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Die Zinstheorie - Beispiele für das EUR-Währungsgebiet

Title: Die Zinstheorie - Beispiele für das EUR-Währungsgebiet

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Patrick Mack (Author)

Economics - Finance

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Summary Excerpt Details

Das Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Entwicklung der Zinstheorie sowie ihrer
wirtschaftswissenschaftlichen Bedeutung, indem die den jeweilig betrachteten Modellen
unterstellten Annahmen bzw. Rahmenbedingungen aufgezeigt und auf die daraus
übertragbaren Erkenntnisse eingegangen wird. Dabei schließt sich eine Rezension im
Hinblick auf die beobachtbaren Implikationen der beschriebenen Modelle der Zinstheorie,
bezogen auf das EUR-Währungsgebiet an. Zum Ende folgt eine kritische Auseinandersetzung
der gewonnenen Erkenntnisse und Analyse empirischer Daten. Im Hauptaugenmerk stehen
dabei die Neoklassik und der Keynsianismus, sowie die zum Ende gestellte Frage, welche
Implikationen sich für die Geldpolitik aus der Zinstheorie ergeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ziel der Arbeit

1.2. Einordnung der Arbeit

2. Die Klassisch Zinstheorie

3. Die Neoklassische Zinstheorie

3.1. Erkenntnisse Eugen von Böhm-Bawerks

3.1.1. Einführung und Prämissen

3.1.2. Positive Zinstheorie

3.1.3. Implikation und Kritik

3.2. Die neoklassische Zinstheorie von Knut Wicksell

3.2.1. Einführung und Prämissen

3.2.2. Die Zinsspannentheorie

3.2.3. Implikation und Kritik

4. Die keynsianische Zinstheorie

4.1. Liquiditätspräferenztheorie des Zinses

4.2. ISLM Modell

4.2.1. Erläuterung

4.2.2. Würdigung und Kritik

5. Zinsstrukturtheorie

5.1. Grundidee der Zinstrukturtheorie

5.2. Erwartungshypothese

5.3. Zinsspannentheorem von Malkiel

5.4. Marktsegmentions – Hypothese

5.5. Implikationen und Beobachtungen

6. Geldpolitische Implikationen aus der Zinstheorie

6.1. Taylor Zinsregel

7. Auswertungen und Erkenntnisse aus E-Views

8. Fazit und kritische Auseinandersetzung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die fundierte Darstellung der historischen Entwicklung zinstheoretischer Modelle sowie deren ökonomische Bedeutung, wobei ein besonderer Fokus auf der Neoklassik und dem Keynesianismus liegt. Die Arbeit untersucht die unterstellten Annahmen dieser Theorien, bewertet ihre praktische Anwendbarkeit auf das EUR-Währungsgebiet und leitet geldpolitische Implikationen ab.

  • Evolution der Zinstheorien von der Klassik bis zur Moderne.
  • Vergleichende Analyse von Neoklassik und keynesianischer Liquiditätspräferenztheorie.
  • Erläuterung der Zinsstrukturtheorie und ihrer verschiedenen Hypothesen.
  • Empirische Überprüfung von Zinsspannentheorien mittels EViews.
  • Analyse geldpolitischer Instrumente, insbesondere der Taylor-Zinsregel.

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Positive Zinstheorie

Zur Kristallisierung seiner Zinstheorie benennt von Böhm-Bawerk in seinem Hauptwerk drei Gründe für einen positiven Zins. Jeder der Gründe ist gesondert in der Lage eine Wertdifferenz zwischen gegenwärtigen und zukünftigen Gütern zu erläutern. Die drei Gründe sind; „die Verschiedenheit der Versorgungsverhältnisse in Gegenwart und Zukunft, die perspektivische Unterschätzung künftiger Vorteile und Güter, sowie die Ergiebigkeit langwieriger Produktionsmethoden“. Anhand dieser Argumente begründet er den ursprünglichen Zins. Er sieht dabei den Zins als Reinertrag, welchen eine Unternehmung durch das in den Produktionsprozess eingesetzte Kapital erzielt und stellt nicht mehr den zu Unrecht von den Arbeitern erpressten Gewinn der Kapitalgeber dar. Vielmehr stellt der Zins jetzt den Preis für die spätere Bezahlung von Gütern dar, bzw. anders ausgedrückt bildet er die Differenz zwischen dem morgen zu zahlenden Preis und dem heute zu zahlenden Preis für ein verfügbares Gut ab. Z.B. erhöht sich der Wert eines zum Zeitpunkt T verfügbaren Gutes um den Faktor 1+r, u.d.B. dass das Gut erst in der folgenden Periode T+1 bezahlt werden muss. Dabei stellt der Faktor 1+r die Gegenwartspräferenz dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Entwicklung der Zinstheorie und deren ökonomische Bedeutung zu untersuchen, und bettet das Thema historisch sowie theoretisch ein.

2. Die Klassisch Zinstheorie: Dieses Kapitel erläutert die Sichtweise der klassischen Ökonomen, die den Zins als realwirtschaftlichen Gleichgewichtspreis zwischen Ersparnis und Investition betrachten.

3. Die Neoklassische Zinstheorie: Hier wird die Weiterentwicklung durch Böhm-Bawerk und Wicksell beschrieben, wobei insbesondere die Zeitpräferenz und die Rolle des natürlichen Zinses im Zentrum stehen.

4. Die keynsianische Zinstheorie: Dieses Kapitel behandelt Keynes' Liquiditätspräferenztheorie und das IS-LM-Modell als Abkehr von klassischen Dichotomien hin zu einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung.

5. Zinsstrukturtheorie: Das Kapitel analysiert Zusammenhänge zwischen kurz- und langfristigen Zinsen durch verschiedene Hypothesen wie die Erwartungstheorie und das Zinsspannentheorem von Malkiel.

6. Geldpolitische Implikationen aus der Zinstheorie: Hier werden die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Geldpolitik verknüpft, insbesondere durch die Analyse der Taylor-Zinsregel.

7. Auswertungen und Erkenntnisse aus E-Views: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung, die den Einfluss von Geldmengenveränderungen auf die Zinsstruktur mittels Regressionsanalysen belegt.

8. Fazit und kritische Auseinandersetzung: Das Fazit fasst die theoretischen Fortschritte zusammen und betont, dass keine Theorie als alleinige Lösung gelten kann, während die Praxisrelevanz unterstrichen wird.

Schlüsselwörter

Zinstheorie, Neoklassik, Keynesianismus, Zinsstrukturkurve, Liquiditätspräferenz, Taylor-Zinsregel, Kapitalzins, Zeitpräferenz, Geldpolitik, Wicksell-Prozess, Erwartungshypothese, Zinsspannung, EViews, Geldmenge M3, Realzins.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse der Entwicklung der Zinstheorie, von klassischen Ansätzen bis hin zu modernen geldpolitischen Modellen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die neoklassische Kapitaltheorie, die keynesianische Liquiditätspräferenz, die Zinsstrukturtheorie sowie die empirische Auswertung geldpolitischer Regeln.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die theoretischen Annahmen verschiedener Zinsmodelle aufzuzeigen, ihre Schwachstellen zu identifizieren und ihre Implikationen für die heutige Geldpolitik im Euroraum zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer theoretischen Literaturanalyse nutzt der Autor für den zweiten Teil der Arbeit empirische Regressionsanalysen mit dem Programm EViews, um Daten zur Geldmengenentwicklung und Zinsstruktur auszuwerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische und thematische Analyse der Zinstheorien (Klassik, Neoklassik, Keynes), gefolgt von einer Untersuchung der Zinsstrukturtheorie und deren praktischer Anwendung in der Geldpolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Zinstheorie, Liquiditätspräferenz, Taylor-Zinsregel, Zinsstrukturkurve und Geldpolitik charakterisiert.

Wie unterscheidet sich Wicksells „natürlicher Zins“ vom „Darlehenszins“?

Der natürliche Zins bringt Ersparnis und Investition ins Gleichgewicht, während der Darlehenszins auf dem Kreditmarkt durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird; Abweichungen zwischen beiden führen zu kumulativen Preisprozessen.

Was ist das Ergebnis der empirischen Analyse zu Geldmengenveränderungen?

Die Analyse zeigt, dass eine Veränderung der Geldmenge M3 den signifikantesten Einfluss auf die Zinsstruktur hat und stützt damit die Thesen zur Wirksamkeit einer Geldmengensteuerung.

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Details

Title
Die Zinstheorie - Beispiele für das EUR-Währungsgebiet
College
University of Cologne  (Volkswirtschaftliches Seminar)
Course
Hauptseminar
Grade
1,3
Author
Patrick Mack (Author)
Publication Year
2010
Pages
26
Catalog Number
V173476
ISBN (Book)
9783640944064
ISBN (eBook)
9783640944095
Language
German
Tags
Zinstheorie Eugen-von-Böhm-Bawerk Knut Wicksell John Maynord Keynes neoklassische Zinstheorie Taylor Zinsregel Zinsspannentheorem von Malkiel ISLM Modell klassische Zinstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Mack (Author), 2010, Die Zinstheorie - Beispiele für das EUR-Währungsgebiet, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173476
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