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Finanzwirtschaftliche Risiken im Außenhandel sowie Mittel und Methoden zu ihrer Vermeidung und Reduzierung

Title: Finanzwirtschaftliche Risiken im Außenhandel sowie Mittel und Methoden zu ihrer Vermeidung und Reduzierung

Seminar Paper , 2011 , 25 Pages

Autor:in: Alex Kaiser (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Im Verlauf dieser Hausarbeit mit dem Titel „Finanzwirtschaftliche Risiken im Außenhandel sowie Mittel und Methoden zu ihrer Vermeidung und Reduzierung“ soll zunächst geklärt werden, welche Ursachen Außenhandelsrisiken haben. Diese lassen sich grob gliedern in wirtschaftliche oder ökonomische, politische und rechtliche Risiken. Weiterhin werden dabei einige wichtige Risikofaktoren genauer beleuchtet. Aufgrund des Umfangs der Thematik können dabei jedoch nur die wichtigsten Risikoarten, wie z.B. das Wechselkursrisiko, genauer betrachtet werden. Zudem sollte man festhalten, dass der Begriff Risiko auf einer subjektiven Einschätzung beruht und somit auch als Chance für erfolgreichen Außenhandel verstanden werden sollte. Hierfür werden Alternativen aufgezeigt, mit denen Risiken eingeschätzt werden können. Im Anschluss daran wird in dieser Hausarbeit die Thematik der Informationsbeschaffung zur Abschätzung von Risiken behandelt. Die Gewichtigkeit dieser Thematik liegt darin begründet, dass bei geschäftlichen Außenhandelsbeziehungen, egal welcher Art, eine große Anzahl von Unsicherheiten entsteht. Um diese abzusichern oder zu umgehen, bedarf es eines umfangreichen Wissens über die einzelnen Risikofaktoren. Denn nur dieses gewährleistet eine erfolgreiche Analyse und somit genügend Informationen Risiken abzuschätzen.
Die Ursachen für Außenhandelsrisiken bestehen grundsätzlich darin, dass ein längerer Zeitraum, im Gegensatz zu Inlandsgeschäften, zu überbrücken ist. Dazu zählt nicht nur die längere Lieferdauer, also ein längerer Zeitraum bis eine Ware ihr Ziel erreicht und der erwartete Geldbetrag eingegangen ist. Eine größere Fülle an Problemen entsteht während des Zeitraums der Warenlieferung und des entsprechenden gegenläufigen Geldstromes, da diese mindestens zweimal eine Landes-, Währungs- und Rechtsgrenze überschreiten. Hinzu kommt das geographische Umfeld. Dabei spielen unbekannte Geschäftsbräuche ebenso eine Rolle wie die andere Sprache und Mentalität, da trotz aller Kommunikationsmöglichkeiten immer noch bestimmte Signale falsch verstanden werden können oder Übersetzungsprobleme und Missverständnisse auftreten, die dann zu Zeitverlängerung führen. Ebenso wichtig sind die unterschiedlichen rechtlichen Verhältnisse zu denen Abweichungen im Wechselrecht, Auslegungsunterschiede von Rechtsnormen, aber auch arbeitsrechtliche Abweichungen zählen. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zielsetzung und Ursachen

2. Außenhandelsrisiken

2.1. Tragweite

2.2. Wechselkursrisiko

2.2.1. Abgrenzung des Wechselkursrisikos

2.2.2. Inflationsübertragung

2.2.3. Absicherungsinstrumente

2.3. Zinsrisiko

2.4. Ausfallrisiko

2.5. Liquiditätsrisiko

2.6. Politisches Risiko

2.6.1. Transfer- und Konvertierungsrisiko

2.6.2. Fabrikationsrisiko

3. Alternativen des Risikomanagements

3.1. Risikovermeidung

3.2. Risikostreuung

3.3. Risikoabsicherung

4. Informationsgewinnung zur Abschätzung von Risiken

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die verschiedenen finanzwirtschaftlichen Risiken im internationalen Außenhandel, identifiziert deren Ursachen und erarbeitet effektive Methoden sowie Strategien zu deren systematischer Vermeidung, Reduzierung und Absicherung.

  • Klassifizierung von Außenhandelsrisiken (wirtschaftlich, politisch, rechtlich).
  • Detaillierte Untersuchung von Wechselkurs-, Zins-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken.
  • Analyse von Instrumenten und Managementalternativen zur Risikominimierung.
  • Bedeutung der Informationsbeschaffung als Grundlage für fundierte unternehmerische Entscheidungen.

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Abgrenzung des Wechselkursrisikos

Für den Außenhandel ist das Wechselkursrisiko das Bedeutendste. Es kann sich stärker oder schwächer ändern und sich ebenfalls zugunsten einer der beiden Handelspartner entwickeln. Grundsätzlich ist dieses Risiko bei, finanzwirtschaftlich betrachtet, exotischeren Währungen, wie z.B. dem südafrikanischen Rand, stärker ausgeprägt als bei den gängigen wie dem Euro oder US $.

Das Wechselkursrisiko lässt sich zunächst grob einteilen durch die Sichtweise des Risikos. Zum einen handelt es sich dabei um die Sicht des Importeurs. Sein Risiko besteht darin, dass die Fremdwährung in der er zahlen soll, im Vergleich zu seiner Eigenen, aufgewertet wird. Die andere Sichtweise ist die des Exporteurs. Hier stellt sich das Risiko so dar, dass seine eigene Währung stärker ist als die Fremdwährung in der er bezahlt werden soll, also eine Abwertung stattfindet. Die Wechselkursverhältnisse sind demnach der Entscheidende Faktor für die Risikobelastung.

Diese Verhältnisse kann man wiederum gliedern. Zum einen unterscheidet man den absolut festen Wechselkurs, den fixen Wechselkurs. Zudem gibt es den ungebundenen also flexiblen Wechselkurs. Und zuletzt den bandfixierten Wechselkurs, der innerhalb einer bestimmten Badbreite frei schwankend ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zielsetzung und Ursachen: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe der Arbeit und identifiziert die grundlegenden wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Ursachen für Außenhandelsrisiken.

2. Außenhandelsrisiken: Hier werden spezifische Risikoarten wie Wechselkurs-, Zins-, Ausfall-, Liquiditäts- und politische Risiken sowie deren Auswirkungen auf Unternehmen detailliert analysiert.

3. Alternativen des Risikomanagements: Dieses Kapitel stellt Strategien wie Risikovermeidung, Risikostreuung und Risikoabsicherung vor, um den Umgang mit den zuvor identifizierten Unsicherheiten zu operationalisieren.

4. Informationsgewinnung zur Abschätzung von Risiken: Den Abschluss bildet die Untersuchung der notwendigen Informationsgrundlagen, um Risiken fundiert zu bewerten und die Kosten von Absicherungsmaßnahmen im Verhältnis zum Nutzen zu optimieren.

Schlüsselwörter

Außenhandel, Risikomanagement, Wechselkursrisiko, Zinsrisiko, Ausfallrisiko, Liquiditätsrisiko, Politisches Risiko, Risikovermeidung, Risikostreuung, Absicherungsinstrumente, Informationsbeschaffung, Devisen, Währungsoptionen, Konvertierungsrisiko, Fabrikationsrisiko.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die finanzwirtschaftlichen Risiken, denen Unternehmen im grenzüberschreitenden Außenhandel ausgesetzt sind, und zeigt Wege auf, diese effektiv zu identifizieren und zu steuern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der systematischen Einordnung von Risiken (z.B. Wechselkurs, Zins, Liquidität) und der Darstellung von managementorientierten Lösungsansätzen zur Risikominimierung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Ursachen von Außenhandelsrisiken zu schaffen und Methoden aufzuzeigen, wie diese Risiken im Rahmen einer unternehmerischen Entscheidung bewertet und begrenzt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse und Systematisierung finanzwirtschaftlicher Risikofaktoren sowie der Darstellung von Managementalternativen auf Basis einschlägiger Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erörterung spezifischer Risikoarten, eine Darstellung von Managementstrategien (Vermeidung, Streuung, Absicherung) und eine Untersuchung zur methodischen Informationsgewinnung für die Risikobewertung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Außenhandelsfinanzierung, Risikoportfolio, Devisenmanagement, politische Risikofaktoren und strategische Risikovermeidung.

Inwiefern beeinflusst die Unternehmensgröße das Risikomanagement?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Tragweite eines Risikos subjektiv ist; während Großunternehmen gewisse Verluste durch Kapitalstärke abfedern können, gefährden identische Beträge bei Kleinunternehmen häufig die Existenz.

Warum ist das Fabrikationsrisiko ein kritisches Thema für Exporteure?

Es beschreibt die Gefahr, während der Fertigungsphase zwischen Vertragsabschluss und Auslieferung durch wirtschaftliche oder politische Ereignisse Verluste zu erleiden, da Spezialanfertigungen oft nicht anderweitig absetzbar sind.

Wie spielt die Informationsbeschaffung eine Rolle für das finanzwirtschaftliche Optimum?

Präzise Informationen über Handelspartner und Zielländer sind notwendig, um unnötig hohe Absicherungskosten zu vermeiden und sicherzustellen, dass nur solche Risiken eingegangen werden, die für das Unternehmen wirtschaftlich tragbar sind.

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Details

Title
Finanzwirtschaftliche Risiken im Außenhandel sowie Mittel und Methoden zu ihrer Vermeidung und Reduzierung
College
University of Applied Sciences Wernigerode
Author
Alex Kaiser (Author)
Publication Year
2011
Pages
25
Catalog Number
V174042
ISBN (eBook)
9783640944484
ISBN (Book)
9783640944651
Language
German
Tags
finanzwirtschaftliche risiken außenhandel mittel methoden vermeidung reduzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alex Kaiser (Author), 2011, Finanzwirtschaftliche Risiken im Außenhandel sowie Mittel und Methoden zu ihrer Vermeidung und Reduzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174042
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