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Bedeutung psychoanalytischer Theorieelemente für die Gestaltung von Beziehungen in der Sozialen Arbeit

Titel: Bedeutung psychoanalytischer Theorieelemente für die Gestaltung von Beziehungen in der Sozialen Arbeit

Diplomarbeit , 2010 , 69 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Uta Dittmar (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Beziehungen gehören unmittelbar zur Sozialen Arbeit, damit ist die Beziehung zwischen dem Sozialpädagogen und seinem Klient gemeint. Diese Beziehungen sind oftmals nicht frei von Konflikten und müssen aufgenommen und gestaltet werden. In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern Elemente der psychoanalytischen Theorie Bedeutungen für die Gestaltung von Beziehungen haben können. Es ist herauszufinden, ob die Psychoanalyse Möglichkeiten des Verstehens von Verhalten und unbewussten Anteilen in einer Beziehung bietet und so zu einer professionellen Gestaltung von Beziehung beitragen kann. Da die Soziale Arbeit ein breites Feld ist, wird diese Arbeit auf das Arbeitsfeld Soziale Arbeit in der Psychiatrie beschränkt. Mein Bezug zur Sozialen Arbeit in der Psychiatrie liegt darin, dass ich meine Praktika im Rahmen des Studiums in diesem Arbeitsfeld absolviert habe. Bei der Beschäftigung mit theoretischen Aspekten bezüglich des Arbeitsfeldes begegnete mir die Psychoanalyse, welche sich unmittelbar mit Beziehungen beschäftigt und dazu verschiedene Theorien und Theorieelemente bietet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Bezugsrahmen der Sozialen Arbeit – Arbeitsfeld Psychiatrie

1.1 Annäherung an das Arbeitsfeld

1.2 Anforderungen des Arbeitsfeldes an den psychiatrisch tätigen Sozialpädagogen

1.3 Verstehen eines Falles

1.4 Biographie und Verstehen eines Falles

1.5 Arbeitsbeziehung

1.6 Arbeitsbündnis

1.7 Beziehung und Psychoanalytische Sozialarbeit

2 Struktur und Abwehr

2.1 Begriffserläuterung Psychoanalyse

2.2 Instanzen Ich, Es und Über-Ich

2.3 Abwehr

2.3.1 Selbstrepräsentanz und Objektrepräsentanz

2.3.2 Abwehrmechanismen

2.4 Struktur nach OPD

2.4.1 Strukturbegriff nach OPD

2.4.2 Stufen des Integrationsniveaus der Struktur

3 Übertragung und Gegenübertragung

3.1 Geschichtliche Betrachtungen

3.2 Übertragung

3.2.1 Beispiel einer Übertragung

3.3 Gegenübertragung

3.3.1 Beispiel einer Gegenübertragung

3.4 Strukturniveaus im Zusammenhang mit Übertragung und Gegenübertragung

4 Psychoanalytische Theorie in ihrer Bedeutung für die Gestaltung von Beziehungen

4.1 Zum Verhältnis von Psychoanalyse und Sozialer Arbeit

4.2 Abwehr und Beziehungsgestaltung

4.3 Struktur nach OPD und Beziehungsgestaltung

4.4 Übertragung, Gegenübertragung und Beziehungsgestaltung

4.5 Supervision

5 Zusammenfasssende, persönliche Betrachtungen

6 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern psychoanalytische Theorieelemente dazu beitragen können, professionelle Beziehungen im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit in der Psychiatrie zu gestalten, zu verstehen und Konflikte in diesen Begegnungen reflektierter zu bewältigen.

  • Grundlagen der psychoanalytischen Theorie (Instanzenmodell, Abwehr).
  • Anwendung des Strukturmodells nach OPD auf die Soziale Arbeit.
  • Analyse der Dynamiken von Übertragung und Gegenübertragung in der Beziehungsgestaltung.
  • Bedeutung der Biographiearbeit und der Supervision für die professionelle Reflexion.

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Abwehrmechanismen

Der Vorgang der Abwehr (vgl. Kapitel 2.3) ist in Mechanismen eingeteilt, die Abwehrmechanismen genannt werden. Wenn Konflikte durch Abwehrmechanismen abgewehrt werden, bedeutet dies nicht, dass die Konflikte gelöst sind. Sie werden erträglicher weil sie weniger bewusst gespürt werden (vgl. Mentzos 2009, S.45)

Die verschiedenen Abwehrmechanismen können beobachtet werden, was bereits der Ausdruck Mechanismus deutlich macht (vgl. Ehlers, S. 12).

Stemmer-Lück verweist auf die Bedeutung der Abwehrmechanismen für die Soziale Arbeit: „Da die Kenntnis dieser Funktionsgruppen auch in der Sozialen Arbeit sehr bedeutsam ist, werde ich...die wichtigsten Schutzmechanismen vorstellen“ (Stemmer-Lück 2004, S. 79-80). Stemmer-Lück benutzt den Begriff Schutzmechanismen für den Begriff Abwehrmechanismen, sodass es an dieser Stelle keiner Begriffsklärung von Schutzmechanismen bedarf. Ich verwende den gängigeren Begriff Abwehrmechanismen, welche ich, auch aufgrund dessen, dass die Abwehrmechanismen beobachtbar sind, als bedeutend für die Soziale Arbeit mit psychisch kranken Menschen betrachte.

Jedoch nicht nur die Möglichkeit der Beobachtung von Abwehrmechanismen macht sie für mich bedeutend in der Sozialen Arbeit mit psychisch kranken Menschen, hinzu kommt der Aspekt, dass Abwehrmechanismen in der Fachliteratur häufig im Zusammenhang mit psychischen Krankheiten beschrieben werden. So hat bereits Freud 1896 verschiedene Abwehrmechanismen im Zusammenhang mit Hysterien, Zwangsneurosen oder Paranoia beschrieben.

Abwehrmechanismen stehen also im Zusammenhang mit der Krankheitslehre, aber auch mit Stressbewältigung: „ Unter dem Aspekt der Stressbewältigung und der Krankheitslehre dienen Abwehrmechanismen sowohl der Anpassung an die Umwelt als auch der Bewältigung von traumatischen Umweltbedingungen, bei deren Wegfall sie jedoch als psychopathologische Phänomene imponieren oder als Persönlichkeitsstörung überdauern.“ (Ehlers, S. 12).

Über den Zusammenhang mit Stressbewältigung und Krankheitslehre hinaus, sind die Abwehrmechanismen auch mit dem Stand der Entwicklung des Ichs verbunden. So können bestimmte Abwehrmechanismen nur auftreten, wenn das Ich entsprechend organisiert ist (vgl. Ehlers, S. 12). Im Kapitel 2.4.2 werde ich verschiedene Strukturniveaus beschreiben und charakterisieren, denen auch unterschiedliche Abwehrmechanismen zugeordnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bezugsrahmen der Sozialen Arbeit – Arbeitsfeld Psychiatrie: Dieses Kapitel führt in das Arbeitsfeld ein, beleuchtet Methoden der Fallarbeit und betont die Notwendigkeit von Vertrauen und Biographiearbeit für die Beziehungsgestaltung.

2 Struktur und Abwehr: Hier werden das psychoanalytische Instanzenmodell, der Abwehrbegriff sowie die psychische Struktur nach der OPD-Diagnostik theoretisch fundiert erläutert.

3 Übertragung und Gegenübertragung: Das Kapitel definiert diese zentralen Phänomene, zeigt ihre historische Herleitung und verdeutlicht ihre Relevanz durch Fallbeispiele aus analytischen und sozialpädagogischen Kontexten.

4 Psychoanalytische Theorie in ihrer Bedeutung für die Gestaltung von Beziehungen: Dieses Hauptkapitel synthetisiert die vorgestellten Theorien und diskutiert deren praktischen Nutzen für die professionelle Arbeit des Sozialpädagogen sowie die Rolle der Supervision.

5 Zusammenfasssende, persönliche Betrachtungen: Die Autorin reflektiert die Ergebnisse und unterstreicht, dass psychoanalytische Kenntnisse eine wertvolle Ergänzung des sozialpädagogischen Handlungsrepertoires darstellen.

6 Ausblick: Der Ausblick diskutiert die Integration psychoanalytischer Ansätze in die sozialpädagogische Ausbildung, um Kompetenzen in der Beziehungsgestaltung nachhaltig zu fördern.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Psychiatrie, Psychoanalyse, Beziehungsgestaltung, Arbeitsbündnis, Abwehrmechanismen, Struktur nach OPD, Übertragung, Gegenübertragung, Fallarbeit, Biographie, Projektive Identifikation, Supervision, Selbstreflexion, Professionelles Handeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung psychoanalytischer Theorieelemente für die Gestaltung tragfähiger Arbeitsbeziehungen zwischen Sozialpädagogen und psychisch kranken Menschen im klinischen und psychosozialen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die psychische Struktur des Menschen, Abwehrmechanismen, die Dynamik von Übertragung und Gegenübertragung sowie die professionelle Selbstreflexion in der Beziehungsarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie psychoanalytische Konzepte dem Sozialpädagogen helfen können, schwierige Verhaltensweisen von Klienten besser zu verstehen und professionell zu bearbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die psychoanalytische Fachliteratur und OPD-Standards (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik) auf die sozialpädagogische Praxis überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil stellt das psychoanalytische Instanzenmodell, verschiedene Abwehrformen, die strukturelle Integration nach OPD und die Phänomene Übertragung sowie Gegenübertragung detailliert dar und bezieht diese auf den Berufsalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Psychoanalytische Sozialarbeit, Beziehungsgestaltung, Abwehrmechanismen, Übertragung und Supervision beschreiben.

Warum ist das Verständnis von "Abwehrmechanismen" für Sozialpädagogen wichtig?

Das Verständnis hilft, das impulsive oder irritierende Verhalten von Klienten nicht als persönliche Angriffe zu werten, sondern als Schutzmechanismen des Ichs zu erkennen, was die Interaktion professioneller macht.

Welche Rolle spielt die Supervision in der Arbeit?

Die Supervision wird als essenzielles Instrument hervorgehoben, um Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene im Team zu thematisieren und Spaltungen in der Betreuung zu verhindern.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedeutung psychoanalytischer Theorieelemente für die Gestaltung von Beziehungen in der Sozialen Arbeit
Hochschule
Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt
Note
1,5
Autor
Uta Dittmar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
69
Katalognummer
V174031
ISBN (Buch)
9783640943562
ISBN (eBook)
9783640943869
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung theorieelemente gestaltung beziehungen sozialen arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Uta Dittmar (Autor:in), 2010, Bedeutung psychoanalytischer Theorieelemente für die Gestaltung von Beziehungen in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/174031
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  69  Seiten
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