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Controlling in Nonprofit-Organisationen

Titel: Controlling in Nonprofit-Organisationen

Seminararbeit , 2010 , 35 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dennis Witt (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

“Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt!” (Mark Twain)

Controlling, als ein zentrales Instrument der Unternehmenssteuerung, ist in der heutigen Zeit nicht mehr aus dem Unternehmensbild wegzudenken. Kaum ein Unternehmen, gleich welche Branche, kann darauf verzichten, wenn es erfolgreich am Markt bestehen will.
Auf Nonprofit-Organisationen, welche in der heutigen Zeit eine wichtige gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Rolle spielen, muss ein eigenes Augenmerk gelegt werden, denn diese grenzen sich in ihrem Wesen strikt von den gegen-läufigen Profit-Organisationen ab. Doch wie Profit-Organisationen benötigen auch Nonprofit-Organisationen ein ganzheitliches Controllingsystem, um heutigen Gegebenheiten, wie eine zunehmende Globalisierung, eine immer stärker wachsende Konkurrenz und volkswirtschaftliche Misslagen, gerüstet zu sein.

Ein besonderer Fokus soll im Rahmen dieser Arbeit auf das Hochschulsystem gelegt werden. Das Hochschulsystem wird mit den Jahren immer stärker reformiert. Universitäten haben sich in der heutigen Zeit im nationalen sowie im internationalen Wettbewerb zu behaupten und müssen ihrer Leistungsfähigkeit - mehr als bisher - öffentlich darstellen. In Verbindung mit dem steigenden externen Legitimationsdruck gewinnen die Leistungserfassung der Hochschulen sowie das Einführen eines Qualitätssicherungssystems zunehmend an Bedeutung. Dadurch wird vermehrt der Einsatz von Controllinginstrumenten zur Steuerung beobachtet. Eines der verbreitetesten Instrumente ist die Balanced Scorecard, welche in den 90er Jahren entwickelt wurde. Mit diesem Instrument sollen die Vision und die Strategie jeder Unternehmung in konkrete Zielvorgaben und Kennzahlen übersetzt werden. Durch die flexible Anpassung der Balanced Scorecard, ist es möglich, diese auch auf Nonprofit-Organisationen, wie Hochschulen, zu übertragen. Doch die Übertragung kann nicht ohne Modifikationen und die Anpassungen an die Besonderheiten, die im Controlling an Hochschulen gegeben sind, erfolgen. Diese Arbeit soll daher das Controlling an Hochschulen erläutern, auf die Besonderheiten und Problemstellungen aufmerksam machen und eine Ausgestaltungsmöglichkeit einer Balanced Scorecard, welche anhand einer fiktiven Universität dargestellt wird, aufzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Nonprofit-Organisationen

2.1.1 Zweck und Typen von Nonprofit-Organisationen

2.1.2 Abgrenzung NPO zu PO

2.2 Controlling

2.2.1 Zielsetzung und Funktionen des Controllings

2.2.2 Unterschiede des operativen und strategischen Controllings

3 Controlling an Hochschulen

3.1 Notwendigkeit des Controllings an Hochschulen

3.2 Problemstellung und Zielsetzung des Controllings an Hochschulen

3.3 Konzept der Balanced Scorecard

4 Konzipierung einer Balanced Scorecard für das Controlling an Hochschulen

4.1 Strukturierte Vorgehensweise für den Entwurf der Balanced Scorecard

4.2 Festlegung der Vision und der Strategie

4.3 Festlegung der Perspektiven

4.4 Bestimmung der Perspektivenhierarchie, strategischen Ziele und Ursachen-Wirkungs-Beziehungen

4.5 Kennzahlenbefüllung der Perspektiven

4.6 Einbindungsmöglichkeiten anderer ausgewählter Controllinginstrumente

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit und Anpassung des Balanced-Scorecard-Konzepts für das Controlling an Hochschulen, um diesen Nonprofit-Organisationen eine effektive Steuerung unter steigendem Wettbewerbs- und Legitimationsdruck zu ermöglichen.

  • Grundlagen von Nonprofit-Organisationen und deren Abgrenzung zu gewinnorientierten Unternehmen
  • Die Notwendigkeit und spezifische Herausforderungen des Controllings im Hochschulwesen
  • Strukturierte Konzipierung einer Balanced Scorecard für eine fiktive Muster-Universität
  • Identifikation relevanter Kennzahlen und Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge in verschiedenen Perspektiven
  • Integration ergänzender Controllinginstrumente wie Budgetierung und Benchmarking

Auszug aus dem Buch

3.1 Notwendigkeit des Controllings an Hochschulen

Die aktuellen Wirtschaftsgeschehnisse, welche sich vor allem in Form von komplexen Veränderungen durch Dynamisierung, Digitalisierung und Globalisierung äußern, zwingen auch die Hochschulen in Deutschland, welche überwiegend als staatlich gelenkte Nonprofit-Organisationen agieren, ihr Denken und Handeln an die aktuellen Geschehnisse anzupassen. Die Hochschulen stehen vor der Herausforderung, mit weniger Ressourcen künftig noch mehr und vor allem noch bessere Leistung erbringen zu müssen. Universitäten befinden sich in einer schwierigen Lage, welche vor allem politischer Natur ist und sich durch diverse Vorschriften, Umstrukturierungen und Unterfinanzierungen äußert. So sind Hochschulen gezwungen, diese Herausforderungen künftig von selbst, aus eigener Kraft, zu lösen.

Die Autonomie und die finanzielle Planungssicherheit durch Zielvereinbarungen werden zum einen an konkrete Leistungsversprechungen und zum anderen an Einsparungsverpflichtungen und Reformzusagen gekoppelt, was, mit Blick auf die Verknappung der Ressourcen, bedeutet, dass es zu einer Verschärfung von internen und externen Verteilungskonflikten führt und sich extern in Form von Konkurrenzhandeln zwischen den Hochschulen äußert. Intern führt eine Dezentralisierung der Verantwortung der knappen Ressourcen zu Verteilungskonflikten auf Hochschul- und Fachbereichsebene. Dieses führt in Verbindung mit Reform- und Leistungszusagen zu internen Ressourcenumverteilungen, (Des-)Investitionen und Umstrukturierungen.

Die inneren und äußeren Strukturen von Hochschulen sind durch vielfältige interaktive Beziehungen bzw. Anspruchsgruppen geprägt, welche den Koordinationsaufwand erheblich erhöhen. Zudem verfolgen die verschiedenen Interessengruppen der Hochschulen unterschiedliche Ziele, welche nach Abstimmung verlangen. Aufeinander abzustimmen sind auch die verschiedenen Zieltypen, wie z. B. Leistungs- oder Finanzziele.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung des Controllings für Nonprofit-Organisationen und Hochschulen aufgrund wachsender Wettbewerbsanforderungen und externem Legitimationsdruck.

2 Grundlagen: Hier werden Nonprofit-Organisationen definiert, von Profit-Organisationen abgegrenzt und die allgemeinen Ziele, Aufgaben sowie der Unterschied zwischen operativem und strategischem Controlling dargelegt.

3 Controlling an Hochschulen: Dieses Kapitel analysiert die spezifische Notwendigkeit für Controlling an Universitäten, identifiziert zentrale Problemfelder wie die Messung qualitativer Größen und stellt das Grundkonzept der Balanced Scorecard vor.

4 Konzipierung einer Balanced Scorecard für das Controlling an Hochschulen: Anhand einer fiktiven Muster-Universität wird ein systematischer Entwurf einer Balanced Scorecard entwickelt, inklusive Perspektivenanpassung, Kennzahlenwahl und Integration weiterer Instrumente.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass sich die Balanced Scorecard nach spezifischen Modifikationen hervorragend zur Steuerung von Hochschulen eignet, sofern ein lernfreundliches Klima geschaffen wird.

Schlüsselwörter

Controlling, Nonprofit-Organisationen, Hochschulmanagement, Balanced Scorecard, Strategische Planung, Kennzahlensystem, Ressourcensteuerung, Forschungsleistung, Wissensgenerierung, Budgetierung, Benchmarking, Performance Measurement, Hochschulreform, Strategische Ziele, Ursache-Wirkungs-Beziehungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung und methodischen Anpassung des Balanced-Scorecard-Konzepts als Steuerungsinstrument im speziellen Kontext von Hochschulen als Nonprofit-Organisationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die strategische Ausrichtung von Universitäten, das Controlling von nicht-monetären Zielen und die effiziente Allokation knapper Ressourcen durch ein integriertes Kennzahlensystem.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hochschulen durch ein modifiziertes Balanced-Scorecard-System trotz Unterfinanzierung und Reformdruck ihre Leistungsfähigkeit in Forschung und Lehre transparent steuern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zu Controllingkonzepten und leitet daraus mittels eines praxisnahen Modellbeispiels (Muster-Universität) eine spezifische Balanced Scorecard ab.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des NPO-Controllings, die spezifischen Anforderungen an Hochschulen sowie die detaillierte Konzeption einer Balanced Scorecard inklusive Perspektiven, Zielen und Kennzahlen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Controlling, Nonprofit-Organisationen, Balanced Scorecard, Hochschulmanagement, Kennzahlensysteme und strategische Steuerung.

Warum wird die klassische Finanzperspektive der Balanced Scorecard für Hochschulen modifiziert?

Da Hochschulen keine Gewinnmaximierung anstreben, wird die Finanzperspektive zur Ressourcenperspektive umgewandelt, um den Fokus stärker auf die finanzielle Grundlage und materielle Ausstattung für die Wissensgenerierung zu legen.

Welche Gefahren bestehen bei der Einführung einer Balanced Scorecard an Hochschulen?

Eine zentrale Gefahr ist der Widerstand des Personals, wenn das System als bloßes Instrument der "Kontrolle von oben" wahrgenommen wird, statt als förderlicher Rahmen zur Zielerreichung.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Controlling in Nonprofit-Organisationen
Hochschule
Universität Hamburg  (Revisions- und Treuhandwesen)
Veranstaltung
Seminar Wirtschaftsprüfung
Note
1,3
Autor
Dennis Witt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
35
Katalognummer
V172383
ISBN (eBook)
9783640923335
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Controlling NPO Nonprofit-Organisation BSC Balanced Scorecard Strategie Universität Hochschule Strategieumsetzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dennis Witt (Autor:in), 2010, Controlling in Nonprofit-Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172383
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  35  Seiten
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