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Krisenmanagement bei der ThyssenKrupp AG

Title: Krisenmanagement bei der ThyssenKrupp AG

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 58 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian Biewald (Author)

Business economics - Industrial Management

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Summary Excerpt Details

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise zeigt sich, mit welch umfangreichen Risiken Unternehmen aufgrund ihrer global ausgerichteten Geschäftsstrategie konfrontiert werden. Die weltweite Verflechtung global agierender Konzerne erfordert ein funktionierendes Risiko- und Krisenmanagementsystem, um schnell und angemessen auf sich ändernde Umweltfaktoren reagieren zu können und so die Auswirkungen einer Krise auf eine Unternehmung zu reduzieren. Dabei ist eine schnelle Reaktion auf sich ändernde Bedingungen umso wichtiger, je abhängiger die Geschäftstätigkeit des Unternehmens von der aktuellen konjunkturellen Lage ist. Ein Industriezweig, der sich traditionell stark konjunkturabhängig entwickelt, ist die Stahlbranche, zu der die ThyssenKrupp AG zählt. Auch dieses Unternehmen wurde in der Vergangenheit wiederholt von tiefen Einschnitten erschüttert. Deshalb wird einem ausgewogenen Krisenmanagement gerade in dieser Branche hohe Bedeutung zugemessen. Die Optionen, die sich einem Unternehmen im Rahmen des Krisenmanagements bieten, sowie deren tatsächliche Umsetzung, sollen in der folgenden Arbeit anhand der ThyssenKrupp AG aufgezeigt werden.

Ziel der Arbeit ist die Beleuchtung der Auswirkungen der Finanzkrise auf die ThyssenKrupp AG, sowie die Erörterung und Beurteilung der getroffenen Maßnahmen zur Krisenbewältigung. Aus den gewonnenen Erkenntnissen kann abschließend eine Einschätzung der Entwicklung der ThyssenKrupp AG für die folgenden Jahre vorgenommen werden. Begonnen werden soll mit einer wissenschaftlichen Betrachtung des Themengebiets Krisenmanagement. Zur späteren Analyse strategischer Handlungsmöglichkeiten in der aktuellen Krisenlage werden verschiedene Klassifikationen von Krisen und Handlungsempfehlungen, die einen erfolgreichen Weg aus der Krise aufzeigen, behandelt. Anschließend werden in der Vergangenheit liegende Krisenphasen beider Unternehmen genauer betrachtet, um damalige Problemlösungsansätze zur Krisenbewältigung zu beurteilen und hinsichtlich ihrer aktuellen Verwendbarkeit zu bewerten. Hauptaugenmerk der Arbeit liegt jedoch im Anschluss auf der aktuellen Situation der verschiedenen Geschäftsbereiche, sowie einem Ausblick auf deren zukünftige Entwicklung in Bezug auf die getroffenen strategischen Entscheidungen zur Krisenbewältigung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das Themengebiet

1.1 Problemstellung und Eingrenzung des Themas

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Allgemeines Krisenmanagement

2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen

2.2 Theoretische Modelle des Krisenmanagement

2.2.1 Verlauf von Unternehmenskrisen

2.2.2 Krisenarten

2.2.3 Krisenmaßnahmen

3 Vergangene Krisen und Entwicklungen der ThyssenKrupp AG

3.1 Historie beider Konzerne

3.1.1 Fried. Krupp AG

3.1.2 Thyssen AG

3.2 Überblick über die Entwicklungen in der deutschen Stahlindustrie

3.3 Krisenmanagement während der Stahlkrise von 1975 bis 1988

3.3.1 Krisenmanagement bei der Krupp Stahl AG

3.3.2 Krisenmanagement bei Thyssen

3.4 Fusion von Thyssen und Krupp

3.5 Aufschwung nach der Fusion

4 Entwicklungen in der gegenwärtigen Krise

4.1 Ursachen und Merkmale der globalen Krise

4.2 Auswirkungen der Krise auf die ThyssenKrupp AG

4.2.1 Auswirkungen auf den Gesamtkonzern

4.2.2 Auswirkungen auf die Geschäftsbereiche Steel & Stainless

4.2.3 Wettbewerbsvergleich der Geschäftsbereiche Steel & Stainless

4.3 Eingeleitete Maßnahmen zur Krisenbewältigung bei ThyssenKrupp

4.4 Bewertung und Beurteilung der Maßnahmen

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die ThyssenKrupp AG und bewertet die ergriffenen Maßnahmen zur Krisenbewältigung sowie deren Wirksamkeit vor dem Hintergrund historischer Krisenphasen.

  • Grundlagen des theoretischen Krisenmanagements und Klassifikation von Unternehmenskrisen.
  • Historische Analyse der Krisenbewältigung bei Thyssen und Krupp zwischen 1975 und 1988.
  • Analyse der Ursachen und Folgen der aktuellen Finanzkrise für den ThyssenKrupp-Konzern.
  • Strategische, operative und finanzwirtschaftliche Maßnahmen zur Stabilisierung und Neuausrichtung.
  • Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit der Stahlbereiche und strategischer Ausblick.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Fried. Krupp AG

Am 20. November 1811 gründete Friedrich Krupp mit zwei Teilhabern in Essen eine Gussstahlfabrik. Den ersten großen Expansionsschub erfuhr das Unternehmen unter Leitung von Alfred Krupp, dem mit der Erfindung des nahtlosen Eisenbahnradreifens 1852 der Durchbruch gelang. Dieser Radreifen war auch das Vorbild für das 1875 entworfene Firmenzeichen. Unter preußischer Herrschaft produzierte Krupp ab 1860 Stahlgeschütze und war maßgeblich an den preußisch-deutschen Kriegserfolgen beteiligt. Im Kaiserreich stieg Krupp zum größten Unternehmen Europas auf und belieferte Nationen weltweit mit seinen Waffensystemen. 1887 übernahm Alfreds Sohn Friedrich Alfred Krupp die Firma, die mittlerweise 20.000 Beschäftigte hatte. Unter seiner Leitung nahm die Produktion von Rüstungsgütern weiter zu und die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich auf 45.000. Hervorzuheben war sein soziales Engagement für die Arbeiter, was im Hause Krupp einen höheren Stellenwert als das reine Gewinnstreben einnahm. Als 1902 Friedrich Alfred Krupp unerwartet verstarb, wurde seine Tochter Bertha die Alleinerbin des Unternehmens, das kurz darauf in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde.

Kaiser Wilhelm II vermittelte 1906 die Heirat von Bertha Krupp und Gustav von Bohlen und Halbach, der drei Jahre später die Leitung der Fried. Krupp AG bis 1943 übernehmen sollte. Noch vor dem ersten Weltkrieg erfuhr der Konzern eine Wachstumsphase aufgrund der Entwicklung nichtrostender, säurebeständiger Stähle. Markennamen wie „Nirosta“ und „V2A“ standen weltweit für Qualität.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in das Themengebiet: Darstellung der Problemstellung und Zielsetzung hinsichtlich des Krisenmanagements bei der ThyssenKrupp AG angesichts der Finanzkrise.

2 Allgemeines Krisenmanagement: Theoretische Einordnung des Krisenbegriffs, der Phasen von Unternehmenskrisen sowie grundlegender Bewältigungsstrategien.

3 Vergangene Krisen und Entwicklungen der ThyssenKrupp AG: Analyse der Historie der Vorläuferkonzerne und deren Krisenbewältigung während der Stahlkrise 1975–1988 sowie der Fusionsprozess.

4 Entwicklungen in der gegenwärtigen Krise: Untersuchung der Ursachen der globalen Finanzkrise und ihrer spezifischen Auswirkungen sowie Gegenmaßnahmen der ThyssenKrupp AG.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur Krisenstrategie und Einschätzung der langfristigen Wettbewerbsposition sowie der Neuausrichtung des Konzerns.

Schlüsselwörter

Krisenmanagement, ThyssenKrupp AG, Finanzkrise, Stahlindustrie, Unternehmenskrise, Konzernfusion, Liquiditätssicherung, Strategische Neuausrichtung, Restrukturierung, Wettbewerbsanalyse, Kennzahlenanalyse, Cashflow, Innovationsorientierung, Diversifikation, Marktanpassung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie die ThyssenKrupp AG mit den Herausforderungen der Finanzkrise umgeht und welche Lehren aus der historischen Entwicklung der Konzerne für die aktuelle Krisenbewältigung gezogen werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf Krisentheorie, die Historie der Konzerne Thyssen und Krupp, die Analyse aktueller wirtschaftlicher Kennzahlen sowie die Umsetzung operativer und strategischer Sanierungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beleuchtung der Auswirkungen der Finanzkrise auf den Konzern und die Beurteilung der Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zur Krisenbewältigung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse und dem Vergleich aktueller Unternehmensdaten mit theoretischen Krisenmodellen sowie der Auswertung historischer Entwicklungsprozesse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das theoretische Krisenmanagement erläutert, dann die Historie der Unternehmen aufgearbeitet und schließlich die aktuelle Krisensituation sowie die eingeleiteten Gegenmaßnahmen des Konzerns analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Krisenmanagement, Stahlkrise, ThyssenKrupp, Liquiditätssicherung, Restrukturierung und strategische Neuausrichtung charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die aktuelle Krisenstrategie von ThyssenKrupp?

Der Autor beurteilt die Maßnahmen als weitgehend richtigen Schritt zur Konsolidierung, kritisiert jedoch teilweise eine zu zögerliche Umsetzung bei Kapazitätsanpassungen.

Welche Rolle spielen die Stahlwerke in Brasilien und den USA in der Krisenstrategie?

Diese Großinvestitionen werden als strategisch wichtig für die langfristige Qualitätspositionierung angesehen, belasten jedoch kurzfristig die Liquiditätssituation des Unternehmens.

Warum ist das Edelstahlgeschäft besonders kritisch für den Konzern?

Der Edelstahlbereich ist durch das Fehlen von Langfristverträgen frühzyklisch und damit besonders anfällig für Rohstoffpreisschwankungen und konjunkturelle Einbrüche.

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Details

Title
Krisenmanagement bei der ThyssenKrupp AG
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,3
Author
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian Biewald (Author)
Publication Year
2009
Pages
58
Catalog Number
V176598
ISBN (eBook)
9783640984268
ISBN (Book)
9783656011378
Language
German
Tags
Krisenmanagement Finanzkrise Thyssen Krupp ThyssenKrupp Stahlindustrie Strategie Krisen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian Biewald (Author), 2009, Krisenmanagement bei der ThyssenKrupp AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176598
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