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Apokalypse des Fernsehers?

Die Fernsehnutzung aus Sicht der Rezipienten

Titel: Apokalypse des Fernsehers?

Hausarbeit , 2011 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Genevieve Mulack (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie sich das Fernsehen in Zukunft weiterentwickeln wird, da im Jahr 2011 der Konkurrenzkampf zwischen dem zeitversetztem Fernsehen und dem Fernseher eine immer größer werdende Rolle spielt. Zukünftige Entwicklungsschritten, welche sich aus dieser Konkurrenzsituation ergeben, sind die Verdrängung des Fernsehgerätes sowie die Konvergenz des Fernsehens und dem Internet. Diese Situation wird in der Hausarbeit Apokalypse des Fernsehers? Die Fernsehnutzung aus Sicht der Rezipienten“ näher dargestellt. Zudem werden die Entwicklungstendenzen durch Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlineumfrage und der ARD/ZDF Langzeitstudie Massenkommunikation untersucht. An Hand von Verhaltensweisen des Konsumierten werden diese beiden Tendenzen anschließend überprüft.
Das Fundament für die Überprüfung bilden die Ergebnisse einer selbst durchgeführten, qualitativen Onlineumfrage, in welcher 60 Teilnehmer im zu ihrem Fernsehkonsum befragt wurden. Auf Grund der Einbeziehung von Aussagen der Befragten wird somit die Sichtweise der Rezipienten fokussiert. Durch die Bildung von Thesen, welche sich daraus ergeben, gewinnen die Umfrageergebnisse an wissenschaftlichem Interesse. Eine klare Abgrenzung zwischen den Fernsehmöglichkeiten des Fernsehers und des Internets wird durch die Vorlieben der Rezipienten ermöglicht. Hieraus entwickelt sich die Frage in wie weit eine solche Abgrenzung eine Apokalypse des Fernsehgerät verhindern kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Fernsehen im Jahr 2011

3. Entwicklungstendenzen des Fernsehens

3.1 Verdrängung

3.2 Konvergenz

4. Die Sicht des Rezipienten

4.1 Steckbrief der eigenen Umfrage

4.2 Umfrageergebnisse

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Entwicklung des Fernsehens im Jahr 2011 unter Berücksichtigung des Konkurrenzkampfes zwischen traditionellem Fernsehgerät und internetbasierten Angeboten. Ziel ist es, auf Basis einer eigenen qualitativen Onlineumfrage zu beurteilen, inwieweit das Fernsehgerät durch das Internet verdrängt werden könnte oder ob eine Symbiose der Medien zu erwarten ist.

  • Aktuelle Metamorphose des Fernsehens im digitalen Zeitalter
  • Konkurrenzsituation zwischen klassischem TV und Internetangeboten
  • Rezipientenverhalten und qualitative Nutzerperspektive
  • Analyse von Entwicklungstendenzen wie Verdrängung und Konvergenz
  • Fragestellung zur zukünftigen Relevanz des Fernsehgeräts

Auszug aus dem Buch

3.1 Verdrängung

2010 wurden 4503 Personen in der ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation befragt welches der Medien Fernsehen, Internet, Zeitung oder Hörfunk sie wählen würden, wenn sie sich für eins entscheiden müssten. In dieser simulierten Grenzsituation wird deutlich, dass das Internet (33 %) das Fernsehen (32 %) 2010 erstmals von seiner primären Stellung verdrängt hat (vgl. Tab.1). Betrachtet man die Daten der Umfrage, so ist der Internetboom der letzten 10 Jahre unverkennbar. Angesichts des rasanten Tempos, in welchem sich das Internet diese Stellung erarbeitet hat, kann die These aufgestellt werden, dass das Internet das Fernsehen in den kommenden Jahren in der Bindung zu den Nutzern noch weiter verdrängen wird.

Da die Dienstleistungen des Internets jedoch auch aus Inhalte des Fernsehprogramms bestehen, verschwimmen die Grenzen zwischen Fernsehen und Internet. So können per Internet auf verschiedene Weisen Bewegtbilder konsumiert werden, welche vorher bereits per Fernsehgerät präsentiert wurden. Die Internetseiten von Fernsehsender, wie RTL-Now.de und die ZDF-Mediathek sowie Videoportale, wie YouTube oder MyVideo bieten hierbei besonders viel Material an. Aus den Überschneidungen des Inhalts stellt sich die Frage, ob der Fernseher in Zukunft komplett durch das Internet ersetzt werden kann.

Wolfgang Riepl, der ehemalige Chefredakteur der Nürnberger Zeitung, argumentierte bereits 1913 gegen eine vollkommene Verdrängung eines bewährten Mediums durch ein neues Medium. In seinem Buch Das Nachrichtenwesens des Altertums mit besonderer Rücksicht auf die Römer formuliert Riepl als Grundgesetz der Entwicklung des Nachrichtenwesens, daß die einfachsten Mittel, Formen und Methoden, wenn sie nur einmal eingebürgert und brauchbar befunden worden sind, auch von den […] höchst entwickelten niemals gänzlich und dauernd verdrängt und außer Gebrauch gesetzt werden können, sondern sich neben diesen erhalten, nur daß sie genötigt werden, andere Aufgaben und Verwertungsgebiete aufzusuchen (Riepl, 1913, S. 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die sich mit der zukünftigen Rolle des Fernsehgeräts im digitalen Zeitalter befasst.

2. Das Fernsehen im Jahr 2011: Das Kapitel beschreibt den aktuellen Wandel des Mediums, geprägt durch Programmfragmentierung, den „Flow“-Effekt und neue Abrufmöglichkeiten via Internet.

3. Entwicklungstendenzen des Fernsehens: Hier werden die zentralen Thesen der Verdrängung des TV durch das Internet sowie die gegenteilige Tendenz der Konvergenz beider Medien diskutiert.

4. Die Sicht des Rezipienten: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer qualitativen Onlineumfrage, die das konkrete Nutzungsverhalten und die Einstellung von Rezipienten zu den untersuchten Medien analysiert.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass ein koevolutionäres Verhältnis zwischen Internet und Fernsehgerät wahrscheinlicher ist als eine vollständige Verdrängung.

Schlüsselwörter

Fernsehen, Fernsehgerät, Internet, Konvergenz, Verdrängung, Rezipienten, Mediennutzung, Onlineumfrage, Flow, Programmfluss, Massenkommunikation, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Medienentwicklung, Fernsehkonsum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich das Fernsehen im Jahr 2011 verändert hat und ob das traditionelle Fernsehgerät angesichts der Konkurrenz durch das Internet vor dem Aus steht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Fernsehmarktes, den technologischen Abrufmöglichkeiten, den Konzepten der Verdrängung und Konvergenz sowie der qualitativen Analyse des Nutzerverhaltens.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwieweit das Internet das klassische Fernsehgerät verdrängen kann oder ob eine koexistente Symbiose beider Medien stattfindet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse (u.a. ARD/ZDF-Studien) und einer eigenen, qualitativen Onlineumfrage unter 60 Teilnehmern zur Erhebung der Rezipientenperspektive.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die mediale „Metamorphose“ des Fernsehens, diskutiert das Rieplsche Gesetz zur Medienentwicklung und wertet die studentische Umfrage hinsichtlich der Nutzungsgewohnheiten aus.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Medienkonvergenz, Rezipientenrolle, Fernsehgefühl, Nutzerverhalten und die digitale Transformation des Bewegtbildkonsums.

Welche Rolle spielt das „Fernsehgefühl“ in der Argumentation?

Das Fernsehgefühl beschreibt die bequeme, passive Nutzungsumgebung des Fernsehgeräts, die laut Umfrage für viele Rezipienten ein entscheidendes Kriterium ist, das sich vom aktiven Internetkonsum unterscheidet.

Warum wird in der Arbeit das „Rieplsche Gesetz“ herangezogen?

Es dient dazu, die These zu stützen, dass neue Medien alte Medien meist nicht vollständig verdrängen, sondern eine Koexistenz und neue Aufgabenverteilungen entstehen.

Was ergab die Umfrage zur Nutzung von Internetangeboten?

Die Umfrage zeigt, dass Rezipienten Internetangebote für eine gezielte, aktive Suche nach Inhalten nutzen, während das klassische Fernsehgerät eher für passive Entspannung und Gemeinschaftserlebnisse geschätzt wird.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Apokalypse des Fernsehers?
Untertitel
Die Fernsehnutzung aus Sicht der Rezipienten
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Institut für Medienwissenschaft)
Veranstaltung
Analyse Fernsehen
Note
1,3
Autor
Genevieve Mulack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V173966
ISBN (Buch)
9783640943081
ISBN (eBook)
9783640943319
Sprache
Deutsch
Schlagworte
apokalypse fernsehers fernsehnutzung sicht rezipienten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Genevieve Mulack (Autor:in), 2011, Apokalypse des Fernsehers?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173966
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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