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Jugend und Medien - Kindheit und Kindheitsforschung in Deutschland

Titel: Jugend und Medien - Kindheit und Kindheitsforschung in Deutschland

Hausarbeit , 2007 , 19 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Maria Reichmann (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aus der Einleitung: In unserer heutigen Zeit gibt es eine Vielzahl an Medien, die den Heranwachsenden zugänglich sind. Die Furcht, dass sie dadurch überfordert sein könnten, ist die Furcht der Erwachsenen davor, dass ihre Einflüsse geringer werden könnten. Doch „über Massenmedien, insbesondere Radio, Fernsehen und Internet, können sich Jugendliche heute manchmal virtuoser als ihre Eltern Informationen und Impulse für Freizeitgestaltung und damit für ihre Persönlichkeitsentwicklung holen.“ Dies kann zwar in Konkurrenz zu den Einflüssen des Elternhauses und der Schule stehen – muss es aber nicht zwingend. Auch hier zeigt sich, dass die soziale Herkunft den Ausschlag für das gesamte Freizeitverhalten gibt. Sie sorgt beispielsweise bei den Jugendlichen aus gut situierten Familien vorwiegend für eine Verstärkung der Impulse aus dem Elternhaus. „Jugendliche aus den oberen sozialen Schichten beschäftigen sich in ihrer Freizeit besonders häufig mit Lesen, mit kreativen oder künstlerischen Aktivitäten und pflegen ihre sozialen Kontakte: wir haben diese Gruppe als »kreative Freizeitelite« bezeichnet.“ Bei den Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien allerdings hat das „Flüchten“ in die Gleichaltrigengruppe mit ihrer charakteristischen Freizeitkultur eine andere Bedeutung. Speziell männliche Jugendliche aus der Unterschicht bilden die Gruppe der Technikfreaks, die ihre Freizeit primär mit Computerspielen und Fernsehen verbringen. Vereinigt sich dies mit einer Abwendung von Schule und Berufsausbildung, liegt ein riskantes Abrücken von gesellschaftlichen Konditionen vor.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der aktuelle Stand

3 Funktionen von Medien

4 Die Bedeutung der Musik bei Jugendlichen

4.1 Musikmedien und mediale Musikaktivitäten

4.2 Nichtmediale Freizeitaktivitäten

4.3 Funktion von Musik - Identitätsfindung und Sinnstiftung

5 Abschließendes

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle von Medien im Leben Jugendlicher und fokussiert dabei insbesondere auf die Bedeutung und Funktionen von Musik in der Adoleszenz. Es wird analysiert, wie Jugendliche Medien nutzen, wie sich dieser Umgang im Laufe des Älterwerdens verändert und welche Rolle soziale Herkunft sowie die Suche nach Identität dabei spielen.

  • Historische Entwicklung der Medienlandschaft in Deutschland
  • Einfluss der sozialen Herkunft auf das Freizeit- und Medienverhalten
  • Multifunktionale Nutzung von Medien und Musik durch Jugendliche
  • Musik als Instrument der Identitätsfindung und sozialen Abgrenzung
  • Notwendigkeit einer zeitgemäßen Medienkompetenz in Bildungseinrichtungen

Auszug aus dem Buch

4.3 Funktion von Musik - Identitätsfindung und Sinnstiftung

Die Lebensphase des Jugendalters ist eine Zeit, die vermehrt mit Konflikten und der Suche nach der eigenen Identität einhergeht. Man versucht durch immer neue Experimente einen Weg zu suchen, auf dem man sich in bester Weise selbst ausdrücken und bestätigen kann. Über Musik und Mode ausdifferenzierte Jugendstile eröffnen so zum Beispiel den Jugendlichen besonders heute viele Räume des Experimentierens.

„Als Kristallisationspunkt fungiert Musik [...] zunächst als indentitätsstiftendes Distinktionsmedium im Jugendalter [...].“ So fungieren Musikpräferenz und Musikgeschmack – als psychologische Konstrukte – die Musikrichtungen voneinander zu differenzieren suchen und somit „die Funktion der Herstellung einer positiven Distinktheit von anderen haben“. Indem also die Musik anderer abgewertet und die eigene Musik aufgewertet wird, vollzieht sich zugleich eine Aufwertung des Selbstbildes.

Situativ und häufig abhängig von emotionalen Befindlichkeiten der Jugendlichen, ändern sich auch deren musikalische Präferenzen. Man kann hier zwischen stimmungskongruenter Musik – man hört laute und/oder aggressive Musik, wenn man wütend ist – und stimmungskompensierender Musik – man hört ruhige Musik, wenn man wütend ist – unterscheiden. Musik kann sowohl eine entspannende Funktion, als auch eine „Weck-Funktion“ innehaben. Musik verstärkt oder kompensiert die Stimmungen Jugendlicher – egal, ob sie als bewusst wahrgenommene Unterhaltungsmusik oder als Hintergrundmusik dient.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung gibt einen historischen Abriss der Medienentwicklung in Deutschland und skizziert die Fragestellung bezüglich der heutigen Medienbedeutung für Jugendliche.

2 Der aktuelle Stand: Dieses Kapitel erläutert den Einfluss der sozialen Herkunft auf das Freizeitverhalten und zeigt auf, dass Jugendliche Medien unterschiedlich nutzen, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

3 Funktionen von Medien: Es wird die Vielschichtigkeit der Mediennutzung analysiert, wobei Medien nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch als soziale Kommunikationsmittel und Begleiter durch verschiedene Lebensphasen dienen.

4 Die Bedeutung der Musik bei Jugendlichen: Das Hauptkapitel untersucht Musik als zentrales Identitätsmerkmal und beleuchtet sowohl die mediale Ausstattung als auch die psychologischen und sozialen Funktionen von Musik.

4.1 Musikmedien und mediale Musikaktivitäten: Dieses Unterkapitel belegt anhand von Statistiken den hohen Stellenwert und die Verfügbarkeit von Unterhaltungselektronik bei Jugendlichen.

4.2 Nichtmediale Freizeitaktivitäten: Hier wird aufgezeigt, dass neben der Mediennutzung soziale Interaktionen wie das Treffen von Freunden und der Besuch von Diskotheken eine essenzielle Rolle spielen.

4.3 Funktion von Musik - Identitätsfindung und Sinnstiftung: Dieses Kapitel vertieft die Bedeutung von Musik als Mittel zur Stimmungsregulation, Distinktion und zur Festigung des Selbstbildes in der Adoleszenz.

5 Abschließendes: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für Eltern und Lehrende, Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation bei Jugendlichen aktiv zu fördern.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Mediennutzung, Musik, Identitätsfindung, Freizeitverhalten, Medienkompetenz, Adoleszenz, Sozialisation, Distinktion, Musikpräferenz, Stimmungskanalisierung, Peergroup, Medienbiographie, Alltagsästhetik, Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Medienumgang Jugendlicher in der heutigen Zeit und untersucht, welche spezifische Rolle Musik in diesem Kontext für die Entwicklung junger Menschen spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die historische Medienentwicklung, den Einfluss sozialer Schichten auf das Freizeitverhalten, die multifunktionale Nutzung von Medien und die psychologische Bedeutung von Musik für Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der Medien – insbesondere Musik – als Werkzeug zur Identitätsfindung und als Mittel zur Kanalisierung von Emotionen während der Adoleszenz herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung bestehender Jugend- und Medienstudien sowie der Analyse statistischer Daten zur Mediennutzung und Geräteausstattung von Jugendlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Medienfunktionen, die empirische Betrachtung des Gerätebesitzes sowie eine tiefgehende Analyse der Funktionen von Musik, unterteilt in mediale Aktivitäten, nichtmediale Freizeitgestaltung und identitätsstiftende Aspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Medienkompetenz, Identitätsfindung, Adoleszenz, Musikpräferenz und soziale Distinktion.

Warum spielt die soziale Herkunft bei der Mediennutzung eine Rolle?

Die soziale Herkunft prägt das gesamte Freizeitverhalten: Während Jugendliche aus gehobenen Schichten oft kreative oder bildungsorientierte Freizeitangebote nutzen, ist bei Jugendlichen aus benachteiligten Schichten oft eine stärkere Flucht in die Peergroup und eine technikorientierte Mediennutzung feststellbar.

Welche Rolle spielt die Diskothek für die musikalische Sozialisation?

Die Diskothek fungiert als zentraler Ort der Musiksozialisation, an dem nicht nur ein musikalischer Mainstream festgelegt wird, sondern Jugendliche auch neue Trends und Identifikationsmöglichkeiten erfahren.

Warum fordern Sie eine Aktualisierung der schulischen Lerninhalte?

Da viele Jugendliche ihre eigene Lebenswelt und Interessen in der klassischen Musik, die oft im Unterricht dominiert, nicht wiederfinden, ist eine Aktualisierung notwendig, um die Motivation zu steigern und Medienkompetenz praxisnah zu vermitteln.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jugend und Medien - Kindheit und Kindheitsforschung in Deutschland
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Pädagogik)
Veranstaltung
Seminar: Kindheit und Kindheitsforschung in Deutschland
Note
1,2
Autor
Maria Reichmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
19
Katalognummer
V173089
ISBN (Buch)
9783640935239
ISBN (eBook)
9783640935253
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugend Medien Jugend und Medien Mediengebrauch bei Jugendlichen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Reichmann (Autor:in), 2007, Jugend und Medien - Kindheit und Kindheitsforschung in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173089
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Leseprobe aus  19  Seiten
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