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Benötigt ein mehrdimensionales Zielsystem die Dimension Diakonie?

Jahresarbeit zum Diakonenexamen

Titel: Benötigt ein mehrdimensionales Zielsystem die Dimension Diakonie?

Examensarbeit , 2002 , 58 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Martin Eickhoff-Drexel (Autor:in)

Soziologie - Religion

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Jede menschliche Gemeinschaft gewinnt Bedeutung durch das, was einer im anderen sieht, benennt, erweckt.“ (Alexander Solschenizyn) Was ermöglicht zukünftig Bedeutung im gegebenen gesellschaftlichen Raum? Die Klärung dieser Frage soll Gegenstand der vorliegenden Arbeit sein. In dem von mir bewusst überblickbaren Zeitraum erlebe ich gesellschaftliche Veränderungen als immer schneller fort-schreitend. Ich erlebe ständig neue Rahmenbedingungen und Einengungen. Mein Wissen ist begrenzt. Die Komplexität gesellschaftlicher Realität wird größer. Ich empfinde ein Auseinanderdriften relevanter Teilsysteme, eine Zerrissenheit der Gesellschaft und Individualisierung (oder Partikularisierung). Darin ist es immer schwieriger geeignetes Orientierungswissen zu gewinnen. Jede Theorie ist zunächst verlockend, sofern sie Klärung der Grundfrage verspricht. Ich will wissen, ob sich mein Handeln lohnt. Nicht des Lohns, sondern des Erfolges wegen. Lohn ist in Geld eine digitale Größe, das heißt eine messbare - Erfolg ist analog, das heißt erfahrbar. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird ein Modell zur Zieldefinition vorgestellt und ein Modell der Erfolgsmessung anhand von Zielen. Beide sind orientiert an Organisationsformen wie Unternehmungen, können jedoch genauso gut personal gedacht werden. Die vorliegende Arbeit ist in der thematischen Annäherung im ersten Teil zu detail-liert geraten. Wer dort schneller überfliegt, wird gegen Ende einen Wahrnehmungsgewinn durch Verlangsamung erzielen (so hoffe ich). Mir selbst hat die Arbeit am Beginn des dritten Kapitels angefangen richtig Freude zu bereiten und ich überlege, wie sie (vielleicht) durch ein viertes Kapitel (vor allem) mit pragmatischeren (pragma, griech.: Ding) Anteilen analoger enden könnte. So fasse ich als Kritik zusammen, dass ein sogenannter „Praxistransfer“ im Sinne einer Bewertung der Umsetzbarkeit der aufgeworfenen Ideen nur ungenügend gewährleistet wird. Jedoch kann ich als Resümee zu der eingangs aufgeworfenen Frage nach der zukünftigen Ermöglichung von Bedeutung im gegebenen gesellschaftlichen Raum nun formulieren: Ich will in der Begegnung den Menschen in seiner Ganzheit annehmen, seine (und meine) Selbstzerrissenheit und Desintegration überwinden und an die Erfüllung von Verheißung glauben. Selbstverantwortung stellt darin den Prozess der stetigen Integration von Tod, Taufe und Auferstehung dar. Lassen sich daraus konkretere Handlungsschritte ableiten, außer: Gott will, dass wir wollen!?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Was ist gut?

A. Qualitätsmanagement

1. Definition und Ursprung

2. Qualitätsmanagement als Prozessgestaltung

3. Methoden der Prozessgestaltung

B. Der Qualitäts-Begriff

1. Definition

a) Strukturqualität

b) Prozessqualität

c) Ergebnisqualität

2. Festlegung von Qualitäts-Standards

3. Problematik

C. Das Qualitäts-Konzept

1. EFQM-orientierter Zielfelderplan der Caritas Mainz

2. Balanced Scorecard – oder: Was ist die Methode „Mehrdimensionales Zielsystem“?

a) Instrument der Erfolgsmessung

b) Perspektiven der Unternehmungsidee und -strategie

c) Perspektiven der “ausgewogenen Zielkarte”

d) Einführung der Zielvereinbarung in einem strukturierten Prozess

e) Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge erkennen

f) Verknüpfung quantitativer und qualitativer Aspekte

3. Organisationales Lernen

II. Das Gegenteil von Theorie ist Unwissen und das Gegenteil von Praxis ist Untätigkeit!

A. Wenn zwei das gleiche tun, ist es immer noch nicht dasselbe?

1. Das mechanische Modell von sozialen Organisationen

2. Das erweiterte mechanische Modell von sozialen Organisationen

B. Diakonie im gesellschaftlichen Spannungsfeld

1. An diakonischen Prozessen beteiligte Wirkungsgrößen

2. Grundvorstellung eines zweckorientierten sozialen Systems

3. Relevante Umweltbezüge des diakonischen Unternehmens

C. Diakonie als Teil des religiösen Systems

1. Kommunikation und ihre Kodierung

2. System/Umwelt-Relationen

3. Teilsystem Religion

III. „Was willst Du, dass ich Dir tun soll?“

A. Was wissen wir?

1. Ein Text

2. Eine Annäherung an den Text

3. Ein erster Versuch der Deutung

a) Eine historisch-sachliche Perspektive

b) Eine prozessual-sozialräumliche Perspektive

c) Eine spirituell-transzendente Perspektive

B. Was tun wir?

1. Reflektionsorientierte Prozesse

2. Leistungsorientierte Prozesse

3. Funktionsorientierte Prozesse

C. Was glauben wir?

1. Mehrdimensionalität oder Güte?

2. Wertschöpfung oder Liebe?

3. Chance oder Verheißung?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Diakonie im Rahmen eines mehrdimensionalen Zielsystems, orientiert an Methoden wie der Balanced Scorecard, verortet und gestärkt werden kann, um in einem komplexen gesellschaftlichen Umfeld Bedeutung und Identität zu sichern.

  • Methoden des Qualitätsmanagements und der Prozessgestaltung in sozialen Organisationen.
  • Anwendung und Anpassung der Balanced Scorecard (Mehrdimensionales Zielsystem) für diakonische Zwecke.
  • Systemtheoretische Verortung von Diakonie als Teilsystem der Gesellschaft.
  • Verknüpfung von spirituellen Aspekten (Evangelium) mit wirtschaftlichen und organisatorischen Zielgrößen.
  • Förderung organisationalen Lernens und Selbstverantwortung in diakonischen Einrichtungen.

Auszug aus dem Buch

Die Methode der BSC (Balanced Scorecard) ist ein Instrument der Erfolgsmessung

Die Methode der BSC (Balanced Scorecard) ist ein Instrument der Erfolgsmessung, welches (zwar) kennzahlengestützt den Unternehmenserfolg bewertet, dies aber auf mehreren Kriterien (und nicht nur an den vorrangigen quantitativen Formalzielen orientiert). Anfang der 90er Jahre wurde unter der Leitung von Robert S. Kaplan und David P. Norton ein Forschungsprojekt mit dem Ziel durchgeführt, ein Konzept der Strategieplanung, -umsetzung und –messung zu entwickeln. Daraus ist die „Balanced Scorecard“ oder zu deutsch ein „Mehrdimensionales Zielsystem“ entstanden.

Die Grundidee der Balanced Scorecard besteht darin, die Unternehmensstrategie in ein übersichtliches System zur Leistungsmessung zu übersetzen, welches zugleich die Grundlage für ein strategisches Managementsystem bildet. Es erhebt den Anspruch zur Gestaltung der gesamten Planungs-, Steuerung- und Kontrollprozesse der Unternehmung beizutragen. Es stehen zwar finanzielle Ziele im Vordergrund, da diese aber erst sichtbar werden, wenn die dafür verantwortlichen Prozesse bereits abgelaufen sind, wird die Notwendigkeit konstatiert, die sogenannten Leistungstreiber der finanziellen Ziele zu berücksichtigen. Das Konzept sieht drei Perspektiven von Leistungstreibern, die neben der finanziellen Perspektive drei weitere Perspektiven bilden: die Kundenperspektive, die interne Prozessperspektive sowie die sogenannte Lern- und Entwicklungsperspektive. Zu jeder Perspektive werden Kenngrößen hergeleitet, mit denen die Unternehmungsstrategie in konkrete Leistungen und Maßnahmen umgesetzt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Was ist gut?: Dieses Kapitel beleuchtet Qualitätsmanagement, den Qualitätsbegriff und moderne Konzepte wie EFQM und die Balanced Scorecard im sozialen Kontext.

II. Das Gegenteil von Theorie ist Unwissen und das Gegenteil von Praxis ist Untätigkeit!: Hier wird die Diakonie systemtheoretisch analysiert und deren Rolle innerhalb der gesellschaftlichen Teilsysteme kritisch hinterfragt.

III. „Was willst Du, dass ich Dir tun soll?“: Dieser Abschnitt verknüpft die biblische Erzählung von Bartimäus mit Managementtheorien, um eine spirituelle Dimension in das Zielsystem zu integrieren.

Schlüsselwörter

Diakonie, Qualitätsmanagement, Balanced Scorecard, Mehrdimensionales Zielsystem, Systemtheorie, Niklas Luhmann, Prozessgestaltung, Organisationsentwicklung, soziale Arbeit, Sinnstiftung, Identität, Zielvereinbarung, Führung, Leistungsorientierung, Erfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Frage, ob ein mehrdimensionales Zielsystem, wie man es aus der Wirtschaft kennt, die Dimension Diakonie benötigt und wie diese sinnvoll integriert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verknüpft Qualitätsmanagement, strategische Unternehmensführung (Balanced Scorecard) und systemtheoretische Überlegungen mit dem diakonischen Auftrag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit sucht nach Möglichkeiten, wie soziale Organisationen in einer komplexen Gesellschaft Orientierung finden, ihre Ziele transparent machen und ihren spezifisch diakonischen Auftrag operationalisieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus systemtheoretischer Analyse (nach Niklas Luhmann), Managementmethoden (Balanced Scorecard, EFQM) und exegetischer Reflexion (Bibeltext).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Managementkonzepte analysiert, dann die Theorie von Organisationen und Systemen hinterfragt und schließlich anhand einer biblischen Geschichte ein praktischer Transfer versucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Diakonie, Qualitätsmanagement, Systemtheorie, Balanced Scorecard, Zielsystem und Identitätsstiftung.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit von rein wirtschaftlichen Managementleitfäden?

Im Gegensatz zu reinen Wirtschaftskonzepten versucht diese Arbeit, den Begriff der „Güte“ und die „Diakonie“ als notwendige Dimensionen zu etablieren, um mehr als nur Kennzahlen zu erzeugen.

Warum wird die biblische Geschichte vom blinden Bartimäus als Grundlage genutzt?

Sie dient als Modell für einen Lern- und Erkenntnisprozess, der Handlungsplanung mit spiritueller Deutung verbindet, um den diakonischen Prozess als „Mitleiden“ am System zu begreifen.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Benötigt ein mehrdimensionales Zielsystem die Dimension Diakonie?
Untertitel
Jahresarbeit zum Diakonenexamen
Hochschule
Fachhochschule der Diakonie GmbH  (Stiftungen Sarepta | Nazareth - Ev. Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde)
Veranstaltung
Diakonik
Note
sehr gut
Autor
Martin Eickhoff-Drexel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
58
Katalognummer
V173412
ISBN (eBook)
9783640937530
ISBN (Buch)
9783640937691
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prozessgestaltung Methoden Strukturqualität Prozessqualität Ergebnisqualität Qualitätsstandards Problematik Qualitäts-Konzepte EFQM Zielfelderplan Balanced-Scorecard soziale Organisationen Diakonie gesellschaftliches Spannungsfeld Wirkungsgrößen Umweltbezüge Systemtheorie Kommunikation Kodierung Relation Teilsystem Religion Reflektionsorientierte Prozesse Leistungsorientierte Funktionsorientierte Glauben Güte Wertschöpfung Liebe Chance Verheißung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Eickhoff-Drexel (Autor:in), 2002, Benötigt ein mehrdimensionales Zielsystem die Dimension Diakonie?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173412
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Leseprobe aus  58  Seiten
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