammen mit dem Spaß am Deutschunterricht im Laufe der Zeit kontinuierlich abnimmt. (Vgl. 3.2) Es scheint also, als gäbe die Schule den Schülerinnen und Schülern den Schlüssel in die Hand, mit dem sie sich Welten öffnen können, versäumt es aber dann, ihnen die Türen zu diesen Welten zu zeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Lesemotivation durch interessengeleiteten Literaturunterricht

2.1 Literaturunterricht in der Grundschule

2.2 Was ist Lesemotivation?

2.3 Literaturauswahl

2.3.1 Untersuchungsergebnisse zur Auswahl von Literatur für Grundschulklassen

2.3.2 Interessengeleiteter Literaturunterricht

3 Planungsgrundlagen der Unterrichtseinheit

3.1 Zur Situation der Lerngruppe und zur Lernausgangslage

3.2 Didaktische Entscheidungen

3.3 Ziele der Unterrichtseinheit

3.4 Methodische Entscheidungen

3.4.1 Beurteilungsbogen

3.4.2 Literaturauswahl

3.4.3 Lesetagebuch

3.4.4 Werbeplakat

4 Darstellung der Unterrichtseinheit

4.1 Gesamtübersicht der Unterrichtseinheit

4.2 Kurze Darstellung der Sequenzen

4.3 Ausführliche Darstellung einer Unterrichtsstunde

4.3.1 Zur Situation der Lerngruppe und zur Lernausgangslage

4.3.2 Von den Schülerinnen und Schülern ausgewählte Literatur

4.3.3 Didaktische Entscheidungen

4.3.4 Unterrichtsziele

4.3.5 Methodische Entscheidungen

4.3.6 Reflexion der Stunde

5 Gesamtreflexion

5.1 Möglichkeiten und Grenzen eines interessengeleiteten Literaturunterrichts

5.2 Lernzuwachs der Schülerinnen und Schüler

5.3 Schwierigkeiten

5.4 Schlussfolgerung im Hinblick auf die Zielsetzung und Weiterarbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob durch einen interessengeleiteten Literaturunterricht die Lesemotivation von Schülern in einer zweiten Grundschulklasse gesteigert werden kann, indem individuelle Leseinteressen durch den Einsatz von Lesetagebüchern und freier Buchwahl systematisch in den Unterricht integriert werden.

  • Förderung der intrinsischen Lesemotivation
  • Individualisierung durch freie Literaturauswahl
  • Einsatz produktionsorientierter Verfahren (Lesetagebuch)
  • Steigerung der Lesekompetenz durch interessengerechte Lektüre
  • Methoden der Reflexion über Gelesenes

Auszug aus dem Buch

3.4.3 Lesetagebuch

Die Arbeit mit einem Lesetagebuch lässt den Schülerinnen und Schülern viel Freiraum, sich kreativ und individuell mit einer Lektüre auseinander zu setzen. Je nach Selbstständigkeit bekommen die Schülerinnen und Schüler Anregungen oder Vorgaben, wie sie ihr Lesetagebuch gestalten können bzw. sollen. Nach jeder Lesezeit dokumentieren die Schülerinnen und Schüler, was sie wann gelesen haben. Mit Aufgaben wie der Beschreibung von Figuren, Schreiben eines Briefes an eine Figur, Schreiben eines alternativen Schlusses, Malen von Figuren oder Szenen, Schreiben einer Buchkritik, etc. (Vgl. A4), soll das Lesetagebuch ein Nachdenken über das Gelesene fördern. Eine solche Metakognition wird in der Lernpsychologie als „wesentlicher Teil selbstständigen, erfolgreichen Lernens betrachtet.“ Ziel dieses produktionsorientierten Verfahrens ist die Herstellung eines intensiven Kontaktes mit dem Text. Es soll die innere Vorstellungskraft, die Fähigkeit zur Perspektivübernahme und das Fremdverstehen fördern.

Laut Kerncurriculum sollen die Schülerinnen und Schüler durch einen kommunikativen Prozess Texte verstehen, nutzen und reflektieren. Kann dies gelingen, wenn jedes Kind seine individuelle Lektüre liest? Das Lesetagebuch hat in einem individualisierten Literaturunterricht auch den Zweck des Dialoges zwischen Schülerin oder Schüler und Lehrerin oder Lehrer. So bieten die Produkte der Schülerinnen und Schüler Anlass zur Nachfrage, für weitere Anregungen oder einfach zur Kenntnisnahme und Würdigung.

Das Lesetagebuch schafft, trotz Individualität, einen gemeinsamen Rahmen, der als Gesprächsgrundlage dient. Durch das Vorstellen ihrer Produkte bzw. durch meine Rückmeldung, während der Arbeitsphasen und in schriftlicher Form (siehe unten), erleben die Schülerinnen und Schüler, „dass ihre Erfahrungen, ihre Ideen und ihre Probleme bedeutsam sind und in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation ernst genommen werden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Rückgang der Lesemotivation in der Grundschule und begründet die Relevanz eines interessengeleiteten Literaturunterrichts als pädagogische Gegenmaßnahme.

2 Lesemotivation durch interessengeleiteten Literaturunterricht: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Lesemotivation und Literaturunterricht, erläutert die Bedeutung der Literaturauswahl und zeigt die Notwendigkeit auf, Schüler als eigenständige Leser zu ernst zu nehmen.

3 Planungsgrundlagen der Unterrichtseinheit: Hier werden die spezifische Lerngruppe und ihre Lernvoraussetzungen analysiert, didaktische Entscheidungen begründet sowie die Ziele und methodischen Instrumente, wie das Lesetagebuch, im Detail beschrieben.

4 Darstellung der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über die gesamte Unterrichtsreihe und eine detaillierte Analyse einer spezifischen Unterrichtsstunde inklusive Reflexion des Schüler- und Lehrerverhaltens.

5 Gesamtreflexion: Im Fazit werden die Möglichkeiten und Grenzen des interessengeleiteten Literaturunterrichts diskutiert, der Lernzuwachs ausgewählter Schüler bewertet und Konsequenzen für die zukünftige Unterrichtspraxis gezogen.

Schlüsselwörter

Lesemotivation, Literaturunterricht, Grundschule, Lesetagebuch, interessengeleiteter Unterricht, Literaturauswahl, Lesekompetenz, produktionsorientierter Literaturunterricht, Schüleraktivierung, Differenzierung, Leseförderung, Leseinteresse, Metakognition, Lesebiographien, Selbstständigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit primär?

Die Arbeit untersucht, wie durch einen interessengeleiteten Literaturunterricht die Lesemotivation von Grundschülern in einer 2. Klasse gefördert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Zentrale Themen sind die Rolle der individuellen Literaturauswahl, die Bedeutung von Lesemotivation für den Bildungserfolg und die Implementierung von Lesetagebüchern als produktionsorientierte Methode.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist herauszufinden, ob durch die Berücksichtigung von Schülerinteressen eine stabile Lesemotivation sowohl bei leistungsstarken als auch bei leistungsschwachen Kindern aufgebaut werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Unterrichtseinheit, deren Planung und Durchführung dokumentiert und reflektiert wird, wobei Erkenntnisse aus empirischen Studien zur Lesemotivation und didaktische Fachliteratur einfließen.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des interessengeleiteten Unterrichts, die detaillierte Planung der Unterrichtseinheit sowie die praktische Analyse und Reflexion des Unterrichtsverlaufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Lesemotivation, Grundschule, Lesetagebuch, interessengeleiteter Unterricht und individuelle Differenzierung sind die prägenden Begriffe.

Welche Rolle spielt das Lesetagebuch in diesem Unterrichtskonzept?

Es dient als individualisiertes Instrument, um die aktive Auseinandersetzung mit der Lektüre zu fördern, den Dialog zwischen Lehrkraft und Kind zu ermöglichen und Metakognition anzuregen.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt die Autorin bezüglich der Ergebnisse?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass ein interessengeleiteter Unterricht die Identifikation mit der Lektüre stark erhöht und bei den meisten Schülern die Lesemotivation fördert, wobei die Auswahl der Aufgaben und die Gestaltung der Reflexionsphasen entscheidend für den Erfolg sind.

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Details

Title
Förderung der Lesemotivation durch einen interessengeleiteten Literaturunterricht, dargestellt an Lesetagebüchern einer 2. Grundschulklasse
College
Studienseminar Verden
Grade
1,0
Author
Ulrike Krauspe (Author)
Publication Year
2010
Pages
56
Catalog Number
V177503
ISBN (eBook)
9783640992256
ISBN (Book)
9783640992348
Language
German
Tags
förderung lesemotivation literaturunterricht lesetagebüchern grundschulklasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ulrike Krauspe (Author), 2010, Förderung der Lesemotivation durch einen interessengeleiteten Literaturunterricht, dargestellt an Lesetagebüchern einer 2. Grundschulklasse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177503
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