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Katharina die Große

Eine aufgeklärte Herrscherin?

Titel: Katharina die Große

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katja Riedel (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Aufklärung war einer der wichtigsten geistigen Bewegungen der Neuzeit. Die Wissenschaft blühte. Philosophen wie Descartes, Kant, Voltaire und Diderot fanden an europäischen Höfen und im aufkeimenden Bürgertum großen Anklang. Überall redeten die Menschen von neuen Grundsätzen, wie die Kraft der Vernunft, Individualisierung und die Befreiung von Ständen und Hierarchie. Auch am russischen Hof verfehlten die revolutionären Ideen der Aufklärung nicht ihre Wirkung. Katharina die Große machte die Aufklärung zum Aushängeschild ihrer Politik. Doch war Katharina die Große tatsächlich eine aufgeklärte Herrscherin? Welche Aufgaben hat ein aufgeklärter Herrscher? Inwieweit konnte Katharina die Große die Ideen der Aufklärung in ihrer Politik umsetzen? Oder benutzte sie die Aufklärung nur als Rechtfertigung ihrer Politik und zur Steigerung ihres Ansehens in der europäischen Öffentlichkeit? Ziel dieser Arbeit wird es sein diese Fragen zu klären.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Aufklärung

3. Die Aufklärung in Russland

4. Katharina die Große

4.1. Korrespondenz mit Voltaire und anderen Vertretern der Aufklärung

4.2. Politische Maßnahmen im Rahmen der Aufklärung

4.3. Die „Instruktion“

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit Katharina die Große tatsächlich als aufgeklärte Herrscherin bezeichnet werden kann oder ob sie die Ideen der Aufklärung lediglich als politisches Instrument zur Legitimation ihrer Macht und zur Steigerung ihres Ansehens in Europa nutzte.

  • Wesen und Merkmale der europäischen Aufklärung
  • Entwicklung und Adaption der Aufklärung in Russland
  • Die Korrespondenz mit Philosophen wie Voltaire, Diderot und d’Alembert
  • Innenpolitische Reformversuche und die "Große Kommission"
  • Die Bedeutung und Intention der "Instruktion"

Auszug aus dem Buch

4.1. Korrespondenz mit Voltaire und anderen Vertretern der Aufklärung

Schon als Katharina noch Großfürstin war, las sie sehr interessiert die Werke der aufgeklärten, westeuropäischen Autoren. Sie interessierte sich sehr für Themen, wie Menschenrechte, die Vernunft und den aufgeklärten Staat. Sie las die „Encyclopédie“ von d’Alembert und Diderot und beschäftigte sich ausführlich mit den Werken von Voltaire.

Nachdem Katharina dank eines Staatsstreiches 1762, in dessen Zusammenhang vor allem die Ermordung ihres Ehemannes Peter III. für Kritik gesorgt hatte, zur Kaiserin ernannt wurde, stand sie vor der schwierigen Aufgabe ihren Ruf wiederherzustellen und ihre Taten und ihren Führungsanspruch zu legitimieren. Die Meinung der Öffentlichkeit war zu dieser Zeit maßgeblich von der Aufklärung und ihren geistigen Vertretern und angesehenen Philosophen geprägt und beeinflusst. So war es für Katharina oberste Priorität, die französischen Philosophen von ihrer Person zu überzeugen, um so ihre Politik mit deren Hilfe rechtfertigen zu können. Vor allem Voltaire hatte sie dabei im Blick, da er besonders großen Einfluss auf die Gesellschaft hatte. Um den skeptischen und aufgrund der Ermordung Peters III. kritisch gegenüber Katharina eingestellten Philosophen, von sich zu überzeugen und ihn dazu zu bringen dem russischen Staat unter ihrer Führung zu helfen, widmete sich Katharina zunächst seinen Kollegen d’Alembert und Diderot.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Epoche der Aufklärung ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob Katharina die Große eine aufgeklärte Herrscherin war oder die Aufklärung nur für ihre Zwecke instrumentalisierte.

2. Die Aufklärung: Dieses Kapitel erläutert die ideologischen Grundzüge der Aufklärung als europäische Bewegung und definiert das Ideal des aufgeklärten Herrschers.

3. Die Aufklärung in Russland: Es wird die Rezeption und Entwicklung der Aufklärung in Russland unter Peter dem Großen und Katharina II. betrachtet.

4. Katharina die Große: Das Hauptkapitel analysiert Katharinas Korrespondenz, ihre politischen Maßnahmen sowie die "Instruktion" als Indikatoren für ihre aufklärerische Gesinnung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Katharinas Status als aufgeklärte Herrscherin mehr Schein als Sein war.

Schlüsselwörter

Aufklärung, Katharina die Große, aufgeklärter Absolutismus, Russland, Voltaire, Diderot, Instruktion, Große Kommission, Leibeigenschaft, Regierungslegitimation, Philosophie, Reformpolitik, Zensur, Freimaurer, Vernunft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Katharina der Großen und der europäischen Aufklärungsbewegung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Schwerpunkte bilden die Korrespondenz der Kaiserin mit berühmten Philosophen, ihre Reformversuche wie die "Große Kommission" und ihre inhaltliche Auseinandersetzung mit der "Instruktion".

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob Katharinas Politik tatsächlich von aufklärerischen Idealen geprägt war oder ob diese lediglich der Selbstdarstellung und Machtlegitimation dienten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und zeitgenössischer Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Katharinas Korrespondenz mit Denkern wie Voltaire, die politische Praxis ihrer Regierungszeit sowie die theoretischen Grundlagen ihrer Reformschrift "Instruktion".

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Aufklärung, aufgeklärter Absolutismus, Katharina die Große, Machtlegitimation und russische Innenpolitik.

Wie stand Katharina der Große zu den Freimaurern?

Katharina betrachtete die Freimaurer kritisch als Gegenmodell zu ihrem autoritären Verständnis von Aufklärung und ging besonders nach der Französischen Revolution mit Zensur gegen sie vor.

Warum wird die "Instruktion" von vielen Historikern als Fiktion bezeichnet?

Kritiker führen an, dass die Instruktion lediglich europäische Ideen importierte, ohne deren praktische Anwendbarkeit auf das russische System zu prüfen, und primär für das Ansehen im Ausland verfasst wurde.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Katharina die Große
Untertitel
Eine aufgeklärte Herrscherin?
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Europäische Geschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar: Russland und Europa in der politischen Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Note
1,3
Autor
Katja Riedel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V174288
ISBN (Buch)
9783640946983
ISBN (eBook)
9783640947249
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte Russland Aufklärung Katharina II.
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Riedel (Autor:in), 2010, Katharina die Große, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174288
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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