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Die Grenzen traditioneller Intelligenzkonzepte der Psychologie

Title: Die Grenzen traditioneller Intelligenzkonzepte der Psychologie

Seminar Paper , 2009 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Andreas Richter (Author)

Psychology - Developmental Psychology

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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit entstand im Rahmen der Integrierten Lehrveranstaltung Entwicklung im Erwachsenenalter im Wintersemester 2008/2009 an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt. Die Lehrveranstaltung wurde in spezifische Forschungsgebiete der Entwicklungspsychologie im Erwachsenenalter aufgeteilt, so zum Beispiel Themen wie Kontrollüberzeugungen, Wohlbefinden im Alter oder Autobiographisches Erinnern.

Zum gegebenen Thema, Intelligenz und Gedächtnis, sollten die Studierenden zwei Fachartikel bearbeiten, einen, der durch die LV-Leiterin vergeben wurde und als Thema für das im Seminar zu haltende Referat diente und einen, der selbst recherchiert werden sollte. Die Artikel die in dieser Arbeit besprochen werden, behandeln zum einen, eine Weiterführung der konventionellen Intelligenzmodelle zur Weisheit hin und zweitens, ein Stellungnahme zum Konstrukt der künstlichen Intelligenz. Thema dieser Seminararbeit sind somit Intelligenzmodelle, die weit über dem traditionellen Forschungsschwerpunkt des vergangenen Jahrtausends in der Psychologie liegen: Eine Entwicklung der Intelligenz zur Weisheit hin und Hypothesen zur künstlichen Intelligenz. Zu Beginn der Seminararbeit erfolgt eine allgemeine Einführung in das Thema, in der verschiedene Ansätze des Intelligenzverständnisses und der Weisheit geschildert werden. Daraufhin folgt eine genaue Zusammenfassung der bearbeiteten Artikel, in der auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden. Die Arbeit endet schließlich mit einem Ausblick, einem Fazit und einer persönlichen Stellungnahme. Da ich sehr viel Zeit mit der Recherche (und Lieferzeiten von Subito) verbrachte, habe ich noch einige der recherchierten Artikel in einer weiterführenden Literaturliste angefügt, damit dieser Aufwand nicht vollkommen untergeht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Ein klassisches Intelligenzmodell: Mechanik und Pragmatik

3. Weisheit und Künstliche Intelligenz nach Baltes, Kunzman und Schank

3.1 Intention der Autoren

3.2 Das Konstrukt Knowledge

3.3 Ansätze von Schank zur künstlichen Intelligenz

3.4 Das Berliner Weisheitsmodell

3.5 Wisdom in Action

4. Fazit und abschließende Stellungnahme

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Grenzen klassischer Intelligenzmodelle und erforscht deren Erweiterung durch Konzepte der Weisheit sowie die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. Das primäre Ziel ist es, ein differenzierteres Verständnis von Wissen, Bildung und menschlicher Kognition zu erarbeiten, das über rein mechanische Intelligenzdefinitionen hinausgeht.

  • Kritik an traditionellen Intelligenzkonzepten (Mechanik vs. Pragmatik)
  • Analyse des Konstrukts "Tacit Knowledge" und dessen Bedeutung für Bildung
  • Gegenüberstellung menschlicher Problemlösungsfähigkeiten und künstlicher Intelligenz
  • Darstellung des Berliner Weisheitsmodells und dessen Anwendung im Alltag

Auszug aus dem Buch

3.1 Intention der Autoren

Mit ihrer Publikation beabsichtigte die Lehrstuhlinhaberin für Entwicklungspsychologie der Universität Leipzig, Ute Kunzmann und der ehemalige Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Paul Baltes, die traditionellen Sichtweisen von Intelligenz zu überarbeiten und über den Tellerrand des konventionellen Intelligenzbegriffes zu blicken. Kunzmann & Baltes (2003) gehen auf unterschiedliche Formen von Intelligenz ein, wie z.B. praktische Intelligenz, Kreativität, soziale und emotionale Kompetenz; also Konstrukte, die im klassischen Sinne nicht zur Intelligenz gerechnet werden. Roger Schank, ein ehemaliger Professor für Computerscience und Psychologie, der ca. 35 Jahre in Stanford, Yale und an der Northwestern unterrichtete, will mit seinen Überlegungen das Bildungssystem der Welt verbessern (Schank, 2009). Er ist der Überzeugung, dass in keinem Land auf der Welt, das Bildungssystem zum Vorteil der menschlichen Natur genutzt wird. Des Weiteren stellt Schank in seinem Artikel Überlegungen zur künstlichen Intelligenz auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie sich Intelligenz von Weisheit unterscheidet und inwiefern moderne Ansätze unser Verständnis von Bildung verändern können.

2. Ein klassisches Intelligenzmodell: Mechanik und Pragmatik: Dieses Kapitel erläutert das Zwei-Komponenten-Modell der Intelligenz und differenziert zwischen der mechanischen Informationsverarbeitung und der kulturell geprägten Pragmatik.

3. Weisheit und Künstliche Intelligenz nach Baltes, Kunzman und Schank: Hier werden die theoretischen Ansätze der genannten Autoren hinsichtlich praktischer Intelligenz, Wissenstypen und Weisheitsmodellen detailliert analysiert.

4. Fazit und abschließende Stellungnahme: Die Arbeit resümiert, dass klassische Modelle zunehmend durch ganzheitliche Weisheitsmodelle ergänzt werden müssen, um den Anforderungen der modernen Welt gerecht zu werden.

Schlüsselwörter

Intelligenz, Weisheit, Tacit Knowledge, Mechanik, Pragmatik, Berliner Weisheitsmodell, Bildungsforschung, Künstliche Intelligenz, Problemlösung, Lebensspanne, Kognition, Emotion, Wissen, Kompetenz, Sozialverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Grenzen klassischer, mechanischer Intelligenzkonzepte und setzt diese in den Kontext moderner Weisheitsmodelle sowie Überlegungen zur künstlichen Intelligenz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Differenzierung zwischen kognitiver Mechanik und Pragmatik, das Konzept des stillen Wissens (Tacit Knowledge) und die Anwendung von Weisheit in lebensnahen Konfliktsituationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für Intelligenz zu schaffen, das emotionale, soziale und kulturelle Kompetenzen integriert und über rein standardisierte Testverfahren hinausgeht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse und theoretische Aufarbeitung zweier ausgewählter Fachartikel von Kunzmann & Baltes sowie Schank, ergänzt durch weiterführende wissenschaftliche Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Dekonstruktion des klassischen Intelligenzbegriffs, der Definition von Weisheit als Expertenwissen und der Untersuchung, wie Menschen (und Maschinen) mit komplexen, unsicheren Situationen umgehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Intelligenz, Weisheit, Tacit Knowledge, Mechanik, Pragmatik und Bildungssystem geprägt.

Warum ist laut Schank unser Bildungssystem verbesserungswürdig?

Schank kritisiert, dass sich Bildungssysteme zu sehr auf Wissen konzentrieren, das mit standardisierten Methoden (wie multiple-choice) abfragbar ist, anstatt das intuitive, nicht explizit formulierbare Wissen zu fördern.

Was unterscheidet das Berliner Weisheitsmodell von klassischen Intelligenzkonzepten?

Im Gegensatz zu Intelligenz, die oft biologisch determiniert ist, betont das Berliner Weisheitsmodell die Orientierung am Gemeinwohl sowie die Integration von emotionalen, sozialen und motivationalen Kapazitäten.

Welche Rolle spielt der Konflikt in der Studie "Wisdom in Action"?

Konflikte dienen als Prüfstein für weisheitsrelevantes Wissen, da sie das Zusammenspiel von Kognition und Emotion offenlegen und zeigen, wie Individuen ihre Interessen gegen die anderer abwägen.

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Details

Title
Die Grenzen traditioneller Intelligenzkonzepte der Psychologie
College
Klagenfurt University  (Institut für Psychologie)
Course
Entwicklung im Erwachsenenalter
Grade
1,0
Author
Daniel Andreas Richter (Author)
Publication Year
2009
Pages
12
Catalog Number
V174334
ISBN (Book)
9783640948307
ISBN (eBook)
9783640948451
Language
German
Tags
Intelligenz Weisheit Mechanik Pragmatik Künstliche Intelligenz artificial intelligence Berliner Weisheitsmodell Baltes Wissen tacid knowledge Alltagswissen wisdom in action wisdom
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Andreas Richter (Author), 2009, Die Grenzen traditioneller Intelligenzkonzepte der Psychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174334
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