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Adipositas und Depression

Führt Adipositas zu Depressionen oder führen Depressionen zu Adipositas? Ein Versuch der Klärung des Kausalzusammenhangs zwischen diesen Phänomenen

Title: Adipositas und Depression

Term Paper , 2009 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Hanna-Marei Steininger (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

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Summary Excerpt Details

Warum sich diese Arbeit nun gerade mit den Phänomenen Adipositas und Depression be-schäftigt hat folgenden Grund: Wie oben bereits geschildert nimmt die Prävalenz für Adiposi-tas wie auch für Depression weltweit stetig zu. Menschen die sowohl unter Adipositas als auch unter Depressionen leiden, sind einer verminderten Lebenszufriedenheit und –qualität, einem starken Gesundheitsrisiko sowie einer erhöhten Mortalität ausgesetzt. Eine Vielzahl von Studien nimmt an – wie z. B. auch Markowitz et al. (2008) - dass sich Adipositas und Depression wechselseitig bedingen bzw. dass zwischen beiden Phänomenen ein positiver Zu-sammenhang besteht. Obwohl eine Vielzahl von Studien existiert, die sich als Ziel setzten die kausale Bedingungsrichtung von Adipositas und Depression zu klären, gibt es dafür noch kei-ne endgültige und eindeutige Lösung. Um Menschen die von einem der beiden Phänomene betroffen sind, vor dem Eintreten des anderen zu schützen bzw. um Personen die von beiden Phänomenen gleichzeitig betroffen sind, erfolgreich zu betreuen bzw. zu behandeln, ist es zudem notwendig die Wechselwirkungen zu verstehen, die eine Verbindung zwischen Adipo-sitas und Depressionen darstellen. Diese Arbeit legt daher die Fragestellung zu Grunde, wie die Kausalrichtung zwischen Adipositas und Depression verläuft. Sagt eine Adipositas eine spätere Depression voraus oder bedingt eine Depression eine spätere Adipositas?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Hinführung zur Thematik und Fragestellung

1 Definitionen: Adipositas und Depression

1.1 Adipositas

1.2 Depression

2 Studien und Kritikpunkte an diesen

2.1 Adipositas als Ursache von Depression

2.2 Depression als Ursache von Adipositas

3 Moderator- bzw. Mediatorvariablen

3.1 Potentielle Moderatoren

3.2 Potentielle Mediatoren

4 Fazit und praktische Implikationen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den komplexen, wechselseitigen Kausalzusammenhang zwischen Adipositas und Depression, um zu klären, ob Adipositas zu einer späteren Depression führt oder umgekehrt. Ziel ist es, auf Basis existierender empirischer Studien und Mediatoren ein tieferes Verständnis für die bidirektionale Beziehung zu entwickeln und praktische Implikationen für die individuelle Behandlung abzuleiten.

  • Analyse der Kausalrichtung zwischen Adipositas und Depression
  • Evaluation longitudinaler Studien und deren methodischer Kritik
  • Untersuchung von Moderator- und Mediatorvariablen (z. B. Genetik, Binge Eating, psychosoziale Faktoren)
  • Biologische und neurochemische Zusammenhänge (Kortisol-Achse)
  • Ableitung von Ansätzen für eine individualisierte klinische Therapie

Auszug aus dem Buch

Longitudinale Studien

An dieser Stelle sollen drei longitudinale Studien vorgestellt werden: die Arbeit von Roberts et al. (2000), die Studie von Roberts et al. (2002) sowie der Beitrag von Roberts et al. (2003). Roberts et al. (2000) untersuchten Daten von zwei Wellen der Alameda County Study (1994-1995) um herauszufinden, ob eine adipöse Körperform im Jahre 1994 depressive Symptome ein Jahr später vorhersagt. Die Forscher verwendeten Angaben von 2298 Personen. Depressivität wurde mittels 12 Items erfasst, welche Diagnosekriterien des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-IV) umfassten. Über die Angaben der Größe und des Gewichtes wurde für die Befragten der BMI berechnet und als Indikator für Übergewicht bzw. Adiposität verwendet (Roberts et al., 2000).

Um nun das relative Risiko für Depressivität im Folgejahr (1995) zu ermitteln, eliminierten die Forscher die Personen aus dem Datensatz, die schon 1994 depressive Symptome aufwiesen. Die Ergebnisse der sequentiellen logistischen Regression weisen darauf hin, dass die Menschen, welche 1994 adipös waren, 1995 eher depressive Kriterien berichteten, als nicht-adipöse. Selbst nach der Einführung von Kontrollvariablen, wie z. B. Alter, Geschlecht, Bildung, soziale Isolation und bestimmte Lebensereignisse, konnte Adipositas im Jahr 1994 eine spätere Depression signifikant vorhersagen.

Zusammenfassung der Kapitel

Hinführung zur Thematik und Fragestellung: Dieses Kapitel etabliert die Relevanz der beiden Phänomene Adipositas und Depression als weltweite Gesundheitsherausforderungen und leitet die zentrale Fragestellung der Kausalrichtung zwischen beiden ab.

1 Definitionen: Adipositas und Depression: Hier werden die medizinischen und psychologischen Grundlagen der Phänomene kurz definiert, inklusive der Klassifikation durch den Body Mass Index (BMI) und der klinischen Symptomatik depressiver Zustände.

2 Studien und Kritikpunkte an diesen: Dieser Abschnitt wertet empirische Arbeiten aus und differenziert zwischen Querschnitts-, Interventions- und longitudinalen Studien, um die Evidenz für beide Kausalrichtungen kritisch zu beleuchten.

3 Moderator- bzw. Mediatorvariablen: Hier werden Einflussfaktoren untersucht, die als "Brücken" oder Moderatoren fungieren und helfen zu erklären, warum die Beziehung zwischen Adipositas und Depression derart komplex ist.

4 Fazit und praktische Implikationen: Das Fazit fasst zusammen, dass eine eindeutige Kausalrichtung nicht abschließend geklärt werden kann, betont jedoch die Notwendigkeit einer individuellen Therapieplanung für betroffene Patienten.

Schlüsselwörter

Adipositas, Depression, Kausalität, Longitudinale Studien, BMI, Moderatorvariablen, Mediatorvariablen, Psychische Gesundheit, Binge Eating, Gesundheitsschäden, Mortalität, Klinische Behandlung, Diathese-Stress-Modell, Prävalenz, Psychosoziale Faktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den komplexen Zusammenhang zwischen Übergewicht (Adipositas) und depressiven Erkrankungen mit dem Ziel zu klären, in welcher Richtung eine Kausalität besteht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Definition beider Krankheitsbilder, die Analyse existierender Langzeitstudien sowie die Identifikation von vermittelnden Faktoren wie psychosozialen Einflüssen oder biologischen Prozessen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Verfasserin?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Adipositas eine spätere Depression auslöst oder ob eine bestehende Depression zu späterer Adipositas führt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine systematische Literaturanalyse, bei der empirische Originalarbeiten (vorwiegend longitudinale Panelstudien) ausgewertet und kritisch diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung empirischer Belege für beide Kausalrichtungen sowie die detaillierte Darstellung von Moderator- und Mediatorvariablen, die den Zusammenhang beeinflussen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Adipositas, Depression, Kausalität, Moderatorvariablen, Mediatorvariablen, Langzeitstudien und Gesundheitspsychologie.

Warum ist eine eindeutige Kausalrichtung so schwer zu bestimmen?

Die Forschung zeigt uneinheitliche Ergebnisse, da der Zusammenhang durch zahlreiche Drittvariablen und biologische Prozesse überlagert wird, was die isolierte Betrachtung erschwert.

Welche Rolle spielt die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse?

Diese Achse spielt eine entscheidende Rolle, da ihre Fehlregulation bei depressiven Menschen zu einem Anstieg des Kortisolspiegels führt, was wiederum eine Gewichtszunahme begünstigen kann.

Welche Bedeutung haben "Moderatorvariablen" in diesem Kontext?

Moderatoren, wie etwa der sozioökonomische Status oder das Geschlecht, beeinflussen die Stärke und Form des Zusammenhangs zwischen Adipositas und Depression.

Was bedeutet das Fazit für die klinische Praxis?

Es gibt keine allgemeingültige Behandlungsregel; Patienten benötigen aufgrund der Komplexität und der unterschiedlichen Einflussfaktoren individuelle Therapieansätze, um Folgeerkrankungen zu minimieren.

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Details

Title
Adipositas und Depression
Subtitle
Führt Adipositas zu Depressionen oder führen Depressionen zu Adipositas? Ein Versuch der Klärung des Kausalzusammenhangs zwischen diesen Phänomenen
College
University of Mannheim
Grade
1,0
Author
Hanna-Marei Steininger (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V174156
ISBN (Book)
9783640944989
ISBN (eBook)
9783640945016
Language
German
Tags
adipositas depression führt adipositas depressionen adipositas versuch klärung kausalzusammenhangs phänomenen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hanna-Marei Steininger (Author), 2009, Adipositas und Depression, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174156
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