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Der systemische Machtbegriff. Rekonstruktion des Machtbegriffs von Niklas Luhmann aus dem Jahr 1975

Titel: Der systemische Machtbegriff. Rekonstruktion des Machtbegriffs von Niklas Luhmann aus dem Jahr 1975

Bachelorarbeit , 2011 , 49 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sebastian Riebandt (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es wird viel über Führung gesprochen. Sei es nun in der Politik, Familien oder in
Unternehmen. Leiten, Steuern und Bewerten sind in aller Munde. Es wird auch
über Führungskompetenz gesprochen. Jedoch in den seltensten Fällen über Macht
oder Machtkompetenz, obwohl Macht in den meisten Fällen eng mit Führung verzahnt
ist.
In meiner Arbeit beschäftige ich mich daher mit dem Thema Macht. Präziser gesagt
mit Niklas Luhmanns Überlegungen zu diesem Thema aus dem Jahre 1975,
die er in seinem Buch „Macht“ veröffentlichte. Dabei konzentriere ich mich ausschließlich
auf das genannte Werk Luhmanns, wobei ich eine kondensierte Rekonstruktion
des Machtbegriffs anstrebe. Selbst in heutiger Zeit stellt die Machttheorie
Luhmanns noch einen Grundpfeiler der Mikrophysik dieses Begriffs dar.
Auch wenn das Werk schon älteren Datums ist, beweist die Verwendung in neuerer
systemtheoretischer Literatur die Aktualität der Machttheorie Luhmanns. Es
müssen jedoch im Rahmen dieser Arbeit Grenzen gesetzt werden. Wie oben genannt
werde ich mich ausschließlich auf das Werk „Macht“ von Luhmann aus
dem Jahre 1975 beschäftigen, ohne Rücksicht auf die Entwicklungen in der Systemtheorie
Luhmanns aus den nachfolgenden Jahren und auf deren Bedeutung für
die Machttheorie zu nehmen. Dies könnte ein Ansatzpunkt für weitere Qualifikationsarbeiten
sein, ist in diesem begrenzten Rahmen jedoch nicht zu leisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. SYMBOLISCH GENERALISIERTE KOMMUNIKATIONSMEDIEN

3. FUNKTIONEN DES MACHT-CODE

4. PROBLEMSTELLUNGEN DER MACHT IN KOMPLEXER WERDENDEN GESELLSCHAFTEN

5. DIE SYMBIOTISCHE BEZIEHUNG VON MACHT UND PHYSISCHER GEWALT

6. DIE BEDEUTUNG VON LEBENSWELT UND TECHNIK FÜR DEN MACHTBEGRIFF

7. AUTORITÄT, REPUTATION, FÜHRUNG

8. RISIKEN DER MACHT

9. GESELLSCHAFTLICHE RELEVANZ VON MACHT

10. ORGANISIERTE MACHT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit rekonstruiert Niklas Luhmanns Machttheorie aus dem Jahr 1975 mit dem Ziel, die Funktionsweise von Macht als Kommunikationsmedium in einer komplexer werdenden Gesellschaft zu erläutern und ihre Rolle innerhalb von Organisationen zu analysieren.

  • Die Entstehung und Funktion symbolisch generalisierter Kommunikationsmedien.
  • Die Analyse des Macht-Codes und seiner Problematik in komplexen Gesellschaften.
  • Die symbiotische Kopplung von Macht und physischer Gewalt sowie die Rolle von Recht.
  • Die Differenzierung zwischen formaler Organisationsmacht und informaler Personalmacht.
  • Die Bedeutung von Führung, Autorität und Reputation innerhalb von Machtstrukturen.

Auszug aus dem Buch

3. Funktionen des Macht-Code

Die Theorie der Kommunikationsmedien bildet einen Machtbegriff, der die Steigerbarkeit der Übertragung reduzierter Komplexität unter veränderlichen gesellschaftlichen Bedingungen ins Auge fasst. Wenn die intersubjektiv konstituierte Welt komplexer ausfällt, fällt auch die Übertragung schwerer. Die Bedingungen, unter denen eine Steigerung möglich ist, werden im Code festgelegt und sie knüpfen an die Generalisierung von Symbolen an. Generalisierung meint eine Verallgemeinerung von Sinnorientierungen, so Luhmann.

Im Falle einer Organisation oder eines Betriebes, der ein Produkt herstellt, kann der Betriebsleiter so davon ausgehen, dass auch am nächsten Tag die Mitarbeiter zur Arbeit erscheinen und weiterhin das Produkt herstellen, welches sie auch herstellen sollen und nicht ein vollkommen anderes. Dies ist nur eine Situation, auf die sich die Verallgemeinerung beziehen kann, die Verallgemeinerung an sich ist jedoch relativ situationsfrei, also auch in anderen Situationen abrufbar. Damit wird für eine Seite der Interaktion, die Seite des Machthabers, Unsicherheit absorbiert. Ermöglicht wird dadurch die Bildung von sich ergänzenden Erwartungen und von Verhalten auf Grund von Erwartungen. Der Machthaber befiehlt, der Machtunterworfene nimmt an und führt aus. Dieses Verhalten ist zwar in Abhängigkeit von der Erwartung des Machthabers richtig, böte sich jedoch in dem Moment die Gelegenheit für den Machtunterworfenen selbst an die Macht zu kommen, ist das Verhalten völlig falsch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einleitung in die Thematik der Macht in Verbindung mit Führung, basierend auf Luhmanns Werk von 1975.

2. SYMBOLISCH GENERALISIERTE KOMMUNIKATIONSMEDIEN: Erläuterung der Funktion von Kommunikationsmedien als Zusatzeinrichtung zur Sprache zur Reduktion von Komplexität.

3. FUNKTIONEN DES MACHT-CODE: Analyse der Struktur des Macht-Codes und wie er durch Symbole und Generalisierung Unsicherheit in sozialen Systemen reduziert.

4. PROBLEMSTELLUNGEN DER MACHT IN KOMPLEXER WERDENDEN GESELLSCHAFTEN: Diskussion von Problemen wie Handlungsverkettungen, Ebene-Differenzierungen und dem Code-Wechsel in komplexen Gesellschaften.

5. DIE SYMBIOTISCHE BEZIEHUNG VON MACHT UND PHYSISCHER GEWALT: Beschreibung der symbiotischen Kopplung zwischen der symbolischen Ebene der Macht und der physischen Gewalt als Machtgrundlage.

6. DIE BEDEUTUNG VON LEBENSWELT UND TECHNIK FÜR DEN MACHTBEGRIFF: Darstellung der Ausdifferenzierung der Macht als Form technischer Entlastung sinnverarbeitender Prozesse.

7. AUTORITÄT, REPUTATION, FÜHRUNG: Analyse dieser drei Formen als richtungsmäßig unterscheidbare Motivgeneralisierungen innerhalb von Einflussbeziehungen.

8. RISIKEN DER MACHT: Untersuchung der Risiken ausdifferenzierter Kommunikationsmedien, insbesondere bezüglich Machtmissbrauch und Krisentechniken.

9. GESELLSCHAFTLICHE RELEVANZ VON MACHT: Analyse der Auswirkungen der Ausdifferenzierung politischer Macht auf die Gesellschaft insgesamt.

10. ORGANISIERTE MACHT: Untersuchung der spezifischen Ausprägung von Macht in Organisationen, insbesondere der Unterscheidung von Organisations- und Personalmacht.

Schlüsselwörter

Niklas Luhmann, Machttheorie, Kommunikationsmedium, Sozialsysteme, Macht-Code, Komplexitätsreduktion, Organisation, Symbiotische Mechanismen, Physische Gewalt, Autorität, Reputation, Führung, Machtsteigerung, Systemtheorie, Gesellschaftsevolution.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rekonstruktion von Niklas Luhmanns systemtheoretischem Machtbegriff, wie er ihn in seinem Werk "Macht" von 1975 dargelegt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Funktionsweise von Macht als Kommunikationsmedium, die Kopplung von Macht an Gewalt, die Differenzierung von formaler und informaler Macht sowie die Rolle der Organisation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine kondensierte Rekonstruktion des systemtheoretischen Machtbegriffs von Luhmann, um zu verstehen, wie Macht in modernen, komplexen Gesellschaften und Organisationen funktioniert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die theoretische Analyse des Werkes von Niklas Luhmann ("Macht", 1975) unter Einbeziehung systemtheoretischer Grundannahmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung von Macht-Codes, die symbiotische Beziehung zu Gewalt, die Rolle von Recht zur Stabilisierung, sowie die Ausdifferenzierung von Macht in verschiedenen sozialen Strukturen und Organisationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselbegriffen gehören Macht-Code, Komplexitätsreduktion, symbolische Generalisierung, Organisationsmacht, Personalmacht und Systemreferenz.

Wie unterscheidet Luhmann zwischen Organisationsmacht und Personalmacht?

Organisationsmacht bezieht sich auf die Mitgliedschaft als Ganzes und formale Regelwerke, während Personalmacht an spezifische Stellenrollen gebunden ist und oft verdeckter agiert.

Was bedeutet "Konvertieren" des Kommunikationsmediums in Organisationen?

Es bezeichnet den Übergang in eine andere Ebene der Systembildung, bei dem Einflussmöglichkeiten eines Mediums (z.B. Eigentum/Geld) genutzt werden, um unter Bedingungen eines anderen Mediums (Macht) Einfluss zu erlangen.

Wie gehen Organisationen mit dem Risiko von Macht um?

Organisationen nutzen Strukturen wie Hierarchien, Krisentechniken und die Formalisierung von Entscheidungen, um Macht kontrollierbar zu halten und Fehlleistungen zu begrenzen.

Warum ist die Unterscheidung von System und Umwelt für Macht wichtig?

Sie ermöglicht es, die spezifischen Funktionen von Macht innerhalb eines sozialen Systems von externen Einflüssen (wie physischer Gewalt) abzugrenzen und die Ausdifferenzierung des Macht-Codes zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der systemische Machtbegriff. Rekonstruktion des Machtbegriffs von Niklas Luhmann aus dem Jahr 1975
Hochschule
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen  (Pflegewissenschaften)
Note
1,0
Autor
Sebastian Riebandt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
49
Katalognummer
V175849
ISBN (eBook)
9783640970063
ISBN (Buch)
9783640970438
Sprache
Deutsch
Schlagworte
machtbegriff rekonstruktion machtbegriffs niklas luhmann jahr
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Riebandt (Autor:in), 2011, Der systemische Machtbegriff. Rekonstruktion des Machtbegriffs von Niklas Luhmann aus dem Jahr 1975, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/175849
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