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Aufgaben und Bedeutung des Wissensmanagements

Title: Aufgaben und Bedeutung des Wissensmanagements

Term Paper , 2010 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl.-Kffr. (FH) Stefanie Amundsen (Author)

Business economics - Controlling

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Das Wissen einer Organisation ist im Zuge immer kürzer werdender Produktions- und Entwicklungszeiten, Rationalisierungsbestrebungen und eines intensiven globalen Wettbewerbs zu einem wichtigen Innovations- und Wettbewerbsfaktor aufgestiegen. Wissen wird in der Volkswirtschaftslehre neben Arbeit, Boden und Kapital als weiterer bedeutender volkswirtschaftlicher Faktor angesiedelt. Schon der bekannte englische Philosoph Francis Bacon (1561–1626) sagte im Jahre 1597: „Wissen ist Macht“.
Für Organisationen wird es also unumgänglich, wenn nicht sogar überlebensnotwendig,sich rechtzeitig und ausführlich mit der Ressource Wissen zu beschäftigen. Die Erhaltung des Wissens erfordert neue Ideen, Konzepte und vor allem neue Betrachtungsweisen der ursprünglichen Kernprozesse der Organisationen.

Doch was versteht man in diesem Zusammenhang unter Wissensmanagement? Was ist eigentlich Wissen und wie entsteht es? Was sind die Aufgaben des Wissensmanagements und wie bedeutsam ist es insbesondere für Organisationen? Diese Fragestellungen sollen in der folgenden Hausarbeit durch eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema erarbeitet werden.

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Aufgaben und der Bedeutung des Wissensmanagements. Die primäre Zielsetzung besteht darin, dessen Bedeutung und Nutzen im Kontext zu Organisationen zu betrachten. Zunächst erfolgt daher eine kurze begriffliche Bestimmung von Zeichen, Daten, Informationen und Wissen. Außerdem werden für das tiefere Verständnis die wichtigsten Wissensarten kurz erläutert. Danach wird die organisationale Wissensbasis vorgestellt. Nach den Grundlagen folgen Abschnitte über die Aufgaben des Wissensmanagements sowie ein Ausblick auf ausgewählte Ansätze. Anschließend wird die Bedeutung des Wissensmanagements für Organisationen dargestellt. In einem Fazit werden am Ende der Hausarbeit die wichtigsten Inhalte kurz zusammengefasst und kritisch gewürdigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung Wissensmanagement

2.1 Zeichen, Daten, Informationen und Wissen

2.2 Wissensarten

2.3 Definition Wissensmanagement

3. Aufgaben des Wissensmanagements

3.1 Ansätze des Wissensmanagements

3.2 Konzepte des Wissensmanagements

3.2.1 Konzept nach Nonaka und Takeuchi

3.2.2 Konzept von Probst et al.

4. Bedeutung des Wissensmanagements

4.1 Wissen als Produktionsfaktor

4.2 Entwicklung der Wissensgesellschaft

4.2.1 Wissensarbeiter

4.2.2 Problem der Informationsflut

4.3 Wissensmanagement im demographischen Wandel

4.4 Empirische Studie zum Wissensmanagement

4.5 Wissensmanagement als Wettbewerbsvorteil

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Aufgaben und die strategische Bedeutung von Wissensmanagement für Organisationen in einem globalen Wettbewerbsumfeld. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie Unternehmen durch den bewussten Umgang mit der Ressource Wissen – unter Berücksichtigung von Wissensschaffungsprozessen und demographischen Herausforderungen – Wettbewerbsvorteile erzielen und eine lernende Organisation etablieren können.

  • Grundlegende Begriffsbestimmungen von Zeichen, Daten, Informationen und Wissen
  • Analyse zentraler Konzepte wie der Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi sowie der Bausteine von Probst et al.
  • Diskussion von Wissen als entscheidendem Produktionsfaktor in der Wissensgesellschaft
  • Bewertung der Rolle des Wissensmanagements bei der Bewältigung von Informationsflut und demographischem Wandel
  • Einsicht in empirische Ergebnisse zum Status quo des Wissensmanagements in deutschen Unternehmen

Auszug aus dem Buch

Prozess der Wissensumwandlung auf epistemologischer Ebene

Die Wissensspirale beginnt mit der Sozialisation (implizit zu implizit). Sozialisation liegt vor, wenn zwei Personen beispielsweise durch einen persönlichen Dialog oder durch Beobachtung ihr implizites Wissen direkt miteinander austauschen. Darauf folgt die Externalisierung (von implizit zu explizit) und es wird das implizite Wissen, welches bereits durch die Sozialisation erworben wurde, in explizites Wissen umgewandelt. Metaphern und Analogien sollen den beteiligten Personen helfen, ihr verborgenes implizites Wissen zu artikulieren. Die Externalisierung ist die wichtigste Aufgabe der Wissensumwandlung und stellt zugleich die Aufgabe der Wissensschaffung dar.

Durch Kombination (von explizit zu explizit) wird das bereits bekannte explizite Wissen zusammengefügt, um neues explizites Wissen zu erzeugen. Unterstützt wird diese Form der Wissensumwandlung durch Dokumente, Netzwerke und Kommunikationsmittel. Im letzten Schritt, der Internalisierung (von explizit zu implizit), wird explizites Wissen in neues implizites Wissen umgewandelt. Bei diesem Prozess werden die expliziten Informationen in die Grundeinstellung von Menschen und Organisationen aufgenommen. Personen verinnerlichen diese und fügen sie mit der schon vorhandenen Wissensbasis zusammen. Das verinnerlichte Wissen ist wiederum als implizit anzusehen und die Wissensspirale wird auf einer höheren Ebene erneut in Gang gesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz von Wissen als Wettbewerbsfaktor für Organisationen und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Hausarbeit.

2. Begriffsbestimmung Wissensmanagement: Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem die Begriffe Zeichen, Daten, Informationen und Wissen voneinander abgegrenzt sowie verschiedene Wissensarten definiert werden.

3. Aufgaben des Wissensmanagements: Dieser Abschnitt behandelt die humanorientierten und technologischen Ansätze sowie die Konzepte von Nonaka und Takeuchi sowie Probst et al. zur Wissensschaffung und -verwaltung.

4. Bedeutung des Wissensmanagements: Das Kapitel analysiert die Notwendigkeit von Wissensmanagement vor dem Hintergrund der Wissensgesellschaft, des demographischen Wandels und dessen Rolle als Wettbewerbsvorteil.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung und der Feststellung, dass ein aktives Wissensmanagement essenziell ist, um Wettbewerbsvorteile zu generieren und eine lernende Organisation zu werden.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensgesellschaft, Wissensspirale, Wissensbausteine, implizites Wissen, explizites Wissen, Wettbewerbsvorteil, Wissensarbeiter, Informationsflut, demographischer Wandel, Wissensschaffung, organisationale Wissensbasis, strategisches Controlling, Wissensnutzung, lernende Organisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz und die Aufgaben des Wissensmanagements für Organisationen in einem zunehmend kompetitiven Umfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen die Begriffsdefinition von Wissen, Konzepte der Wissensschaffung, die Rolle von Wissen als Produktionsfaktor sowie die Bedeutung des Wissensmanagements bei der Bewältigung moderner Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die strategische Bedeutung des Wissensmanagements im Kontext von Organisationen zu analysieren und Wege zur Etablierung einer lernenden Organisation aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung einer empirischen Studie der Nordakademie aus dem Jahr 2008.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Konzepte nach Nonaka und Takeuchi sowie Probst et al. und untersucht anschließend die Bedeutung von Wissensmanagement angesichts gesellschaftlicher Veränderungen wie der Informationsflut.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Wissensmanagement, Wissensspirale, Wissensbausteine, Wissensgesellschaft und Wettbewerbsvorteil.

Welche Rolle spielt die Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi?

Sie dient als zentrales Modell, um den Prozess der Wissensumwandlung zwischen implizitem und explizitem Wissen in vier Stufen zu beschreiben.

Warum wird Wissensmanagement als Wettbewerbsvorteil angesehen?

Da klassische Produktionsfaktoren wie Arbeit und Kapital an Bedeutung verlieren, ermöglicht ein systematischer Umgang mit Wissen Innovationen und effizientere Prozesse, die schwer zu kopieren sind.

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Details

Title
Aufgaben und Bedeutung des Wissensmanagements
College
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Grade
1,0
Author
Dipl.-Kffr. (FH) Stefanie Amundsen (Author)
Publication Year
2010
Pages
27
Catalog Number
V176558
ISBN (Book)
9783640979066
ISBN (eBook)
9783640979264
Language
German
Tags
Wissensmanagement Wissen Controlling Wissensspirale Aufgaben des Wissensmanagements Bedeutung des Wissensmanagements Wissensgesellschaft Probst et al Nonaka und Takeuchi
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kffr. (FH) Stefanie Amundsen (Author), 2010, Aufgaben und Bedeutung des Wissensmanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176558
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