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Entwicklungspolitik bzw. Entwicklungszusammenarbeit im Ländervergleich: Österreich und Schweiz

Titel: Entwicklungspolitik bzw. Entwicklungszusammenarbeit im Ländervergleich: Österreich und Schweiz

Seminararbeit , 2011 , 49 Seiten , Note: 2

Autor:in: Nicole Blaschitz (Autor:in)

Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Notwendigkeit und Bedeutung von Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit ist unumstritten. Ziele wie Armutsbekämpfung, Ernährung, Gesundheit, Bildung, Umweltschutz, Friedenssicherung, Menschenrechte und Demokratie, Entschuldung sowie Globalisierung stehen im Vordergrund. Motiviert durch ethisch-moralische Vorstellungen, Gewährleistung der eigenen Sicherheit, Schaffung neuer Absatzmärkte und Ressourcenquellen sowie durch die Verbreitung der Staatsform gibt es unzählige entwicklungspolitische Konzepte, Maßnahmen und Strategien. Der Vergleich zwischen Österreich und der Schweiz ist in mehrerlei Hinsicht interessant. Zum Einen hängt die Kapazität der Hilfeleistung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit von der Größe bzw. der wirtschaftlichen Kapazität des Landes ab. Österreich und die Schweiz sind größentechnisch und wirtschaftlich ähnlich. Interessant sind die geschichtliche Entwicklung der EZA sowie der strukturelle Ausbau im Land selber.

Der Fokus dieser Seminararbeit liegt auf dem Vergleich der entwicklungspolitischen Grundsätze, Ziele, Strategien und Maßnahmen Österreichs und der Schweiz. Untersucht werden sollen die regionalen und internationalen entwicklungspolitischen Konzepte beider Staaten, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser. Ebenso der Beitrag beider Länder zu den Millenniumszielen der Vereinten Nationen soll überblicksartig behandelt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung / Problemstellung

2. Begriffsbestimmung „Entwicklungspolitik“

3. Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

3.1. Geschichtlicher Hintergrund

3.2. Allgemeines

3.3. Akteure der Entwicklungspolitik

3.3.1. Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

3.3.2. Austrian Development Agency

3.3.3. Bundesministerien

3.3.4. Andere Organisationen

3.4. Entwicklungspolitische Grundsätze und Ziele

4. Inhalte Österreichischer Entwicklungszusammenarbeit

5. Entwicklungspolitik der Schweiz

5.1. Geschichtlicher Hintergrund

5.2. Allgemeines

5.3. Akteure der Entwicklungspolitik

5.3.1. Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

5.3.2. Staatssekretariat für Wirtschaft – Seco

5.3.3. Schweizerisches Arbeitshilfswerk (SAH)

5.3.4. Alliance Sud

5.3.5. Erklärung von Bern

5.3.6. Weitere Akteure

5.4. Entwicklungspolitische Grundsätze und Ziele

6. Inhalte der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit

7. Die Millenniumsziele der Vereinten Nationen

7.1. Allgemeines

7.2. Österreich und die Vereinten Nationen bzw. Österreichs Beitrag zu den Millenniumszielen

7.3. Die Schweiz und die Vereinten Nationen bzw. der Schweizer Betrag zu den Millenniumszielen

8. Resumée

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert und vergleicht die Strukturen, Grundsätze und Ziele der Entwicklungspolitik von Österreich und der Schweiz. Dabei wird insbesondere untersucht, wie beide Staaten als Kleinstaaten ihre entwicklungspolitischen Strategien organisieren und welchen Beitrag sie zur Erreichung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen leisten.

  • Vergleich der historischen Entwicklung der EZA in Österreich und der Schweiz
  • Analyse der zentralen staatlichen und privaten Akteure in beiden Ländern
  • Gegenüberstellung der entwicklungspolitischen Grundsätze und Ziele
  • Untersuchung des Beitrags beider Staaten zu den Millenniumszielen der Vereinten Nationen

Auszug aus dem Buch

3.1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUND

Mit vielen verschiedenen Möglichkeiten der Strafe oder Hilfe spielten die Alliierten, als der Zweite Weltkrieg sich dem Ende näherte. Durchsetzen konnte sich schließlich das „European Recovery Program“, auch bekannt als Marshall-Plan. Die Tatsache, dass sich die Siegermächte so eingehend um die Verlierer kümmerten und ihnen den Weg in neue wirtschaftliche und politische Stärke ermöglichten verpflichtete diese nicht nur moralisch, diesen Weg in umgekehrter Richtung ebenso zu begehen. Daraus ergab sich der Beitritt zu den Vereinten Nationen, dem Europarat, der OECD und anderen Organisationen der Zusammenarbeit. Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Entwicklungszusammenarbeit ergaben sich ebenso verschiedene Betätigungsfelder die sich von internationaler Tragweite bis in die regionalen Felder erstreckten. Ganz besonders die einsetzende Dekolonialisierung und das damit verbundene Entstehen neuer, schwacher Staaten forderte die Staaten immer mehr. Daher beschloss man in Österreich unter anderem den Verteilungsmechanismus des auslaufenden Marshall-Planes zu nutzen und die Leistungen dieses Systems den bedürftigen Staaten zu übermitteln.

In den 60er Jahren wurden einige Organisationen mit dem Ziel Entwicklungshilfe zu leisten gegründet und staatlich gefördert. Hier ist u.a. das Wiener Institut für Entwicklungsfragen, die Österreichische Forschungsstiftung für Entwicklungshilfe, das Lateinamerika-Institut, das Österreichische Institut für Entwicklungshilfe und Technische Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern zu nennen. Für die Entwicklungszusammenarbeit fehlte jedoch eine klar geregelte Kompetenzverteilung, sodass verschiedenste Ministerien für einzelne Bereiche zuständig waren. 1963 wurde dann erstmals mit einem Ministerratsbeschluss ein Koordinationsgremium geschaffen, das sogenannte Interministerielle Komitee zur Förderung der Entwicklungsländer (kurz: IKFE), welches die Begutachtung von geplanten Projekte der staatlichen, bilateralen Hilfe zur Aufgabe hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung / Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und definiert die Forschungsfragen sowie die Hypothesen der Seminararbeit zum Vergleich von Österreich und der Schweiz.

2. Begriffsbestimmung „Entwicklungspolitik“: Es werden grundlegende Definitionen von Entwicklungspolitik und Entwicklungshilfe erläutert, inklusive der Unterscheidung von Zielgruppen und Akteuren.

3. Österreichische Entwicklungszusammenarbeit: Das Kapitel bietet einen Überblick über die historische Entwicklung, die rechtlichen Grundlagen und die zentralen Akteure der österreichischen EZA.

4. Inhalte Österreichischer Entwicklungszusammenarbeit: Hier werden die inhaltliche Umsetzung, Schwerpunktregionen und die Einbindung in die europäische Entwicklungspolitik dargelegt.

5. Entwicklungspolitik der Schweiz: Detaillierte Betrachtung der schweizerischen EZA inklusive ihrer historischen Genese, rechtlicher Rahmenbedingungen und der Akteurslandschaft wie DEZA und SECO.

6. Inhalte der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit: Analyse der konkreten Formen der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit, unterteilt in bilaterale, multilaterale und autonome Maßnahmen.

7. Die Millenniumsziele der Vereinten Nationen: Untersuchung des Konzepts der Millenniumsziele sowie der spezifischen Beiträge und Engagements von Österreich und der Schweiz in diesem Rahmen.

8. Resumée: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Gegenüberstellung der Ergebnisse und einer Verifizierung der zu Beginn aufgestellten Hypothesen.

Schlüsselwörter

Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, EZA, Österreich, Schweiz, Millenniumsziele, Armutsbekämpfung, DEZA, ADA, Nachhaltigkeit, Internationale Zusammenarbeit, Entwicklungszusammenarbeitsgesetz, humanitäre Hilfe, NGO, Ländervergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem rechtsvergleichenden Überblick über die Entwicklungspolitik der beiden Kleinstaaten Österreich und Schweiz.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen Grundlagen, die Akteursstrukturen, die strategischen Ziele und die praktische Umsetzung der Entwicklungspolitik in beiden Ländern.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Grundlagen, Ziele, Organisation und des Beitrags zu den UN-Millenniumszielen zwischen Österreich und der Schweiz herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es wird primär eine Auswertung von Sekundärliteratur durchgeführt, ergänzt durch Primärliteratur wie gesetzliche Grundlagen und Jahresberichte der jeweiligen Institutionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse des österreichischen Systems, des schweizerischen Systems sowie eine Untersuchung der Millenniumsziele beider Nationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Entwicklungspolitik, EZA, Österreich, Schweiz, Millenniumsziele, DEZA, ADA und internationale Zusammenarbeit.

Wie unterscheidet sich die Rolle der privaten Akteure in beiden Ländern?

In beiden Ländern spielen private Hilfswerke eine essenzielle Rolle, wobei in der Schweiz eine sehr lange Tradition privater Initiativen besteht und in Österreich die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Akteuren (wie der ADA) und NGOs (wie HORIZONT3000) im Fokus steht.

Welchen Einfluss hatte der EU-Beitritt auf Österreichs Entwicklungspolitik?

Der Beitritt führte zu einer internationalen Harmonisierung der österreichischen Entwicklungspolitik und verlagerte die Abwicklung zahlreicher multilateraler Projekte in den Rahmen der Europäischen Union.

Warum wird die Arbeit der Schweiz an den Millenniumszielen teilweise kritisiert?

Kritik von Organisationen wie Alliance Sud und Amnesty International entzündet sich an dem als unzureichend empfundenen Einsatz zur Armutshalbierung und dem fehlenden politischen Willen, Menschenrechte konsequenter in das Zentrum der Außenwirtschaftspolitik zu stellen.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklungspolitik bzw. Entwicklungszusammenarbeit im Ländervergleich: Österreich und Schweiz
Hochschule
Universität Salzburg
Note
2
Autor
Nicole Blaschitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
49
Katalognummer
V172492
ISBN (Buch)
9783640923984
ISBN (eBook)
9783640924240
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklungspolitik entwicklungszusammenarbeit ländervergleich schweiz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicole Blaschitz (Autor:in), 2011, Entwicklungspolitik bzw. Entwicklungszusammenarbeit im Ländervergleich: Österreich und Schweiz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172492
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Leseprobe aus  49  Seiten
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