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Praktikumsbericht im Rahmen des Lehramtsstudiums

Musterbeispiel

Title: Praktikumsbericht im Rahmen des Lehramtsstudiums

Internship Report , 2011 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Simon Bäumer (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Meine Schullaufbahn lässt sich kurz zusammenfassen: Ohne Komplikationen in der Grundschule wurde ich mit meiner Empfehlung für das Gymnasium auch an das hiesige Gymnasium geschickt. Ich kann von mir ohne Bedenken sagen, dass ich ein im ursprünglichsten Sinne guter Schüler war. Ich war allerdings nie ein Kandidat für einen Einser-­‐Schnitt. Das liegt mitunter daran, dass mein Lernverhalten bei minimalem Input ein doch recht hohes Output verursacht. Meine guten Noten sind meistens durch meine mündlichen Beteiligungen und Referate zustande gekommen. Und mit den vom Ruf her „strengsten“ Lehrern der Notengebung in der Oberstufe resultiert dann ein zufriedenstellendes Abitur mit dem Durchschnitt von 2,3. Es gibt drei Dinge, die man zudem über mich wissen muss:

Zum einen bin ich seit über 15 Jahren Mitglied im CVJM, einem kleinen christlichen Verein, der sich christliche Jugendarbeit auf die Fahnen geschrieben hat. Vor knapp acht Jahren besuchte ich zum ersten Mal eine Schulung, in der man zu einem Gruppenleiter ausgebildet wird. Es folgten viele praktische Erfahrungen und der Abschluss aller möglichen Kurse, die man als Gruppenleiter im CVJM absolvieren kann. Neben der Leitung von Jugendgruppen, Betreuer bei Ferienfreizeiten und Aktionen entwickelte ich jüngst sogar eine eigene Gruppe für junge Erwachsene und betreue eines der größten Jugendgottesdienstprojekte der Region.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Teil Beschreibung

1.1) Schullaufbahn und Berufsmotivation

1.2) Die Schule und die Schulart Gymnasium

1.3) Praktikumsverlauf

1.3 a) Zeitlicher Verlauf

1.3 b) Inhaltlicher Verlauf

2. Teil Analyse

2.1) Vorstellung meiner im Praktikumsverlauf beobachteten Aspekt des Unterrichtes.

2.2) Wodurch entsteht Unruhe? Und wie sorge ich für eine angenehme Lernatmosphäre bzw. Ruhe im Klassenraum?

2.3) Prävention

2.4) Ursachen

2.5) Wie sorgt man im Nachhinein für Ruhe?

3. Teil Auswertung

3.1) Bewertungen der Beobachtungsergebnisse

3.2) Ich als Lehrer

3.3) Ich als Lehrer an einem Gymnasium oder Gesamtschule

3.4) Das Praktikum als Praktikum und Teil des Studiums

3.5) Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient als reflektierender Praktikumsbericht eines Studierenden, der seine Erfahrungen während eines Orientierungspraktikums an einer Integrierten Gesamtschule (IGS) analysiert. Das primäre Ziel besteht darin, die eigenen Beobachtungen bezüglich der Entstehung und Prävention von Unterrichtsstörungen kritisch zu hinterfragen und die Rolle der Lehrerpersönlichkeit bei der Gestaltung eines lernförderlichen Klimas zu bewerten.

  • Entwicklung eines professionellen Selbstbildes durch erste Lehraufgaben.
  • Analyse von Störungsursachen in heterogenen Klassenverbänden.
  • Präventive Strategien für eine effektive Unterrichtsleitung.
  • Bedeutung von Authentizität und Lehrerverhalten für die Lernatmosphäre.
  • Vergleich verschiedener Schulformen (Gesamtschule, Realschule, Gymnasium).

Auszug aus dem Buch

2.3) Prävention

Quintessenz des beobachteten Aspektes war die Prävention von Unruhe. Agiert der Lehrer nicht zu Beginn der Stunde bzw. im Idealfall in der allerersten Stunde des Schuljahres, so wird der Rest des Unterrichts eine Flickwerkstatt von Reaktionen auf Schülerstörungen.

Beginnen möchte ich die Analyse mit den Ergebnissen der Hospitation in der 5. Klasse, die ja, wie eingangs erwähnt, ein besonderer Fall auf Grund ihrer Struktur ist. Aufgrund der völlig differenzierten Struktur hinsichtlich Leistungsniveaus, sozialem Hintergrund und Auffassungsaufgabe ist es nach meiner Beurteilung kein Vorurteil, dass sich Kinder mit gymnasialem Leistungsniveau durchschnittlich länger konzentrieren können als andere. Diese Differenz sorgt bei den banalsten Dingen für extreme Unruhe im Unterricht. Nimmt man beide (sehr flach angelegte) Extrempole wird dies eklatant deutlich: Orientiere man den Unterricht am Hauptschüler-Niveau so wird sich der Schüler mit gymnasialem Niveau nach kurzer Zeit bereits massiv unterfordert fühlen und sich eine neue Beschäftigung suchen. Gleichermaßen sieht das Ergebnis bei einer Umkehrung aus: Falls man gymnasialen Unterricht macht, verliert man den Hauptschüler nach kurzer Zeit. In diesem Falle scheint aber die Störung massiver zu sein als im vorangegangen Fall, da Schüler auf hauptschul-niveau dann doch primitivere und „dreistere“ Methoden der Unterrichtsstörung praktizieren.

Folglich ist man in diesem Falle, möchte man präventiv Unruhe vermeiden, zwangsläufig daran gebunden einen im ursprünglichsten Sinne durchschnittlichen Unterricht zu konzipieren, der wiederum alle Leistungsniveaus gerecht bedienen möge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Teil Beschreibung: Das Kapitel erläutert den persönlichen Bildungsweg, die Motivation für das Lehramtsstudium und beschreibt die Rahmenbedingungen der Praktikumsschule.

2. Teil Analyse: Hier wird der Fokus auf die Entstehung und Vermeidung von Unruhe im Unterricht sowie die Analyse von Störungsursachen gelegt.

3. Teil Auswertung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit aus den Beobachtungen, bewertet die Rolle als angehender Lehrer und ordnet das Praktikum in den Kontext des Studiums ein.

Schlüsselwörter

Orientierungspraktikum, Integrierte Gesamtschule, Unterrichtsstörungen, Prävention, Lehrerpersönlichkeit, Lernatmosphäre, Klassenführung, Lehramtsstudium, Heterogenität, Schulpraxis, Unterrichtsleitung, Authentizität, Reflexion, Pädagogik, Schülerverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?

Der Bericht dokumentiert und reflektiert die Erfahrungen eines Lehramtsstudierenden während seines vierwöchigen Orientierungspraktikums an einer Integrierten Gesamtschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Lehrerpersönlichkeit, Strategien zur Aufrechterhaltung eines positiven Lernklimas, die Analyse von Unterrichtsstörungen und den Umgang mit heterogenen Lerngruppen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Der Autor verfolgt das Ziel, zu ergründen, wie ein Lehrer präventiv für ein angenehmes Lernklima sorgen kann und welche Faktoren die Entstehung von Unruhe begünstigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der qualitativen Methode der teilnehmenden Beobachtung (Hospitation) an einer Gesamtschule, ergänzt durch die eigene Reflexion des Autors.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Aspekte der Unterrichtsführung, wie die Prävention von Störungen, Ursachenforschung für unruhiges Schülerverhalten und die Bedeutung von Lehrer-Authentizität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Orientierungspraktikum, Unterrichtsstörungen, Prävention, Lehrerpersönlichkeit und Lernatmosphäre.

Wie bewertet der Autor das Unterrichten an einer Gesamtschule im Vergleich zu anderen Schulformen?

Der Autor empfindet die enorme Leistungsheterogenität an einer Gesamtschule als sehr anspruchsvoll und zieht für seine eigene Zukunft eher andere Schulformen oder eine andere Gewichtung der Lehrtätigkeit vor.

Welchen Stellenwert räumt der Autor der Rolle des Lehrers ein?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das „Gelingen“ des Lehrerberufs maßgeblich von der persönlichen Haltung, dem „Instinkt“ und der Authentizität der Lehrkraft abhängt, weniger von rein technischen Fähigkeiten.

Warum hält der Autor die „Prävention“ für den wichtigsten Aspekt?

Er argumentiert, dass ein Mangel an präventivem Handeln zu Beginn des Schuljahres den späteren Unterricht in eine permanente „Flickwerkstatt“ von disziplinarischen Reaktionen verwandelt.

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Details

Title
Praktikumsbericht im Rahmen des Lehramtsstudiums
Subtitle
Musterbeispiel
College
University of Siegen
Course
Begleitseminar
Grade
1,0
Author
Simon Bäumer (Author)
Publication Year
2011
Pages
13
Catalog Number
V173686
ISBN (eBook)
9783640947478
ISBN (Book)
9783640947782
Language
German
Tags
praktikumsbericht rahmen lehramtsstudiums musterbeispiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Bäumer (Author), 2011, Praktikumsbericht im Rahmen des Lehramtsstudiums, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173686
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