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Cottinghams Analyse von Descartes' trademark-Argument für die Existenz Gottes

Title: Cottinghams Analyse von Descartes' trademark-Argument für die Existenz Gottes

Essay , 2009 , 6 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jan Hoppe (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)

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Summary Excerpt Details

Bei seiner Inventur aller Dinge, von denen er sicher weiß, dass es sie gibt oder sie stimmen, gelangt Descartes auch zu der Überzeugung, dass Gott existiert. Er gibt mehrere Gründe – oder Beweise – an, warum er sich dessen so sicher sein kann. Eines dieser Argumente, der psychologische Beweis, ist auch unter dem Namen trademark-Argument bekannt geworden. Dieses – so sieht es Cottingham – taucht in zwei unterschiedlichen Versionen in den Meditationen auf. In diesem Essay sollen die Analysen dieser Argumente von John Cottingham rekonstruiert werden. Dabei sollen die einzelnen Schritte Descartes', so wie Cottingham sie sieht, deutlich werden. Im Anschluss an jede dieser Rekonstruktionen soll auch die Diskussion und Bewertung der Argumente von Cottingham, in den wesentlichen Punkten, wiedergegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Cottinghams Analyse von Descartes' trademark-Argument für die Existenz Gottes

Zusammenfassung des ersten trademark-Arguments

Cottinghams Diskussion des ersten trademark-Arguments

Zusammenfassung des zweiten trademark-Arguments

Cottinghams Diskussion des zweiten trademark-Arguments

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit rekonstruiert und analysiert die von John Cottingham vorgenommene Bewertung von René Descartes' sogenanntem trademark-Argument für die Existenz Gottes, wie es in den Meditationen dargelegt wird.

  • Rekonstruktion des ersten trademark-Arguments nach Cottingham
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Prinzip der kausalen Angemessenheit
  • Untersuchung der Begriffe formaler und eminenter Realität
  • Diskussion der Genese der Idee der Unendlichkeit
  • Analyse der zweiten Version des trademark-Arguments

Auszug aus dem Buch

Cottinghams Diskussion des ersten trademark-Arguments

Ein fragliches Element des ersten Arguments ist das Prinzip der kausalen Angemessenheit. Cottingham nennt mehrere Probleme die sich am Prinzip und dessen Anwendung finden. Descartes selbst erläutert es am Beispiel eines Steins, der von einem Ding produziert werden muss, in dem alles, was im Stein ist, formal oder eminent vorhanden ist. Diese Form der Verursachung scheint für Cottingham eine Art Vererbung zu beinhalten. Wie er es am Beispiel der Stärke einer Brücke deutlich macht, die ihre Gesamtstärke aus den Stärken der Einzelteile erhält, scheint diese Verursachung „materiell“ zu sein. Dieses Prinzip lässt sich aber durch viele Gegenbeispiele entkräften. Cottingham verwendet als Gegenbeispiel den Schwammkuchen. Einige seiner Eigenschaften (z. B. die „Schwammigkeit“) sind nicht in den Zutaten (z. B. Eier, Butter usw.) enthalten. Natürlich ließe sich argumentieren, dass die Eigenschaften potentiell in den Zutaten enthalten sind (und erst durch chemische Prozesse zu Tage gekommen sind). Aber das würde für Descartes Argument nicht ausreichen. Für ihn wäre vielmehr nötig, wie bereits dargelegt, dass die Ursache der Idee von Gott die Eigenschaften wirklich besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

Cottinghams Analyse von Descartes' trademark-Argument für die Existenz Gottes: Einführung in das Thema und Erläuterung, dass das Essay die Analyse von John Cottingham zu Descartes' psychologischem Gottesbeweis rekonstruiert.

Zusammenfassung des ersten trademark-Arguments: Das Kapitel erläutert die vier Phasen des Arguments, beginnend bei der Idee eines vollkommenen Gottes bis hin zur Notwendigkeit einer externalen, göttlichen Ursache.

Cottinghams Diskussion des ersten trademark-Arguments: Eine kritische Betrachtung des Prinzips der kausalen Angemessenheit und der Begriffsverwendung von formaler und eminenter Realität im Kontext von Descartes' Argumentation.

Zusammenfassung des zweiten trademark-Arguments: Darstellung einer ergänzenden Beweisform gegen Ende der dritten Meditation, die die Möglichkeit ausschließt, dass der Denker selbst oder seine Vorfahren Ursache der Gottesidee sein könnten.

Cottinghams Diskussion des zweiten trademark-Arguments: Ein kurzes Kapitel, das aufzeigt, warum die zweite Version des Arguments als bloße Weiterentwicklung des ersten anzusehen ist und unter den gleichen Schwachstellen leidet.

Schlüsselwörter

Descartes, trademark-Argument, Cottingham, Gottesbeweis, Kausalprinzip, kausale Angemessenheit, objektive Realität, formale Realität, eminente Realität, Meditationen, Endlichkeit, Unendlichkeit, Kausalität, Philosophie des Geistes, Gott

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung von René Descartes' Argumenten für die Existenz Gottes, insbesondere dem sogenannten trademark-Argument, durch die kritische Perspektive von John Cottingham.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die kausale Struktur von Gottesbeweisen, das Prinzip der kausalen Angemessenheit und die erkenntnistheoretischen Voraussetzungen, die Descartes seinen Beweisen zugrunde legt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Rekonstruktion von Cottinghams Analyse der zwei Versionen des trademark-Arguments sowie die darauffolgende Diskussion der Validität dieser Argumente.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rekonstruktive und hermeneutische Analyse philosophischer Primär- und Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der beiden Versionen des Arguments und deren jeweilige kritische Würdigung durch John Cottingham.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kausalität, formale/eminente Realität, Unendlichkeit und das traditonelle trademark-Argument gekennzeichnet.

Wie definiert Cottingham das Prinzip der kausalen Angemessenheit?

Cottingham versteht es so, dass die Ursache eines Objekts mindestens genauso viel von dessen Eigenschaften (in formaler oder eminenter Weise) besitzen muss wie das Objekt selbst.

Warum hält Cottingham Descartes' Herleitung der Unendlichkeit für problematisch?

Cottingham sieht keinen zwingenden Grund, warum die Idee der Unendlichkeit zeitlich vor der Erkenntnis unserer eigenen Endlichkeit liegen muss, was jedoch eine essenzielle Prämisse für Descartes ist.

Inwiefern ist das zweite Argument eine Weiterentwicklung des ersten?

Das zweite Argument stützt sich auf die gleichen kausalen Prinzipien und Prämissen, versucht jedoch, alternative Ursprungsquellen der Gottesidee (wie den Denker selbst oder dessen Vorfahren) explizit auszuschließen.

Excerpt out of 6 pages  - scroll top

Details

Title
Cottinghams Analyse von Descartes' trademark-Argument für die Existenz Gottes
College
Bielefeld University
Grade
1,7
Author
Jan Hoppe (Author)
Publication Year
2009
Pages
6
Catalog Number
V176232
ISBN (eBook)
9783640972197
Language
German
Tags
cottinghams analyse descartes existenz gottes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Hoppe (Author), 2009, Cottinghams Analyse von Descartes' trademark-Argument für die Existenz Gottes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176232
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