Die vorliegende Hausarbeit wurde im Rahmen des Moduls „Professionalisierung in der Sozialen Arbeit“ (PRS) verfasst. Ziel des Seminars war es, zentrale Spannungsfelder professionellen Handelns zu analysieren und kritisch zu reflektieren. Die Themen Partizipation, Machtverhältnisse und institutionelle Bedingungen bilden dabei zentrale Bezugspunkte. Am Beispiel der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen AusländerInnen (UMAs) werden diese Spannungen exemplarisch sichtbar und erlauben eine vertiefte Auseinandersetzung mit Anforderungen an eine professionelle Haltung in der stationären Jugendhilfe. Die Arbeit geht der Frage nach, wie Partizipation in stationären Settings unter den Bedingungen des professionellen Spannungsfelds zwischen Hilfe, Kontrolle und Beteiligung umgesetzt werden kann, insbesondere im Kontext der Arbeit mit UMAs.
Zunächst werden die theoretischen und rechtlichen Grundlagen von Partizipation beleuchtet und in das professionelle Selbstverständnis Sozialer Arbeit eingeordnet. Darauf folgt die Auseinandersetzung mit zentralen Spannungsfeldern wie Nähe und Distanz, Machtverhältnissen und dem Triplemandat. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Herausforderungen in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern. Abschließend werden die Ergebnisse reflektiert und Perspektiven für Praxis und Forschung aufgezeigt.
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- Milena Geschke (Author), 2025, Partizipation unter Spannung. Herausforderungen in der stationären Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1733232