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Das Altinger Konzept - Ein Reformkonzept für die Hauptschule

Title: Das Altinger Konzept - Ein Reformkonzept für die Hauptschule

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 18 Pages

Autor:in: Julia Müller (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Die Hauptschule befindet sich in einer Sackgasse, wie beispielsweise der Vorfall in Berlin-Neuköln im März 2006 zeigte. Lehrer der dort ansässigen Rütli-Schule forderten die Auflösung der Hauptschule, da sie der Gewalt der Schüler nicht mehr standhalten konnten. Ein anspruchsvoller und schülergerechter Lern- und Lebensraum ist dort, wie in vielen anderen Hauptschulen, nicht vorhanden.
Die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Altingen hat jedoch die Möglichkeit für einen solchen Lern- und Lebensraum geschaffen. Ihr Konzept wurde schon Anfang der 80er Jahre an der Eduard-Mörike-Schule in Kirchheim/Teck-Ötlingen auf Klassenebene entwickelt. Schule sollte neu strukturiert werden, sie sollte demokratischer, kindgerechter und menschlicher werden. 1987 wurde das Konzept auf Schulebene in Altingen umgesetzt und ist in die Fachsprache als „Altinger Konzept“ eingegangen. Im Folgenden wird dieses Konzept vorgestellt.

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Inhaltsverzeichnis

I. Probleme der Hauptschule

II. Das Altinger Konzept

1. Gestaltung der Lernumgebung

1.1. Gestaltung des Klassenzimmers

1.2. Gestaltung des Schulhofes

2. Demokratisierung von Schule

2.1. Streitschlichtung

2.2. Schüler- und Schulversammlung

3. Zeit- und Organisationsstruktur

3.1. Klassenlehrerprinzip

3.2. Veränderte Zeitstruktur

3.3. Jahresplan

3.4. Integrierter Stoffverteilungsplan

3.5. Lernplan

3.6. Wochen- und Arbeitsplan

4. Lernformen

4.1. Spiele/Übungen

4.2. Kurse

4.3. Lektionen

4.4. Projekte

III. Das Altinger Konzept als Vorbild für Reformen der Hauptschule

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht das „Altinger Konzept“ als Reformmodell für die Hauptschule, um der Stigmatisierung als „Restschule“ entgegenzuwirken und Schülern durch ein kindgerechtes sowie demokratisches Lernumfeld neue Zukunftsperspektiven zu eröffnen.

  • Gestaltung von Lernumgebungen (Klassenzimmer und Schulhof)
  • Demokratisierung der Schule durch Partizipationsformen
  • Optimierung der Zeit- und Organisationsstruktur
  • Vielfältige Lernformen wie Kurse, Lektionen und Projekte
  • Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Schulen

Auszug aus dem Buch

1.1. Gestaltung des Klassenzimmers

In vielen weiterführenden Schulen sind kahle, renovierungsbedürftige Schulhäuser keine Seltenheit. Die Klassenzimmer dienen als Arbeitsräume, sind somit nur zweckmäßig eingerichtet und gestaltet und keine Orte an denen man sich wohlfühlt.

Dabei ist es vor allem für Kinder sehr wichtig, dass sie sich in ihrem Klassenzimmer, in dem sie lernen und leben sollen, wohlfühlen. Diese Erkenntnis haben auch die Lehrer der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Altingen gemacht und in ihrem Konzept verankert. Die Schule legt großen Wert auf eine kindgerechte Umgestaltung von Klassenzimmern.

In „Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern, Hausmeister und Kollegen und im Rahmen von Projektwochen, des Erweiterten Bildungsangebotes oder innerhalb des Technikunterrichts [hat die Schule] fast alle Klassenzimmer in Eigenleistung ausgebaut.“ Das Besondere an den neuen Klassenzimmern ist das acht bis zehn Meter lange und zweieinhalb Meter hohe Regal, das zusätzlich mit einer 80 Zentimeter langen Arbeitsplatte ausgestattet ist. Lernkarteien und Lernprogramme sowie Materialien für Projekte, wie zum Beispiel Lexika, Bücher und Zeitungsausschnitte finden dort ihren Platz. Die Schüler können sich Materialien aus dem Regal nehmen und sofort auf der Arbeitsplatte mit der Arbeit beginnen. Sie müssen sich somit nicht erst einen Platz suchen oder frei räumen. Kann ein Kind seine Arbeit in der Unterrichtszeit nicht zu Ende bringen, so kann es zum Beispiel die angefangene Lernkartei in sein eigenes Regalfach legen und in der nächsten Stunde weiterarbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Probleme der Hauptschule: Analyse der aktuellen Krise der Hauptschule, die durch sinkende Übergangsraten und mangelnde Ausbildungschancen gekennzeichnet ist.

II. Das Altinger Konzept: Detaillierte Vorstellung der strukturellen und pädagogischen Kernaspekte, darunter Raumgestaltung, Partizipation, Zeitmanagement und verschiedene Lernformen.

III. Das Altinger Konzept als Vorbild für Reformen der Hauptschule: Kritische Würdigung des Konzepts als preisgekröntes Modell und Diskussion seiner Übertragbarkeit auf andere Schulstandorte.

Schlüsselwörter

Altinger Konzept, Hauptschule, Reformpädagogik, Schulentwicklung, Lernumgebung, Demokratisierung, Klassenlehrerprinzip, Stoffverteilungsplan, Lernformen, Projektunterricht, Schülerstreitschlichter, Schülerversammlung, Selbstständigkeit, Schulerfolg, Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das „Altinger Konzept“, ein Reformmodell für die Hauptschule, das darauf abzielt, die Lernbedingungen und die Attraktivität der Schulform grundlegend zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Gestaltung des Lernraums, demokratische Mitbestimmung durch Versammlungen, eine flexible Zeitstruktur sowie die Implementierung handlungsorientierter Lernformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch eine umfassende Umgestaltung des Schullebens die Hauptschule von einer stigmatisierten „Restschule“ zu einem lebendigen und erfolgreichen Lernort entwickelt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse, die auf einschlägigen Schulberichten, Konzeptbeschreibungen der Altinger Schule sowie relevanter Fachliteratur beruht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Raumgestaltung, demokratische Strukturen, Organisationsstruktur (Zeitpläne) sowie die Anwendung spezifischer Lernformen wie Kurse und Projekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Altinger Konzept, Schulentwicklung, Projektunterricht, Demokratisierung und selbstständiges Lernen.

Welche Rolle spielt die „Schülerfirma“ im Konzept?

Die Schülerfirma ist ein Beispiel für ein Langzeitprojekt in der achten Klasse, das Jugendlichen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen praxisnahe Einblicke in die Berufswelt vermittelt.

Warum wird das Klassenlehrerprinzip in Altingen verlängert?

Das Prinzip wird bis zur siebten Klasse beibehalten, um einen Ausgleich für familiäre Beziehungsdefizite zu schaffen und den Kindern den emotionalen Halt einer festen Bezugsperson zu bieten.

Was unterscheidet den „Integrierten Stoffverteilungsplan“ von klassischen Lehrplänen?

Er ist keine starre chronologische Vorgabe, sondern ein flexibler „Steinbruch“, der sich während des Unterrichts an die Bedürfnisse der Klasse und den Projektverlauf anpasst.

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Details

Title
Das Altinger Konzept - Ein Reformkonzept für die Hauptschule
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Author
Julia Müller (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V173411
ISBN (eBook)
9783640936984
ISBN (Book)
9783640937387
Language
German
Tags
Hauptschulpädagogik Reformkonzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Müller (Author), 2009, Das Altinger Konzept - Ein Reformkonzept für die Hauptschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173411
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