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Diskussion der Fragestellung "Zeitgeschichte ist Streitgeschichte" von Martin Sabrow am Beispiel der sog. Goldhagen-Kontroverse

Title: Diskussion der Fragestellung "Zeitgeschichte ist Streitgeschichte" von Martin Sabrow am Beispiel der sog. Goldhagen-Kontroverse

Essay , 2009 , 6 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Antje Urbank (Author)

History - Basics

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In diesem Essay wird die Aussage "Zeitgeschichte als Streitgeschichte" von Martin Sabrow am Beispiel der sogenannten Goldhagen Kontroverse diskutiert.
Martin Sabrow hat sich 2003 in seinem Werk „Zeitgeschichte als Streitgeschichte“ mit dem Thema der Zeitgeschichte und dieses als Streitgeschichte beschäftigt. In diesem Werk setzt er sich auch mit der Kontroverse über das Werk „Hitlers willige Vollstrecker – Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust“ (Englisch: Hitler´s Willing Executioners) von Daniel Jonah Goldhagen von 1996 auseinander. Es handelt zum einen von der Alleinschuld Hitlers am 3. Reich bzw. am Zweiten Weltkrieg sowie zum anderen von der Kollektivschuld der Deutschen, die alle Schichten der Gesellschaft betraf.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Goldhagen-Kontroverse und ihre Thesen

2.1 Die Rolle des „eliminatorischen Antisemitismus“

2.2 Die Frage der Kollektivschuld und Täterschaft

3. Wissenschaftliche und mediale Rezeption

3.1 Kritik an Methodik und Quellenarbeit

3.2 Die mediale Inszenierung der Debatte

4. Zeitgeschichte als Streitgeschichte

4.1 Herausforderungen der Holocaustforschung

4.2 Objektivität und Subjektivität in der Geschichtsschreibung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die von Martin Sabrow geprägte These der „Zeitgeschichte als Streitgeschichte“ anhand der hitzig geführten Goldhagen-Debatte. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Auslegungsmuster, mediale Inszenierungen und die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit den wissenschaftlichen Diskurs sowie das Geschichtsbild nachhaltig prägen.

  • Analyse des Begriffs „Zeitgeschichte als Streitgeschichte“ nach Martin Sabrow.
  • Untersuchung der zentralen Thesen Daniel Jonah Goldhagens hinsichtlich Täterschaft und Antisemitismus.
  • Evaluation der medialen Rezeption und der Kritik seitens der Fachwissenschaft.
  • Reflexion über die Anforderungen an Objektivität bei der Aufarbeitung traumatischer historischer Ereignisse.

Auszug aus dem Buch

Die Goldhagen-Kontroverse als mediale Inszenierung

Das Phänomen der Medien wirkte auch in der Goldhagen-Kontroverse. Der Streit über das Buch wurde vor allem in den Medien ausgetragen, an dem sich sowohl Publizisten als auch professionelle Historiker beteiligten. Es wirkte schon wie eine mediale Inszenierung.

Daniel Goldhagen schafft mit seinem Buch den Höhepunkt der Debatte um die NS Vergangenheit. Goldhagen traf den Nerv der Zeit. Er lag in nahezu jeder Hinsicht quer zur empirischen Holocaustforschung. Für ihn ist es eine Schande, dass so viele Millionen Menschen in Deutschland wegsahen, was dort geschah, und so sind nach seiner Auffassung doch fast alle Deutschen schuldig geworden. Er behauptet, in Deutschland gäbe es die radikalsten Antisemiten der Geschichte.

Die Mehrheit der Bevölkerung denke schlecht von den Juden. Der Holocaust und die physische Auslöschung der Juden seien ein nationales Projekt gewesen. Dieser Streit spaltet auch das Publikum und die Wissenschaft. Das Publikum ist begeistert von Goldhagens Aussagen, doch die Wissenschaft stellt sie in Frage und meint, er habe nicht gut genug recherchiert. Doch diese Debatte war nicht wissenschaftlich fruchtlos. In ihrer Konsequenz wurde dann deutlicher geforscht und dies führte zu neuen wichtigen Ergebnissen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Zeitgeschichte als Streitgeschichte und Vorstellung des Werkes von Martin Sabrow.

2. Die Goldhagen-Kontroverse und ihre Thesen: Detaillierte Betrachtung der Thesen Daniel Jonah Goldhagens zur deutschen Kollektivschuld und dem eliminatorischen Antisemitismus.

3. Wissenschaftliche und mediale Rezeption: Analyse der kontroversen Reaktionen auf Goldhagens Werk in Medien und Fachwelt sowie der Kritik an seiner methodischen Vorgehensweise.

4. Zeitgeschichte als Streitgeschichte: Abschließende Betrachtung der Anforderungen an eine objektive Geschichtsschreibung und die Rolle der Erinnerungskultur.

Schlüsselwörter

Zeitgeschichte, Streitgeschichte, Goldhagen-Kontroverse, Holocaustforschung, Eliminatorischer Antisemitismus, Kollektivschuld, NS-Vergangenheit, Erinnerungskultur, Deutsche Geschichte, Wissenschaftliche Objektivität, Mediale Inszenierung, Schuldfrage, Nationalsozialismus, Historikerstreit, Zeitzeugen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition von Zeitgeschichte als Streitgeschichte, illustriert am Beispiel der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte um Daniel Jonah Goldhagens Buch „Hitlers willige Vollstrecker“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Schuldfrage der Deutschen am Holocaust, die Rolle des Antisemitismus in der deutschen Geschichte und die Art und Weise, wie Medien und Historiker mit diesem Tabuthema umgehen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich Zeitgeschichte durch verschiedene Sichtweisen und eine wachsende Distanz zu den Ereignissen stetig als Streitgeschichte neu konstituiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Literaturstudie, um die verschiedenen Positionen der Kontroverse gegenüberzustellen und die methodische Kritik an Goldhagen aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Goldhagens Thesen zum Reservepolizeibataillon 101, die Kritik der Fachwissenschaft an seiner Recherche sowie die heftige mediale Resonanz in den Jahren nach 1996.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Zeitgeschichte, Streitgeschichte, Goldhagen-Kontroverse, Kollektivschuld und Antisemitismus.

Warum sieht Goldhagen die Deutschen als „willige Vollstrecker“?

Goldhagen argumentiert, dass die Täter aus der Mitte der Gesellschaft stammten, den Vernichtungsantisemitismus verinnerlicht hatten und ihre grausamen Taten ohne Zwang, sondern aus Überzeugung ausführten.

Welcher Aspekt wird Goldhagen von Kritikern vorgeworfen?

Kritiker werfen ihm eine einseitige Sichtweise vor, die die rassistische Komponente vernachlässigt, Widerstandsgruppen ignoriert und in der Forschungspraxis mit einer selektiven oder fehlerhaften Interpretation von Quellen arbeitet.

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Details

Title
Diskussion der Fragestellung "Zeitgeschichte ist Streitgeschichte" von Martin Sabrow am Beispiel der sog. Goldhagen-Kontroverse
College
Dresden Technical University  (Geschichte)
Course
Einführung Geschichte
Grade
2,3
Author
Antje Urbank (Author)
Publication Year
2009
Pages
6
Catalog Number
V172558
ISBN (Book)
9783640924585
ISBN (eBook)
9783640924844
Language
German
Tags
diskussion fragestellung zeitgeschichte streitgeschichte martin sabrow beispiel goldhagen-kontroverse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Urbank (Author), 2009, Diskussion der Fragestellung "Zeitgeschichte ist Streitgeschichte" von Martin Sabrow am Beispiel der sog. Goldhagen-Kontroverse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172558
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