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Attentional bias in emotional disorders

Title: Attentional bias in emotional disorders

Term Paper , 2008 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Veronika Hagenauer (Author)

Psychology - General

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Aufmerksamkeitsverzerrungen, die psychische Störungen mit sich bringen können. Behandelt werden schwerpunktmäßig die Folgen von Depression und Angststörungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Theorien

2. Experimentelle Paradigmen

3. Depression

3.1 Encoding tasks

3.2 Filtering tasks

3.3 Stroop Test

4. Generalisierte Angststörung

4.1 Encoding tasks

4.2 Filtering tasks

4.3 Stroop Test

5. Andere Angststörungen

5.1 Filtering tasks

5.2 Stroop Test

6. Effekte auf Bewertung, Urteil und Gedächtnis

7. Methodische Probleme und offene Fragen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss emotionaler Störungen wie Depressionen und Angststörungen auf Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprozesse. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie psychische Zustände die Informationsverarbeitung selektiv verzerren und ob diese Mechanismen spezifisch für bestimmte Störungsbilder sind.

  • Analyse des semantischen Netzwerkmodells von Bower in Bezug auf emotionale Stimmungen.
  • Untersuchung experimenteller Paradigmen wie Encoding-Aufgaben, Filtering-Aufgaben und dem Stroop-Test.
  • Vergleichende Betrachtung von Aufmerksamkeitsverzerrungen bei Depressionen und Angststörungen.
  • Erforschung von Gedächtniseffekten wie Affektkongruenz und zustandsabhängigem Gedächtnis.
  • Diskussion der methodischen Herausforderungen in der klinischen psychologischen Forschung.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung und Theorien

Jeder Mensch hat es wohl schon erlebt: an manchen Tagen läuft einfach alles schief. Man verschläft, die U-Bahn hat Verspätung, es regnet in Strömen, alle Leute um einen herum sind schlecht gelaunt und in den Mensa ist das einzige erträgliche Gericht schon ausverkauft, als man um kurz vor zwei Uhr gestresst dort ankommt. Aber ist das tatsächlich eine zufällige Verkettung negativer Ereignisse oder wäre einem bei guter Laune das Wetter und die schlechte Laune der Mitmenschen gar nicht aufgefallen?

Eine mögliche Erklärung für diese Aufmerksamkeitsverzerrung liefert das semantische Netzwerkmodell von Bower (1981). Es besagt, dass verwandte Inhalte im Gedächtnis als Knoten nahe beieinander gespeichert werden und untereinander verbunden sind. Diese Verbindungen können von unterschiedlicher Stärke sein. Wenn nun ein Knoten aktiviert wird, breitet sich die Erregung auf die umliegenden Knoten aus und zwar umso schneller, je stärker die Gedächtnisinhalte miteinander verknüpft sind. Die Erregung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Inhalte ins Bewusstsein gelangen. Wenn man sich nun in einer emotionalen Stimmung (z.B. Traurigkeit) befindet, werden sämtliche Inhalte, die damit verknüpft sind (z.B. schlechtes Wetter, die Trennung vom letzen Partner), mitaktiviert und können so eher bewusst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Theorien: Führt in das Thema Aufmerksamkeitsverzerrungen ein und erläutert das semantische Netzwerkmodell von Bower als theoretische Grundlage.

2. Experimentelle Paradigmen: Beschreibt die drei methodischen Hauptgruppen (Encoding, Filtering, Stroop-Test) zur Messung von Aufmerksamkeitsstörungen.

3. Depression: Analysiert, wie depressive Verstimmungen die Informationsverarbeitung in verschiedenen experimentellen Settings beeinflussen.

4. Generalisierte Angststörung: Untersucht spezifische Aufmerksamkeitsverzerrungen bei Angstpatienten anhand von Homophonen und experimentellen Aufgaben.

5. Andere Angststörungen: Erweitert die Betrachtung auf Panikstörungen und Agoraphobie und deren spezifische Reaktionen auf emotionale Reize.

6. Effekte auf Bewertung, Urteil und Gedächtnis: Erläutert den Einfluss emotionaler Zustände auf die Selbstbewertung, die Lebenszufriedenheit und Gedächtnisphänomene wie die Affektkongruenz.

7. Methodische Probleme und offene Fragen: Reflektiert kritisch über die methodische Validität der Studien und identifiziert zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Aufmerksamkeitsverzerrung, Depression, Angststörung, semantisches Netzwerkmodell, Stroop-Test, Filtering-Aufgaben, Affektkongruenz, Informationsverarbeitung, kognitive Psychologie, klinische Psychologie, Gedächtnis, Phobie, emotionale Störung, Trait-Angst, State-Angst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände unsere Wahrnehmung und Aufmerksamkeit beeinflussen, indem sie dazu führen, dass wir Informationen selektiv anders verarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der experimentellen psychologischen Forschung zu Aufmerksamkeit und Gedächtnis im Kontext von klinischen Störungsbildern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob emotionale Störungen spezifische Verzerrungen bei der Informationsverarbeitung verursachen und wie diese wissenschaftlich nachgewiesen werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden verschiedene experimentelle Paradigmen wie der Stroop-Test, Encoding-Aufgaben und Filtering-Aufgaben analysiert, um kognitive Interferenzen und Aufmerksamkeitsschwerpunkte zu messen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Depressionen, verschiedenen Angststörungen und deren Auswirkungen auf Urteilsbildung, Bewertung und Gedächtnisleistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Aufmerksamkeitsverzerrung, Affektkongruenz, kognitive Psychologie, klinische Störungsbilder und experimentelle Paradigmen.

Was besagt Bowers semantisches Netzwerkmodell?

Es postuliert, dass Informationen im Gedächtnis in Knoten gespeichert sind und bei einer emotionalen Stimmung verwandte, negativ behaftete Inhalte automatisch mitaktiviert werden.

Warum unterscheidet die Arbeit zwischen Trait- und State-Angst?

Die Unterscheidung ist wichtig, um zu klären, ob Aufmerksamkeitsverzerrungen durch eine stabile Persönlichkeitseigenschaft (Trait) oder durch einen vorübergehenden emotionalen Zustand (State) verursacht werden.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Attentional bias in emotional disorders
College
LMU Munich
Grade
1,0
Author
Veronika Hagenauer (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V173402
ISBN (eBook)
9783640936977
ISBN (Book)
9783640937370
Language
German
Tags
Attentional bias depression Angststörung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Veronika Hagenauer (Author), 2008, Attentional bias in emotional disorders, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173402
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