Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Politik - Thema: Europäische Union

Die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der Europäischen Union

Titel: Die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der Europäischen Union

Referat (Ausarbeitung) , 2005 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Magister Artium Dirk Wiese (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung
Das Thema dieser Ausarbeitung ist die Auseinandersetzung mit verschiedene Aspekten der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik innerhalb der Europäischen Union, nach dem Amsterdamer Vertrag 1997. Dazu werden im Verlauf dieser Ausarbeitung folgende Fragestellungen genauer behandelt:
-Was ist die Zielsetzung auf europäischer Ebene?
-Was ist die offene Methode der Koordinierung und wozu dient sie?
-Wie stellt sich die Arbeitsmarktpolitik der EU im Vergleich mit deutschen Aktionsplänen dar?
-Wie stellt sich die deutsche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik im Vergleich mit den Zielvorgaben der EU dar?
Die Arbeitsmarktpolitik und die Beschäftigungspolitik ist eines der zentralen Themen der EU. Denn neben der wirtschaftlichen Verknüpfung der einzelnen Mitgliedsstaaten ist es natürlich von großer Bedeutung, dass die einzelnen Staaten ihre wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit beibehalten. Dazu gehört als Grundvoraussetzung eine möglichst niedrige Arbeitslosenquote. Eine hohe Beschäftigungsrate ermöglicht auch die sichere Konsolidierung der sozialen Sicherungssysteme wie zum Beispiel die Rente. Durch eine niedrige Arbeitslosenquote wird also Armut und soziale Ausgrenzung vermindert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der Europäischen Union (EU)

2.1 Was ist die Zielsetzung auf europäischer Ebene?

2.2 Was ist die offene Methode der Koordinierung und wozu dient sie?

2.3 Wie stellt sich die deutsche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik im Vergleich mit der Zielvorgabe der EU dar?

3. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik innerhalb der Europäischen Union seit dem Amsterdamer Vertrag von 1997. Dabei wird analysiert, wie europäische Vorgaben, insbesondere die offene Methode der Koordinierung, auf nationaler Ebene in Deutschland durch Reformprozesse wie die Hartz-Gesetze umgesetzt werden und inwieweit diese nationalen Ansätze mit den EU-Zielen harmonieren.

  • Die europäische Beschäftigungsstrategie und ihre drei Pfeiler
  • Funktionsweise und Ziele der offenen Methode der Koordinierung
  • Strukturelle Reformen der deutschen Arbeitsmarktpolitik unter der Regierung Schröder
  • Kritische Analyse der Hartz-IV-Gesetzgebung im Kontext europäischer Sozialstandards

Auszug aus dem Buch

2.1 Was ist die Zielsetzung auf europäischer Ebene?

Der Lissaboner Prozess ist die Verknüpfung der drei Pfeiler, der europäischen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik. Die drei Pfeiler sind:

1. Der Vertrag von Amsterdam und der Luxemburg Prozess: Der Amsterdamer Vertrag war ein Wendepunkt in der gemeinsamen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik der einzelnen Mitgliedsstaaten. Bis zu jenem Zeitpunkt beschränkte sich die gemeinsame Politik auf Einzelmaßnahmen im Bereich der Struktur-, der Sozial-, der Bildungs- und Jugendpolitik. „Auf dem Europäischen von Amsterdam im Juni 1997 wurden in den EG-Vertrag ein Titel zur Beschäftigung (Art. 125-130) sowie als Gemeinschaftstätigkeit die Förderung der Koordinierung der nationalen Beschäftigungspolitiken (Art. 3) aufgenommen.“ Das vorrangige Ziel ist die Förderung der Anpassung, Ausbildung und Qualifizierung der Arbeitnehmer. Den einzelnen Mitgliedsstaaten ist auch weiterhin die alleinige Kompetenz in Fragen der nationalen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik gegeben. Es soll auch gewährleistet sein, dass die Arbeitsmärkte auf flexibel auf den wirtschaftlichen Wandel reagieren können. Dazu wurden der EU auf zwei Ebenen begrenzte Handlungsinstrumente zur Ergänzung der vorrangigen einzelstaatlichen Beschäftigungspolitiken `installiert´:

A) Erstens wurde ein Berichts- und Überprüfungsverfahren eingeführt, das heißt der EU-Rat und die EU-Kommission erstellen einen Bericht zur Beschäftigungslage in der EU, woraufhin die Kommission Leitlinien für die Beschäftigungspolitiken erarbeitet. Diese werden dann vom Rat beschlossen. Dann legt jeder Mitgliedsstaat einen Bericht vor, inwieweit er diese Leitlinien befolgt hat. Der Rat ist berechtigt, nach Prüfung der nationalen Berichte, auf Vorschlag der Kommission Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten zu richten.

B) Der Rat ist berechtigt Anreize zur Zusammenarbeit in der Beschäftigungspolitik zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten zu geben. Eine Harmonisierung der nationalen Rechts- und Verwaltungsvorschriften ist ausgeschlossen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik nach dem Amsterdamer Vertrag und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur europäischen Strategie und deren nationaler Umsetzung in Deutschland.

2. Die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der Europäischen Union (EU): Dieses Kapitel analysiert die europäische Zielsetzung, die offene Methode der Koordinierung sowie die spezifischen deutschen Reformbemühungen wie das Bündnis für Arbeit und die Hartz-Gesetze.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung reflektiert die Divergenz zwischen nationalen Reformzwängen und den europäischen Zielvorgaben, insbesondere im Hinblick auf den sozialen Schutz der Arbeitnehmer.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Arbeitsmarktpolitik, Beschäftigungspolitik, Lissaboner Prozess, Amsterdamer Vertrag, offene Methode der Koordinierung, Hartz-Gesetze, Regierung Schröder, Beschäftigungsfähigkeit, Sozialpolitik, Vollbeschäftigung, Strukturreform, Arbeitslosenversicherung, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der Europäischen Union und deren Einfluss auf die nationale Politik in Deutschland seit 1997.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die europäische Beschäftigungsstrategie, der Lissaboner Prozess, die offene Methode der Koordinierung sowie die arbeitsmarktpolitischen Reformen der Ära Schröder.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit fragt nach den Zielen der EU-Beschäftigungspolitik und untersucht kritisch, wie sich die deutsche Arbeitsmarktpolitik im Vergleich dazu darstellt und ob sie den europäischen Zielvorgaben gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf einer Auswertung von EU-Vertragstexten, offiziellen Berichten und Fachliteratur zur Beschäftigungspolitik basiert.

Was ist der Inhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der EU-Instrumente wie den Luxemburg-Prozess und die Untersuchung der deutschen Reformen, insbesondere der Hartz-IV-Gesetzgebung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Beschäftigungspolitik, EU-Koordinierung, Hartz-IV, Arbeitslosigkeit und Reformstrategien.

Was ist das Ziel der offenen Methode der Koordinierung?

Sie dient als formalisiertes Verfahren zum Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen den Mitgliedsstaaten, um durch gegenseitiges Lernen eine höhere Effizienz in der Beschäftigungspolitik zu erreichen.

Inwiefern stehen die Hartz-Reformen im Konflikt mit EU-Zielen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Hartz-IV-Regelungen hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und Zumutbarkeitsregeln teilweise im Spannungsfeld zu den europäischen Zielen des sozialen Schutzes und der Arbeitsplatzqualität stehen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der Europäischen Union
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
2,0
Autor
Magister Artium Dirk Wiese (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
12
Katalognummer
V177495
ISBN (Buch)
9783640992638
ISBN (eBook)
9783640992706
Sprache
Deutsch
Schlagworte
arbeitsmarkt- beschäftigungspolitik europäischen union
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister Artium Dirk Wiese (Autor:in), 2005, Die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der Europäischen Union , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177495
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  12  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum