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Die Apella - Eine Institution in Politik und Gesellschaft

Die Volksversammlung Spartas

Titel: Die Apella - Eine Institution in Politik und Gesellschaft

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 20 Seiten

Autor:in: Sebastian Saalbach (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Sparta stellte neben Athen die Großmacht im antiken Griechenland dar, ist aber weit mehr zum Mythos geworden hinsichtlich seiner militärischen Erfolge und des staatlichen Aufbaus. Eine der wesentlichen politischen Institutionen der Polis Sparta ist die Volksversammlung. Anhand der überlieferten Informationen soll versucht werden, die Rolle der Volksversammlung in der spartanischen Politik darzustellen. Welche Personen waren Angehörige der Versammlung, wer gehörte zum Volk? Wie und worüber wurden Abstimmungen getroffen? Ebenso soll gezeigt werden wie die Apella in den spartanischen Staat eingebettet war, welche formalen und welche faktischen Kompetenzen sie aufwies.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ursprünge der staatlichen Organisation

3. Die Überlieferung

4. Die Volksversammlung

4. a) Die Mitglieder und der Versammlungsort

4. b) Die Apella im spartanischen Kosmos

4. c) Das Abstimmungsverfahren

4. d) Zu Entscheidungen und Kompetenzen

5. Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Funktion, Rolle und institutionelle Einbettung der Apella, der Volksversammlung des antiken Sparta, innerhalb des spartanischen Staates und dessen gesellschaftlicher Ordnung. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Apella tatsächlich politische Entscheidungsbefugnisse besaß oder ob sie primär als Instrument zur Legitimation der politischen Führung fungierte.

  • Historische Herleitung und Institutionalisierung der Volksversammlung
  • Die sozio-ökonomische Zusammensetzung der Bürgerschaft (Spartiaten)
  • Die Rolle der Apella im Machtgefüge von Königtum, Gerusia und Ephorat
  • Methoden und Charakteristika des spartanischen Abstimmungsverfahrens
  • Analyse der tatsächlichen Kompetenzen und Grenzen des politischen Einflusses

Auszug aus dem Buch

4. c) Das Abstimmungsverfahren

Ein Element aus den vorstaatlichen Verhältnissen ist nicht nur das Fehlen von Initiativrechten der Volksversammlung, sondern auch das Verfahren der Entscheidungsfindung innerhalb. Die Akklamation ist ein Abstimmungsmodus wie er im früharchaischen Griechenland üblich war. Auch in Athen stimmte man zunächst per Zuruf ab. Abstimmungsformen, die sich im Laufe der Zeit in Athen einbürgerten, wie die Psephophoria (Abstimmung mit Stimmsteinen) bei den Heliaia (den Volksgerichten), die allgemein übliche Abstimmung durch Handzeichen (sog. Cheirotonia) oder durch einen Ostrakismos wurden in Sparta jedoch nicht eingeführt.

Aristoteles bringt in seiner Schrift zur spartanischen Staatsverfassung seine Meinung zum Akklamationsverfahren deutlich zum Ausdruck: „Weiterhin ist aber auch die Wahl, die sie für die Geronten veranstalten, im Hinblick auf die Entscheidung kindisch…“. Das gleiche gilt für die Wahl der Ephoren. Ob nun kindisch oder nicht scheint es den teilhabenden Spartiaten jederzeit seinen Zweck erfüllt zu haben. Die nach heutigen Verhältnissen notwendige exakte Auszählung war bei der Abstimmung durch Zuruf überhaupt nicht möglich, anders bei den oben genannten Verfahren wie sie in Athen üblich waren. Dass auf genaue Auswertung von Abstimmungen kein Wert gelegt wurde, machte eine Abschaffung der Akklamation als Verfahren unnötig und erklärt sich aus der spartanischen Gesellschaft. Die Bürgerschaft soll nicht durch Abstimmungen polarisiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung Spartas als antike Großmacht heraus und definiert die Apella als zentrale politische Institution, deren Rolle und Funktionsweise innerhalb der Polis untersucht werden soll.

2. Die Ursprünge der staatlichen Organisation: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der Institutionalisierung im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr., der unter dem Einfluss militärischer Bedrohung zur Entstehung fester staatlicher Organe führte.

3. Die Überlieferung: Hier werden die antiken Quellen wie Xenophon, Aristoteles und Plutarch kritisch beleuchtet, wobei deren spezifische Motive und das oft lückenhafte Wissen über die Apella analysiert werden.

4. Die Volksversammlung: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Zusammensetzung der Mitglieder, die Einbettung in das politische System, die Akklamationsverfahren sowie die tatsächlichen Kompetenzen des Gremiums.

5. Ergebnisse: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Apella eine wichtige ideelle Funktion hatte, politisch jedoch stark von der Führungselite abhängig war.

Schlüsselwörter

Sparta, Apella, Volksversammlung, Spartiaten, homoioi, Gerusia, Ephorat, Akklamation, Große Rhetra, Lykurg, Politische Institutionen, Antike, Staatsverfassung, Hoplitenstaat, Polis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Apella, der Volksversammlung im antiken Sparta, und untersucht deren Platz innerhalb der spartanischen Politik und Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die historische Genese der spartanischen Verfassung, die soziologische Zusammensetzung der Bürgerschaft, das Abstimmungsverfahren sowie das Machtverhältnis zwischen der Volksversammlung und den führenden Organen (Könige, Gerusia, Ephoren).

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche Funktionen die Apella ausübte, wer teilnahmeberechtigt war, wie Abstimmungen vollzogen wurden und ob das Gremium tatsächliche politische Eigenmacht besaß.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine quellenkritische Analyse durch, indem er antike Autoren (wie Thukydides, Xenophon, Aristoteles) mit moderner wissenschaftlicher Literatur vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Mitgliederstruktur, die Einbindung der Apella in den spartanischen Kosmos, die Techniken der Akklamation sowie konkrete Beispiele für Entscheidungsfindungen und Kompetenzbereiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Sparta, Apella, Spartiaten, homoioi, Gerusia, Ephorat, Akklamation und Verfassung.

Warum wurde die Akklamation in Sparta beibehalten?

Das Abstimmungsverfahren per Zuruf wurde beibehalten, da es den Konsensgedanken der spartanischen Gesellschaft unterstützte und eine Polarisierung der Bürgerschaft durch exakte Auszählungen vermied.

Welche Rolle spielt der sogenannte „Zusatz“ zur Rhetra?

Der Zusatz diente als rechtliche Absicherung der politischen Führung (Könige und Geronten), um Entscheidungen der Volksversammlung, die als staatsgefährdend betrachtet wurden, aufheben zu können.

Welchen Einfluss hatten fremde Gesandte auf die Apella?

Fremde Gesandte konnten durch Rederecht in der Apella das Meinungsbild der Bürger direkt beeinflussen, was in Einzelfällen dazu führte, dass die Volksversammlung gegen die Vorberatungen der Führung entschied.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Apella - Eine Institution in Politik und Gesellschaft
Untertitel
Die Volksversammlung Spartas
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
HS Sparta
Autor
Sebastian Saalbach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
20
Katalognummer
V172847
ISBN (eBook)
9783640928965
ISBN (Buch)
9783640929085
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sparta Apella Ekklesia Volksversammlung Tyrtaios Rhetra Thukydides Herodot Xenophon Athen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Saalbach (Autor:in), 2005, Die Apella - Eine Institution in Politik und Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172847
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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