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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Das Bildungscontrolling-Konzept

Fiktion einer Einheitlichkeit

Titel: Das Bildungscontrolling-Konzept

Seminararbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Gordon Ziemann (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Sind die Teilnehmer am Seminarende zufrieden, ist das Ziel erreicht, und der Transfer gelingt von allein.“ (Grote 2010, S. 1)

Seit den achtziger Jahren wurde begonnen Mitarbeiter ernsthaft als „Human-Ressource“ zu sehen und entsprechend als Erfolgsfaktor für Unternehmen zu bewerten. Hierbei stehen nicht die körperliche Leistungsfähigkeit im Vordergrund der Betrachtung, sondern die kognitiven Fähigkeiten und der wirtschaftlich nutzbare Ausbau dieser Fähigkeiten. Fort- und Weiterbildung wurden also zu einer neuen entscheidenden Maßnahme, um sich auf dem hart umkämpften Markt zu etablieren. Dabei entwickelte sich ein tiefgreifender Dualismus zweier Disziplinen, die sich nur schwer zusammenbringen lassen. Die Ökonomie auf der einen Seite und die Bildungsarbeit auf der anderen Seite entwerfen unterschiedliche Ziele ihrer Arbeit und werden den-noch gleichermaßen für den Erfolg eines Unternehmens benötigt.

Die interdisziplinäre Aufgabe die sich hier entwickelt war kürzlich Themenschwerpunkt auf dem „8. deutschen Fachkongress für Bildungscontrolling“ und wird zunehmend als Notwendigkeit in Unternehmen erkannt und angewendet. Das Bildungscontrolling soll die Möglichkeit bieten, Bildungsarbeit zielführend und weitestgehend wirtschaftlich zu steuern. Die Problematik zeigt Sven Grote in der Darstellung der oben aufgeführten „Legende“. Grote zufolge wird zu viel Wert auf die Zufriedenheit gelegt und zu wenig auf den Lerntransfer, der mit solchen Seminaren erzielt wird. Wenn es also diese Unterschiede, zum Beispiel in der Messung von Lerntransfer und Zufriedenheit gibt, stellt sich für diese Arbeit insbesondere eine Frage. Warum gibt es kein einheitliches Konzept des Bildungscontrollings?

Um diese Frage im Rahmen dieser kurzen Arbeit ausreichend klären zu können, wird in erster Instanz der Terminus des Bildungscontrollings herausgearbeitet und gegen weitere geläufige Termini abgegrenzt. Anschließend soll versucht werden, anhand der Leitfäden von Schöni, Heeg & Jäger, die Auswahl eines individuellen Konzeptes und dessen Einführung zu erläutern und Unterschiede heraus zu stellen, die ein einheitliches Konzept wirkungslos machen könnten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Inhaltliche Grundlagen

2.1 Begriffsverständnis

2.2 Bildungs-Controlling

2.3 Handlungsfelder

3. Controlling-Konzept

3.1 Dimensionen des Bildungscontrollings

3.2 Wahl eines Konzeptes

3.3 Einführung eines Konzeptes

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, warum es kein einheitliches Konzept des Bildungscontrollings gibt. Ziel ist es, den Begriff theoretisch abzugrenzen, unterschiedliche Handlungsfelder zu identifizieren und einen Leitfaden für die individuelle Konzeption und Einführung in Unternehmen aufzuzeigen.

  • Abgrenzung von Bildungscontrolling gegenüber dem Begriff der Kontrolle
  • Analyse der Dualität von pädagogischen und ökonomischen Anforderungen
  • Differenzierung von Handlungsfeldern (Lernende vs. Bildungseinrichtungen)
  • Dimensionen und strategische Ausrichtung von Controlling-Konzepten
  • Phasenmodell der praktischen Implementierung in Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Dimensionen des Bildungscontrollings

Die erste Planungsgrundlage bietet die Dimension in der das Bildungscontrolling hauptsächlich fungieren soll. Hierbei ist die Abhängigkeit vom Entwicklungsstand des betrieblichen Bildungswesens zu beachten und folgend in drei Basisdimensionen zu unterteilen.

In der zeitlich abhängigen Dimension der „Tragweite“ lässt sich Bildungscontrolling sowohl operativ als auch strategisch durchführen. Hierbei zeichnet sich das strategische Bildungscontrolling durch eine langfristige Planung von mindestens drei Jahren aus. Es richtet sich an den weitreichenden Unternehmenszielen aus und versucht diese, durch Planung und Kontrolle der Bildungsarbeit, in gewünschtem Umfang zu erreichen(vgl. Dillerup & Hannss 2004, S. 5). Das operative Bildungscontrolling hingegen begrenzt sich auf den Zeitraum von ungefähr einem Jahr und zeichnet sich durch Überwachung und Durchführung der Aufgaben, in wirtschaftlicher Weise, aus(vgl. Dillerup & Hannss 2004, S. 5).

Die Dimension des „Prozesses“ spaltet sich ebenfalls in zwei Subdimensionen, die es abzuwägen gilt. Das quantitative Bildungscontrolling übernimmt die Steuerung und Überwachung des Messbaren wie Investitionen und Kosten. Angestrebtes Ziel ist die Kontrolle aller Kosten, die für Weiterbildung genutzt werden(vgl. Dillerup & Hannss 2004, S. 6). Das qualitative Controlling hingegen betrachtet die subjektiven Einflüsse der Bildung, die unmöglich in Zahlen auszudrücken sind. In diesem Zusammenhang wird überprüft welche Einstellung die Mitarbeiter zu einzelnen Maßnahmen haben oder auch, wie sich das Verhältnis der Mitarbeiter zum Unternehmen darstellt(vgl. Dillerup & Hannss 2004, S. 6).

Die dritte Dimension bietet schließlich die größte Anlehnung an die Betriebswirtschaftslehre. In dieser Dimension, der „Objekte“, zählt allein die Kosten- Nutzenrelation, um die Bildungskosten unter Kontrolle zu halten. Hier kommen ökonomisch bekannte Budget- und Abweichungsanalysen zum Einsatz, die helfen sollen die in Kostenstellen unterteilte Bildungsarbeit effektiv zu steuern(vgl. Dillerup & Hannss 2004, S. 6).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den Dualismus zwischen Ökonomie und Bildung und stellt die zentrale Frage nach der Existenz eines einheitlichen Bildungscontrolling-Konzepts.

2. Inhaltliche Grundlagen: Dieses Kapitel klärt den umstrittenen Begriff des Controllings, grenzt Bildungscontrolling als Disziplin ab und definiert verschiedene Handlungsfelder im Bildungsmanagement.

3. Controlling-Konzept: Hier werden Dimensionen für das Controlling dargestellt sowie ein systematischer Leitfaden für die Wahl und Einführung eines individuellen Konzepts in Unternehmen erläutert.

4. Zusammenfassung: Das Fazit kommt zu dem Schluss, dass ein einheitliches Konzept aufgrund der vielfältigen Anforderungen unrealistisch ist und individuelle Lösungen im Prozess erfordert.

Schlüsselwörter

Bildungscontrolling, Bildungsmanagement, Controlling-Konzept, Personalentwicklung, Lerntransfer, Kosten-Nutzen-Relation, Strategische Planung, Bildungsarbeit, Management, Prozesssteuerung, Weiterbildung, Effektivität, Effizienz, Unternehmensziele, Personalmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen und praktischen Herausforderungen des Bildungscontrollings in Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Begriffsdefinition, die Abgrenzung zur klassischen Kontrolle, die Handlungsfelder sowie die strategische Dimensionierung und Implementierung von Konzepten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, warum es kein einheitliches Konzept für das Bildungscontrolling gibt und ob ein solches überhaupt erstrebenswert oder umsetzbar wäre.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, bei der Fachliteratur führender Autoren ausgewertet wurde, um daraus einen strukturierten Leitfaden für die betriebliche Praxis abzuleiten.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Grundlegung, die Darstellung von Dimensionen des Bildungscontrollings sowie ein strukturiertes Modell zur Einführung eines entsprechenden Konzepts.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Bildungscontrolling, Strategische Planung, Kosten-Nutzen-Relation und Prozessorientierung im Bildungsmanagement.

Welche Rolle spielt der "Dualismus von Pädagogik und Ökonomie"?

Dieser Dualismus ist laut Autor ein Hauptgrund für die Schwierigkeiten bei der Messbarkeit von Bildungsmaßnahmen, da ökonomische Kennzahlen oft nicht die pädagogische Qualität erfassen.

Warum wird von einer "radikalen Einführung" abgeraten?

Der Autor argumentiert, dass eine radikale Einführung neuer Controlling-Systeme meist auf Widerstand stößt; stattdessen wird ein schrittweiser Aufbau auf bestehenden Strukturen empfohlen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Bildungscontrolling-Konzept
Untertitel
Fiktion einer Einheitlichkeit
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Veranstaltung
Bildungsmanagement
Note
1,0
Autor
Gordon Ziemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V174458
ISBN (Buch)
9783640951604
ISBN (eBook)
9783640951697
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildungscontrolling Controlling Bildungsmanagement Pädagogik Bildungswissenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gordon Ziemann (Autor:in), 2011, Das Bildungscontrolling-Konzept, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174458
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Leseprobe aus  18  Seiten
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