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Die Individualisierung der "alten" Medien

Titel: Die Individualisierung der "alten" Medien

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marian Bosse (Autor:in)

Soziologie - Medien, Kunst, Musik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Interaktivität“ ist das Schlagwort, mit dem die „neuen“ Medien sich von den „alten“ Medien
unterscheiden wollen. Die klassische Kritik an den alten Medien, die keine Rückmeldung und
keine Einbeziehung des Rezipienten in die Kommunikation erlauben, sondern selbigen zum
passiven Konsumenten vorgeformter Inhalte machen, sollte in den neuen Medien korrigiert
werden. Hier sollte jeder Empfänger gleichzeitig zum Sender werden können, was - durch die
Möglichkeiten des Eingriffs und der Aufhebung der alten Unterscheidung zwischen Sender
und Empfänger - einer Demokratisierung des Mediums gleichkäme.
Eine derartige Umgestaltung der Massenmedien wird schwerlich ohne Folgen für ihre gesellschaftlichen
Funktionen vonstatten gehen. Daher soll im Rahmen dieser Arbeit gefragt
werden, in welchem Umfang Funktionen der Massenmedien verloren gingen, wenn diese sich
auf interaktive Angebote umprogrammierten, und welche Konsequenzen dies für die Gesellschaft
und ihre Funktionssysteme mit sich brächte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Massenkommunikation

3 Öffentlichkeit

4 Veränderungen der Struktur massenmedialer Kommunikation

5 Auswirkungen der Umstrukturierung massenmedialer Kommunikation

5.1 Standardisierung vs. Individualisierung

5.2 Synchronisierung vs. Asynchronisierung

5.3 Räumliche Integration vs. Überwindung der Räume

5.4 Auflösung der Unterscheidung von Sender und Empfänger

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie die zunehmende Interaktivität und Individualisierung in den "neuen Medien" die gesellschaftlichen Funktionen der traditionellen Massenmedien beeinflussen und welche Konsequenzen dies für die Struktur der öffentlichen Kommunikation hat.

  • Wandel von Massenkommunikation zu individualisierten Abrufmodellen
  • Veränderung der Rolle des Rezipienten als aktiver Mitgestalter
  • Auswirkungen technischer Innovationen auf die zeitliche und räumliche Synchronisation
  • Die Auflösung der klassischen Dichotomie zwischen Sender und Empfänger
  • Konsequenzen für die gesellschaftliche Integrationsleistung der Medien

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

„Interaktivität“ ist das Schlagwort, mit dem die „neuen“ Medien sich von den „alten“ Medien unterscheiden wollen. Die klassische Kritik an den alten Medien, die keine Rückmeldung und keine Einbeziehung des Rezipienten in die Kommunikation erlauben, sondern selbigen zum passiven Konsumenten vorgeformter Inhalte machen, sollte in den neuen Medien korrigiert werden. Hier sollte jeder Empfänger gleichzeitig zum Sender werden können, was - durch die Möglichkeiten des Eingriffs und der Aufhebung der alten Unterscheidung zwischen Sender und Empfänger - einer Demokratisierung des Mediums gleichkäme.

Blogs, Youtube und MySpace sind nur eine kleine Auswahl von Plattformen, über die im Internet jeder, zumindest theoretisch, zum Sender an ein unbegrenztes, disperses Publikum werden kann. Dies kann per Text oder in auditiver und audio-visueller Form, zum Beispiel durch das Veröffentlichen eines Videos geschehen. Der geneigte Empfänger hat zudem die Möglichkeit des Abonnements neuer Text-, Bild- und Wortbeiträge. Fraglich bleibt nur, ob man bei der Anzahl der tatsächlichen Empfänger eines derartigen Angebots (aktuell teilen sich mehrere Millionen regelmäßiger Sendungen dieser Art das verfügbare Publikum) überhaupt von „Massenkommunikation“ reden kann, da die wenigsten dieser Publikationen von mehr als einigen tausend Rezipienten zur Kenntnis genommen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zum Thema Interaktivität als Abgrenzungsmerkmal neuer Medien und Problemaufriss hinsichtlich der Reichweite moderner Publikationen.

2 Massenkommunikation: Theoretische Herleitung der gesellschaftlichen Funktion von Massenmedien als Konstrukteure einer „Hintergrundrealität“.

3 Öffentlichkeit: Analyse der verschiedenen Ebenen der Öffentlichkeit, von einfachen Interaktionssystemen bis zur massenmedialen Repräsentation.

4 Veränderungen der Struktur massenmedialer Kommunikation: Untersuchung der technischen Entwicklungen, die eine Personalisierung und Rückkanal-Fähigkeit des Fernsehens ermöglichen.

5 Auswirkungen der Umstrukturierung massenmedialer Kommunikation: Kritische Diskussion der Folgen durch Entkopplung von Zeit, Raum und der klassischen Sender-Empfänger-Rollen.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklungstendenzen und Einschätzung, ob die klassischen Massenmedien in ihrer Funktion gefährdet sind.

Schlüsselwörter

Individualisierung, Massenkommunikation, Interaktivität, Öffentlichkeit, neue Medien, Web 2.0, Sender-Empfänger-Modell, Synchronisierung, Asynchronisierung, Integrationsleistung, Medienwandel, Internet, Rundfunk.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Medientechnik und die daraus resultierende Interaktivität die traditionelle Struktur der Massenkommunikation verändern und welche gesellschaftlichen Folgen daraus entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Medientheorie, die Transformation von Rundfunkstrukturen, die Rolle des Nutzers und die theoretische Fundierung von Öffentlichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Untersuchung der Frage, in welchem Umfang die Funktionen der Massenmedien verloren gehen, wenn diese durch interaktive, individualisierte Angebote umgestaltet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse unter Einbeziehung medienwissenschaftlicher und soziologischer Konzepte, insbesondere von Autoren wie Luhmann, Wehner und Mast.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Veränderung der Struktur, die Asynchronisierung des Medienkonsums, die Auflösung räumlicher Grenzen und die Aufhebung der Trennung von Produzent und Rezipient.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Individualisierung, Massenkommunikation, Interaktivität und Strukturwandel definieren.

Wie verändert sich laut Autor die Rolle des Fernsehzuschauers?

Vom passiven Rezipienten, der auf vorgegebene Sendepläne angewiesen ist, wandelt sich der Zuschauer zum aktiven Nutzer, der Inhalte individuell zusammenstellen und teilweise sogar selbst publizieren kann.

Was versteht die Arbeit unter einer „Hintergrundrealität“?

Sie bezeichnet die durch Massenmedien erzeugte gemeinsame Wissensbasis, die es einer Gesellschaft ermöglicht, über Ereignisse und Themen zu kommunizieren, ohne dass eine direkte Anwesenheit aller Beteiligten erforderlich ist.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Individualisierung der "alten" Medien
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Soziologie)
Veranstaltung
Interaktivität neuer Medien
Note
1,3
Autor
Marian Bosse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
23
Katalognummer
V173616
ISBN (eBook)
9783640938599
ISBN (Buch)
9783640938766
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medien Interaktivität Massenkommunikation Öffentlichkeit Luhmann Synchronisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marian Bosse (Autor:in), 2007, Die Individualisierung der "alten" Medien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173616
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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