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The narratives on the Haitian Revolution

Historiography as a product of socialization and contemporary perception

Titel: The narratives on the Haitian Revolution

Hausarbeit , 2011 , 18 Seiten

Autor:in: Christoph Blepp (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

History, that is being taught in schools is a fact to us. As kids, we sit in our classrooms and know that everything we read and learn is a simple fact that happened some thousand, hundred or ten years ago. As part of our basic education, it socializes us and shapes us in how we perceive and analyze events, occasions, theories and ideas. On this basis, we then start our higher education and try to learn, analyze and create on the next level. We use the scientific and academic tools in the way we were socialized. Although everybody claims to be objective, one has to realize, that this is a very high set goal to achieve, if it is even achievable. Our moral, our ethics, our believes and our education always help us shape our ideas.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Introduction

2. Literature review

3. Methodology / Silencing the Past

4. Historiography on Haiti

4.1. The Haitian Revolution

4.2. Narratives on the Haitian Revolution

4.2.1. Revolutions, Rebellions and Insurrections

4.2.2. Inferiority meets luck?

5. Conclusion

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die historiographische Darstellung der Haitianischen Revolution im 20. Jahrhundert unter Anwendung des Konzepts der "Geschichtsschreibung als Machtausübung" von Michel-Rolph Trouillot. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch spezifische Wortwahl und narratives Framing ein Bild der haitianischen Unterlegenheit gegenüber westlichen Werten konstruiert wurde, anstatt die revolutionäre Bedeutung angemessen zu würdigen.

  • Analyse der semantischen Gestaltung historischer Narrative
  • Anwendung des Konzepts "Silencing the Past" auf die haitianische Geschichte
  • Kritische Hinterfragung der Begriffe "Revolution", "Rebellion" und "Insurrection"
  • Einfluss von Sozialisation und ideologischer Voreingenommenheit auf Historiker
  • Untersuchung der Wahrnehmung Haitis als angeblich "gescheiterter Staat"

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Revolutions, Rebellions and Insurrections

The distinction between the terms revolution, rebellion and insurrection is an important one, if a view on narratives about the Haitian Revolution should is to be done. A revolution is „a forcible overthrow of government or social order in favor of a new system.“9, while a rebellion is considered „an act of violent or open resistance to an established government or ruler.“10 So it is not bold to say that by using the term rebellion in favor of revolution, one assumes that the established government is legitimized, whereas in the context of a revolution it is not. The term insurrection is used for „a violent uprising against an authority or government.“11 This is even more severe than the term rebellion. An insurrection has no agenda, besides to overthrow the ruler.

In the book Haiti - The black republic from Selden Rodman it is exactly the latter terminology that is being used by the author. Rodman, who wrote the book in 1954, describes the Haitian Revolution as an „insurrection“ of „negro slaves“.12 The Afro-Trinidadian social theorist C.L.R. James, who wrote a remarkable book on the Haitian Revolution with the name The Black Jacobins in 1938 (published in 1963), provided a very objective insight on the matter, especially for the given timeframe. Still, he uses the terminology that seemed suitable for him, in the way he got socialized and how he got educated.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Introduction: Die Einleitung thematisiert die Konstruktion von Geschichte durch die Sieger und führt in die Fragestellung ein, ob die Haitianische Revolution durch einseitige Narrative systematisch abgewertet wurde.

2. Literature review: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über das bestehende Schrifttum zur Haitianischen Revolution, von frühen optimistischen Berichten bis hin zu den kritischen Werken des späten 20. Jahrhunderts.

3. Methodology / Silencing the Past: Es wird das theoretische Konzept von Michel-Rolph Trouillot erläutert, das erklärt, wie Historiker durch Quellenauswahl und Erzählweise bewusst oder unbewusst Teile der Vergangenheit zum Schweigen bringen.

4. Historiography on Haiti: Das Hauptkapitel liefert zunächst einen historischen Abriss der Ereignisse und analysiert anschließend die semantischen Muster in der Geschichtsschreibung, insbesondere die Verwendung wertender Begriffe und das Bild westlicher Überlegenheit.

5. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass die Hypothese einer durch Überlegenheitsdenken geprägten Historiographie weitgehend bestätigt werden kann, betont jedoch den positiven Wandel in der jüngeren Forschung.

Schlüsselwörter

Haitianische Revolution, Historiographie, Silencing the Past, Michel-Rolph Trouillot, Postkolonialismus, Narrative, Revolution, Rebellion, Insurrection, Saint Domingue, Toussaint L'Ouverture, Historische Semantik, Soziale Konstruktion, Machtverhältnisse, Westliche Überlegenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Historiker im 20. Jahrhundert über die Haitianische Revolution geschrieben haben und inwieweit diese Erzählungen von westlichen Vorurteilen und einer eurozentrischen Sichtweise geprägt waren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die historiographische Analyse, der Einfluss der Sozialisation von Historikern auf ihre Forschung sowie die Frage, wie durch Sprache Geschichte aktiv "produziert" wird.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwieweit die Historiographie der Haitianischen Revolution auf der Annahme einer westlichen Überlegenheit und haitianischen Unterlegenheit basiert und ob die Vergangenheit durch die Wahl der Begriffe "zum Schweigen gebracht" wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt das Konzept "Silencing the Past" von Michel-Rolph Trouillot als methodisches Werkzeug, um die semantische Analyse historischer Literatur durchzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Überblick über Saint Domingue sowie eine kritische Untersuchung der Fachliteratur, wobei insbesondere die Verwendung von Begriffen wie "Revolution", "Rebellion" und "Insurrection" analysiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen neben der Haitianischen Revolution vor allem Historiographie, Silencing the Past, Postkolonialismus sowie die Analyse von Machtstrukturen in der historischen Erzählung.

Inwieweit spielt das Konzept der "Sozialisation" für die Autoren eine Rolle?

Die Arbeit argumentiert, dass Historiker keine neutralen Beobachter sind, sondern ihre Darstellungen stets durch ihre eigene Ausbildung, ihre ethischen Überzeugungen und den Zeitgeist ihres jeweiligen Umfeldes beeinflusst werden.

Wird die Bedeutung von Toussaint L'Ouverture in der Forschung gewürdigt?

Ja, die Arbeit stellt fest, dass Toussaint L'Ouverture in vielen Werken zwar zentral ist, die Darstellung jedoch oft problematisch bleibt, da er häufig als Ausnahmeerscheinung mit "weißen Qualitäten" beschrieben wird, was die generelle Abwertung Haitis unterschwellig verstärkt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
The narratives on the Haitian Revolution
Untertitel
Historiography as a product of socialization and contemporary perception
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Autor
Christoph Blepp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V173268
ISBN (Buch)
9783640934966
ISBN (eBook)
9783640934997
Sprache
Deutsch
Schlagworte
haitian revolution historiography
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Blepp (Autor:in), 2011, The narratives on the Haitian Revolution, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173268
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Leseprobe aus  18  Seiten
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