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Nutzung sozial-diagnostischer Verfahren zur Förderung der Selbstwahrnehmung von Demenzerkrankten

Titel: Nutzung sozial-diagnostischer Verfahren zur Förderung der Selbstwahrnehmung von Demenzerkrankten

Studienarbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stephanie Jasper (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Sozialen Arbeit gibt es wenige Diagnosen, die von ihr gestellt werden können, wie z.B. die Kindeswohlgefährdung. Jedoch denke ich, dass es der Sozialen Arbeit möglich ist, sich diagnostisch dem Syndrom Demenz zu nähern und dessen Auswirkungen für die Betroffenen und deren Angehörige umfangreich erfassen zu können. In dieser Arbeit werde ich einige sozial-diagnostische Verfahren nutzen, um ganzheitlich mit der Lebenslage von Demenzerkrankten zu arbeiten.
Ich beschränke mich auf die Betrachtungsweise der Demenz im Frühstadium, da hier die anfänglichen Veränderungen sichtbarer werden und es den KlientInnen in dieser Phase noch möglich sein könnte, sich selbstkritisch mit den Veränderungen auseinanderzusetzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ALTE MENSCHEN

2.1 Soziale Kompetenz

2.2 Altersbedingte Veränderungen des Gedächtnisses

2.3. Umfangreiche Diagnostik

3. DEMENZ

3.1 Demenzstadien

3.2 Krankheitsverlauf

3.3 Multimorbidität bei Demenz

4. MERKMALE DER SOZIALEN DIAGNOSTIK

4.1 Soziale Diagnostik und Demenz

4.2 Sozial-diagnostische Verfahren

4.2.1 Visuelle Ersteinschätzung nach P. Pantuek

4.2.2 Kurzdiagnose: Presented-Problem-Analyse (PPA) nach P. Pantuek

4.2.3 Ziel- und Ressourcenorientiertes Verfahren nach Streich/Lüttringhaus

4.2.4 Notationssystem: Die Netzwerkkarte nach P. Pantuek

4.2.5 Testverfahren zur Erfassung der kognitiven Leistung

4.3 Umgang mit Demenz

4.4 Selbstwert von Demenzerkrankten

4.5 Perspektiven in der Sozialen Arbeit

5. FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und Anwendung sozial-diagnostischer Verfahren, um die Lebenslagen von Demenzerkrankten im Frühstadium ganzheitlich zu erfassen und deren Selbstwahrnehmung zu fördern. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Methoden der Sozialen Arbeit diagnostisch genutzt werden können, um Auswirkungen der Demenz für Betroffene und Angehörige sichtbar zu machen.

  • Grundlagen zur sozialen Kompetenz und Diagnostik im Alter
  • Klinische Einordnung und Verlaufsformen der Demenz
  • Differenzialdiagnose zwischen Demenz, Delir und Depression
  • Vorstellung praktischer Instrumente der Sozialen Diagnostik (z. B. Netzwerkkarte, PPA)
  • Bedeutung der Einbeziehung von Angehörigen in den Hilfsprozess

Auszug aus dem Buch

4.2.4 Notationssystem: Die Netzwerkkarte nach P. Pantuek

Die Netzwerkkarte ist ein diagnostisches Instrument, das Vorteile eines bildgebenden Verfahrens aufweist (vgl. Pantuek 2009d, S. 1). Das Beispiel der Netzwerkkarte einer 83-jährigen Frau befindet sich im Anhang (2).

Zur Erstellung wird eine Ankerperson gewählt, i.d.R. ist dies der Klient bzw. die Klientin und diese wird als Zentrum des Netzwerkes dargestellt. Die Netzwerkkarte ist in vier Sektoren aufgeteilt. Hier werden die Personen des sozialen Umfeldes eingetragen. Je wichtiger eine Person ist, desto näher wird das Symbol für diese Person in der Nähe der Ankerperson gezeichnet. Haben weitere Personen miteinander Kontakt, werden diese mit einer Linie verbunden. Meist wird eine Netzwerkkarte gemeinsam mit einem Klienten erstellt. (vgl. Pantuek 2009d, S. 1f.)

Es könnte in unserem Fall auch mit den Angehörigen erstellt werden, wenn es erforderlich ist.

Mit Hilfe von einigen Berechnungen, auf die ich hier nicht detaillierter eingehen werde, wird die Netzwerkdichte errechnet. Im Fall der 83-jährigen Frau ist ein familiäres Netz erkennbar. Dies könnte ein Glück für die ältere Dame sein, man sollte jedoch auch beachten, dass so eine hohe Dichte eine Reihe von weiteren Nachteilen mit sich bringen kann und zusätzlich die Autonomie der Mitglieder einschränkt. Aus der Beispielnetzwerkkarte ist weiterhin eine völlige Verarmung der außerfamiliären Beziehungen erkennbar. Die Ankerperson ist hier im hohen Maße von ihrer Familie abhängig. Je nach Qualität der innerfamiliären Beziehungen und Notwendigkeit könnte man sich mit der Vermehrung von nicht verwandtschaftlichen Kontakten beschäftigen. (vgl. Pantuek 2009d, S. 3ff.)

Das Erstellen einer Netzwerkkarte könnte uns helfen zu sehen, wie nahe die Bezugspersonen zu der Ankerperson stehen und welche Defizite das soziale Netz aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Autorin begründet die Wahl des Themas und grenzt die Arbeit auf das Frühstadium der Demenz ein, um diagnostische Möglichkeiten der Sozialen Arbeit zu beleuchten.

2. ALTE MENSCHEN: Dieses Kapitel thematisiert die sozialen Veränderungen im Alter sowie alterstypische Gedächtnisveränderungen und die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Diagnostik.

3. DEMENZ: Es werden die medizinischen Merkmale, die verschiedenen Stadien sowie der typische Krankheitsverlauf und die Problematik der Multimorbidität (Abgrenzung zur Depression/Delir) erörtert.

4. MERKMALE DER SOZIALEN DIAGNOSTIK: Hier stehen die methodischen Ansätze der Sozialen Arbeit im Vordergrund, inklusive konkreter Test- und Analyseinstrumente sowie deren Anwendung im Alltag.

5. FAZIT: Die Autorin resümiert die Bedeutung eines ganzheitlichen diagnostischen Prozesses und plädiert für eine stärkere Nutzung sozial-diagnostischer Verfahren für verschiedene Zielgruppen.

Schlüsselwörter

Soziale Diagnostik, Demenz, Frühstadium, Netzwerkkarte, Angehörigenarbeit, Altenhilfe, Sozialpädagogik, Gedächtnisleistung, Lebenslage, DemTect, Multimorbidität, Selbstwert, Validation, Diagnostische Verfahren, Altersdemenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz sozial-diagnostischer Instrumente in der Sozialen Arbeit, um bei älteren Menschen mit beginnender Demenz Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Unterstützungsprozesse ganzheitlich zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Lebenssituation älterer Menschen, die klinische Symptomatik der Demenz, die Abgrenzung von anderen psychischen Erkrankungen sowie die praktische Anwendung sozialpädagogischer Erhebungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Methoden der Sozialen Arbeit aufzuzeigen, mit denen der Gesundheitszustand und die psychosoziale Situation von Demenzkranken im Frühstadium diagnostisch erfasst werden können, um deren Selbstwahrnehmung und Lebensqualität zu fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu gerontopsychologischen Themen sowie die Vorstellung spezifischer sozial-diagnostischer Verfahren wie der Visuellen Ersteinschätzung, der Presented-Problem-Analyse und der Netzwerkanalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Altern und Demenz, die differenzialdiagnostische Betrachtung von Begleiterkrankungen und eine detaillierte Anleitung zu diagnostischen Verfahren in der Praxis.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Soziale Diagnostik, Demenz, Angehörigenberatung, Netzwerkkarte, DemTect und psychosoziale Unterstützung definiert.

Wie unterscheidet sich die Soziale Diagnostik von einer medizinischen Diagnose bei Demenz?

Während die medizinische Diagnose den körperlichen Abbau und neurologische Befunde fokussiert, betrachtet die Soziale Diagnostik die gesamte Lebenslage, das soziale Umfeld und die Ressourcen des Klienten.

Warum ist die Einbeziehung der Angehörigen für die Diagnostik so essenziell?

Angehörige sind oft die ersten, die Verhaltensänderungen bemerken. Ihr Einbezug ermöglicht eine fundierte Einschätzung der chronologischen Veränderungen und hilft dabei, Rollenkonflikte zu bewältigen und den Betroffenen besser in seinem sozialen Gefüge zu verstehen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nutzung sozial-diagnostischer Verfahren zur Förderung der Selbstwahrnehmung von Demenzerkrankten
Hochschule
Fachhochschule Kiel
Veranstaltung
Soziale Diagnostik
Note
1,3
Autor
Stephanie Jasper (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V172366
ISBN (Buch)
9783640922512
ISBN (eBook)
9783640922611
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nutzung verfahren förderung selbstwahrnehmung demenzerkrankten soziale diagnostik demenz demenzerkrankung demenzerkrankte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Jasper (Autor:in), 2011, Nutzung sozial-diagnostischer Verfahren zur Förderung der Selbstwahrnehmung von Demenzerkrankten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172366
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