Die Wahl des Themas dieser Arbeit ist motiviert durch die Erkenntnis, dass der Deutschunterricht nicht nur sprachliche Fertigkeiten vermitteln sollte, sondern auch einen Raum schaffen muss, in dem die Schüler sozial und emotional lernen und sich entwickeln können. Kinder- und Jugendliteratur bietet vielfältige Möglichkeiten, um Themen wie Freundschaft, Toleranz, Mitgefühl und Konfliktlösung anzusprechen und somit die soziale Kompetenz der Schüler zu stärken. Inwiefern sich die Literatur hierzu im Besonderen eignet, soll mithilfe von fachdidaktischer Literatur herausgestellt werden.
Diese Arbeit soll in dem Zuge die Möglichkeit bieten, das Verständnis für den Wert der Literatur in der Bildung zu vertiefen und den Beitrag der Kinder- und Jugendliteratur zur sozialen und emotionalen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler hervorzuheben. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Roman "Für immer Alaska" von Anna Woltz, wird ein spezifischer Text analysiert und die daraus gewonnenen Erkenntnisse können auf weitere Werke und den Deutschunterricht im Allgemeinen übertragen werden. Der Roman eignet sich in besonderer Weise, da er verschiedene Aspekte des sozialen Lernens aufgreift, sowohl Konflikte als auch Lösungen dargestellt werden und die Schüler die Erfahrungen der Protagonisten aus den jeweiligen Perspektiven miterleben dürfen. Zudem knüpft Anna Woltz mit ihrem Roman direkt an die Lebenswelt der Schüler an.
Die Untersuchung des Romans "Für immer Alaska" dient als exemplarisches Beispiel, um ein didaktisches Konzept zu entwickeln und den Mehrwert von Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht zu verdeutlichen. Welche Aspekte und Potenziale der Literatur dabei beachtet werden müssen, soll im Folgenden herausgestellt werden.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2023, Soziales Lernen anhand von Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht der Sekundarstufe I, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1768482