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OCL - Die Object Constraint Language

Titel: OCL - Die Object Constraint Language

Studienarbeit , 2011 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Steffen Hildebrandt (Autor:in)

Informatik - Programmierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Object Constraint Language (OCL) ist ein wichtiger Bestandteil der Unified Modeling Language (UML). In OCL können Constraints definiert werden, die Attribute und Operationen von UML-Klassendiagrammen spezifizieren. So gibt es zum einen die Invarianten, die für ein Objekt einer Klasse während dessen gesamter Lebenszeit gelten müssen und zum anderen die Pre- und Postconditions, die immer zu Beginn bzw. am Ende einer Operationsausführung gelten müssen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Was UML kann

1.2 Was UML fehlt

1.3 Einführungsbeispiel

1.4 Allgemeines zu OCL

2. Formale Grundlagen

2.1 Objektmodelle

2.2 Systemzustände

3. Ausdrücke in OCL

3.1 OCL-Datentypen

3.2 Operationen auf Basistypen

3.3 Operationen auf Collection-Typen

4. Die Sprache OCL

4.1 Allgemeines

4.2 Invarianten

Syntax

Beispiele

4.3 Preconditions

Syntax

Beispiele

4.4 Postconditions

Syntax

Beispiele

5. Arbeiten mit OCL

5.1 Anwendung von OCL

5.2 Allgemeines

5.3 Dresden OCL

6. Fazit

6.1 Einordnung in das Thema Knowledge Representation and Reasoning

6.2 Grenzen von OCL

6.3 Bewertung

A. Großes Beispiel zu OCL

A.1 Person

A.2 Spieler

A.3 Verein

A.4 Vertrag

A.5 Datum

A.6 Spiel

A.7 Beispiel für die ModelInstanceProviderClass in DresdenOCL

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Object Constraint Language (OCL) als essenzielle Erweiterung der Unified Modeling Language (UML) darzustellen. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, wie formale logische Bedingungen (Constraints) zur präzisen Spezifikation von Attributen und Operationen genutzt werden können, um die Ausdrucksstärke von Klassendiagrammen über die rein strukturelle Modellierung hinaus zu erweitern.

  • Grundlagen objektorientierter Modellierung und Systemzustände.
  • Detaillierte Analyse der verschiedenen Constraint-Typen: Invarianten, Preconditions und Postconditions.
  • Die funktionale Einordnung von OCL in den Kontext Knowledge Representation and Reasoning.
  • Praktische Implementierung von Constraints anhand eines komplexen Software-Szenarios.
  • Evaluation der Stärken und Grenzen von OCL in der praktischen Softwareentwicklung sowie bei der Nutzung von Werkzeugen wie Dresden OCL.

Auszug aus dem Buch

1.2 Was UML fehlt

Am Beispiel in Abbildung 2 ist zu sehen, dass mit Hilfe von Klassendiagrammen die Idee für eine Software graphisch dargestellt werden kann, sodass die Struktur des Programms für den Programmierer übersichtlicher und klarer wird. Darüber hinaus könnte man mit weiteren UML-Diagrammen Abläufe festhalten, wie zum Beispiel die mögliche Karriere eines Fußballspielers oder den Verlauf von Vertragsverhandlungen. Allerdings kann UML nur die Struktur sowie eventuell noch einige Arbeitsabläufe eines Projekts darstellen, was fehlt, sind vor allem logische Eingrenzungen. So kann UML zwar ausdrücken, dass eine Klasse Person die Attribute name : String und alter : Integer besitzt, aber es gibt keine Möglichkeit, ein Objekt vom Typ Person mit negativem Alter zu verbieten. Es handelt sich hierbei also um eine Bedingung, die für den gesamten Programmablauf gelten muss, eine sogenannte Invariante: „Das Alter einer Person darf nicht negativ sein.“

Neben solchen Bedingungen könnte es aber auch sein, dass der Ersteller eines UML-Modells bestimmte Methoden genauer spezifizieren möchte. Zum Beispiel soll festgelegt werden, dass das Gehalt eines Fußballspielers nach einer Gehaltserhöhung auch tatsächlich um den angegebenen Betrag erhöht ist. Es handelt sich hier um eine sogenannte Postcondition, eine Bedingung, die nach der Ausführung einer Methode gelten muss. Analog zu Postconditions soll es auch Preconditions geben, die zu Beginn einer Methodenausführung gelten.

Genau diese drei Arten von Bedingungen (Invarianten, Pre- und Postconditions) stellen der Kern der Object Constraint Language (OCL) dar, die damit eine mächtige Erweiterung zu UML darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die Grenzen der UML-Modellierung und führt OCL als formale Erweiterung zur Definition logischer Bedingungen ein.

2. Formale Grundlagen: Hier werden die mathematischen Definitionen eines Objektmodells und eines Systemzustands für die formale Basis von OCL dargelegt.

3. Ausdrücke in OCL: Es wird ein Überblick über die in OCL verfügbaren Datentypen sowie die entsprechenden Operationen auf Basis- und Collection-Typen gegeben.

4. Die Sprache OCL: Dieser Abschnitt beschreibt die Syntax und Anwendung der drei zentralen Constraint-Arten: Invarianten, Preconditions und Postconditions.

5. Arbeiten mit OCL: Hier wird der praktische Einsatz von OCL-Constraints beleuchtet, inklusive einer Vorstellung des Tools Dresden OCL zur Implementierung und Testung.

6. Fazit: Das Kapitel bewertet OCL im Bereich Wissensrepräsentation, diskutiert bestehende Grenzen und reflektiert den Nutzen der Sprache in der Praxis.

A. Großes Beispiel zu OCL: Dieser Anhang liefert eine detaillierte, beispielhafte Implementierung der Constraints für ein komplexes Szenario (Fußball-Simulation).

Schlüsselwörter

Object Constraint Language, OCL, Unified Modeling Language, UML, Invariante, Precondition, Postcondition, Objektmodell, Systemzustand, Klassendiagramm, Dresden OCL, Softwaremodellierung, formale Sprache, Knowledge Representation, Constraints

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Object Constraint Language (OCL), einer formalen Sprache, die eingesetzt wird, um präzise logische Bedingungen für UML-Modelle zu definieren.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Die Arbeit behandelt die formale Definition von Objektmodellen, die Struktur und Syntax der OCL-Constraints sowie deren praktische Anwendung in der objektorientierten Softwaremodellierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie OCL die durch UML begrenzten Ausdrucksmöglichkeiten bei der Spezifikation von Softwarelogik erweitert und Bedingungen für Objekte festlegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse der OCL-Spezifikationen, verknüpft mit einer praxisorientierten Fallstudie in Form eines komplexen Fußball-Simulationsmodells.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu OCL, eine detaillierte Erläuterung der Constraint-Typen sowie eine Anleitung zum praktischen Arbeiten mit OCL-Tools.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Invarianten, Preconditions, Postconditions, UML, OCL, formale Modellierung und die praktische Anwendung mittels Dresden OCL.

Welche Rolle spielen Invarianten bei der Modellierung mit OCL?

Invarianten sind das wichtigste Element von OCL; sie definieren Bedingungen, die für ein Objekt während seiner gesamten Lebenszeit wahr bleiben müssen, beispielsweise Wertebereiche von Attributen.

Wie unterscheidet sich eine Postcondition von einer Precondition?

Eine Precondition beschreibt eine Anforderung, die vor der Ausführung einer Operation erfüllt sein muss, während eine Postcondition den Zustand nach der Ausführung definiert, um beispielsweise Ergebnisse oder Seiteneffekte zu validieren.

Warum ist eine ModelInstanceProviderClass in Dresden OCL erforderlich?

Diese Klasse wird benötigt, um eine Brücke zwischen dem UML-Modell und der konkreten Java-Implementierung zu schlagen, indem sie eine Liste von Objekten für die Auswertung der OCL-Constraints bereitstellt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
OCL - Die Object Constraint Language
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,0
Autor
Steffen Hildebrandt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
29
Katalognummer
V174670
ISBN (eBook)
9783640955299
ISBN (Buch)
9783640955558
Sprache
Deutsch
Schlagworte
OCL Object Constraint Language Invarianten Preconditions Postconditions Dresden OCL
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steffen Hildebrandt (Autor:in), 2011, OCL - Die Object Constraint Language, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174670
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Leseprobe aus  29  Seiten
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