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Die Vitalienbrüder und die Piraterie im Ostseeraum

Titel: Die Vitalienbrüder und die Piraterie im Ostseeraum

Hausarbeit , 2006 , 14 Seiten

Autor:in: MAGISTER ARTIUM Karsten Mertens (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Hausarbeit mit dem Thema „Die Vitalienbrüder und die Piraterie im Ostseeraum “ sollen die Verhältnisse zur Zeit der Vitalienbrüder näher untersucht werden.
Der Untersuchungszeitraum liegt in der Hauptsache zur Zeit Margarethe I. Als Begründerin des skandinavischen Großreichs, war sie in einen Krieg mit Mecklenburg und Schweden verwickelt, in dem es zum Auftreten der Vitalienbrüder kam. Welche während des Konflikts harte Gegner der dänischen Krone und der Hanse waren.
Dazu wird an erster Stelle herausgearbeitet, wo die soziale Herkunft verankert und wie die Sozialstruktur der Vitalienbrüder war. Dabei werden vor allem die gesellschaftlichen Bedingungen zu untersuchen sein, die dazu führten, dass sich unter den Piraten Landadlige sowie viele Bauern befanden.
Des Weiteren wird darauf eingegangen werden, von wo sich der Name der Vitalienbrüder ableitete. Hierbei wird vor allem die Rolle der Vitalienbrüder im Krieg zwischen Dänemark und Schweden betrachtet werden. Die mecklenburgischen Kaperfahrer und die Maßnahmen der Hanse und ihrer Verbündeten werden dabei von besonderem Interesse sein. Auch die besondere Stellung der Königin Margareta I. und ihre Bemühungen die skandinavischen Königreiche zu vereinen, sind eng mit den Vitalienbrüdern verbunden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Thema, Fragestellung und Eingrenzung

1.2. Quellenlage und Forschungsstand

2. Die Vitalienbrüder und die Piraterie im Ostseeraum

2.1. Sozialstruktur und soziale Herkunft der Vitalienbrüder

2.2. Die Vitalienbrüder – Versorger mit Lebensmitteln

2.3. Kreuzzüge gegen die Vitalien

2.4. Flucht in die Nordsee

3. Schlussbetrachtung:: Zusammenfassende Beurteilung der Vitalienbrüder und der Piraterie im Ostseeraum

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Hintergründe und sozialen Ursachen der Vitalienbrüder im 14. und 15. Jahrhundert. Ziel ist es, die Entwicklung der Piraterie im Ostseeraum vor dem Hintergrund machtpolitischer Konflikte und sozioökonomischer Krisen in Mecklenburg zu analysieren, um zu klären, welche Faktoren die Entstehung und den Untergang dieser Freibeuter begünstigten.

  • Soziale Herkunft und Struktur der Vitalienbrüder
  • Die Rolle der Vitalienbrüder als Versorger von Stockholm
  • Einfluss des mecklenburgischen Adels und Kaperbriefe
  • Politische Konflikte: Dänemark, Schweden und die Hanse
  • Gegenmaßnahmen: Rolle des Deutschen Ordens und Vertreibung in die Nordsee

Auszug aus dem Buch

2.1. Sozialstruktur und soziale Herkunft der Vitalienbrüder

Die Zusammensetzung der Vitalienbrüder lässt sich heut zu Tage nur noch schwer rekonstruieren. Naturkatastrophen führten zu Überschwemmungen an den Küstenregionen und Verwüstungen im Landesinneren im Norden des heutigen Deutschland. Aufgrund der daraus entwickelten Agrarkrise im 14. Jh. kam es zu einer Verarmung der Landbevölkerung. Da das Kapern legal war und von den Landesherren gefördert wurde, versprachen sich der verarmte mecklenburgische Landadel und die unteren Schichten einen Ausweg aus der wirtschaftlichen Misere. So war es für die Kapitäne vermutlich ein Leichtes ihre Besatzungen zu rekrutieren, denn aus allen Teilen des Landes strömten nun die unterschiedlichsten Menschen zusammen, um in den Dienst des mecklenburgischen Landadels zu treten und ihnen als Vitalienbrüder, oder als Pirat, zu dienen. Die Kapitäne kamen oft aus Adelsfamilien, die durch die neu entstandene Geldwirtschaft verarmt waren und ihre einstige Macht verloren hatten. An ihre Stelle waren reiche Kaufleute getreten.

Die Schulden, die die Adligen bei den Hansestädten oft hatten, versuchten sie durch Raubzüge zu kompensieren. So kam es auch vor, dass einige bedeutende Adelsgeschlechter unter den Piraten ihren Dienst taten. So werden in einigen Quellen Namen wie Henning von Manteufel oder von Moltke genannt. So führten die meist mecklenburgischen Adlige Schiffe der Vitalienbrüder und Kaperfahrer von denen viele zum Bodensatz der mittelalterlichen Gesellschaft zählten. Jedoch kann davon ausgegangen werden, dass nicht alle Adligen, die an den Kaperfahrten teilnahmen verarmt waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Zielsetzung der Arbeit vor, definiert den Untersuchungszeitraum während der Herrschaft Margarethes I. und beleuchtet den Forschungsstand zur Piraterie der Vitalienbrüder.

2. Die Vitalienbrüder und die Piraterie im Ostseeraum: Dieser Hauptteil analysiert die Entstehung der Piraterie durch sozioökonomische Krisen, die Rolle der Freibeuter im Machtkampf zwischen Mecklenburg und Dänemark sowie deren schrittweise Vertreibung durch die Hanse und den Deutschen Orden.

3. Schlussbetrachtung:: Zusammenfassende Beurteilung der Vitalienbrüder und der Piraterie im Ostseeraum: Das Kapitel fasst zusammen, dass die Piraterie als politisches Instrument der Landesherren begann, sich jedoch bei nachlassender Kontrolle zum eigenständigen, bekämpften Phänomen entwickelte.

Schlüsselwörter

Vitalienbrüder, Piraterie, Hanse, Ostsee, Kaperfahrer, Mecklenburger Landadel, Margarethe I., Stockholm, Agrarkrise, Gotland, Nordsee, Seeraub, Kaperbriefe, Kalmarer Union, Mittelalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Vitalienbrüdern, einer organisierten Gruppe von Seeräubern, und ihrer Rolle während der machtpolitischen Auseinandersetzungen im Ostseeraum des 14. und 15. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die soziale Herkunft der Piraten, die Auswirkungen der mecklenburgischen Agrarkrise, der Konflikt zwischen Dänemark und Mecklenburg sowie die Rolle der Hanse und des Deutschen Ordens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, unter welchen Bedingungen die Vitalienbrüder entstanden, warum sie anfangs von Landesherren gefördert wurden und welche Folgen ihre Aktivitäten für die Region hatten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellenanalyse unter Einbeziehung relevanter wissenschaftlicher Literatur, um den Mythos der Piraten von den historischen Fakten zu trennen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der Sozialstruktur der Piraten, der Versorgung Stockholms, den militärischen Gegenmaßnahmen gegen die Freibeuter und schließlich deren Flucht in die Nordsee.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Vitalienbrüder, Kaperwesen, Hansepolitik, Agrarkrise und die Machtkonflikte innerhalb der Kalmarer Union.

Warum wird der Name "Vitalienbrüder" mit Stockholm in Verbindung gebracht?

Der Name leitet sich vermutlich von "Viktualien" (Lebensmittel) ab, da die Piraten im Auftrag mecklenburgischer Fürsten das belagerte Stockholm mit Vorräten versorgten.

Welche Rolle spielte der Deutsche Orden bei der Bekämpfung der Piraten?

Der Hochmeister des Deutschen Ordens, Konrad von Jungingen, besetzte 1398 die Insel Gotland und vertrieb die Vitalienbrüder von ihrer dortigen Basis, was einen entscheidenden Wendepunkt im Kampf gegen die Piraten darstellte.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Vitalienbrüder und die Piraterie im Ostseeraum
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Autor
MAGISTER ARTIUM Karsten Mertens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
14
Katalognummer
V174190
ISBN (eBook)
9783640945733
ISBN (Buch)
9783640946075
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mecklenburger Adel Agrarkrise Kapern Stockholm Waldemar IV Magareta I Hanse zweiter dänisch-schwedischer Krieg Konrad von Jungingen Friede von Skanör Albrecht III
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MAGISTER ARTIUM Karsten Mertens (Autor:in), 2006, Die Vitalienbrüder und die Piraterie im Ostseeraum, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174190
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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