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Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland

Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura

Title: Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland

Textbook , 2011 , 152 Pages

Autor:in: Ernst Probst (Author)

Biology - Zoology

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Summary Excerpt Details

Im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 2,6 Millionen Jahren bis vor ca. 10.700 Jahren lebten im Gebiet von Deutschland etliche große Raubkatzen. Durch Funde von Knochen und Zähnen sind Löwen, Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas nachgewiesen, die zu verschiedenen Zeiten und teilweise zusammen existierten. Am größten war der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, der nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Besonders viele Reste hat man vom Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) entdeckt, der vor rund 300.000 Jahren aus dem Mosbacher Löwen hervorgegangen ist. Merklich seltener kamen offenbar Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas vor. Das Taschenbuch „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Der Mosbacher Löwe

Der Europäische Höhlenlöwe

Der Europäische Jaguar

Die Säbelzahnkatze

Die Dolchzahnkatze

Der Leopard (Panther)

Der Schnee-Leopard

Der Gepard

Der Puma

Der Autor

Zielsetzung & Themen

Dieses Buch gibt einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die verschiedenen großen Raubkatzenarten, die während des Eiszeitalters (Pleistozän) im Gebiet des heutigen Deutschlands beheimatet waren, und analysiert deren Fundgeschichte sowie biologische Merkmale.

  • Evolutionäre Einordnung und Bestimmung fossiler Raubkatzenreste
  • Die bedeutende Rolle der Fundstelle Mosbach für die Paläontologie
  • Wissenschaftliche Kontroversen zur Klassifizierung von Höhlenlöwen und Jaguaren
  • Vergleichende Analyse zwischen eiszeitlichen Arten und ihren heutigen Verwandten

Auszug aus dem Buch

Der Mosbacher Löwe

Der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) gilt als der geologisch älteste Löwe in Europa. Er trat im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 700.000 Jahren erstmals auf, wie ein Fund aus Isernia bei Molise in Italien belegt. Vor etwa 600.000 Jahren ist er aus den Mosbach-Sanden von Mosbach in Wiesbaden sowie aus den Mauerer Sanden von Mauer bei Heidelberg nachgewiesen. Mosbach war einst ein Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich und wurde später eingemeindet. Originalfunde vom Mosbacher Löwen liegen im Naturhistorischen Museum Mainz, in der Universität Mainz, im Museum Wiesbaden und im Urgeschichtlichen Museum der Gemeinde Mauer.

Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Mosbacher Löwen erfolgte 1906 durch den Mainzer Paläontologen Wilhelm von Reichenau (1847–1925). Ihm hatten Funde aus Museen in Mainz (linker Unterkieferast und eine Elle aus Mosbach), Wiesbaden (eine Elle aus Mosbach), Darmstadt (linker Unterkieferast aus Mosbach) und Frankfurt am Main (rechter Unterkieferast aus Mosbach) sowie aus der Universität Heidelberg (linker Unterkieferast und ein rechter Oberkiefer-Reißzahn aus Mauer bei Heidelberg) vorgelegen. Diese Funde verglich er mit Resten von Höhlenlöwen aus Steeden an der Lahn sowie von heutigen Löwen und Tigern.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitende Betrachtung über die Verbreitung großer Raubkatzen in Deutschland während des Pleistozäns.

Der Mosbacher Löwe: Porträt des geologisch ältesten europäischen Löwen und seiner Entdeckungsgeschichte in den Mosbach-Sanden.

Der Europäische Höhlenlöwe: Analyse der Lebensweise, Verbreitung und wissenschaftlichen Einordnung des Höhlenlöwen.

Der Europäische Jaguar: Dokumentation der Funde einer in Europa heimischen Pantherkatze und deren Abgrenzung zum Toskanischen Jaguar.

Die Säbelzahnkatze: Untersuchung der Gattung Homotherium und ihrer anatomischen Besonderheiten sowie Fundorte.

Die Dolchzahnkatze: Vorstellung der Gattung Megantereon und deren Bedeutung im Kontext der frühen Raubtierfauna.

Der Leopard (Panther): Darstellung fossiler Leopardenfunde und deren Einordnung in die Gattung Panthera.

Der Schnee-Leopard: Analyse zur (ausschließlich asiatischen) Herkunft und den spezifischen Anpassungen an den Lebensraum Hochgebirge.

Der Gepard: Untersuchung der fossilen Belege für eiszeitliche Geparde in Europa und deren physische Unterschiede zu modernen Arten.

Der Puma: Betrachtung der ältesten Puma-Fossilien und der evolutionären Entwicklung dieser Kleinkatzenart.

Der Autor: Biografische Angaben zum Verfasser Ernst Probst.

Schlüsselwörter

Eiszeitalter, Pleistozän, Paläontologie, Mosbacher Löwe, Höhlenlöwe, Europäischer Jaguar, Säbelzahnkatze, Homotherium, Dolchzahnkatze, Megantereon, Leopard, Schnee-Leopard, Gepard, Puma, Fossilien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Werk primär?

Das Buch befasst sich mit den fossilen Überresten und der Lebensweise großer Raubkatzen, die während des Eiszeitalters in Deutschland lebten.

Welche Raubkatzen werden im Detail behandelt?

Im Fokus stehen der Mosbacher Löwe, der Höhlenlöwe, der Europäische Jaguar, verschiedene Säbel- und Dolchzahnkatzen, der Leopard, der Schnee-Leopard, der Gepard und der Puma.

Was ist das zentrale Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Dokumentation und vergleichende Analyse der historischen Raubtierfauna anhand archäologischer und paläontologischer Funde.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung paläontologischer Fundbeschreibungen, morphologischer Vergleiche von Knochen und Zähnen sowie der Heranziehung genetischer Analysen (z.B. DNA-Tests).

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in artspezifische Kapitel, die jeweils durch Fossilbeschreibungen, Fundorte und die historische Einordnung untermauert werden.

Was sind die charakteristischen Merkmale der Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch die detaillierte Auflistung von deutschen Fundorten sowie die Einbindung zeitgenössischer Illustrationen und wissenschaftlicher Quellen aus.

Welche Rolle spielt die Fundstelle "Mosbach"?

Mosbach ist von zentraler Bedeutung, da dort zahlreiche bedeutende Funde, unter anderem vom Mosbacher Löwen und dem Europäischen Jaguar, gemacht wurden, die unsere Kenntnis über die eiszeitliche Fauna entscheidend geprägt haben.

Was unterscheidet den Höhlenlöwen vom heutigen Löwen?

Der Höhlenlöwe der Eiszeit war größer und massiger als heutige Löwen und besaß nach neueren Erkenntnissen (DNA-Analysen) keine direkte Verwandtschaft zu den heute lebenden Löwenpopulationen.

Warum wurde der Begriff "Säbelzahntiger" in der Wissenschaft revidiert?

Da viele dieser Raubkatzenarten (wie Homotherium) genetisch keine direkten Vorfahren der heutigen Tiger sind, hat sich in der Fachwelt die präzisere Bezeichnung "Säbelzahnkatze" durchgesetzt.

Was belegt der Fund von Löwenspuren in Bottrop-Welheim?

Dieser Fund liefert einen seltenen direkten Beleg für die Anwesenheit dieser Raubtiere in bestimmten norddeutschen Regionen während des Pleistozäns.

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Details

Title
Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland
Subtitle
Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura
Author
Ernst Probst (Author)
Publication Year
2011
Pages
152
Catalog Number
V172682
ISBN (eBook)
9783640928422
ISBN (Book)
9783640928545
Language
German
Tags
eiszeitliche raubkatzen deutschland zeichnungen shuhei tamura
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ernst Probst (Author), 2011, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172682
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