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Corporate Bonds

Titel: Corporate Bonds

Hausarbeit , 2010 , 42 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Alper Ada (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Zielsetzung
Im Jahre 1999 wurde mit dem Beginn der europäischen Währungsunion gleichzeitig ein
Markt für Euro-Anleihen geschaffen, woraus ein Boom von Corporate Bonds zu verzeichnen
war. Diese Entwicklung wurde insbesondere durch den Wegfall des Währungsrisikos
initiiert und verstärkte den Zuwachs von Emissionstätigkeit der Unternehmen
und erhöhte den Handel und Emissionsvolumina von Unternehmensanleihen. Eine
Unterstützung bietet zudem eine wachsende Menge an anlagesuchendem Kapital und
die sinkende Nachfrage nach konservativen Spareinlagen.1 Die Emission von Corporate
Bonds bietet Unternehmen eine Alternative zur Fremdkapitalfinanzierung über einen
Bankkredit, welcher ohnehin durch die zum Teil sanktionierenden Regularien von Basel
II nicht mehr die Attraktivität für jedes Unternehmen entgegen bringt. Die Informationen
über Euro-Anleihen fundieren lediglich auf den Werten seit Beginn der Euroeinführung.
Vor diesem Hintergrund stellt dieses Thema einen Bereich dar, dass seit
relativ kurzer Zeit im Interesse der Forschung steht und eine Darstellung von langfristigen
Zusammenhängen und Interpendenzen über diesen Zeithorizont hinaus empirisch
nicht belegbar ist.
Die Zielsetzung dieser Arbeit ist die Analyse und Darstellung der signifikanten Merkmale
des Finanzinstruments Corporate Bond, dass für Unternehmen als Instrument der
mittel- bis langfristigen Kapitalmarktfinanzierung dient. Der Fokus wird dabei auf das
gesamtheitliche Konstrukt eines Corporate Bonds gelegt und die Bedeutung für Emittenten,
Investoren und die Einordnung auf dem Kapitalmarkt herausgearbeitet.
1.2. Gang der Untersuchung
Die vorliegende Arbeit beginnt mit der Beschreibung der bilateralen Beziehung zwischen
dem Bondemittent und dem Investor in Anlehnung an die Prinzipal-Agent-
Theorie und manifestiert somit ein theoretisches Fundament für die folgende Gesamtkonstruktion.
Weiterhin charakterisiert das zweite Kapitel die Hauptmerkmale eines
Corporate Bonds und erläutert dessen mögliche Ausstattungsformen.

Das dritte Kapitel erklärt zunächst die Funktion des Kapitalmarktes und die Alternativformen
der Finanzierung für ein Unternehmen. Anschließend wird der Markt für Corporate
Bonds analysiert und die behafteten Risiken ausgewertet.
Im vierten Kapitel findet eine kritische Auseinandersetzung der Corporate Bond Bewertung
unter Einbeziehung der Risiken und der Marktentwicklung statt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

1.2. Gang der Untersuchung / Aufbau der Arbeit

2. Charakteristika von Corporate Bonds

2.1. Prinzipal-Agent-Theorie

2.2. Klassifizierung von Bonds

2.2.1. Straight Bonds

2.2.2. Floating Rate Notes

2.2.3. Zerobonds

2.3. Formen der Besicherung

2.3.1. Sicherheiten im engeren Sinn

2.3.2. Sicherheiten im weiteren Sinn

2.3.3. Rangfolge

3. Refinanzierung am Kapitalmarkt

3.1. Alternative Außenfinanzierungen zu Corporate Bonds

3.1.1. Fremdkapital über Bankkredit

3.1.2. Eigenkapital über Beteiligungen

3.2. Der Corporate-Bond-Markt

3.2.1. Entwicklung des Marktes

3.2.2. Charakterisierung der Indizes

3.3. Risiken von Corporate Bonds

3.3.1. Bonitätsrisiko

3.3.2. Zinsänderungsrisiko

4. Bewertung von Corporate Bonds

4.1. Rating

4.1.1. Grundlagen

4.1.2. Agenturen und Methodik

4.1.3. Aussagekraft und kritische Würdigung

4.2. Credit Spreads

4.2.1. Makroökonomische Determinanten

4.2.2. Einzeltitel- bzw. Emittentenspezifische Determinanten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die signifikanten Merkmale von Corporate Bonds als Instrument der mittel- bis langfristigen Kapitalmarktfinanzierung für Unternehmen. Dabei wird das Augenmerk auf das Gesamtkonstrukt dieser Anleihen gelegt, um deren Bedeutung für Emittenten und Investoren sowie deren Einordnung auf dem Kapitalmarkt fundiert herauszuarbeiten.

  • Theoretische Fundierung der Emittenten-Investor-Beziehung mittels Prinzipal-Agent-Theorie
  • Charakterisierung und Klassifizierung verschiedener Ausstattungsformen von Unternehmensanleihen
  • Analyse von Refinanzierungsalternativen und Marktentwicklungen am Corporate-Bond-Markt
  • Untersuchung der Risikostruktur (Bonitäts- und Zinsänderungsrisiko)
  • Methodik der Bewertung durch Ratingagenturen und die Bestimmungsfaktoren von Credit Spreads

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Sicherheiten im weiteren Sinn

Unter Sicherheiten im weiteren Sinn versteht man Verhaltenseinschränkungen des Kreditnehmers, also des Emittenten der Corporate Bonds, im Falle des Defaults, unter Umständen aber auch schon, wenn das jeweilige Unternehmen in finanzielle Notlage (Financial-Distress) gerät. Hierbei wird der Schuldner in seinem Verhalten derart eingebunden, dass der weitere Schaden, den der Schuldner verursachen kann möglichst gering ausfällt. Diese Verhaltenseinschränkungen greifen, sobald sich eine finanzielle Situation verschlechtert. Diese Einschränkungen in Verhalten des Schuldners sollen ihn nicht bestrafen, sondern ihn eher dazu zwingen alles daran zu setzen, damit der Schaden, der zu Lasten des Gläubigers gehen wird so gering wie möglich ausfällt. Solche Bindungen oder auch Verhaltenseinschränkungen werden Credit-Convenants genannt.

Sie werden als Nebenabreden (Klauseln) in den Kreditvertrag aufgenommen. Manches muss der Schuldner von sich aus tun, anderes wird ihm untersagt. So kann eine Bank im Kreditvertrag verlangen, dass der Schuldner häufiger als sonst üblich einen Bericht erstellt. Oder die Bank verlangt, dass der Schuldner vor einer weiteren Kreditaufnahme (bei einer anderen Bank oder über andere Gläubiger) eine Erlaubnis einholt. Die genau Formulierung hängt von der konkreten Kreditbeziehung ab und natürlich auch von der Rolle der Verhandlungsposition der Gläubigerbank, die bei Abschluss des Kreditvertrages Nebenabreden durchsetzen kann. Verhandlungen über Credit Convenants sind heute regelmäßiger Bestandteil der Gespräche zwischen Banken, Kreditnehmer und Gläubigern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Corporate Bonds als Alternative zur Bankfinanzierung ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung.

2. Charakteristika von Corporate Bonds: Das Kapitel betrachtet die ökonomische Beziehung zwischen Emittent und Investor unter Aspekten der Prinzipal-Agent-Theorie sowie verschiedene Arten und Besicherungsformen von Anleihen.

3. Refinanzierung am Kapitalmarkt: Hier werden alternative Finanzierungsmöglichkeiten beleuchtet, die Entwicklung des Corporate-Bond-Marktes nach Einführung des Euro analysiert und spezifische Marktrisiken definiert.

4. Bewertung von Corporate Bonds: Dieses Kapitel fokussiert auf die Methodik des Ratings und die Determinanten von Credit Spreads, die für die Bewertung von Emissionen und die Investitionsentscheidung maßgeblich sind.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit einer Stärkung der Unternehmensratings als Werkzeug für ein besseres Risikomanagement.

Schlüsselwörter

Corporate Bonds, Unternehmensanleihen, Kapitalmarkt, Finanzierung, Prinzipal-Agent-Theorie, Rating, Bonitätsrisiko, Zinsänderungsrisiko, Credit Spreads, Basel II, Anleihetypen, Financial-Distress, Refinanzierung, Investoren, Emittenten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung, der Struktur und den Bewertungsmechanismen von Corporate Bonds als Instrument der Unternehmensfinanzierung.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Finanzierung, die Klassifizierung von Anleihetypen, das Risikomanagement und die Rolle externer Ratings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die fundierte Analyse und Darstellung der signifikanten Merkmale von Corporate Bonds sowie die Einordnung dieser Instrumente in den modernen Kapitalmarkt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Untersuchung basiert auf einer theoretischen Fundierung und einer empirischen Analyse aktueller Marktentwicklungen sowie Finanzierungstheorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Charakteristika von Anleihen, die Refinanzierung am Kapitalmarkt, die Risiken der Assetklasse und die detaillierte Bewertung von Emissionen.

Welche Begriffe charakterisieren diese Publikation am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Corporate Bonds, Rating, Credit Spreads, Bonitätsrisiko und Anleihefinanzierung.

Wie unterscheidet sich die Besicherung im engeren und weiteren Sinn?

Sicherheiten im engeren Sinn dienen dem Zugriff auf Vermögenspositionen im Fall einer Insolvenz (Collateral), während Sicherheiten im weiteren Sinn (Credit-Covenants) Verhaltenseinschränkungen definieren.

Welche Rolle spielen Ratingagenturen bei der Emission?

Ratingagenturen reduzieren Informationsasymmetrien zwischen Emittent und Investor und dienen als neutrales Instrument zur Bewertung der Ausfallwahrscheinlichkeit.

Warum steigen Credit Spreads bei sinkendem Rating?

Ein sinkendes Rating signalisiert ein höheres Ausfallrisiko; Investoren verlangen daher als Kompensation einen höheren Renditeaufschlag gegenüber risikolosen Anlagen.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Corporate Bonds
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Alper Ada (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
42
Katalognummer
V174492
ISBN (eBook)
9783640951741
ISBN (Buch)
9783640951895
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmensfinanzierung anleihe renten principal agent theory unternehmensanleihe fremdkapital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alper Ada (Autor:in), 2010, Corporate Bonds, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174492
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Leseprobe aus  42  Seiten
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