Ziel dieser Arbeit ist es, die von mir durchgeführten Tätigkeiten im Rahmen meiner
beruflichen Beschäftigung im Kulturverein ‚urkult‘ für die Regionalausstellung „Die
Gräfin vom Lungau – Wege in die Zukunft“ auf ihre Entstehung, Durchführung und
Auswirkungen im Sinne des fachlichen und persönlichen Horizonts hin zu
hinterfragen. Dafür soll die Organisation in ihren Grundzügen (innere und äußere
Strukturen) dargestellt werden. Des Weiteren sollen die von mir bewältigten
Aufgaben und Funktionen beschrieben werden um daraus hervorgehende
Kompetenzen bewusst zu machen. Dafür soll die Tätigkeit aus ihrem
chronologischen Ablauf heraus beschrieben werden, wofür mit der Entscheidung
bzw. dem Eintritt in das Unternehmen begonnen werden soll und mit dem Austritt
bzw. der daraus entstehenden Ziele geendet werden soll, was zu einer Betrachtung
der gegenwärtigen (daraus entstandenen) Veränderungen und Situationen führen
soll, worauf folgend die zukünftigen Ziele bzw. Zielfindungsstrategien und
Zielsetzungen diskutiert werden sollen. Demnach zielt diese Arbeit auf einen
Selbsthinterfragungsprozess ferner einer Beschreibung der eigenen und im Laufe
der LV gemachten Erfahrungen sowie die damit einhergehenden Veränderungen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Vorbereitung
2.1. Praktikumsanbahnung
2.1.1. Wünsche, Ziele & Erwartungen an die Tätigkeit
2.1.2. Entscheidung für die Tätigkeit
2.1.3. Vorbereitung
2.1.4. Bewerbung
2.1.5. Berufliche Veränderung
3. Durchführung
3.1. Aufgaben & Tätigkeiten
3.2. Position in der Organisation
3.3. Teambildung & Hindernisse
3.3.1. Phasen der Teambildung
3.4. Führung - im Spannungsfeld zwischen Autorität & Kameradschaft
3.5 Informale Strukturen & gemeinschaftsfördernde Aktivitäten
3.6. Flexibilität & Entscheidungskompetenz
3.7. Strukturen & Funktionen
3.7.1. Personalplanung & Personaleinstellung
3.8. Kommunikation & Integration
3.9. Schlüsselposition oder „Sitzen zwischen 2 Stühlen“
3.10. Leistung & Motivation
3.11. Werte & Normen der Organisation
4. Beschreibung der Organisation
4.1. Ausgangssituation
4.2. Projektziele & Absichten
4.3. Rahmenbedingungen & Zeiträume des Projekts
4.4. Locations
4.5. Projektteam
4.6. Beziehungsorganigramm
4.7. Unternehmensumfeld: Stakeholder des Unternehmens
4.8. Werbeaktionen & Begleitveranstaltungen
5. Auswertung: Die Zeit nach dem Projekt
5.1. Kompetenzprofil
5.2. Zielarbeit
5.2.1. SMART- Modell der Zielfindung
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit dient der Reflexion der beruflichen Tätigkeit der Autorin bei der Regionalausstellung „Die Gräfin vom Lungau – Wege in die Zukunft“ unter Berücksichtigung fachlicher und persönlicher Lernprozesse, der Organisationsstruktur und der Teamentwicklung.
- Reflexion berufsbegleitender Erfahrungen im Kulturmanagement.
- Analyse der Teambildungsprozesse und Führungsherausforderungen.
- Anwendung theoretischer Konzepte wie der Teamphasen nach Tuckman.
- Strukturierung von Zielsetzungen mittels des S.M.A.R.T.-Modells.
- Dokumentation der organisatorischen Rahmenbedingungen und Stakeholder-Beziehungen.
Auszug aus dem Buch
3.4. Führung - im Spannungsfeld zwischen Autorität & Kameradschaft
Aus meiner Position heraus kann ich vor allem den Spagat zwischen „Freund und Vorgesetzen“ als äußerst schwierig beschreiben, da flache Hierarchien und eine freundschaftliche Art des Umgangs und der Zusammenarbeit zu motivierteren Mitarbeitern führen einerseits, Durchsetzungsfähigkeit und Respekt unter zu brüderlichen Umgangsweisen jedoch leiden andererseits. Die richtige Balance dabei zu finden empfand ich als besonders schwierig, wodurch zu viele Freiheiten und zu wenig klare Strukturen sich negativ auf die Arbeitsleistungen des Einzelnen auswegwirkt haben, zu autoritäre Anordnungen jedoch zu einem Vertrauensverlust und rein sachlichen, unehrlichen Kommunikationen führten. Demnach kann ich diese Balance als eine der schwierigsten und wichtigsten Kompetenzen einer erfolgreichen Führungskraft klassifizieren.
Weniger prekär war es für mich Feedback und Vorschläge aus meinem Team zu akzeptieren und diese auch umzusetzen, vielmehr empfand ich die Vorschläge förderlich für meine eigene Arbeit einerseits, für die Motivation meiner Mitarbeiter andererseits. Für mich erwiesen sich ein weniger autoritärer Führungsstil, jedoch klare Rollen und Funktionen im Team als die beste Lösung, da Mitarbeiter Meinungen dadurch ehrlich äußern und leichter Beziehungen zueinander aufbauen. Hierbei konnte ich das Konzept des „Leaderships“ als einsetzbares Führungskonzept erfahren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung umreißt den Zweck der Arbeit als Reflexionsprozess der beruflichen Tätigkeit der Autorin in einem Kulturverein unter Berücksichtigung persönlicher und fachlicher Entwicklung.
2. Vorbereitung: Dieses Kapitel thematisiert die Anbahnung des Praktikums, die Erwartungshaltung der Autorin sowie die Schritte der persönlichen Vorbereitung und Bewerbung.
3. Durchführung: Hier werden die operativen Aufgaben, die Teambildung, Führungsstile, organisatorische Herausforderungen sowie die Personalplanung im Rahmen des Ausstellungsprojekts detailliert reflektiert.
4. Beschreibung der Organisation: Dieses Kapitel liefert eine inhaltliche Darstellung des Ausstellungsprojekts, inklusive Rahmenbedingungen, Teamstruktur, Stakeholder-Analysen und durchgeführter Werbeaktionen.
5. Auswertung: Die Zeit nach dem Projekt: Die Auswertung befasst sich mit den erworbenen Kompetenzen, der Reflexion des eigenen Profils sowie der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Zielfindungsmodellen wie S.M.A.R.T.
6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Reflexion als positive, kompetenzerweiternde Erfahrung diente und die Autorin in ihrer beruflichen Laufbahn nachhaltig beeinflusst hat.
Schlüsselwörter
Kulturmanagement, Projektmanagement, Reflexion, Teambildung, Führungsstil, Organisation, Personalplanung, Kompetenzprofil, SMART-Modell, Ausstellung, Stakeholder, Kommunikation, Marketing, Kulturverein, Praxisreflexion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit reflektiert die beruflichen Erfahrungen der Autorin im Rahmen der Organisation der Regionalausstellung „Die Gräfin vom Lungau“ und beleuchtet die persönlichen Lernprozesse sowie die angewandten Managementmethoden.
Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?
Die zentralen Themenfelder umfassen Kulturmanagement, Teamführung in flachen Hierarchien, Personalrekrutierung und die organisatorische Planung von Ausstellungsprojekten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist eine Selbsthinterfragung der im Laufe der Tätigkeit gemachten Erfahrungen, um Kompetenzen bewusst zu machen und berufliche sowie persönliche Entwicklungsschritte zu reflektieren.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autorin nutzt zur Reflexion theoretische Konzepte wie das Phasenmodell der Teambildung nach Tuckman sowie das S.M.A.R.T.-Modell zur Zielformulierung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der Tätigkeiten, die Analyse von Teamprozessen, die Rolle der Führungskraft zwischen Autorität und Kameradschaft sowie die praktische Anwendung von Personalplanungsinstrumenten.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Kulturmanagement, Projektmanagement, Teambildung, Reflexion, Führungskompetenz und Personalplanung sind die prägenden Begriffe dieser Arbeit.
Warum empfand die Autorin ihre Position als „Sitzen zwischen zwei Stühlen“?
Die Position war als Bindeglied zwischen den fachlich versierten, aber räumlich abwesenden Ausstellungsmachern und dem operativ tätigen Team angelegt, was häufige Harmonisierungen unterschiedlicher Erwartungen erforderte.
Wie bewertet die Autorin den Einsatz des S.M.A.R.T.-Modells?
Sie beschreibt das S.M.A.R.T.-Modell als grundsätzlich leistungsfähig für die Zieldefinition, kritisiert jedoch, dass der Aspekt der Erreichbarkeit menschliche Träume und Visionen nicht ausreichend berücksichtige.
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- MMag. Catrin Neumayer (Author), 2011, Reflexion des Praktikums im Kulturverein, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/175752