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Der Schülerunfall (Versicherungsrecht)

Titel: Der Schülerunfall (Versicherungsrecht)

Seminararbeit , 2010 , 29 Seiten , Note: 12 Punkte

Autor:in: Daniela Neumann (Autor:in)

Jura - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

I. Einleitung
Seit 1971 stehen nicht mehr nur Beschäftigte an ihrem Arbeitsplatz und auf dem Weg dorthin unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, sondern auch Kinder während des Besuchs von Kindergärten, Schüler wäh-rend des Besuchs von allgemein- oder berufsbildenden Schulen und Studie-rende während der Aus- und Fortbildung an Hochschulen. Kinder, Schüler und Studenten sind somit während ihrer Betreuung, Bildung und auf den dafür notwendigen Wegen kraft Gesetzes unfallversichert und haben nach einem Versicherungsfall, wenn dieser im organisatorischen Zusammenhang mit der vorschulischen, schulischen oder Hochschulausbildung eingetreten ist, einen Anspruch auf umfassende Leistungen des Unfallversicherungsträ-gers.

Die vorliegende Seminararbeit soll zunächst einen kurzen Überblick über die historische Entwicklung der Schülerunfallversicherung geben, die versi-cherten aber auch nicht versicherten Tätigkeiten von Schülern während des Besuchs von allgemein- und berufsbildenden Schulen aufzeigen sowie den Versicherungsschutz bei Arbeits- und Wegeunfällen, welche stark durch die Rechtsprechung geprägt sind, näher erläutern. Sodann soll neben den Leis-tungen, welche nach Eintritt eines Versicherungsfalls beansprucht werden können, auch der Haftungsausschluss nach § 106 I SGB VII näher beschrie-ben werden. Wer die zuständigen Träger der gesetzlichen Unfallversiche-rung sind und wie die für den beitragsfreien Unfallversicherungsschutz er-forderlichen Mittel aufgebracht werden, wird abschließend dargelegt.

Da sich die vorliegende Seminararbeit auf den gesetzlichen Unfallversiche-rungsschutz für Schüler während des Besuchs von allgemein- und berufsbil-denden Schulen (§ 2 I Nr. 8 b SGB VII) beschränken soll, wird auf eine Darstellung des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes für Kinder wäh-rend des Besuchs von Tageseinrichtungen (§ 2 I Nr. 8 a SGB VII) und Stu-denten während der Aus- und Fortbildung an Hochschulen (§ 2 I Nr. 8 c SGB VII) verzichtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die gesetzliche Schülerunfallversicherung

1. Historische Entwicklung

2. Bedeutung

3. „Unechte“ Unfallversicherung

III. Versicherter Personenkreis und versicherte Tätigkeiten

1. Schüler während des Besuchs allgemeinbildender Schulen

a) Personenkreis

b) Bildungseinrichtungen

c) Versicherte Tätigkeiten

2. Schüler während des Besuchs berufsbildender Schulen

a) Personenkreis

b) Bildungseinrichtungen

c) Versicherte Tätigkeiten

3. Schüler während der Teilnahme an Betreuungsmaßnahmen

IV. Umfang der Versicherung

1. Versicherungsfälle

2. Arbeitsunfälle

a) Unfallbegriff

b) Versicherte Tätigkeit

c) Ursächlicher Zusammenhang

3. Wegeunfälle

a) Der Begriff „Weg“

b) Innerer Zusammenhang und Zweck des Weges

c) Beginn und Ende des Weges

d) Unterbrechung des Schulwegs

e) Familienwohnung

V. Leistungen nach Eintritt eines Versicherungsfalles

1. Heilbehandlungen

2. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

3. Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

4. Geldleistungen während der Heilbehandlung

5. Versichertenrenten und Leistungen im Todesfall

VI. Haftungsausschluss (§ 106 I SGB VII)

1. Verfassungsmäßigkeit

2. Unfallverursachung durch Personen „desselben Unternehmens“

3. Schulische Tätigkeit

4. Kein Vorsatz

5. Kein Wegeunfall

VII. Verfahren

1. Feststellungsverfahren

2. Unfallanzeige

3. Sozialrechtsweg

VIII. Unfallversicherungsträger und Zuständigkeit

1. Unfallversicherungsträger

2. Zuständigkeit

IX. Aufbringung der Mittel

X. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Schüler während des Besuchs allgemeinbildender und berufsbildender Schulen in Deutschland. Dabei liegt der Fokus auf der Definition des versicherten Personenkreises, den versicherten Tätigkeiten sowie den Voraussetzungen für Arbeits- und Wegeunfälle, ergänzt um die rechtlichen Rahmenbedingungen der Haftung und Entschädigungsleistungen.

  • Historische Entwicklung und Bedeutung der Schülerunfallversicherung
  • Abgrenzung der versicherten Tätigkeiten und Betreuungsmaßnahmen
  • Analyse des Versicherungsschutzes bei Arbeits- und Wegeunfällen
  • Rechtliche Grundlagen des Haftungsausschlusses nach § 106 I SGB VII
  • Leistungsansprüche nach einem Versicherungsfall

Auszug aus dem Buch

d) Unterbrechung des Schulweges

Eine Unterbrechung des Schulweges liegt vor, wenn eine private, für das Zurücklegen des Weges nicht erforderliche Handlung eingeschoben wird.82

Erhebliche Unterbrechungen des versicherten Schulweges für private Verrichtungen, wie etwa der Einkauf von Lebensmitteln oder der Besuch eines Sportstudios, führen zur Unterbrechung des Versicherungsschutzes.83 Wird der direkte Schulweg nicht innerhalb von zwei Stunden wieder aufgenommen, tritt eine Lösung ein, die ein Wideraufleben des Versicherungsschutzes verhindert.84 Eine geringfügige Unterbrechung (Schüler kauft sich ganz nebenher und im Vorbeigehen Süßigkeiten am Kiosk oder wirft einen Brief ein) führt dagegen nicht zum Verlust des Versicherungsschutzes.85 Als geringfügig wird eine Unterbrechung von 1 - 3 Minuten angesehen, nicht aber eine solche von 5 - 7 Minuten.86 Da bei Schülern aufgrund des noch stark ausgeprägten Spieltriebs und Bewegungsdrangs kein ausschließlich zielgerichtetes Zurücklegen des Weges nach Schulende erwartet werden kann, ist die Dauer der zulässigen Unterbrechungen daher großzügiger zu beurteilen als bei Erwachsenen.87

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einführung erläutert den Schutzbereich der gesetzlichen Unfallversicherung für Schüler und Studenten sowie die Zielsetzung der Arbeit.

II. Die gesetzliche Schülerunfallversicherung: Hier wird der historische Kontext sowie die sozioökonomische Bedeutung und die Einordnung der Versicherung erläutert.

III. Versicherter Personenkreis und versicherte Tätigkeiten: Dieses Kapitel definiert, wer unter den Schutz der Versicherung fällt und welche schulischen Aktivitäten abgedeckt sind.

IV. Umfang der Versicherung: Eine detaillierte Analyse der Versicherungsfälle, insbesondere von Arbeits- und Wegeunfällen sowie deren Voraussetzungen.

V. Leistungen nach Eintritt eines Versicherungsfalles: Beschreibung der medizinischen und finanziellen Rehabilitationsleistungen bei Schulunfällen.

VI. Haftungsausschluss (§ 106 I SGB VII): Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen zivilrechtliche Ansprüche durch das Unfallversicherungssystem ersetzt werden.

VII. Verfahren: Erläuterung der Abläufe beim Feststellungsverfahren sowie der Meldepflichten bei Unfällen.

VIII. Unfallversicherungsträger und Zuständigkeit: Übersicht über die verantwortlichen Versicherungsträger und die Zuständigkeiten im staatlichen Schulwesen.

IX. Aufbringung der Mittel: Erklärung der beitragsfreien Finanzierung der Schülerunfallversicherung durch öffentliche Mittel.

X. Fazit: Eine kurze abschließende Bewertung der Notwendigkeit des Unfallversicherungsschutzes.

Schlüsselwörter

Schülerunfallversicherung, SGB VII, Arbeitsunfall, Wegeunfall, gesetzliche Unfallversicherung, Schulunfall, Haftungsausschluss, Heilbehandlung, Rehabilitation, Schulpflicht, Unfallversicherungsträger, Unfallanzeige, Versicherungsschutz, Schüler, Teilhabe

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland.

Welche Personen sind durch die Schülerunfallversicherung geschützt?

Versichert sind Schüler während ihres Schulbesuchs sowie bei unmittelbar schulnahen Betreuungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Versicherungsschutz bei Schul- und Wegeunfällen sowie die Leistungen und Haftungsausschlüsse systematisch darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen Auswertung von Gesetzesvorschriften (SGB VII) sowie einschlägiger Rechtsprechung und Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der versicherten Tätigkeiten, die Kriterien für Unfälle und deren Abgrenzung sowie eine detaillierte Darstellung der Rehabilitationsleistungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Schülerunfallversicherung, Haftungsausschluss und Wegeunfall definieren.

Wann liegt ein "Wegeunfall" im Sinne des Gesetzes vor?

Ein Wegeunfall ist ein Unfall, der sich auf dem direkten Weg zur Schule oder auf dem Rückweg nach Hause ereignet.

Gibt es einen Versicherungsschutz bei privaten Umwegen auf dem Schulweg?

Grundsätzlich unterbrechen erhebliche private Umwege den Versicherungsschutz, während geringfügige Unterbrechungen diesen unberührt lassen.

Warum ist das Haftungsprivileg des § 106 I SGB VII für den Schulfrieden wichtig?

Es dient dazu, zivilrechtliche Klagen unter Schülern zu vermeiden, um ein ungestörtes Zusammenleben und Lernen in der Schule zu ermöglichen.

Wer finanziert den beitragsfreien Schutz für Schüler?

Die Finanzierung des Versicherungsschutzes erfolgt durch die Städte, Gemeinden und Länder, da für die Versicherten selbst keine Beiträge erhoben werden.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Schülerunfall (Versicherungsrecht)
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Rechtswissenschaften)
Veranstaltung
Seminar im Versicherungsrecht
Note
12 Punkte
Autor
Daniela Neumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
29
Katalognummer
V174660
ISBN (Buch)
9783640954957
ISBN (eBook)
9783640954995
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Seminararbeit Jura Versicherungsrecht Schülerunfallversicherung Schülerunfall
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Neumann (Autor:in), 2010, Der Schülerunfall (Versicherungsrecht), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174660
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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