Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Die Unternehmenskrise und deren Bewältigung im Turnaround

Spezifische Besonderheiten von Familienunternehmen

Title: Die Unternehmenskrise und deren Bewältigung im Turnaround

Diploma Thesis , 2010 , 101 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thomas Treiber (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Jedes fünfte Unternehmen gelangt über einen Zeitraum von 10 Jahren in eine existenzbedrohende Krisensituation - aber nur ungefähr einem Drittel dieser Unternehmen gelingt eine erfolgreiche Bewältigung. Aus dieser Erkenntnis leiten sich die entscheidenden Fragestellungen der Turnaround-Forschung ab: Was unterscheidet jene Unternehmen, die die Krise erfolgreich bewältigen, von jenen die scheitern? Welche Rahmenbedingungen sind von Bedeutung, welche Strategien und Maßnahmen versprechen Erfolg? Wie gestaltet sich ein erfolgreicher Turnaround-Prozess? Kurzum: Was sind Erfolgsfaktoren des Turnarounds?

Obwohl mittlerweile zahlreiche Arbeiten diese Thematiken erörtert haben, existieren noch immer zahlreiche "blinde Flecke". So befassen sich die meisten Studien fast ausschließlich mit betriebs- und finanzwirtschaftlichen, oder juristischen Aspekten – und vernachlässigen hierbei systematisch Sozialdimension und Kontext des Turnarounds. Dabei verweist fast jeder Praktiker darauf, dass es häufig die Qualität der sozialen Interaktion ist, die über Erfolg und Misserfolg des Turnarounds entscheidet. Des Weiteren wird ein Großteil der real existierenden Unternehmensformen durch die ausgeprägte Fokussierung auf den speziellen Typ der kapitalmarktorientierten Großunternehmung ausgeblendet. Vor dem Hintergrund dieser Forschungsausrichtung verwundert es denn auch nicht, dass ein spezieller Unternehmenstyp, methodisch schwer zugänglich und sozial komplex, in der bisherigen Turnaround-Forschung kaum Beachtung fand. Die Rede ist vom Familienunternehmen.

Da nach Aussagen mehrerer Studien jedoch ca. zwei Drittel aller Unternehmen diesem speziellen Unternehmenstyp zugerechnet werden können, muss festgehalten werden, dass somit große Teile der empirischen Realität von der bisherigen Turnaround-Forschung bislang nicht erfasst wurden. Hier klafft eine große Forschungslücke.

Die vorliegende Arbeit kann selbstverständlich nicht den Anspruch haben zur Schließung dieser Lücke beizutragen. Sie möchte vielmehr einen Überblick über den Forschungsstand der Unternehmenskrisen- und Turnaroundforschung geben und die in der konzeptionellen und empirischen Literatur genannten Erfolgsfaktoren des Turnarounds zusammenfassen. Auf dieser Grundlage sollen dann unter Integration der bestehenden Arbeiten der Familienunternehmensforschung die grundlegenden Spezifika von Krisen in Familienunternehmen skizziert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Arbeit

2. Unternehmen in der Krise

2.1 Der Begriff der Unternehmenskrise

2.2 Forschungsfeld Unternehmenskrise: historischer Überblick

2.3 Krisenverlauf

2.4 Krisenerkennung

2.5 Krisenursachen

2.6 Krisenwirkungen

3. Die Bewältigung der Krise im Turnaround

3.1 Definition und begriffliche Abgrenzung

3.2 Erfolgsfaktoren des Unternehmens-Turnarounds

3.2.1 Zielstellung und Erfolg des Turnaround-Managements

3.3.2 Kontextfaktoren des Turnaround-Managements

3.3.2.1 Exogene Kontextfaktoren

3.3.2.2 Ressourcen und Charakteristika der Unternehmung

3.3.2.3 Akteure und Stakeholder im Turnaround-Prozess

3.3.2.3.1 Unternehmensinterne Akteure

3.3.2.3.2 Stakeholder

3.3.2.3.3 Sonstige unternehmensexterne Akteure

3.3.3 Turnaround-Strategien und Maßnahmen

3.3.3.1 „Decline-Stemming“-Strategien

3.3.3.1.1 Finanzwirtschaftliche Maßnahmen

3.3.3.1.2 Ertragswirtschaftliche Maßnahmen

3.3.3.1.3 Organisatorische Maßnahmen

3.3.3.“Recovery“-Strategien

3.3.4 Prozess des Turnaround-Managements

4. Unternehmenskrisen und Turnaround in Familienunternehmen

4.1 Theoretische und empirische Grundlagen

4.1.1 Familienunternehmen in Deutschland

4.1.3 Definitorische Versuche zu Familienunternehmen

4.1.2 Stand der Forschung

4.1.4 Charakteristika von Familienunternehmen

4.2. Die Unternehmenskrise in Familienunternehmen

4.2.1 Bedeutung der Krise für die sozialen Systeme

4.2.1 Familienunternehmensspezifische Krisenursachen

4.2.4 Dynamik und Verlauf von Familienunternehmenskrisen

4. 3 Der Turnaround in Familienunternehmen

4.3.2 Kontext und Akteure des Turnarounds

4.3.3 Turnaround-Strategien und –Maßnahmen

5. Schlussbetrachtung und Ausblick

7. Anhang

7.1 Begleitende empirische Untersuchung

7.1.1 Zielsetzung und Aufbau

7.1.2 Untersuchungsmethoden

7.1.3 Grenzen der empirischen Untersuchung

7.2 Weitere Abbildungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Besonderheiten von Unternehmenskrisen und deren Bewältigung durch Turnaround-Management mit einem spezifischen Fokus auf Familienunternehmen. Ziel ist es, den Forschungsstand zusammenzuführen und Anknüpfungspunkte für die Identifikation spezifischer Erfolgsfaktoren in diesem Unternehmenstyp aufzuzeigen.

  • Allgemeine Forschung zu Unternehmenskrisen und Turnaround-Prozessen
  • Identifikation von Kontextfaktoren und Erfolgsfaktoren im Turnaround
  • Integration der Familienunternehmensforschung zur Krisenbewältigung
  • Systemtheoretische Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Familie
  • Rolle der Akteure und Stakeholder in Turnaround-Situationen

Auszug aus dem Buch

3.3.2.1 Exogene Kontextfaktoren

Die allgemeine Konjunkturentwicklung wird im Kontext der Turnaroundforschung meist als potentielle Krisenursache und nur selten als beeinflussender Faktor innerhalb der Krisenbewältigung untersucht. Die Krisenursachenforschung kommt dabei (s.o.) zu dem Schluss, dass konjunkturelle Krisen in den allermeisten Fällen nicht ursächlich für Unternehmenskrisen sind, sondern lediglich eine auslösende oder verstärkende Wirkung besitzen. Diese negativ-verstärkende Wirkung lässt sich durch die Korrelation der Insolvenzzahlen mit der Entwicklung des BIP auch statistisch nachvollziehen. Der positive Einfluss einer allgemein günstigen Konjunkturentwicklung wurde von Bibeault (1982) und Slatter (1984) untersucht. Eine signifikante positive Korrelation wurde dabei von Bibeault (1982) in 16% der Fälle, von Slatter (1984) in ca. einem Drittel der untersuchten Fälle festgestellt. Somit kann der Schluss gezogen werden, dass eine negative konjunkturelle Entwicklung die Überlebenswahrscheinlichkeit einer geschwächten Unternehmung deutlich senkt, eine gute konjunkturelle Entwicklung jedoch nur einen begrenzten Einfluss auf den Turnaround haben dürfte.

Hinsichtlich des potentiellen Einflusses der Branchenumwelt auf die Erfolgsbedingungen des Turnarounds stellen das „Structure-Conduct-Performance Paradigma“ und der „Market Based View“ (MBV) der traditionellen Industrieökonomik die dominanten theoretischen Betrachtungsperspektiven dar. Da in deren Kontext das individuelle Verhalten der einzelnen Unternehmung nur eine untergeordnete Rolle spielt, müsste man so zum Einen die Ursachen für Unternehmenskrisen überwiegend in strukturellen Defiziten der Branche suchen, zum Anderen wäre in der Folge der Handlungsspielraum der einzelnen Unternehmung als sehr beschränkt zu konzeptualisieren. Obwohl diese theoretische Position in der Empirie so nicht bestätigt wurde, gibt es mehrere Studien der Turnaround-Forschung, die einen relevanten Einfluss der Branchenentwicklung bestätigen. So versteht Nothardt (2001) strukturelle Defizite der Branche als die mit am relevantesten Einflussfaktoren, während Ramanujam (1984) einen signifikant positiven Zusammenhang zwischen dem Wachstum der Branche und dem Turnaround-Erfolg feststellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt die Relevanz des Themas dar, definiert die Forschungsfrage und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Unternehmen in der Krise: Dieses Kapitel führt in die theoretischen Grundlagen der allgemeinen Krisenforschung ein und definiert den Begriff der Unternehmenskrise sowie deren Verlauf.

3. Die Bewältigung der Krise im Turnaround: Dieser Hauptteil analysiert die Instrumente und Erfolgsfaktoren der Krisenbewältigung, insbesondere Strategien und Akteurskonstellationen.

4. Unternehmenskrisen und Turnaround in Familienunternehmen: Das vierte Kapitel überträgt die allgemeinen Erkenntnisse auf die spezifische Systemkonfiguration von Familienunternehmen und deren Krisendynamik.

5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und reflektiert den Bedarf an weiterführender Forschung.

Schlüsselwörter

Unternehmenskrise, Turnaround-Management, Familienunternehmen, Krisenursachen, Erfolgsfaktoren, Stakeholder-Management, Systemtheorie, Krisenbewältigung, Familienmanagement, Strategisches Management, Unternehmensnachfolge, Sanierung, Unternehmensführung, Krisenverlauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen erfolgreich aus einer existenzbedrohenden Krise (Turnaround) hervorgehen können, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den spezifischen Gegebenheiten in Familienunternehmen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die allgemeine Krisentheorie, die Bewältigung durch Turnaround-Strategien, die Rolle der Akteure und Stakeholder sowie die systemtheoretische Analyse der Besonderheiten von Familienunternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die systematische Zusammenführung des Forschungsstandes, um zu verstehen, welche Erfolgsfaktoren den Turnaround in Familienunternehmen maßgeblich beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine konzeptionelle Arbeit, die durch eine begleitende qualitative empirische Untersuchung unterstützt wird, welche sich an der Forschungslogik der „Grounded Theory“ orientiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen, Erfolgsfaktoren, Kontextfaktoren, Strategien und Maßnahmen des Turnarounds sowie die besonderen Herausforderungen durch die Verschränkung von Familie und Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Unternehmenskrise, Turnaround-Management, Familienunternehmen, Stakeholder-Management und Systemtheorie charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Unternehmenskrise in Familienunternehmen von jener in anderen Firmen?

In Familienunternehmen sind die Krisenprozesse durch die Ko-Evolution der Systeme „Familie“ und „Unternehmen“ geprägt, was zu spezifischen sozio-emotionalen Konflikten, aber auch zu besonderen Ressourcenpotenzialen führt.

Warum ist das "Familienmanagement" laut dieser Arbeit für den Turnaround wichtig?

Da sich Krisen im Unternehmen und in der Familie gegenseitig beeinflussen, erfordert eine erfolgreiche Bewältigung ein paralleles Management beider Systeme, um konstruktive Synergien zu nutzen und destruktive Dynamiken zu vermeiden.

Excerpt out of 101 pages  - scroll top

Details

Title
Die Unternehmenskrise und deren Bewältigung im Turnaround
Subtitle
Spezifische Besonderheiten von Familienunternehmen
College
Free University of Berlin
Grade
1,3
Author
Thomas Treiber (Author)
Publication Year
2010
Pages
101
Catalog Number
V173780
ISBN (Book)
9783640940929
ISBN (eBook)
9783640941094
Language
German
Tags
Unternehmenskrise Familienunternehmen Turnaround Strategisches Management Krisenbewältigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Treiber (Author), 2010, Die Unternehmenskrise und deren Bewältigung im Turnaround, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173780
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  101  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint