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Der urheberrechtliche Unterlassungsanspruch

Stand der Rechtsprechung im Kontext zur „Abmahnwelle“

Titel: Der urheberrechtliche Unterlassungsanspruch

Seminararbeit , 2010 , 11 Seiten

Autor:in: Mathias Welsch (Autor:in)

Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschreibt den Stand der Rechtsprechung sowie die Rechtspraxis zum Thema Abmahnungen von Urheberrechtsverletzungen

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A) Hintergründe

B) Der zivilrechtliche Unterlassungsanspruch

I) Rechtsnatur

II) Anspruchsgrundlage

C) Voraussetzungen des Anspruchs

I) Aktivlegitimation

II) Passivlegitimation

III) Rechtsgutverletzung

IV) Wiederholungsgefahr

1) Allgemeines

2) Unterlassungserklärung

3) Vertragsstrafe

D) Rechtspraxis: Abmahnung

I) Begriff

II) Funktionsweise

III) Rechtsverhältnis

IV) Inhalt der Abmahnung

E) Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Praxisprojektarbeit analysiert den urheberrechtlichen Unterlassungsanspruch vor dem Hintergrund der massenhaften Filesharing-Abmahnungen und untersucht dabei die dogmatischen Grundlagen sowie die aktuelle prozessuale Handhabung in der deutschen Rechtsprechung.

  • Grundlagen des Filesharings und die daraus resultierenden Urheberrechtsverletzungen.
  • Dogmatische Einordnung und Voraussetzungen des zivilrechtlichen Unterlassungsanspruchs.
  • Die Rolle der Störerhaftung und die Passivlegitimation bei Drittverletzungen.
  • Die Funktion, das Rechtsverhältnis und die rechtliche Ausgestaltung einer Abmahnung.
  • Zukunftsperspektiven der Rechtsprechung bezüglich Abmahnkosten und Missbrauchspotenzial.

Auszug aus dem Buch

I. Rechtsnatur

Hinsichtlich der Rechtsnatur des Unterlassungsanspruches bestehen unterschiedliche Auffassungen dahingehend, ob es sich um einen materiell-rechtlichen Anspruch im Sinne des § 194 I BGB handelt oder ob damit lediglich ein prozessualer Rechtsbehelf gemeint ist.

Da sich die gängige Konstruktion der Unterlassungsansprüche in Analogie zu einzelnen gesetzlichen Unterlassungsansprüchen (Bsp: § 1004 I BGB) schwerlich außer Acht lassen lässt, wird nachfolgend mit der herrschenden Meinung übereinstimmend, von der Materialität des Unterlassungsanspruches ausgegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

A) Hintergründe: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen des Filesharings und die daraus entstandene Problematik der Urheberrechtsverletzungen sowie der sogenannten Abmahnwellen.

B) Der zivilrechtliche Unterlassungsanspruch: Es wird die Rechtsnatur sowie die gesetzliche Anspruchsgrundlage des Unterlassungsanspruchs als Schutzinstrument für Urheber beleuchtet.

C) Voraussetzungen des Anspruchs: Dieses Kapitel detailliert die notwendigen Bedingungen zur Geltendmachung, wie Aktiv- und Passivlegitimation, das Vorliegen einer Rechtsgutverletzung sowie die geforderte Wiederholungsgefahr.

D) Rechtspraxis: Abmahnung: Hier wird die praktische Anwendung der Abmahnung, ihre Funktion zur Konfliktlösung, das entstehende Rechtsverhältnis sowie der formale Inhalt einer solchen Aufforderung analysiert.

E) Schlussbemerkung: Der Autor resümiert, dass die Rechtslage trotz einiger BGH-Entscheidungen in vielen Bereichen, insbesondere bei Kostenfragen und Gerichtsständen, weiterhin dynamisch und klärungsbedürftig bleibt.

Schlüsselwörter

Urheberrecht, Unterlassungsanspruch, Filesharing, Abmahnung, Störerhaftung, Rechtsgutverletzung, Wiederholungsgefahr, Unterlassungserklärung, Vertragsstrafe, Zivilrecht, Aktivlegitimation, Passivlegitimation, Rechtsmissbrauch, Urheberrechtsverletzung, P2P-Netzwerke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den urheberrechtlichen Unterlassungsanspruch und dessen Anwendung im Kontext von Filesharing-Aktivitäten und der damit verbundenen Abmahnkultur in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die dogmatische Herleitung des Unterlassungsanspruchs, die Voraussetzungen für dessen Geltendmachung sowie die rechtliche Einordnung der Abmahnung als Instrument der außergerichtlichen Streitbeilegung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Stand der aktuellen Rechtsprechung in Bezug auf Filesharing-Abmahnungen aufzuzeigen und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Urheber und Verletzer transparent zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Gesetzestexte (UrhG, BGB) und einschlägiger Gerichtsentscheidungen sowie fachspezifischer Kommentarliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Unterlassungsanspruchs, die spezifischen rechtlichen Voraussetzungen (inklusive Störerhaftung) und die praktische Ausgestaltung sowie Funktion von Abmahnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Urheberrecht, Unterlassungsanspruch, Filesharing, Störerhaftung und Abmahnwelle beschreiben.

Welche Rolle spielt die Störerhaftung in der Arbeit?

Die Störerhaftung wird als wichtiges Instrument für die Passivlegitimation identifiziert, um auch Personen in Anspruch nehmen zu können, die zwar nicht Täter oder Teilnehmer sind, aber die Rechtsverletzung durch mangelnde Sicherung ermöglicht haben.

Warum ist die Wiederholungsgefahr so entscheidend für den Unterlassungsanspruch?

Die Wiederholungsgefahr ist eine zwingende Voraussetzung, da der Anspruch dazu dient, künftige Rechtsgutverletzungen zu unterbinden; bei einer einmaligen Verletzung wird diese Gefahr rechtlich indiziert.

Was unterscheidet eine Unterlassungserklärung von einer Abmahnung?

Die Abmahnung ist die formale Aufforderung durch den Rechteinhaber, während die Unterlassungserklärung die strafbewehrte Selbstverpflichtung des Verletzers ist, um die Wiederholungsgefahr außergerichtlich auszuräumen.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der Rechtslage?

Der Autor betont, dass die rechtliche Lage bei Themen wie der Erstattungsfähigkeit von Abmahnkosten weiterhin offen ist und noch interessante Entwicklungen in der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu erwarten sind.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der urheberrechtliche Unterlassungsanspruch
Untertitel
Stand der Rechtsprechung im Kontext zur „Abmahnwelle“
Hochschule
Fachhochschule Trier - Umwelt-Campus, Standort Birkenfeld
Autor
Mathias Welsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
11
Katalognummer
V177268
ISBN (Buch)
9783640988334
ISBN (eBook)
9783640988440
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterlassungsanspruch stand rechtsprechung kontext
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mathias Welsch (Autor:in), 2010, Der urheberrechtliche Unterlassungsanspruch , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177268
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Leseprobe aus  11  Seiten
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