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Portfolioarbeit im Deutschunterricht

Ratgeberliteratur im Vergleich

Title: Portfolioarbeit im Deutschunterricht

Examination Thesis , 2011 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stefan Rohde (Author)

German Studies - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Glaubt man den Ratgebern zur Portfolioarbeit, ist das Portfolio eine Methode, durch die der Unterricht in der Schule verbessert werden kann. In Zeiten von Kompetenz- und Outputorientierung könne mit dem Einsatz des Portfoliokonzepts dafür gesorgt werden, dass die Schüler individueller und gleichzeitig zielgerichteter unterrichtet werden denn je. Portfolios seien offen und innovativ, förderten die Schreibfähigkeit der Schüler, ermöglichten es, selbstständig zu arbeiten und gleichzeitig die eigene Arbeit zu reflektieren. Außerdem seien mit dem Einsatz dieser Methode bessere Bewertungen möglich als bei klassischen Verfahren. Schon seit den 1980er Jahren im anglo-amerikanischen Schulsystem etabliert, gibt es eine Vielzahl an Erfahrungsberichten. Im Zuge der Veränderung der Lernkultur und der damit verbundenen Forderung nach einer neuen Unterrichts- und Kompetenzkonzeption entstanden Ratgeber, die auf diesen Erfahrungen basieren. Auch sollten durch die Ratgeber nicht nur alte Unterrichts- und Bewertungsmuster aufgebrochen, sondern vielmehr Unterricht innovativ und problemorientiert gestaltet werden.
Aus diesen Überlegungen entwickelt, soll mit dieser Arbeit die Frage danach beantwortet werden, inwieweit Portfolioratgeber imstande sind, den Deutschunterricht zu verbessern.
Um dies zu leisten, sei zunächst eine begriffliche Abgrenzung zu schaffen: Bei der immer unterschiedlichen Nuancierung des Portfoliobegriffs muss er eingegrenzt werden. Dazu leite ich mein Begriffsverständnis historisch und systematisch bezogen her und umgrenze ihn bezogen auf den Deutschunterricht.
Weil ein Kernargument der Portfoliobefürworter auf die verbesserte Leistungsmessungs- und Bewertungsmöglichkeit abzielt, sind Problembereiche und Spannungsfelder in diesem Bereich zu skizzieren.
Im Hauptteil sind die betrachteten Ratgeber anhand erarbeiteter Kriterien zu konzeptualisieren und anschließend zu vergleichen. Es ist dabei zu untersuchen, ob und auf welcher wissenschaftlichen Basis ein Mehrwert von Portfolioarbeit begründet wird. Weil es nur wenige empirische Befunde zur Portfolioarbeit gibt, soll ferner die Frage danach gestellt werden, wie Portfolioarbeit empirisch untersucht wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Vorarbeit: Begriffe

2.1 Portfolio

2.2 Leistungsmessung und -bewertung

3. Portfolioratgeber im Deutschunterricht

3.1 Systematische Analyse I: Easley/Mitchell: Arbeiten mit Portfolios. Schüler fordern, fördern und fair beurteilen

3.2 Systematische Analyse II: Engel/Wiedenhorn: Stärken fördern – Lernwege individualisieren. Der Portfolio-Leitfaden für die Praxis.

3.3 Systematische Analyse III: Breuer: Das Portfolio im Unterricht. Theorie und Praxis im Spiegel des Konstruktivismus

3.4 Vergleich der Ratgeber

4. Fazit und Ausblick: Empirische Unterrichtsforschung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Portfolioratgebern zur Verbesserung des Deutschunterrichts. Dabei wird analysiert, inwieweit diese Ansätze eine prozessorientierte Schreibdidaktik unterstützen und einen pädagogischen Mehrwert gegenüber klassischen Bewertungsverfahren bieten können.

  • Analyse und Vergleich gängiger Portfolioratgeber
  • Konzeptualisierung eines am Deutschunterricht orientierten Portfoliobegriffs
  • Diskussion von Leistungsmessung und -bewertung im schulischen Kontext
  • Verknüpfung von Portfolioarbeit mit prozessorientierter Schreibdidaktik
  • Aufzeigen von Forschungsdesideraten in der empirischen Unterrichtsforschung

Auszug aus dem Buch

Bezug von prozessorientierter Schreibdidaktik zu Portfolioarbeit im Deutschunterricht

Ein Text ist immer mit einer Entstehungsgeschichte verbunden. Diese ist ihm aber kaum anzusehen, weil nur das tatsächliche Endprodukt zur Verfügung gestellt wird: Jeder Schüler, der einen Fachaufsatz liest, liest einen fertigen, ausgearbeiteten Text.

Im Zuge der ‚Schreibbewegung‘ der 1970er und 1980er Jahre veröffentlichen Flower und Hayes im Jahr 1980 eine erste systematische Beschreibung des Schreibprozesses. Dieser gliedert sich in die großen Teilbereiche Planung, Formulierung und Überarbeitung. Während des Schreibens wird der Schreiber zudem vom Aufgabenumfeld (Thema, Leserschaft, Motivation) und seinem eigenen Wissen beeinflusst.

Auch wenn dieses Modell durchaus kritisierbar ist, lässt sich ein direkter Zusammenhang zur Portfolioarbeit herstellen. Professionelle Schreiber sind natürlich nicht an ein Schreibprozessmodell gebunden; Novizen aber können – ohne dass Schreibprozessmodelle operationalisiert werden sollen – zu einem qualitativ höherwertigen Textprodukt kommen, wenn sie sich der Teilprozesse bewusst sind. In der Portfolioarbeit allgemein, besonders aber bei Portfoliotypen, die den Schwerpunkt auf den Schreibprozess legen, sind die Schüler dazu aufgefordert, sich ihrer Einzelschritte bewusst zu werden und diese zu verbalisieren. Durch das Bewusstmachen des Schreibprozess können vom Lehrenden, ggf. auch vom Lernenden selbst, Probleme in frühen Stadien des Textes erkannt und gelöst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Portfolioarbeit als Methode zur Unterrichtsverbesserung ein und definiert die forschungsleitende Fragestellung bezüglich der Wirksamkeit von Portfolioratgebern im Deutschunterricht.

2. Theoretische Vorarbeit: Begriffe: Das Kapitel widmet sich der historischen und begrifflichen Herleitung des Portfoliobegriffs sowie der problematischen Diskussion um Leistungsmessung und -bewertung im deutschen Schulsystem.

3. Portfolioratgeber im Deutschunterricht: In diesem Hauptteil werden drei ausgewählte Ratgeber systematisch analysiert, hinsichtlich ihrer Konzepte verglichen und hinsichtlich ihrer Eignung für den Deutschunterricht kritisch bewertet.

4. Fazit und Ausblick: Empirische Unterrichtsforschung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, identifiziert Forschungsdesiderate und skizziert den Stand der empirischen Erforschung von Portfolioarbeit.

Schlüsselwörter

Portfolioarbeit, Deutschunterricht, Leistungsbewertung, Prozessorientierung, Schreibdidaktik, Selbststeuerung, Schülerselbstbewertung, Kompetenzorientierung, Unterrichtsqualität, konstruktivistische Didaktik, Lernzuwachs, Reflexion, Bildungsforschung, Unterrichtsmodell, Schulleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Portfolioarbeit den Deutschunterricht verbessern kann, indem sie die theoretischen Grundlagen und praktischen Ansätze verschiedener einschlägiger Ratgeber vergleicht.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Publikation?

Die zentralen Themen sind der Portfoliobegriff in der Pädagogik, die Schnittstelle zur prozessorientierten Schreibdidaktik sowie die Herausforderungen bei der Leistungsbewertung in einem notengeprägten Schulsystem.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis einer systematischen Ratgeberanalyse aufzuzeigen, welchen Mehrwert Portfolioarbeit bieten kann und welche Forschungsdefizite hinsichtlich der empirischen Belegbarkeit im deutschen Schulkontext bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine kriterienorientierte, systematische Analyse und einen vergleichenden Ansatz (u.a. visualisiert durch Venn-Diagramme), um die Konzepte der untersuchten Ratgeber gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden drei spezifische Ratgeber (Easley/Mitchell, Engel/Wiedenhorn, Breuer) hinsichtlich ihrer Formalia, ihres Portfoliobegriffs, ihrer Zielsetzung, Struktur und ihres Verständnisses von Leistungsbewertung detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Portfolioarbeit, prozessorientierte Schreibdidaktik, Kompetenzorientierung, Leistungsbewertung und Unterrichtsentwicklung charakterisieren.

Welchen Stellenwert nimmt die "Briefbewertung" im Konzept von Breuer ein?

Breuer schlägt die Briefbewertung als innovatives Instrument vor, um individuelle Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen zu geben, die über eine bloße Ziffernnote hinausgehen und so den Lernprozess stärker in den Fokus rücken.

Warum kritisieren die Autoren die reine Verwendung von Ziffernnoten?

Ziffernnoten werden als problematisch eingestuft, da sie oft die Selektionsfunktion betonen, den individuellen Lernprozess in den Hintergrund drängen und den komplexen Anforderungen kompetenzorientierten Unterrichts nicht gerecht werden.

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Details

Title
Portfolioarbeit im Deutschunterricht
Subtitle
Ratgeberliteratur im Vergleich
College
Ruhr-University of Bochum  (Germanistisches Institut)
Course
Leistungsmessung und -bewertung im Deutschunterricht
Grade
1,0
Author
Stefan Rohde (Author)
Publication Year
2011
Pages
32
Catalog Number
V176143
ISBN (Book)
9783640973873
ISBN (eBook)
9783640974023
Language
German
Tags
Portfolio Didaktik Germanistik Deutschunterricht Leistungsmessung Leistungsbewertung Konstruktivismus Ratgeber Portfoliobegriff Portfolioarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Rohde (Author), 2011, Portfolioarbeit im Deutschunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/176143
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