British literature from the Romantic period to the present cannot be understood without examining the history of empire and colonization. The British Empire not only was a political and economic system, but also a cultural system that shaped how writers imagined race, freedom, civilization, violence, language, and belonging. As The Cambridge Companion to British Literature and Empire states, British literature developed in relation to “colonial-capitalist empire and global exchanges” (Majumder). Seeing it from this perspective, later British literature documents, justifies, and contests imperial power.
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht, wie die britische Literatur vom Zeitalter der Romantik bis in die Gegenwart Empire, Kolonialismus und Dekolonisierung darstellt, legitimiert und kritisiert. Anhand eines Kanons aus zehn literarischen und politischen Texten zeichnet die Arbeit die Entwicklung imperialer Diskurse nach – von Sklaverei und Abolitionismus über koloniale Bildung und rassistische Ideologien bis hin zu Migration, Sprachpolitik und postkolonialer Identität. Werke von Olaudah Equiano, William Wordsworth, Sydney Owenson, Thomas Babington Macaulay, Elizabeth Barrett Browning, Joseph Conrad, George Orwell, Louise Bennett und Ngũgĩ wa Thiong’o zeigen, wie eng britische Literatur mit der Geschichte des Empire verbunden ist. Die Arbeit argumentiert, dass Empire nicht nur ein Thema der britischen Literatur darstellt, sondern eine zentrale kulturelle Struktur, die Vorstellungen von Freiheit, Sprache, Macht, Zugehörigkeit und Identität nachhaltig geprägt hat.
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- Felix Konermann (Autor:in), 2026, From Abolition to Decolonization: Rewriting Empire in British Literature, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1724673