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Der Olympiapark München - von seinen Ursprüngen bis heute

Title: Der Olympiapark München - von seinen Ursprüngen bis heute

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 43 Pages , Grade: 1+

Autor:in: Werner Pres (Author)

Sport - Sport History

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Summary Excerpt Details

Als Abschluss des Seminars „Sportgeschichte“ Sommersemester 2007 soll im Rahmen dieser Seminararbeit das Thema „Der Olympiapark München – von seinen Ursprüngen bis heute“ im Kontext der XX. Olympischen Spiele von München 1972 in seinen charakteristischen Grundzügen vorgestellt werden.
Als ehemaliger Mitarbeiter bei Stattreisen München e.V. fand ich die Idee sehr reizvoll, den Olympia-Park München aus der Perspektive einer einzigartigen Sportarchitektur mit Weltrang näher zu beleuchten. Hierbei ist zu erwähnen, dass die hier vorliegende Arbeit auf einer Stadtführung mit einer Dauer von zwei bis drei Stunden fußt. Daran lässt sich leicht ermessen, dass es im Rahmen einer solchen Hausarbeit unmöglich ist, alle Einrichtungen im Park und geschichtlichen Details bis heute angemessen darzustellen. Die Komplexität der Thematik – ich möchte an dieser Stelle nur die zahlreichen olympischen Dimensionen wie zum Beispiel nationale Politik, internationale Einflüsse, Medien, Finanzierung, Internationalisierung, Frauenbeteiligung, Friede, Kulturprogramm, um nur einige zu nennen – unter denen der Olympia-Park, seine sportarchitektonische Konzeption und seine Geschichte betrachtet werden könnten, zwingt regelrecht zur Wahl eines Schwerpunkts. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, mein Hauptaugenmerk auf die Darstellung des Olympia-Park Münchens als Gesamtkonzeption, auf die Architektur, Geschichte und Bedeutung des Olympischen Dorfes und auf die Ideen und Verdienste des für die Sommerspiele 1972 verantwortlichen Gestaltungsbeauftragten Otl Aicher zu richten. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, jedoch trotzdem diese Aspekte nicht nur an der Oberfläche zu behandeln, verzichte ich in dieser Arbeit vollständig auf Fotos und Abbildungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der „Olympiapark“ München

2.1 Geographische Lage

2.2 Das Oberwiesenfeld

III. Wie kam es zu den XX. Olympischen Spielen in München 1972?

3.1 München`s Bewerbung

3.2 Eine „einmalige Chance“

IV. Nahverkehr: Ausbau von U- & S-Bahnnetz

V. Das Olympische Dorf

5.1 Das Frauendorf

5.2 Das Männerdorf

VI. Otl Aicher & Gesamtkonzept Teil I

6.1 Otl Aicher & seine „Piktogramme“

6.2 Das Erscheinungsbild

VII. Landschaftskonzeption & Gesamtkonzept Teil II

7.1 Wege

7.2 Bäume & Bepflanzungen

7.3 Der „Olympia-Berg“

7.4 Der „Olympia-See“

VIII. Die Eröffnungsfeier & Stimmen der internationalen Presse

IX. Fazit & Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Entstehungsgeschichte, der architektonischen Konzeption und der Bedeutung des Münchner Olympiaparks im Kontext der XX. Olympischen Sommerspiele 1972, wobei insbesondere die visionäre Planung und die nacholympische Nutzung beleuchtet werden.

  • Die olympische Sportarchitektur und das Konzept der "Spiele im Grünen".
  • Bedeutung und Geschichte des Olympischen Dorfes.
  • Die gestalterischen Verdienste von Otl Aicher und das visuelle Erscheinungsbild der Spiele.
  • Die landschaftsarchitektonische Vision von Günther Grzimek.
  • Die Rolle Münchens als Austragungsort und die internationale Wahrnehmung der Eröffnungsfeier.

Auszug aus dem Buch

Otl Aicher & seine „Piktogramme“

Otl Aicher, ein deutscher Grafiker aus Ulm, trug entscheidend zum Gelingen der XX. Sommerspiele von München 1972 bei. Von 1967 bis 1972 wurde er als Gestaltungsbeauftragter vom Organisationskomitee mit der Aufgabe betraut, das visuelle Erscheinungsbild der Olympischen Spiele und die in diesem Zusammenhang notwendigen Informationsträger zu gestalten. Alleine schon die Berufung Aichers durch das Organisationskomitee setzte ein Zeichen. Denn der 1922 geborene Otto Aicher hatte die Schrecken des 2. Weltkriegs hautnah erfahren und war ein entschiedener Gegner des nationalsozialistischen Regimes und Gedankenguts. So hatte er sich beispielsweise als Jugendlicher stets geweigert der Hitlerjugend beizutreten. Während der Kriegswirren hatte er über seinen Schulfreund Werner Scholl auch eine enge Freundschaft zu dessen Geschwistern Hans und Sophie Scholl (Weiße Rose) gepflegt und deren Verhaftungen und Hinrichtungen unmittelbar miterleben müssen. Zudem war er seit 1952 mit Inge Scholl verheiratet, der Schwester von Sophie und Hans Scholl.

Aus dieser Lebensgeschichte ist leicht zu verstehen, dass ihm gerade die Friedensidee ein besonderer Herzenswunsch gewesen ist und es ihm ein Anliegen war ein anderes Bild von Deutschland der Weltöffentlichkeit zu zeigen. Dies versuchte er unter anderem durch den Einsatz von visueller Kommunikation und der Verwendung von hellen Farben zu erreichen. Außerdem sollte auf jeglichen Pathos oder „heldische Überhöhung“ verzichtet werden. Um keine Erinnerungen an das Nazi-Regime zu wecken, hatten Farben wie rot, schwarz und Gold in seinem Konzept keinen Platz, denn dies waren für Aicher die Farben der Diktatoren. So äußerte er sich diesbezüglich einmal wie folgt:

„Es gibt auch ein anderes Deutschland, es gibt nicht nur die kulturelle Tradition eines Richard Wagners, es gibt auch einen Johann Sebastian Bach, es gibt nicht nur deutsche Gründlichkeit und Ordnung, es gibt auch ein spielerisches Deutschland, das sich vor allem auch in der Architektur Süddeutschlands manifestiert hat und ganz generell etwa in der Kultur des Barock.“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Vorstellung des Themas Olympiapark München im Kontext der Spiele von 1972 sowie Definition des methodischen Rahmens.

II. Der „Olympiapark“ München: Historischer Überblick über die Entstehung des Parks als "Jahrhundert-Geschenk" an München und seine Bedeutung als Veranstaltungsort.

III. Wie kam es zu den XX. Olympischen Spielen in München 1972?: Analyse des Bewerbungsprozesses und der politischen Entscheidung für München als Gastgeber.

IV. Nahverkehr: Ausbau von U- & S-Bahnnetz: Beschreibung der infrastrukturellen Maßnahmen, insbesondere des U-Bahnausbaus, zur Umsetzung der "Spiele der kurzen Wege".

V. Das Olympische Dorf: Darstellung der architektonischen Gestaltung, der Wohnnutzung und der städtebaulichen Integration des Olympischen Dorfes.

VI. Otl Aicher & Gesamtkonzept Teil I: Untersuchung des visuellen Erscheinungsbildes, der Piktogramme und der gestalterischen Philosophie unter Otl Aicher.

VII. Landschaftskonzeption & Gesamtkonzept Teil II: Erläuterung der landschaftsarchitektonischen Vision von Günther Grzimek und der Integration von Architektur und Natur.

VIII. Die Eröffnungsfeier & Stimmen der internationalen Presse: Dokumentation der feierlichen Eröffnung und ihrer positiven Resonanz in der weltweiten Medienberichterstattung.

IX. Fazit & Ausblick: Kritische Reflexion der Bedeutung der Spiele sowie der Rezeption trotz des Attentats auf die israelische Mannschaft.

Schlüsselwörter

Olympiapark München, Olympische Sommerspiele 1972, Architektur, Landschaftsarchitektur, Otl Aicher, Günther Grzimek, Piktogramme, Oberwiesenfeld, Olympisches Dorf, Stadtplanung, München, Sportgeschichte, Visuelle Kommunikation, Nachkriegsgeschichte, Infrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beleuchtet die Entstehung und Bedeutung des Olympiaparks München im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1972 unter Berücksichtigung architektonischer und gestalterischer Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Architektur, der Landschaftsplanung, dem visuellen Erscheinungsbild, dem Verkehrskonzept und der gesellschaftlichen Bedeutung des Olympiaparks.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung des Olympiaparks als Gesamtkonzeption und die Würdigung der visionären Leistungen der Gestalter, wie Otl Aicher und Günther Grzimek.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse, die durch die Auswertung von Literatur, Quellen und persönlichen Erkenntnissen aus einer Stadtführung strukturiert wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Standortwahl, das Bewerbungsverfahren, das Olympische Dorf, das visuelle Kommunikationssystem sowie die spezifische Landschaftsgestaltung des Parks.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Olympiapark München, 1972, Architektur, Otl Aicher, Landschaftsplanung, Piktogramme und Demokratisches Grün.

Wie unterschied sich die Gestaltung der Spiele von 1972 von 1936?

Die Organisatoren vermieden bewusst nationalsozialistische Ästhetik, Pathos und Pomp; stattdessen wurde ein friedliches, weltoffenes Deutschland durch heitere Farben und menschliche Maßstäbe repräsentiert.

Welche Funktion hat der Olympia-See?

Neben der landschaftsarchitektonischen Gestaltung dient der See als wichtiges Regenauffangbecken für das riesige Zeltdach der Sportanlagen.

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Details

Title
Der Olympiapark München - von seinen Ursprüngen bis heute
College
University of Koblenz-Landau  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Sportgeschichte
Grade
1+
Author
Werner Pres (Author)
Publication Year
2007
Pages
43
Catalog Number
V177351
ISBN (eBook)
9783640989904
ISBN (Book)
9783640990290
Language
German
Tags
Olympiapark München Olympische Spiele 1972 Otl Aicher Günter Behnesch Sportarchitektur Zeltdach Postmoderne im Sport Frei Otto Behnisch & Partner
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Werner Pres (Author), 2007, Der Olympiapark München - von seinen Ursprüngen bis heute, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177351
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