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Neue Politische Ökonomie

Theorien und Ansätze

Titel: Neue Politische Ökonomie

Seminararbeit , 2011 , 40 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sebastian Ertelt (Autor:in), Jens Boscheinen (Autor:in)

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des wirtschaftspolitischen Seminars widmet sich diese Arbeit ausgewählten Ansätzen und Modellen der Neuen Politischen Ökonomie. In dieser Arbeit soll versucht werden die internen Prozesse und externen Verhaltensweisen von Parteien und Organisationen übersichtlich und in verständlicher Form abzubilden. Aufgrund der Weite des Themas werden die beschriebenen Inhalte bewusst stark vereinfacht und komprimiert dargestellt. Hierbei sind die unserer Meinung nach wichtigsten, aufschlussreichsten und für die Neue Politische Ökonomie richtungsweisensten Theorien und Ansichten vertreten, um dem Leser einen ersten, tieferen Einblick in die Materie zu ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang und Aufbau der Arbeit

2 Begriffsbestimmung - Neue Politische Ökonomie

3 Historische Einordnung und Entwicklung

4 Ökonomische Theorie der Demokratie

4.1 Anthony Downs

4.1.1 Analogie von Politik und Wirtschaft

4.1.2 Grundgedanken und Annahmen des Modells

4.1.3 Das Zwei- und Mehrparteiensystem

4.1.3.1 Das Zweiparteiensystem

4.1.3.2 Das Mehrparteiensystem

4.1.4 Koalitionsregierungen

4.1.5 Rationales Verhalten der Wähler

4.1.5.1 Rationales Verhalten bei vollständiger Information

4.1.5.2 Rationales Verhalten bei Ungewissheit

4.1.5.3 Informationen und deren Kosten

4.1.5.4 Möglichkeiten Informationskosten zu senken

4.1.5.5 Rationale Stimmenthaltung

4.2 Philipp Herder-Dorneich

4.2.1 Grundmodell

4.2.2 Erweitertes Modell

4.3 Kritik

5 Ökonomische Theorie der Bürokratie

5.1 Anthony Downs

5.2 William A. Niskanen

5.3 Kritik

6 Ökonomische Theorie der Interessengruppen

6.1 Mancur Olson

6.1.1 Grundgedanken und Annahmen des Modells

6.1.2 Gruppengröße

6.1.2.1 Kleine Gruppen

6.1.2.2 Große Gruppen

6.1.2.3 Mittelgroße Gruppen

6.1.3 Selektive Anreize

6.1.4 Inklusive und Exklusive Gruppen

6.2 Claus Offe

6.3 Peter Bernholz

6.4 Albert O. Hirschman

6.5 Kritik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die zentralen Theorien und Ansätze der Neuen Politischen Ökonomie (NPÖ), wobei der Fokus auf der Anwendung ökonomischer Verhaltensmodelle auf politische Prozesse liegt. Ziel ist es, das Verhalten von Parteien, Wählern, Bürokraten und Interessengruppen durch eine neoklassische Brille zu analysieren und deren Dynamiken zu erklären.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der NPÖ
  • Ökonomische Theorie der Demokratie (u.a. Anthony Downs)
  • Verhalten von Wählern unter Unsicherheit und Informationskosten
  • Ökonomische Theorie der Bürokratie und Budgetmaximierung
  • Theorie des kollektiven Handelns und Interessengruppen (Mancur Olson)

Auszug aus dem Buch

4.1.3.1 Das Zweiparteiensystem

In Abbildung 2 ist eine Skala mit gleichen Abständen von 0 bis 100 zu sehen. Anthony Downs bezieht sich in seinem Zweiparteienmodell auf Harold Hotellings Modell der räumlichen Konkurrenz, bei dem angenommen wird, dass die Skala eine Straße darstellt, auf der sich zwei homogene Einkaufsmärkte ansiedeln. Fraglich ist, an welcher Stelle der Straße sich die Märkte ansiedeln, um möglichst viele Kunden für sich zu gewinnen. In der Ausgangsposition mit einer 100 Meter langen Straße positionieren sich die beiden Märkte an den Punkten 25 (Markt A) und 75 (Markt B). Angenommen Markt A bewegt sich in Richtung der Mitte (50), so muss sich Markt B zwangsläufig ebenfalls auf die Mitte zubewegen, um gegenüber Markt A keine Kunden zu verlieren. Würde er dies nicht tun, würde sich der Mittelpunkt zwischen Markt A und B nach rechts auf der Straße verschieben, wodurch Markt A auf Kosten von Markt B Kunden gewinnen würde.

Da beide Märkte versuchen ihre Kundenquote zu erhöhen, werden sie sich permanent weiter auf den Mittelpunkt der Straße zu bewegen, bis am Ende beide Märkte nebeneinander am Mittelpunkt der Straße platziert sind.21

Downs überträgt das wirtschaftliche Modell der beiden Märkte auf die Politik. In diesem Fall ist die Skala keine Straße, sondern das politische Parteienspektrum von links nach rechts. Genau wie Hotelling kommt auch Downs zu dem Ergebnis, dass sich beide Parteien – vorausgesetzt die Wählerschaft ist normalverteilt – gen Mitte bewegen und einander angleichen. Sie versuchen hierdurch ihre Wählerstimmen zu maximieren. Mögliche Verluste an den Rändern werden, bedingt durch die Normalverteilung, durch die Vielzahl der Wähler im Bereich der Mitte kompensiert. (Siehe Abb. 3)

In Abbildung 4 ist die Wählerschaft nicht normalverteilt, sondern zum größten Teil am linken und rechten Rand des Spektrums anzutreffen. Hier würde es für die Parteien keinen Sinn ergeben sich auf die Mitte zuzubewegen, da sie sonst zu viele extreme Wähler am Rand verlieren würden.

Wie an den gezeigten Beispielen deutlich wird, hängt das Verhalten der politischen Parteien stark von der Verteilung der Wähler ab.22

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die wesentlichen Modelle der Neuen Politischen Ökonomie (NPÖ) vereinfacht darzustellen und in den Kontext politischer Prozesse einzuordnen.

2 Begriffsbestimmung - Neue Politische Ökonomie: Hier wird die NPÖ als neoklassische Erweiterung der ökonomischen Analyse auf politische Fragestellungen definiert, basierend auf dem homo oeconomicus.

3 Historische Einordnung und Entwicklung: Dieses Kapitel vergleicht direkte und indirekte Demokratiemodelle und diskutiert die prinzipiellen Probleme der Repräsentation und der Interessenaggregierung.

4 Ökonomische Theorie der Demokratie: Der Abschnitt erläutert die Analogie zwischen politischem und wirtschaftlichem Markt, wobei Parteien und Wähler als Nutzenmaximierer modelliert werden.

5 Ökonomische Theorie der Bürokratie: Hier werden die Verhaltensweisen von Bürokraten untersucht, insbesondere unter dem Aspekt der Budgetmaximierung und der internen Organisationsstruktur.

6 Ökonomische Theorie der Interessengruppen: Das Kapitel befasst sich mit der Logik des kollektiven Handelns und erklärt, warum sich Gruppen organisieren, welche Rolle Gruppengröße spielt und wie Anreizstrukturen wirken.

Schlüsselwörter

Neue Politische Ökonomie, Rational Choice, Public Choice, Homo oeconomicus, Demokratie, Anthony Downs, Parteienwettbewerb, Bürokratie, Budgetmaximierung, Kollektive Güter, Interessengruppen, Mancur Olson, Trittbrettfahrer, Selektive Anreize, Institutionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Neuen Politischen Ökonomie (NPÖ), die ökonomische Prinzipien auf nicht-wirtschaftliche Bereiche wie Politik, Demokratie, Bürokratie und Interessengruppen anwendet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie der Demokratie, der Analyse bürokratischer Entscheidungsstrukturen und der Logik des kollektiven Handelns in Verbänden und Interessengruppen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, interne Prozesse und externes Verhalten von Parteien, Bürokraten und Organisationen in verständlicher Form mithilfe ökonomischer Modelle zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt vorwiegend die Modellbildung der neoklassischen ökonomischen Theorie, insbesondere den methodologischen Individualismus und die Annahme der Eigennutzmaximierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Wahlverhalten und Parteienwettbewerb (Downs), das Verhalten von Bürokraten (Downs/Niskanen) sowie die Bildung von Interessengruppen (Olson) samt Kritik an diesen Ansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Rational Choice, Stimmenmaximierung, Trittbrettfahrerproblem, Kollektivgüter und Politische Ökonomie.

Wie unterscheidet sich die Theorie von Anthony Downs von der von Mancur Olson?

Während Downs den Fokus auf das Verhalten von Politikern und Wählern im Wettbewerb um Stimmen legt, konzentriert sich Olson auf die Schwierigkeiten, die bei der Organisation von Individuen zur kollektiven Erstellung von Gütern entstehen.

Was besagt das sogenannte "Olson-Dilemma"?

Das Olson-Dilemma beschreibt das Problem, dass je größer eine Gruppe ist, desto schwieriger wird es, die Mitglieder zur Mitwirkung an der Bereitstellung von Kollektivgütern zu motivieren, da das Trittbrettfahren rational erscheint.

Warum wird das Verhalten von Bürokraten als problematisch angesehen?

Aus Sicht der NPÖ streben Bürokraten primär nach einer Maximierung ihres Budgets und ihres Machteinflusses, was oft zu einer Ineffizienz führt, die nicht der tatsächlichen gesellschaftlichen Nachfrage entspricht.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neue Politische Ökonomie
Untertitel
Theorien und Ansätze
Hochschule
Hochschule Pforzheim
Note
1,0
Autoren
Sebastian Ertelt (Autor:in), Jens Boscheinen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
40
Katalognummer
V173319
ISBN (eBook)
9783640934645
ISBN (Buch)
9783640934904
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neue politische theorien ansätze Anthony Downs Herder-Dorneich Joseph Schumpeter Mancur Olson Gruppentheorie Politische Theorie der Demokratie kollektives Handeln Kollektivgut Parteiendifferential Medianwähler Rousseau Seleketive Anreize Gruppen Bürokratie free-rider trittbrettfahrer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Ertelt (Autor:in), Jens Boscheinen (Autor:in), 2011, Neue Politische Ökonomie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173319
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Leseprobe aus  40  Seiten
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