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Zur Shop-Startseite › BWL - Wirtschaftspolitik

Contingent Capital in der Finanzmarktkrise

Titel: Contingent Capital in der Finanzmarktkrise

Seminararbeit , 2010 , 35 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Martin Jungmann (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer innovativen Art der Finanzierung und Liquiditätsbeschaffung: "Contingent Capital" und dessen Wirkung im Bankensektor.

Zunächst wird die Notwendigkeit einer neuen, innovativen Finanzierungsform aufgezeigt. Im weiteren Verlauf werden die konkreten Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung durch Contingent Capital beschrieben, analysiert und abschlieÿend bewertet. Hierbei wird sowohl die Mikro-, als auch die Makroebene beleuchtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aktualität des Themas

1.2 Ein einführendes Beispiel

2 Probleme des bisherigen Finanzsystems

2.1 Ursachen und Akzeleratoren des „Virtuous Circle“

2.2 Inhärente, krisenunabhängige Instabilität

2.3 Krisenprävention vs. Krisenbewältigung

3 Contingent Capital: Herkunft, Formen und Merkmale

3.1 Allgemeine Merkmale

3.2 Konkrete Erscheinungsformen am Markt

3.2.1 Bilanzielle Geschäfte

3.2.2 Außerbilanzielle Geschäfte

3.3 Emissionen der letzten drei Jahre

4 Die Wirkung anhand eines Beispiels

5 Anforderungen an Contingent Capital zur Reduktion systemischer Risiken

5.1 Analyse der verschiedenen Formen

5.2 Erwartungen und der präventive Aspekt

5.3 Negative Aspekte und ungelöste Probleme

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von "Contingent Capital" als innovative Finanzierungsform zur Stärkung der Stabilität im Bankensektor und zur Bewältigung systemischer Risiken. Dabei wird analysiert, wie diese Instrumente helfen können, Liquiditätsengpässe in Krisenzeiten zu überbrücken und die Notwendigkeit staatlicher Eingriffe zu minimieren.

  • Analyse der Mängel des gegenwärtigen Finanzsystems und dessen systemischer Instabilität.
  • Systematisierung der Formen und Merkmale von Contingent Capital (bilanziell vs. außerbilanziell).
  • Evaluation der Wirkung anhand einer modellhaften Bilanzanalyse bei einer Bank.
  • Diskussion der Anforderungen an Auslösemechanismen (Trigger) zur effektiven Risikoreduktion.
  • Kritische Würdigung der Chancen und Risiken (z.B. Moral-Hazard-Problematik).

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Merkmale

Die konkrete Gestaltung von Contingent Capital kann stark variieren. Dennoch weisen alle Formen optionsähnliche Merkmale auf:

1. Der Basiswert

Die Aufnahme oder Emission von Contingent Capital verbrieft dem Kapitalnehmer das Recht, sich Fremdkapital oder Eigenkapital zu beschaffen. Es muss also definiert werden, ob der Investor bei Eintritt des Ereignisses Gläubiger- oder Anteilsrechte erhält.

2. Die Laufzeit

Unabhängig vom Basiswert ist der Zeitraum stets begrenzt, in der das Recht ausgeübt werden kann.

3. Ausübungszeitpunkt

Bei Aufnahme muss feststehen, zu welchen Zeitpunkten das Recht ausgeübt werden kann:

• Jederzeit (amerikanischer Stil)

• Am Ende der Laufzeit (europäischer Stil)

• Zu bestimmten Terminen (Bermuda-Stil)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema Contingent Capital und dessen Rolle als innovative Finanzierungsquelle im Bankensektor.

2 Probleme des bisherigen Finanzsystems: Analyse der systemischen Schwachstellen, insbesondere von Liquiditätsproblemen und dem Domino-Effekt im Interbankenmarkt.

3 Contingent Capital: Herkunft, Formen und Merkmale: Definition des Begriffs sowie detaillierte Klassifizierung der Instrumente in bilanzielle und außerbilanzielle Varianten.

4 Die Wirkung anhand eines Beispiels: Illustrierung der Funktionsweise von Contingent Capital mittels einer modellhaften Bilanz einer Bank vor und nach einer Wandlung.

5 Anforderungen an Contingent Capital zur Reduktion systemischer Risiken: Untersuchung der notwendigen Ausgestaltungsmerkmale, wie Trigger-Mechanismen und deren Auswirkungen auf die Marktstabilität.

6 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Eignung von Contingent Capital zur Krisenprävention unter Berücksichtigung noch bestehender Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Contingent Capital, Finanzmarktkrise, Bankensektor, systemische Risiken, Liquidität, Eigenkapital, Fremdkapital, Wandelschuldverschreibung, Basel II, Moral Hazard, Interbankenmarkt, Krisenprävention, Risikotransfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit "Contingent Capital" als einem Instrument, das Banken in Krisenzeiten zusätzliche Liquidität oder Kapital verschaffen soll, um staatliche Rettungsmaßnahmen zu vermeiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Stabilität des Finanzsystems, die Funktionsweise von Finanzinstrumenten wie Contingent Convertibles oder Letters of Credit sowie deren Auswirkungen auf Bankbilanzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Eignung von Contingent Capital zur Reduktion systemischer Risiken zu bewerten und die Anforderungen an eine effektive Ausgestaltung dieser Instrumente herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie eine modellhafte Fallstudie (Beispiel einer X-Bank), um die bilanzielle Wirkung der Kapitalwandlung zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Analyse bestehender Systemprobleme, eine detaillierte Systematik der verschiedenen Contingent-Capital-Formen und die Untersuchung der Anforderungen an deren Auslöser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Contingent Capital, systemische Risiken, Finanzmarktkrise, Eigenkapitalunterlegung und Moral Hazard.

Wie unterscheidet sich bilanzielles von außerbilanziellem Contingent Capital?

Bilanzielle Geschäfte sind direkt aus der Bilanz ersichtlich, während außerbilanzielle Verträge, wie z.B. Kreditlinien, erst bei Ausübung wirksam werden und das Institut in der Bilanz beeinflussen.

Warum spielt die Wahl des Auslösers (Trigger) eine entscheidende Rolle?

Der Trigger bestimmt den Erfolg der Stabilisierung; ist er marktbasiert, erhöht er die Transparenz, während buchwertbasierte Trigger anfälliger für Manipulationen oder Moral Hazard sein können.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Contingent Capital in der Finanzmarktkrise
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik)
Note
1,3
Autor
Martin Jungmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
35
Katalognummer
V175762
ISBN (eBook)
9783640968886
ISBN (Buch)
9783640969272
Sprache
Deutsch
Schlagworte
contingent capital finanzmarktkrise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Jungmann (Autor:in), 2010, Contingent Capital in der Finanzmarktkrise, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/175762
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  35  Seiten
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