Ich habe mich in meiner Seminararbeit mit der ökonomischen Sicht des Kaufhaus Tyrol befasst und diese kritisiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Die Revitalisierung der Maria-Theresien-Straße und das Kaufhaus Tyrol
2. Ökonomische und soziale Auswirkungen des Kaufhaus Tyrol
2.1 Besucherzahlen und wirtschaftliche Bedeutung
2.2 Kritik an der städtebaulichen Integration und Funktionalität
2.3 Arbeitsmarkt und Beschäftigungseffekte
3. Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht das Kaufhaus Tyrol in Innsbruck hinsichtlich seiner ökonomischen Erfolge sowie der damit verbundenen städtebaulichen und sozialen Auswirkungen auf die Maria-Theresien-Straße und deren Besucher.
- Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung und Besucherfrequenz des Kaufhauses.
- Kritische Beleuchtung der architektonischen Einpassung in das Stadtbild.
- Untersuchung funktionaler Mängel und deren Einfluss auf das Nutzererlebnis.
- Hinterfragung der tatsächlichen Beschäftigungseffekte für den regionalen Arbeitsmarkt.
Auszug aus dem Buch
Die Revitalisierung der Maria-Theresien-Straße und das Kaufhaus Tyrol
Die Revitalisierung der Maria-Theresien-Straße bei gleichzeitiger Neuerrichtung des Gebäudes, brachte bereits vor dessen Bau unzählige Diskussionen mit sich. (Vgl. Schreyer, 2010) Das Kaufhaus Tyrol liegt im Herzen Innsbrucks und befindet sich mitten in der renovierten Fußgängerzone in der Maria-Theresien-Straße. (Vgl. Kaufhaus-Tyrol) Dadurch, dass die Straßenbahn vor kurzer Zeit extra in diese Umgebung umgeleitet wurde, ist es für TouristInnen leicht zugänglich. Das Kaufhaus Tyrol ist ein vom Zeitgeist dominiertes Warenhaus, eine dem Konsum dienende Attraktion geworden und wirtschaftlich steht es auf gesunden Beinen. Desweiteren ist es besonders platz- und flächensparend.
Die Errichtung des Kaufhauses kostete insgesamt 155 Millionen Euro. Täglich kommen rund Achtzehntausend Besucher zum Shoppen ins Kaufhaus Tyrol, bei schlechtem Wetter sogar noch mehr. Auch die Mieter sind laut Umfragen sehr zufrieden und nur ein bis zwei Shops konnten bisher keinen großen Umsatz erreichen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Revitalisierung der Maria-Theresien-Straße und das Kaufhaus Tyrol: Dieses Kapitel führt in die Entstehung des Kaufhaus Tyrol im Kontext der städtebaulichen Neugestaltung der Innsbrucker Fußgängerzone ein.
2. Ökonomische und soziale Auswirkungen des Kaufhaus Tyrol: Hier werden die wirtschaftlichen Erfolge, wie Besucherzahlen und Umsatz, den kritischen Aspekten der Infrastruktur und der sozialen Verträglichkeit gegenübergestellt.
3. Fazit: Das Kapitel fasst die Bedeutung des Kaufhauses als ökonomisches Erfolgsprojekt zusammen, weist jedoch auf bestehende "Kinderkrankheiten" hin.
Schlüsselwörter
Kaufhaus Tyrol, Innsbruck, Maria-Theresien-Straße, Revitalisierung, Konsumraum, Stadtentwicklung, Wirtschaftlichkeit, Besucherzahlen, Einzelhandel, Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Urbanität, Shopping, Standortqualität, Kundenkritik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen und sozialen Analyse des Kaufhaus Tyrol in Innsbruck nach dessen Neuerrichtung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, den Auswirkungen auf das Stadtbild und den operativen Herausforderungen für Kunden und Mitarbeiter.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, das "funktionierende Konzept" des Kaufhauses kritisch zu hinterfragen und die Diskrepanz zwischen wirtschaftlichem Erfolg und praktischen Mängeln aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Untersuchung stützt sich auf eine Literaturanalyse und die Auswertung bestehender Medienberichte sowie Umfragedaten aus dem Jahr 2010.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich den Besucherzahlen, der Kritik an der architektonischen Gestaltung und der infrastrukturellen Funktionalität wie Aufzügen und Raumnutzung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Standortentwicklung, Konsumraum, Stadtgestaltung und ökonomische Arbeitsmarkteffekte charakterisiert.
Welche spezifischen Probleme werden bei der Infrastruktur des Kaufhauses genannt?
Kritisiert werden insbesondere die unzureichenden Aufzugskapazitäten, die Lage der Toiletten, Geruchsbelästigungen durch Gastronomiebetriebe und architektonische Mängel wie wellige Böden.
Wie bewertet die Autorin den Einfluss auf den Arbeitsmarkt?
Die Autorin relativiert die auf der Homepage beworbenen 700 neuen Arbeitsplätze, indem sie darauf hinweist, dass viele Stellen durch die Verlagerung bestehender Geschäfte entstanden sind.
- Quote paper
- Manuela Aberger (Author), 2010, Das neue Kaufhaus Tyrol aus ökonomischer Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172967