Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Alte vs. neue Rechnungslegung auf der Aktivseite der Bilanz und dessen Auswirkungen für die Unternehmen

Titel: Alte vs. neue Rechnungslegung auf der Aktivseite der Bilanz und dessen Auswirkungen für die Unternehmen

Seminararbeit , 2009 , 31 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tobias Niess (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit dem Bilanzrichtliniengesetz (BiRiLiG) 1985 ist das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) die größte Bilanzrechtsreform in Deutschland. Das übergeordnete Ziel dieser Re-form war es, das HGB an die internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) anzuglei-chen. Jedoch sollte die Bilanzierung nach der neuen Form des HGB nicht so kostenintensiv sein wie die Rechnungslegung nach den IFRS. Die Eckpfeiler des HGB bleiben erhalten, sodass die Handelsbilanz weiter als Grundlage der Ausschüttungsbemessung und der steu-erlichen Gewinnermittlung dient. Ein weiterer Grund, warum von einer kompletten Umstel-lung auf die IFRS abgesehen wurde, war die Entlastung der kleinen und mittelgroßen Unter-nehmen von der aufwendigeren und noch teureren Bilanzierung nach den IFRS. Mit dieser Reform wurde also eine eigenständige und dauerhafte Bilanzierungsgrundlage für deutsche Unternehmen geschaffen. Dennoch verändert das BilMoG die Rechnungslegung umfassend und grundlegend. Alle Gebiete der Bilanzierung sind davon betroffen. Für die Unternehmen kommen also große Herausforderungen bei der Umsetzung des BilMoG, der Bilanzierung sowie der Bilanzanalyse zu.
Die nachfolgende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. In Kapitel 2 wird zunächst „Allgemeines“ wie die historische Entwicklung des BilMoG und die Deregulierung bearbeitet. Zur Deregulie-rung findet sich im Anhang zusätzlich eine eigene kritische Untersuchung. In Kapitel 3 werden dann explizit diverse Änderungen auf der Aktivseite der Bilanz durch Gegenüberstellung von alter und neuer Rechnungslegung behandelt. Aus Platzgründen können nicht alle Ände-rungen bearbeitet werden. Deshalb findet in diesem Kapitel eine Abgrenzung statt. Nachfol-gend in Kapitel 4 werden die Auswirkungen für die Unternehmen ausgearbeitet. Der Fokus hierbei wird auf die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände und die aktive Ansetzung latenter Steuern gelegt. Im letzten Kapitel wird abschließend zusammenfassend ein Fazit aus der Modernisierung des HGB gezogen und die Frage der Vorteilhaftigkeit und Notwendigkeit geklärt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Allgemeines zum BilMoG

3 Änderungen auf der Aktivseite der Bilanz

3.1 Aktivierung derivativer Geschäfts- und Firmenwerte

3.2 Aufhebung bestimmter aktiver Rechnungsabgrenzungen

3.3 Aktive Ansetzung latenter Steuern

3.4 Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände

3.5 Bewertung von Finanzinstrumenten zum Marktwert

4 Auswirkungen für die Unternehmen

4.1 Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände

4.2 Aktive Ansetzung latenter Steuern

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die grundlegenden Änderungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) in Bezug auf die Aktivseite der Bilanz und untersucht deren spezifische Auswirkungen auf deutsche Unternehmen im Vergleich zur vorherigen Rechtslage.

  • Historische Entwicklung und Einordnung des BilMoG
  • Anpassung von Aktivierungsvorschriften (Goodwill, immaterielle Vermögensgegenstände)
  • Umstellung von Rechnungslegungskonzepten bei latenten Steuern
  • Bewertung von Finanzinstrumenten nach dem Fair-Value-Prinzip
  • Unternehmensspezifische Auswirkungen und betriebswirtschaftliche Konsequenzen

Auszug aus dem Buch

3.4 Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände

Als immaterielle Vermögensgegenstände werden Güter bezeichnet, die körperlich nicht fassbar sind. Beispielsweise Rechte, Patente und Lizenzen. Ebenso sind die immateriellen Vermögensgegenstände nicht monetär wie zum Beispiel Forderungen und Verbindlichkeiten, welche unter die finanziellen Güter fallen.

Bisher galt für die selbst erstellten – nicht entgeltlich erworbenen – immateriellen Vermögensgüter des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 HGB a.F. ein Aktivierungsverbot. Aktiviert werden durften nur entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände. Durch das BilMoG wurde dieser Paragraph modernisiert und ein Wahlrecht geschaffen. Herstellungskosten, die auf die Entwicklung mit Beginn nach dem 01.01.2010 anfallen, dürfen aktiviert werden. Jedoch können nicht alle immateriellen Vermögensgegenstände in der Bilanz angesetzt werden. Sie müssen den Tatbestand eines Vermögensgegensands erfüllen. Im Gesetz ist hierzu keine eindeutige Definition enthalten. In der maßgeblichen Literatur muss ein Vermögensgegenstand folgende Merkmale aufweisen:

• Selbstständige Verkehrsfähigkeit: Der Gegenstand muss einzeln übertragbar sein.

• Wirtschaftlicher Wert: Der Gegenstand muss für das Unternehmen einen relativ hohen wirtschaftlichen Wert haben.

• Selbstständige Bewertbarkeit: Der Gegenstand muss bezüglich seines Wertes, auch in der Zukunft, bewertbar sein.

In der Fachliteratur werden diese Merkmale für immaterielle Vermögensgegenstände als abstrakte Aktivierungsfähigkeit bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des BilMoG als größte deutsche Bilanzrechtsreform seit 1985 dar und erläutert den Gang der Untersuchung.

2 Allgemeines zum BilMoG: In diesem Kapitel werden der Entstehungsprozess des Gesetzes sowie die geänderten Schwellenwerte für die Größenklassen von Kapitalgesellschaften beschrieben.

3 Änderungen auf der Aktivseite der Bilanz: Hier werden die spezifischen gesetzlichen Anpassungen, wie die Aktivierung von Goodwill, die Behandlung latenter Steuern und die Bewertung von Finanzinstrumenten, detailliert gegenübergestellt.

4 Auswirkungen für die Unternehmen: Dieses Kapitel beleuchtet die praktischen Konsequenzen für Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf das Controlling und die Finanzierung bei selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten und latenten Steuern.

5 Fazit: Das abschließende Fazit bewertet das BilMoG als erfolgreiche Reform zur Steigerung der Informationsqualität der HGB-Bilanz bei gleichzeitiger Beibehaltung bewährter Eckpfeiler.

Schlüsselwörter

BilMoG, Rechnungslegung, HGB, Aktivseite, Geschäfts- oder Firmenwert, Immaterielle Vermögensgegenstände, Latente Steuern, Finanzinstrumente, Fair Value, Bilanzanalyse, Ansatzwahlrecht, Herstellungskosten, Kapitalerhaltungsfunktion, Bilanzrechtsmodernisierung, Handelsbilanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Veränderungen der Bilanzierung auf der Aktivseite infolge des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und deren Folgen für deutsche Unternehmen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen, der neuen Behandlung latenter Steuern und der Fair-Value-Bewertung von Finanzinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Gegenüberstellung alter und neuer Rechnungslegungsvorschriften sowie die Klärung der Auswirkungen dieser Änderungen auf die Unternehmenspraxis.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und den systematischen Vergleich der gesetzlichen Vorschriften vor und nach dem BilMoG.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert explizit die Änderungen bei Goodwill, aktiven Rechnungsabgrenzungen, latenten Steuern, selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten sowie bei Finanzinstrumenten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind BilMoG, Bilanzrechtsreform, Aktivierungsfähigkeit, latente Steuern, Fair Value und HGB-Rechnungslegung.

Warum wurde bei der Bewertung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände eine Trennung von Forschung und Entwicklung eingeführt?

Da für Forschungskosten ein Aktivierungsverbot gilt, müssen die Kosten phasenbezogen getrennt werden, um die Aktivierung der Entwicklungskosten erst ab einem bestimmten Zeitpunkt zu ermöglichen.

Welche Herausforderungen entstehen für das Controlling durch das BilMoG?

Unternehmen müssen verstärkt zusammenarbeiten, um ansetzbare Zahlen für die Bilanzierung zu generieren, was oft eine Anpassung der EDV und Kostenrechnung erfordert.

Hat das BilMoG tatsächlich die Kapitalbeschaffung für Unternehmen verbessert?

Nein, laut der Arbeit hat die Aktivierung beispielsweise bei latenten Steuern oder immateriellen Werten kaum Auswirkungen auf die Kapitalbeschaffung, da Banken diese Werte zur Bonitätsprüfung oft wieder herausrechnen.

Was besagt die 5-Jahres-Regel bei latenten Steuern auf Verlustvorträge?

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge dürfen nur aktiviert werden, wenn innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechnung mit steuerrelevanten Gewinnen wahrscheinlich ist.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alte vs. neue Rechnungslegung auf der Aktivseite der Bilanz und dessen Auswirkungen für die Unternehmen
Hochschule
Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Sigmaringen
Note
1,7
Autor
Tobias Niess (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
31
Katalognummer
V172692
ISBN (eBook)
9783640926855
ISBN (Buch)
9783640927036
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BilMoG HGB Immaterielle Vermögensgegenstände Latente Steuer Steuerlatenz Aktivseite Derivativer Firmenwert Derivatver Goodwill Aktive latente Steuer Rechnungsabgrenzungsposten Finanzinstrumente
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Niess (Autor:in), 2009, Alte vs. neue Rechnungslegung auf der Aktivseite der Bilanz und dessen Auswirkungen für die Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172692
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  31  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum