Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Gemeinschaftskunde / Sozialkunde

"Denkhüte" (Six Thinking Hats) - Kann diese Gruppentechnik den Unterricht nachhaltig bereichern?

Titel: "Denkhüte" (Six Thinking Hats) - Kann diese Gruppentechnik den Unterricht nachhaltig bereichern?

Seminararbeit , 2009 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jan Seichter (Autor:in)

Didaktik - Gemeinschaftskunde / Sozialkunde

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dies ist eine Form des Lernens in Gruppen und eine exzellente Methode, ein Unterrichtsproblem oder eine Thematik zu bearbeiten und abzuschließen. Diese Lerntechnik findet sich im Umfeld von vielen Spielen, Methoden und Arbeitstechniken, die in zahlreichen Büchern beschrieben und ausgeleuchtet wurden. Erstaunlicher Weise findet man die Gruppenmethodik der „Denkhüte“, oder auch „Six Thinking Hats“, in kaum einem Buch verzeichnet. Dieses Thema schien bei meiner Literaturrecherche beinahe unausgeleuchtet. Lediglich in einem Buch von Matthias Nöllke konnte ich etwas Genaueres über diese Technik lesen. Eine Tatsache, die ich als Fehler ansehe. Diese Methode eignet sich in vielerlei Hinsicht zum Vertiefen eines Themas, zur Ausweitung einer Thematik auf andere und zum Abschluss einer Problematik. Dies unbeobachtet zu lassen, heißt in diesem Fall, eine Fackel zu besitzen, welche einen Raum ausleuchten kann, sich aber zu weigern die Fackel anzuzünden. Entweder, weil man zu unsicher ist und unbedingt auf die neuste Technik der Taschenlampen warten will oder weil man sich weigert das Feuer als Erfindung anzuerkennen. So oder so verbirgt sich hier ungeahntes Potential, dass ich, da es in der Literatur und anderen Bereichen offensichtlich bisher zu mangelhaft betrachtet wurde, im Zuge dieser Arbeit näher veranschaulichen möchte. Zu Beginn wird eine detailliertere Betrachtung der didaktischen Variante „In Gruppen lernen“ vorgenommen, welche auf die spezifische Methode der „Denkhüte“ hinleitet. Dort soll eine genaue Einordnung in verschiedenen Gebieten, wie die Art der Methode und den Grad ihrer Mehrpoligkeit , vorgenommen werden, sowie ein genauer Bezug zu Sanders didaktischen Prinzipien. Auf diese Weise soll aufgezeigt werden, wie innovativ das Konzept der „Denkhüte“ ist, da es auch die üblichen Probleme des Lernens in Gruppen umgehen kann. Dies soll in dem Versuch gipfeln, ein zusätzliches Konzept darzustellen, welches die einzige immer wieder auftauchende Schwäche der „Denkhüte“ beseitigen soll, nämlich dass sie nicht zum Einstieg in ein Thema geeignet sind, da essentielles Vorwissen für die Anwendung von Nöten ist. Mit anderen Worten eine Erweiterung, die bewirken soll, dass man die Denkhüte auch zum Lernen eines neuen Themas einsetzen kann.

Leseprobe


Gliederung

1. Einleitung

2. „In Gruppen lernen“

3. Analyse des Modells „Denkhüte“

3.1. Eine eigene Einordnung

3.2. Bezug auf Sanders didaktische Prinzipien

3.3. Die Ausweitung des Modells auf die Erlernung eines neuen Themas

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Modell der „Denkhüte“ (Six Thinking Hats) als Methode zur Gruppenarbeit im Politikunterricht. Ziel ist es, das Modell wissenschaftlich einzuordnen, seinen Nutzen für den Lernprozess zu verifizieren und didaktische Anwendungsmöglichkeiten zu beleuchten, um die bisherige mangelnde literaturgestützte Betrachtung dieser Technik auszugleichen.

  • Methodische Einordnung der „Denkhüte“ in den Kontext politikdidaktischer Kategorien
  • Analyse des Modells unter Bezugnahme auf didaktische Prinzipien nach Wolfgang Sander
  • Bewertung des Nutzens von Gruppenarbeit zur Förderung von Perspektivwechsel und Diskussionskultur
  • Untersuchung der Anwendbarkeit des Modells für die Erschließung neuer Themengebiete

Auszug aus dem Buch

3. Analyse des Modells „Denkhüte“

Edward de Bono entwickelte 1986 diese Methode die auf einem der ursprünglichsten mathematischen Prinzipien aufbaut: für ein Problem, gibt es mehrere Lösungswege. Befindet man sich nun allerdings außerhalb der Mathematik, in welcher in den meisten Fällen nur eine Lösung die richtige ist, und dafür in der Politikdidaktik, so muss man anstatt von Lösungen lieber von subjektiven Lösungsverständnissen reden. Denn hier entsteht ein Problem aufgrund menschlicher Interaktion und dem dort eingewobenen Widerspruch zweier Meinungen. Dies lässt mindestens so viele Lösungen zu, wie es auch Meinungen gibt, welche nur nicht unbedingt für jeden Akteur zufriedenstellend sind.

Die „Denkhüte“ beruhen auf dem Weg, genau diesen Konflikt zu erzwingen. Zu diesem Zweck werden sechs Hüte mit sechs Eigenschaften versehen. Der weiße Hut steht für Objektivität und Neutralität. Der Akteur, welcher diesen Hut trägt, lässt nichts als Fakten zählen und lässt seine eigenen Gefühle und Vorlieben aus der Diskussion und dem Problem heraus.

Der rote Hut symbolisiert Gefühle jedweder subjektiver Art. Rechtfertigen muss man sich für sie nicht, auch nicht, wenn man sich widerspricht oder dergleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Lernens in Gruppen ein und stellt die Methode der „Denkhüte“ als bisher in der Literatur wenig beachtetes, jedoch potenziell wertvolles Instrument für den Politikunterricht vor.

2. „In Gruppen lernen“: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen von Gruppenarbeit im Unterricht, definiert den Lernbegriff und begründet, warum diese Organisationsform zur Förderung der Diskussionskultur und des Demokratieverständnisses notwendig ist.

3. Analyse des Modells „Denkhüte“: Der Hauptteil analysiert die Struktur der Methode, ordnet sie didaktisch als „vierpoliges Diskussionsrollenspiel“ ein und vergleicht sie mit den didaktischen Prinzipien nach Wolfgang Sander.

3.1. Eine eigene Einordnung: Hier wird der Versuch unternommen, das Modell durch Kriterien wie Rollenzuweisung und verbale Kommunikation in bestehende gruppenmethodische Kategorien wie das Rollenspiel einzuordnen.

3.2. Bezug auf Sanders didaktische Prinzipien: Dieses Kapitel prüft, inwieweit das Modell Prinzipien wie Schülerorientierung, Kontroversität und Handlungsorientierung erfüllt.

3.3. Die Ausweitung des Modells auf die Erlernung eines neuen Themas: Dieser Abschnitt beschreibt, wie die Methode durch den Lehrer als Input-Geber erweitert werden kann, um auch für das Einstiegs-Lernen neuer Themen genutzt zu werden.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt den hohen didaktischen Nutzen der „Denkhüte“ für eine lebendige, schüleraktive Unterrichtsgestaltung.

Schlüsselwörter

Denkhüte, Six Thinking Hats, Gruppenarbeit, Politikdidaktik, Rollenspiel, Perspektivwechsel, Kontroversität, Handlungsorientierung, Diskussionskultur, Edward de Bono, Schülermethoden, Unterrichtsmethodik, Lernprozess, Demokratieverständnis, Unterrichtsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Methode der „Denkhüte“ (Six Thinking Hats) als innovative Technik für Gruppenarbeitsprozesse im schulischen Politikunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Felder sind die methodische Einordnung von Gruppenarbeit, die didaktische Analyse der „Denkhüte“ sowie die Überprüfung der Methode anhand etablierter politikdidaktischer Prinzipien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das bisher literarisch kaum erschlossene Modell der „Denkhüte“ wissenschaftlich zu fundieren und seinen spezifischen Nutzen für die Förderung von Perspektivwechseln bei Schülern aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine literaturbasierte Analyse und didaktische Einordnung, wobei er die Methode der „Denkhüte“ mit Konzepten anderer Didaktiker wie Gudjons, Meyer und Sander vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung von Gruppenunterricht, die detaillierte Beschreibung und Analyse des „Denkhüte“-Modells und dessen Abgleich mit didaktischen Prinzipien wie Kontroversität und Handlungsorientierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Denkhüte, Gruppendynamik, Perspektivwechsel, Politikdidaktik und Handlungsorientierung beschreiben.

Warum wird das Modell als „vierpoliges Diskussionsrollenspiel“ bezeichnet?

Die Bezeichnung resultiert aus der Analyse nach Gudjons, da bei der Anwendung der Methode sowohl die Interaktion zwischen den Schülern stattfindet als auch Rollen eingenommen werden, die eine Diskussion strukturieren.

Inwiefern kann die Methode bei der Erlernung neuer Themen helfen?

Der Autor schlägt eine Erweiterung vor, bei der der Lehrer als Input-Geber fungiert und die Schüler durch die Rollenzuweisung der „Denkhüte“ gezwungen sind, sich aktiv und tiefgehend mit den vorgegebenen Fakten auseinanderzusetzen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Denkhüte" (Six Thinking Hats) - Kann diese Gruppentechnik den Unterricht nachhaltig bereichern?
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Unterrichtsverfahren im Fach Gemeinschaftskunde
Note
1,0
Autor
Jan Seichter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
18
Katalognummer
V173839
ISBN (eBook)
9783640942480
ISBN (Buch)
9783640942527
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politik Politikwissenschaft Unterricht Gemeinschaftskunde Sozialkunde Unterrichtsmethoden Schule Denkhüte Six Thinking Hats Bildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Seichter (Autor:in), 2009, "Denkhüte" (Six Thinking Hats) - Kann diese Gruppentechnik den Unterricht nachhaltig bereichern?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173839
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  18  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum