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Systemanforderungen für den Transfer von Expertenwissen vor dem Hintergrund eines wertorientierten Knowledge-Management-Ansatzes

System requirements for the transfer of expertise within a value-based Knowledge-Management framework

Titel: Systemanforderungen für den Transfer von Expertenwissen  vor dem Hintergrund eines wertorientierten  Knowledge-Management-Ansatzes

Masterarbeit , 2011 , 94 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Christian Schäfer (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das ökonomische Dilemma der modernen Wissensgesellschaft liegt darin, dass trotz stetig wachsendem (Experten)wissen sich die Verfü-gungsmacht über diese erfolgskritischen Inhalte nicht automatisch auf das Unternehmen als Nutzer und vor allem Nutznießer überträgt.
Ein effektives und vor allem ganzheitliches Knowledge-Management, aktiv an der Leitvision des Unternehmens und den Erfordernissen des Marktes ausgerichtet, ermöglicht es kritische Wissensinhalte zu identifi-zieren, zu transferieren und dauerhaft zu erhalten. Im Rahmen dieses Schlüsselprozesses wirken die vorhandenen politisch-kulturellen, organi-satorisch-strukturellen und individuellen Barrieren zunächst limitierend. Diesen gilt es auf den Anforderungsdimensionen Strategie, Organisation und Kultur mit angemessenen Maßnahmen zu begegnen.
Der Experte wird in der vorliegenden Arbeit als Eigner von nutzwert-reichen Wissensinhalten verstanden. Seine aktive Einbindung in eine technisch und strukturell verankerte Transferlogik erlaubt die erfolgs-wirksame Teilhabe des Unternehmens an seinem Wissen. Bewertungsan-sätze der intangiblen Ressource Wissen verhelfen dabei nicht nur zur notwendigen Unterstützung des Top-Managements, sondern liefern ein vergleichbares sowie nachvollziehbares quantitatives Feedback bezüglich der Knowledge-Management-Aktivitäten im Unternehmen. Der Wertge-halt einer zielorientiert wachsenden organisationalen Wissensbasis und die daraus resultierende Rendite sind gerade mit Blick auf eine dauerhaf-te Marktpräsenz von Unternehmen nicht zu unterschätzen.
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Beschreibung des Wissens-phänomens sowie seiner Entstehung anhand ausgewählter Modelle, um vor dem Hintergrund entsprechender Bewertungsansätze in einem öko-nomischen Kontext Handlungsempfehlungen zur Systemgestaltung von Wirtschaftsunternehmen als Lösungsansätze für die Transferproblematik von (Experten)wissen ableiten zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Hintergrund und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen des Knowledge-Managements

2.1 Abgrenzung der Begriffe: Zeichen, Daten, Informationen, Wissen

2.2 Wissensdimensionen

2.2.1 Implizites Wissen

2.2.2 Explizites Wissen

2.2.3 Individuelles und kollektives Wissen

2.3 Der Begriff des Knowledge-Managements

2.4 Zentrale Knowledge-Management-Modelle

2.4.1 Das SECI-Model von Nonaka und Takeuchi

2.4.2 Das Baustein-Modell von Probst, Raub und Romhardt

2.4.3 Das Wissensmarkt-Konzept von North

2.4.4 Vergleichende Betrachtung der Modelle

3 Der Wertenachweis des Wissens als Handlungslegitimation für Unternehmen

3.1 Wissen als Produktions- und Wettbewerbsfaktor

3.2 Wissen als messbare Größe – ausgewählte Ansätze

3.2.1 Deduktiv-summarische Ansätze

3.2.2 Induktiv-analytische Ansätze

3.2.3 Beurteilung der methodischen Ansätze

4 Systemanforderungen im Hinblick auf den Transfer von Expertenwissen

4.1 Der Transfer von Expertenwissen

4.2 Die Prozessakteure

4.2.1 Knowledge-Anbieter (KA)

4.2.2 Knowledge-Nachfrager (KN)

4.2.3 Knowledge-Broker (KB)

4.2.4 Das Zusammenspiel der Akteure

4.3 Die Anforderungsdimensionen

4.3.1 Die Wissensstrategiedimension

4.3.2 Die Organisationsstrukturdimension

4.3.3 Die Unternehmenskulturdimension

4.4 Barrieren des Wissenstransfers

4.4.1 Politisch-kulturelle Barrieren

4.4.2 Organisatorisch-strukturelle Barrieren

4.4.3 Individuelle Barrieren

4.5 Handlungsempfehlungen zur Systemgestaltung

4.5.1 Die Lagefeststellung

4.5.2 Die Auswertung

4.5.3 Die Umsetzung

4.5.4 Die Kontrolle

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, das Wissensphänomen vor einem ökonomischen Hintergrund zu beschreiben, um basierend auf ausgewählten Knowledge-Management-Modellen und Bewertungsansätzen konkrete Handlungsempfehlungen für den Transfer von Expertenwissen in Unternehmen zu entwickeln und in ein Vorgehensmodell zu überführen.

  • Grundlagen und zentrale Modelle des Knowledge-Managements
  • Wissensbewertung als Legitimation für unternehmerisches Handeln
  • Systemanforderungen und Barrieren beim Transfer von Expertenwissen
  • Rollenkonzepte für den Wissenstransfer (Anbieter, Nachfrager, Broker)
  • Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Systemgestaltung

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Knowledge-Anbieter (KA)

In einem Unternehmen finden sich KA in unterschiedlichen Funktionen und Hierarchieebenen wieder, zum Beispiel der Mitarbeiter in der Produktion, der Fachmann in der IT-Abteilung oder der Manager als Mitglied der Unternehmensführung (Amelinger, 2000, S. 53; North, 2011, S. 127). Unabhängig von ihrer organisationalen Verankerung bestimmt sich der Wertgehalt ihres Wissensangebots und demzufolge das Ausmaß der Nachfrage zunächst durch den Grad der Spezialisierung bzw. das Ausmaß der Knappheit dieses Wissens im Unternehmen.

Das hierunter zu subsumierende Expertenwissen ist dabei sowohl wertvoll als auch risikobehaftet, da hier der Wissensträger als primärer Ressourceneigner in letzter Konsequenz gezielt entscheiden kann, wann und wo er welche Inhalte in welchem Umfang zur Verfügung stellt. Im Verständnis dieser Arbeit nimmt der in die dynamische Unternehmensumwelt eingebettete Experte die KA-Rolle ein. Seine besondere Ausbildung, umfangreiche Erfahrung oder seine zentrale Schlüsselposition im Unternehmen bilden dabei das notwendige Expertenfundament.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zur Thematik des Wissenstransfers in der modernen Wissensgesellschaft und Definition der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.

2 Grundlagen des Knowledge-Managements: Erläuterung der Wissensbegriffe, der Wissensdimensionen sowie detaillierte Vorstellung und Vergleich zentraler Wissensmanagement-Modelle.

3 Der Wertenachweis des Wissens als Handlungslegitimation für Unternehmen: Betriebswirtschaftliche Einordnung von Wissen als Produktionsfaktor und Vorstellung verschiedener Bewertungsmethoden für immaterielle Vermögenswerte.

4 Systemanforderungen im Hinblick auf den Transfer von Expertenwissen: Analyse der Prozessakteure, der Barrieren und Erarbeitung eines Vorgehensmodells für den Transfer von Expertenwissen unter Berücksichtigung strategischer, struktureller und kultureller Dimensionen.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit und Zusammenführung der Ergebnisse zur praktischen Umsetzung in Unternehmen sowie Ausblick auf zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Wissen, Expertenwissen, Knowledge-Management, Wissenstransfer, Wissensbewertung, Wissensmanagement-Modelle, Humankapital, Intellektuelles Kapital, Unternehmenskultur, Strategie, Prozessmanagement, Wissensanbieter, Wissensnachfrager, Wissensbroker, Unternehmenswert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an Managementsysteme, um den Transfer von kritischem Expertenwissen in Wirtschaftsunternehmen vor dem Hintergrund einer wertorientierten Strategie erfolgreich zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen des Knowledge-Managements, Methoden zur Bewertung von Wissen sowie die prozessuale Gestaltung und Hindernisse beim Transfer von Expertenwissen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Systemgestaltung für Wirtschaftsunternehmen, um Expertenwissen effizient zu transferieren und dessen Beitrag zur Wertschöpfung messbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung bestehender Management-Modelle (SECI-Modell, Baustein-Modell, Wissensmarkt-Konzept) sowie verschiedener Indikatorenmodelle zur Wissensbewertung, um daraus ein eigenes Vorgehensmodell für den Transferprozess abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die wirtschaftliche Legitimation durch Wissensbewertung sowie die detaillierte Beschreibung der Akteure und systemischen Voraussetzungen für den Wissenstransfer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Knowledge-Management, Expertenwissen, Wissenstransfer, Wissensbewertung, Humankapital, Wettbewerbsfaktor Wissen und das Vorgehensmodell zur Systemgestaltung.

Warum ist der Wissensbroker (KB) in diesem Transfermodell so wichtig?

Der Wissensbroker fungiert als notwendige Schnittstelle und Katalysator, der die Kommunikation zwischen Wissensanbietern und -nachfragern zielgerichtet koordiniert und strukturelle Barrieren überbrückt.

Wie wird das Spannungsfeld zwischen individuellem Expertenwissen und Unternehmensorganisation gelöst?

Durch die Etablierung eines wertorientierten Transferrahmens, der Anreizsysteme schafft, die Experten zur Mitwirkung motivieren und ihr Wissen für die Organisation inkorporierbar und multiplizierbar macht.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur beim Wissenstransfer?

Sie gilt als fundamentales Handlungsfundament; eine innovationsfreundliche und vertrauensvolle Kultur ist Voraussetzung dafür, dass Wissen überhaupt geteilt wird, während Machtstrukturen und Silo-Denken den Prozess behindern können.

Ende der Leseprobe aus 94 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Systemanforderungen für den Transfer von Expertenwissen vor dem Hintergrund eines wertorientierten Knowledge-Management-Ansatzes
Untertitel
System requirements for the transfer of expertise within a value-based Knowledge-Management framework
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,7
Autor
Christian Schäfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
94
Katalognummer
V177045
ISBN (eBook)
9783640984855
ISBN (Buch)
9783640985142
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Knowledge Management Tacit Knowledge Expertenwissen Wissenstransfer wertorientiertes Knowledge Management SECI Marktwert Buchwert Relationen Vorgehensmodell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Schäfer (Autor:in), 2011, Systemanforderungen für den Transfer von Expertenwissen vor dem Hintergrund eines wertorientierten Knowledge-Management-Ansatzes , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177045
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Leseprobe aus  94  Seiten
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