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Zur Shop-Startseite › Politik - Thema: Europäische Union

Die Europäischen Anti-Terrorismus-Konventionen

Titel: Die Europäischen Anti-Terrorismus-Konventionen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 31 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jan Jankowski (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In insgesamt sechs Kapiteln werden Institutionen der europäischen Terrororismusbekämpfung analysiert.
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Untersuchung der Aktivitäten des Europarats. Neben der Geschichte dieses Gremiums werden zweiten Kapitel die Unterschiedliche zwischen den verschiedenen Arbeitspapieren (Konventionen, Protokolle etc.) dargestellt. Den Hauptteil der Arbeit bilden die Kapitel vier und fünf. Die wichtigsten der seit den 1970er Jahren verabschiedeten Anti-Terror-Konventionen (und Protokolle) werden vor dem Hintergrund terroristischer Aktivitäten in Europa auf ihre Tauglichkeit bei der Terrorismusbekämpfung analysiert. Darüber hinaus werden diese Dokumente mit einander verglichen und es wird die Frage gestellt, wie sich die europäische Terrorismusbekämpfung seit den 1970er Jahren verändert hat. Im Fazit wird über die Tauklichkeit der getroffenen Maßnahmen resümiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Internationale Organisationen der Terrorismusbekämpfung in Europa

3. Der Europarat

3.1 Die Bekämpfung des Terrorismus durch den Europarat

3.2 Über Konventionen und Protokolle

4. Die Suche nach Charakter

5. Europäische Terrorismusbekämpfung – gestern und heute

5.1 Der Terror von gestern – von den 1970ern bis 2001

5.2 Die Terrorismusbekämpfung gestern

5.3 Der Terror von heute – nach 2001

5.4 Die Terrorismusbekämpfung von heute

5.5 Vergleich: Terrorismusbekämpfung gestern und heute

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die europäischen Anti-Terrorismus-Konventionen, um die Art und Weise der europäischen Terrorismusbekämpfung zu ergründen. Dabei wird analysiert, ob die Mitgliedsstaaten des Europarats eine kohärente Strategie verfolgen oder ob es sich primär um Einzelmaßnahmen als Reaktion auf spezifische Bedrohungslagen handelt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung vom Terrorismus der 1970er Jahre bis zur Zeit nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001.

  • Analyse internationaler Organisationen in Europa und die Rolle des Europarats
  • Untersuchung der Konvention von 1977 und der Normenwandel in der Terrorismusbekämpfung
  • Vergleich der Terrorismusbekämpfung vor und nach 2001
  • Herausarbeitung der Abhängigkeit europäischer Standards von Vorgaben der Vereinten Nationen
  • Identifikation des diffusen Charakters der europäischen Anti-Terror-Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

5.1 Der Terror von Gestern – von den 1970ern bis 2001

Im Folgenden wird ein kurzer Blick auf die Weltgeschichte in Hinblick auf Terrorismus geworfen und anschließend stehen terroristische Aktivitäten in Europa im Fokus des Interesses. Um die heutige Form des Terrorismus verstehen zu können, ist die Kenntnis der folgenden vier Daten notenwendig: 1968, 1979, 1983 und 2001.

Das Jahr 1968 ist von Bedeutung, weil sich in diesem Jahr Art und Weise des Terrorismus bzw. Befreiungskampfs veränderte. In Südamerika setzten Rebellen erstmals die Guerilla Taktiken in Städten ein, während palästinensische Aufständische Terroranschläge als terroristische Mittel nutzen, um Öffentlichkeit zu erzeugen. 1979 war das Jahr der Revolution im Iran. In diesem Kontext gewannen radikale sunnitische, aber auch schiitische politische Gruppen an Einfluss in der arabischen Welt. Im Libanon breitete sich die schiitische Hisbollah-Miliz aus und in verschiedenen anderen Regionen verbreiteten sich sunnitische Gruppen, wie die Hamas, al Qaeda und ähnliche Vereinigungen. In diesem Sog verbreitete sich die heute so gefürchtete Taktik des Selbstmordanschlags.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema der europäischen Anti-Terrorismus-Konventionen ein, erläutert die Fragestellung zur Strategiebildung innerhalb des Europarats und stellt den methodischen Rahmen der Untersuchung vor.

2. Internationale Organisationen der Terrorismusbekämpfung in Europa: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über europäische Institutionen und deren Zusammenarbeit, wobei die Rolle des Europarats im Verhältnis zu Akteuren wie der EU und der OSZE analysiert wird.

3. Der Europarat: Es wird die Struktur und Geschichte des Europarats dargelegt, insbesondere sein Selbstverständnis als „Bewahrer“ fundamentaler Werte und seine Arbeit an völkerrechtlichen Konventionen.

3.1 Die Bekämpfung des Terrorismus durch den Europarat: Der Text erläutert den Drei-Säulen-Ansatz des Europarats bei der Terrorismusbekämpfung, der juristische Netzwerke, Wertesicherung und Ursachenforschung umfasst.

3.2 Über Konventionen und Protokolle: Hier wird der rechtliche Charakter von Konventionen und Abkommen innerhalb des Europarats sowie deren Zustandekommen durch das Ministerkomitee beschrieben.

4. Die Suche nach Charakter: Dieses Kapitel präzisiert die Forschungsfrage nach einem „europäischen Stil“ der Terrorismusbekämpfung und definiert den methodischen Umgang mit Normen und Begriffen wie „Terrorismus“.

5. Europäische Terrorismusbekämpfung – gestern und heute: Der Abschnitt bildet den historischen Analyseteil, der terroristische Entwicklungen seit den 1970er Jahren beleuchtet.

5.1 Der Terror von gestern – von den 1970ern bis 2001: Eine historische Analyse terroristischer Phänomene in Europa zwischen 1968 und 2001, inklusive der Rolle prägender Organisationen wie RAF und ETA.

5.2 Die Terrorismusbekämpfung gestern: Analyse der Konvention von 1977, ihres Zwecks der Erleichterung strafrechtlicher Verfolgung und der Systematik des „nicht-politischen“ Verbrechens.

5.3 Der Terror von heute – nach 2001: Erörterung der veränderten Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus nach 2001 und das Aufkommen des „Home-Grown-Terrorism“.

5.4 Die Terrorismusbekämpfung von heute: Diskussion der post-2001 Dokumente, insbesondere der Protokolle und Konventionen von 2003 und 2005 sowie der Rolle der EU bei der Normensetzung.

5.5 Vergleich: Terrorismusbekämpfung gestern und heute: Ein zusammenfassender Vergleich, der aufzeigt, wie der Europarat auf historische Ereignisse reagiert und inwieweit er sich an UN-Vorgaben orientiert.

6. Fazit: Die abschließenden Ergebnisse zeigen, dass die europäische Terrorismusbekämpfung primär reaktiv auf Einzelereignisse basiert und stark von globalen Vorgaben der Vereinten Nationen abhängig ist.

Schlüsselwörter

Europarat, Terrorismusbekämpfung, Konvention, Völkerrecht, Sicherheitspolitik, 11. September 2001, Normensetzung, Vereinte Nationen, Strafrecht, Auslieferung, Prävention, Europäische Union, Politische Straftat, Geldwäsche, Terrorismusdefinition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Entwicklung und Strategien der europäischen Anti-Terrorismus-Konventionen unter Federführung des Europarats im Zeitraum von 1977 bis 2005.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der Vergleich zwischen dem „alten“ Terrorismus (z.B. RAF, ETA) und dem modernen internationalen Terrorismus nach 2001, sowie die Analyse der rechtlichen Instrumente des Europarats.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach der Existenz eines spezifisch europäischen Stils in der Terrorismusbekämpfung und untersucht, ob dieser einer kohärenten Strategie folgt oder auf isolierte Einzelmaßnahmen setzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, indem er Rechtstexte (Konventionen) in ihren jeweiligen historischen Kontext einbettet und normative Entwicklungen vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des Europarats, eine historische Analyse terroristischer Phänomene und eine detaillierte Auswertung von Anti-Terror-Konventionen sowie deren Verknüpfung mit den Vorgaben der Vereinten Nationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Europarat, Völkerrecht, Konvention, Terrorismusbekämpfung, Normensetzung und die Rezeption von UN-Standards definiert.

Warum spielt die Vereinte Nationen eine zentrale Rolle für den Europarat?

Wie im Text dargelegt, orientiert sich der Europarat bei der Normensetzung stark an den Vereinten Nationen, da diese als globaler Akteur bei der Definition terroristischer Straftaten angesehen werden.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die europäische Strategie?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die europäische Terrorismusbekämpfung eher einen diffusen Charakter hat, stark auf historische Einzelereignisse reagiert und strategisch hinter der Bedrohungslage zurückbleibt.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Europäischen Anti-Terrorismus-Konventionen
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Walter-Schücking-Institut für Internationales Recht)
Veranstaltung
Terrorismus als Herausforderung an das Völkerrecht
Note
2,0
Autor
Jan Jankowski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
31
Katalognummer
V176190
ISBN (Buch)
9783640973354
ISBN (eBook)
9783640973682
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Terrorismus Europarat Konventionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Jankowski (Autor:in), 2011, Die Europäischen Anti-Terrorismus-Konventionen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176190
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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